DE656624C - Kamera zur Aufnahme mehrerer Teilbilder - Google Patents

Kamera zur Aufnahme mehrerer Teilbilder

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DE656624C
DE656624C DEA75845D DEA0075845D DE656624C DE 656624 C DE656624 C DE 656624C DE A75845 D DEA75845 D DE A75845D DE A0075845 D DEA0075845 D DE A0075845D DE 656624 C DE656624 C DE 656624C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B33/00Colour photography, other than mere exposure or projection of a colour film

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Kamera zur Aufnahme mehrerer Teilbilder, insbesondere von Mehrfarbenteilbildern, mit einem zur Objektivachse geneigten und um diese Achse drehbaren Spiegel, der in einem Arbeitsgang das Aufnahmestrahlenbündel nacheinander zu den einzelnen Teilbildebenen lenkt. Die bekanntgewordenen Einrichtungen dieser Art befriedigen deshalb nicht vollständig, weil außer dem Fortschaltwerk für den Spiegel ein besonderer Objektivverschluß erforderlich
• ist, dessen öffnung und Schluß innerhalb der Zeitspanne vorgenommen wird, in welcher der Spiegel die den einzelnen Aufnahmevorrichtungen zugeordnete Belichtungslage einnimmt. Mit dieser Betätigung des Verschlusses sind aber Erschütterungen verbunden, die sich auf die Übereinstimmung der Teilbilder, die nacheinander aufgenommen werden, un-
jo günstig auszuwirken vermögen. Außerdem bedingt eine derartige Anordnung gewisse Pausen, welche die Gesamtaufnahmezeit unnötig verlängern. Da diese Aufnahmezeit an sich durch die nacheinander erfolgende Herstellung der Teilbilder gegenüber den üblichen Aufnahmezeiten vergrößert ist, besteht ein um so stärkeres Bedürfnis, diese Zeitspanne verlängernde Pausen völlig zu vermeiden. Insbesondere wirken sich diese Nachteile störend bei Mehrfarbenteilbildern aus, da dann beim Übereinanderdrucken oder Übereinanderkopieren durch die Abweichungen der Teilbilder merkbare farbige Bänder bedingt sind.
Zur Verringerung dieser Nachteile ist erfindungsgemäß die Kamera mit einem ebenfalls um die Objektivachse drehbaren, stetig umlaufenden Trommelverschluß ausgestattet, der mit dem drehbaren Spiegel derart zusammenarbeitet, daß er einerseits in den Aufnahmelagen dieses Spiegels den Strahlengang zu der jeweils zu belichtenden Teilbildebene für die festgesetzte Belichtungszeit freigibt und andererseits beim Wechsel der Spiegellage den Einfall von Licht auf die Teilbildebenen verhindert. Ein solcher Trommelverschluß hat in der erfindungsgemäßen Anordnung noch den besonderen Vorteil, daß er sich ohne einschneidende Änderungen in dem Aufbau der Kamera in diese eingliedern und mit dem Spiegel zur Zusammenarbeit bringen läßt.
Eine besonders einfache Anordnung ergibt sich, wenn der Spiegel in einer absatzweise weiters chaltbiaren. zylindrischen Trommel sitzt, mit der die ebenfalls zylindrische Verschlußtrommel zusammengefügt ist. Zur Erzielung einer sicheren Führung können beide Trommeln in einem gemeinsamen, feststehenden Rohrkörper gelagert sein, der je Bildebene ein Fenster hat.
Die absatzweise Weiterschaltung der Spiegeltrommel kann durch ein Malteserkreuz erfolgen, das von dem Antrieb der Verschlußtrommel aus betätigt wird. Dabei muß selbstverständlich die Spiegeltrommel bei Beginn der Belichtung bereits ruhen. Die Spiegeltrommel kann die Verschlußtrommel um-
geben. Wird die Umfangsgeschwindigkeit der gleichförmig umlaufenden Verschlußtrommel zur Änderung der Belichtungszeit verändert, so nimmt-die Spiegeltrommel an diesen Veränderungen in dem gleichen Maße teil, so daß Störungen durch ein zu großes Vor- oder Nacheilen beider Bewegungen; gegeneinander ausgeschlossen sind.
Eine wesentliche Verkürzung der Zeit für ίο eine Aufnahmereihe ergibt sich, wenn erfindungsgemäß der Spiegel und die Verschlußtrommel sich gegenläufig drehen. In diesem Fälle kämen bei drei nacheinander zu belichtenden, senkrecht und U-förmig zueinander angeordneten Teilbildebenen, an die sich noch eine vierte, gegebenenfalls eine Einstellmattscheibe enthaltende Bildebene anschließt, die Antriebsvorrichtungen so ausgebildet sein, daß ausgehend von der Lage, in der auf die vierte Bildebene ein Bild geworfen wird, der Spiegel eine und die Verschlußtrommel drei Umläufe während eines Arbeitsganges macht. Um die Belichtungen nicht zu stören, wird also der Spiegel um je 900 fortgeschaltet, wenn die Verschlußtrommel aus den gegen die Ausgangsstellung um 900, 3600, 6300 und 9000 versetzten Stellungen in gegen die Ausgangsstellung um i8o°, 4500, 7200 und 990° versetzte Stellungen übergeht. Wenn es auch an sich möglich ist, die konzentrisch zueinander angeordneten Trommeln mit einem Spiel auszubilden, das praktisch das Eindringen von Licht von der Einstellmattscheibe her in die Aufnahmekammern ausschließt, so können jedoch auch zur Verhinderung des Lichteinfalls von der Mattscheibe her in die Spalte zwischen den einzelnen Trommeln'besondere an Fensterbegrenzungskanten liegende Schirme vorgesehen sein, die vorzugsweise als Klappen um zu den Fensterbegrenzungskanten parallele Achsen drehbar sind. Sind diese Schirme in Abhängigkeit vom Mattscheibenverschluß (Lichtschacht) oder von der Auslösung der Trommein zwangsläufig in der Weise gesteuert, daß sie beim Verdecken der Mattscheibe bzw. beim Auslösen der Trommeln die Abschirmlage verlassen, so- ist'die Gefahr beseitigt, daß die Rohrkörper bei eingeklappten Abschirmungen in Bewegung gesetzt werden. Es können auch zusätzliche, auf den Trommelantrieb wirkende Sperreinrichtungen vorgesehen sein, welche die Bewegung der Trommeln verhindern, solange sich die Klappen in der Abschirmstellung befinden.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist zeichnerisch dargestellt. Im einzelnen zeigen:
Abb. ι einen senkrechten Schnitt durch die Kamera quer zur Objektivachse nach der Linie I-I der Abb. 2,
Abb. 2 einen senkrechten Schnitt längs der Objektivachse nach der Linie H-II der Abb. 1 und 3,
Abb. 3 eine Draufsicht auf das den Spiegel 6g und den Verschluß bewegende Getriebe,
Abb. 4 einen Längsschnitt durch die Spiegeltrommel und
Abb. 5 einen Längsschnitt durch die Verschlußtrommel. Die
Abb. 6 bis iS zeigen in schemätischer Darstellung die zur Herstellung einer Folge von drei Teilbildern erforderlichen Bewegungen der Spiegel- und der Verschlußtrommel.
In den Abbildungen bezeichnet 1 das Objektiv, das mit den üblichen Einstell- und Blendeneinrichtungen versehen ist. Im Strahlengang dieses Objektivs liegt der unter einem Winkel von 450 zur Objektivachse geneigte Spiegel 2, der auch durch ein total reflektierendes Prisma ersetzt sein kann. Der Spiegel 2 ist, wie insbesondere Abb. 4 veranschaulicht, an der zum Objektiv zugewandten Stirnwand 3 eines Rohrkörpers 4 befestigt, der in einem äußeren Rohrkörper 5 drehbar 8g gelagert ist. Die Befestigung des Spiegels ist so ausgebildet, daß der durch das Objektiv ι auf den Spiegel 2 geworfene Strahlengang ungestört durch die fensterartige Ausnehmung 6 des Rohrkörpers 4 austreten kann. Während jedoch der Rohrkörper 4" nur eine einzige fensterartige Ausnehmung 6 besitzt, weist der äußere, zur Lagerung des drehbaren Rohrkörpers 4 dienende, feststehende Rohrkörper 5 je Aufnahmekammer 7, 8 und 9 einen Fensterausschnitt io, 11 und 12 auf; ein weiterer Fensterausschnitt 13 liegt der Mattscheibe 14 gegenüber. Die Aufnahmekammern 7, 8 und 9 besitzen in üblicher Weise je ein Farbenfilter 15, 16 und 17. Die Anfnahmekammer 1.8 ist dagegen mit der Mattscheibe 14 ausgerüstet, so daß sie als Sucher- und Einstellkammer zu dienen vermag. Sie kann aber auch zur Herstellung eines Teilbildes auf einem panchromatischen Schichtträger Verwendung finden, wie es für das graphische Gewerbe benötigt wird. Die Kammern 7, 8, 9 und 18 sind zu einer baulichen Einheit vereinigt und besitzen lediglich Trennwände 19-26, mit denen sie an den Stegen 29-32 des feststehenden Rohrkörpers 5, die zwischen den einzelnen Ausschnitten 10-13 verbleiben, befestigt sind. Stirnwandungen 27 und 28 schließen die Kammern 7-9 und 18 stirnseitig ab. Zwischen den einzelnen Kammern 7-9 und 18 sind Auf- und Abwickelspulen sowie FührungsroUen für den Film vorgesehen. Die Auf- und Abwickelspulen sind dabei mit 33 und 34, die FührungsroUen mit 36-41 bezeichnet. Die An-Ordnung, insbesondere die der FührungsroUen für den Film, ist dabei so getroffen, daß ein
Film bei üblicher Länge und im unzerschnittenen Zustand die Belichtungslage in sämtlichen Aufnahmevorrichtungen einzunehmen vermag. Weiter entspricht die Breite der bei Herstellung einer Teilbildfolge zunächst unbelichteten Filmabschnitte der Teilbildbreite, so daß durch Verschiebung des Films um die Teilbildbreite eine neue Teilbildfolge eingestellt ist, bei der die zunächst unbelichteten Filmabschnitte ausgenutzt werden. Durch ein Anzeigewerk mit geeigneter Übersetzung wird dabei dafür gesorgt, daß die zur richtigen Einstellung des Films erforderlichen Auf- bzw. Abspulbewegungen durchgeführt werden können.
Außer dem beweglichen Rohrkörper 4 ist ein zweiter beweglicher Rohrkörper 42 vorgesehen, der konzentrisch zum Rohrkörper 4 in diesem drehbar und lichtdicht aufgenommen ist. Auch dieser Rohrkörper 42 weist eine Ausnehmung 43 auf. Es kann also kein Licht in die Kammern 7, 8, 9, 18 gelangen, wenn sich nicht die Ausnehmung 6 mit der Ausnehmung 43 ganz oder teilweise deckt.
Durch diese beiden Teile 4 und 42 geht also der Lichtweg in die einzelnen Kammern 7-9 und 18. Die Relativgeschwindigkeit der Trommeln 4, 42 zueinander bestimmt die Belichtungszeit.
Die Antriebsvorrichtungen für die Rohrkörper 4 und 42 sind nun in folgender Weise ausgebildet:
An die dem Objektiv 1 gegenüberliegende Stirnwand des Rohrkörpers-4 setzt sich eine Hohlachse 44 an, welche das Malteserkreuz . 45 trägt. Dieses Malteserkreuz ist deutlich aus Abb. 3 zu ersehen. In der Hohlachse 44 liegt der Achsstummel 46, der sich an die dem Objektiv ι gegenüberliegende Stirnwand des Rohrkorpers 42 ansetzt. Der Achsstummel 46 trägt ein mit ihm unverdrehbar verbundenes, aber auf- und absetztbares Zahnrad 47, das beispielsweise 40 Zähne aufweist. Ein nicht gezeichnetes Uhrwerk treibt das mit 60 Zähnen ausgerüstete Zentralrad 48 mit einer vorbestimmten Geschwindigkeit an. Mit dem Zentralrad 48 kämmt das Ritzel 49, das beispielsweise 15 Zähne aufweist. Auf der Achse des Ritzels sitzt ein Zahnrad 50, das mit dem Ritzel undrehbar verbunden ist. Das Zahnrad 50 besitzt 30 Zähne. Mit dem Zahnrad 50 kämmt das Zahnrad 47 als Antriebsrad des Rohrkorpers 42. Mit dem Zahnrad
50 kämmt weiter das Zahnrad 51, das wiederum 30 Zähne besitzt. Mit dem Zahnrad
51 ist das Stiftrad 52 unverdrehbar verbunden, dessen Stift 53 sich in das Malteserkreuz 45 einsetzt. Wenn also das Zahnrad 48 eine Umdrehung macht, macht das Ritzel 49 vier Umdrehungen. Ebenfalls vier Umdrehungen macht dabei auch das Zahnrad 50, so daß das Zahnrad 47 infolge seiner Untersetzung nur drei Umläufe ausführt. Das Zahnrad 51 dagegen und mit ihm das Stiftzahnrad 52 führen dabei auch vier Umläufe aus, so daß infolge der Übersetzung 1 14, die zwischen Malteserkreuz 45 und Stiftzahnrad 52 besteht, das Malteserkreuz einen einzigen Umlauf während drei Umläufen des Zahnrades 47 ausführt. Es führt also der Rohrkörper 42 drei volle Umläufe aus, wenn in derselben Zeiteinheit der Rohrkörper 4 einen einzigen Umlauf beschreibt. Während aber der Rohrkörper 42 gleichförmig · umläuft, erfolgt der Umlauf des Rohrkorpers 4 durch den Malteserkreuzantrieb absatzweise. Außerdem besteht der weitere Unterschied, daß das Malteserkreuz 45 im Uhrzeigersinne, dagegen das Zahnrad 47 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinne angetrieben wird, so daß die Bewegungen der beiden beweglichen Rohrkörper 42 und 4 gegeneinandergerichtet sind. Die Gesamtanordnung ist dabei, durch entsprechende Versetzung der Rohrkörper 42 und 4 in bezug auf den Rohrkörper 5 sowie durch entsprechende Einstellung der Getriebeteile 48-53, so bestimmt, wie dies die Abb. 6 bis 18 veranschaulichen.
Abb. 6 gibt zunächst schematisch die Ausgangsstellung wieder, in der sich der Ausschnitt'13 des feststehenden Rohrkorpers S mit dem Ausschnitt 6 des ungleichförmig bewegten Rohrkorpers 4 und dem Ausschnitt 43 des gleichförmig bewegten Rohrkorpers 42 so deckt, daß der Strahlengang aus dem Objektiv ι über den Spiegel 2 und die Kammer 18 die Mattscheibe 14 erreicht. Es kann also das Objektiv 1, beispielsweise über eine Schnekkengangverstellung, eingestellt werden. Hierauf wird das nicht gezeichnete Uhrwerk ausgelöst, das über das Triebwerk 48-53 die beiden beweglichen Rohrkörper nacheinander in die Lagen der Abb. 7 bis 18 verlegt. Zwischen den Abb. 7 und 8 findet dabei der erste, · zwischen den Abb. 10 und 11 der zweite, zwisehen den Abb. 13 und 14 der dritte und zwischen den Abb. 16 und 17 der vierte Malteserkreuzwechsel statt, so daß der Ausschnitt 6 des Rohrkorpers 4 in den Abb. 6, 8, 11, 14 und 17 um je 900, im Uhrzeigersinn gesehen, verdreht erscheint. Da zwischen den Abb. 8 und 9, 11 und 12, 14 und 15 und 17 und 18 kein Malteserkreuzwechsel mehr erfolgt, andererseits der gleichförmig umlaufende Rohrkörper 42 Stellungen annimmt, in denen sich seine Ausnehmung 43 mit den Ausnehmungen 6 und 10 in der Abb. 9, 6 und 11 in der Abb. 12, 6 und 12 in der Abb. 15 und schließlich 6 und 13 in der Abb. 18 deckt, erfolgen in den Stellungen der Abb. 9, 12 und 15 die Belichtungen, wobei die Belichtungszeiten von der Umfangsgeschwindigkeit des
Rohrkörpers 42 abhängen. Wird daher die Umfangsgeschwindigkeit des Rades 48 durch Eingriff in das Uhrwerk geändert, so ändern sich damit entsprechend dieBelichtungszeken. Man ist in keiner Weise auf diese Art der Bewegung der Rohrkörper beschränkt. Man kann statt der entgegengesetzten Bewegungsrichtungen auch gleichgerichtete Bewegungsrichtungen vorsehen. In diesem Falle vergroßem sich jedoch die Zwischenräume zwischen den einzelnen Deckungslagen der Bildfensterausschnitte.
Wie Abb. 1 zeigt, besteht durch den Lichteinfall, der durch die Mattscheibe 14 erfolgt, die Möglichkeit, daß einfallendes Licht insbesondere in den Spalt gelangt, der zwischen den Rohrkörpern 4 und 43 aufzutreten vermag. Wenn dieser Spalt auch außerordentlich klein gehalten werden kann, so daß nicht einmal durch Reflexionen Licht in die Kammern 7-9 gelangen kann, so erscheint es doch zweckmäßig, die Möglichkeit des Lichteinfalls durch bewegliche Klappen S3, 54 zu beseitigen, welche die Fensterbegrenzungskanten abschirmen. Die Klappen 53, 54 sind dabei um zu den Fensterbegrenzungskanten parallel verlaufende Achsen 55 und 56 drehbar. Um die Möglichkeit zu beseitigen, daß das Uhrwerk in der in Abb. 1 veranschaulichten Abschirmlage der Klappen 53, '54 ausgelöst wird, kann eine zwangsläufige Steuerung der Klappen vorgesehen sein, die in Abhängigkeit vom Mattscheibenverschluß (Lichtschacht) oder von der Auslösung der Rohrkörperbewegungen stehen kann. Wird also beispielsweise die Mattscheibe durch Zusammenklappen des Lich'tschachtes verschlossen, so verlassen die Klappen zwangsläufig die Abschirmlage. Die Steuerung kann aber auch so ausgebildet sein, daß im Zeitpunkt der ersten Auslösung des die Rohrkörperbewegung hervorrufenden Uhrwerks die Abschirmlage der Klappen zwangsläufig aufgehoben wird. Verzichtet man auf diese zwangsläufige Steuerung in Abhängigkeit vom Mattscheibenverschluß oder der Verschlußauslösung, so ist es zum mindesten vorteilhaft, auf den Rohrkörperantrieb wirkende Sperrvorrichtungen vorzusehen, die eine Bewegung der Rohrkörper verhindern, solange sicji die Klappen in der Abschirmstellung befinden. Naturgemäß kann man auch beide Maßnahmen zur Vorsorge beispielsweise für den Fall verwirklichen, daß die Steuer- oder Sperrvorrichtungen einmal versagen sollten.

Claims (10)

  1. Patentansprüche:
    i. Kamera zur Aufnahme mehrerer Teilbilder, insbesondere von Mehrfarbenteilbildern, mit einem zur Objektivachse geneigten und um diese Achse drehbaren Spiegel, der in einem Arbeitsgang das Aufnahmestrahlenbündel nacheinander zu den einzelnen Teilbildebenen lenkt, gekennzeichnet durch einen ebenfalls um die Objektivachse drehbaren, stetig umlaufenden Trommelverschluß (42), der mit dem drehbaren Spiegel (2) derart zusammenarbeitet, daß er einerseits in den Aufnahmelagen dieses Spiegels den Strahlengang zu der jeweils zu belichtenden Teilbildebene für die festgesetzte Belichtungszeit freigibt und andererseits beim Wechsel der Spiegellage den Einfall von Licht auf die Teilbildebene verhindert.
  2. 2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spiegel (2) in einer absatzweise weiterschaltbaren zylindrischen Trommel (4) sitzt und daß die ebenfalls zylindrische Verschlußtrommel (42) mit dieser zusammengefügt ist.
  3. 3. Kamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spiegeltrommel (4) von einem Malteserkreuz (45) weiter- 8S geschaltet wird, das von dem Antrieb der Verschlußtrommel (42) aus betätigt wird.
  4. 4. Kamera nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spiegeltrommel (4) und die Verschlußtrommel (42) sich gegenläufig drehen.
  5. 5. Kamera nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spiegeltrommel (4) die Verschlußtrommel (42) umgibt.
  6. 6. Kamera nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß beide Trommeln in einem gemeinsamen, feststehenden Rohrkörper gelagert sind, der je Bildebene ein Fenster hat.
  7. 7. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Spiegel (2) und die Verschlußtrommel (42) bei drei nacheinander zu belichtenden, senkrecht und U-förmig zueinander angeordneten Teilbildebenen, an die sich noch eine vierte, gegebenenfalls eine Einstellmattscheibe (14) enthaltende Bildebene anschließt, derart gegenläufig angetrieben sind, daß ausgehend von der Lage, in der auf die vierte Bildebene ein Bild geworfen wird, der Spiegel (2) eine und die Verschlußtrommel (42) drei Umläufe während eines Arbeitsganges macht.
  8. 8. Kamera nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichteinfall von der Einstellmattscheibe (14) her in die Spalte zwischen den einzelnen Trommeln durch besondere, an Fensterbegrenzungskanten liegende Schirme (53, 54) verhindert ist, die vorzugsweise als Klappen um
    zu den Fensterbegrenzungskanten parallele Achse (55, 56) drehbar sind.
  9. 9. Kamera nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß-die Schirme in Abhängigkeit vom Mattscheibenverschluß (Lichtschacht) oder von der Auslösung der Trommeln (4, 42) derart gesteuert sind, daß sie beim Verdecken der Mattscheibe bzw. beim Auslösen der Trommeln (4, 42) die Abschirmlage verlassen.
  10. 10. Kamera nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch auf den Antrieb der Trommeln (4, 42) wirkende Sperreinrichtungen, die eine Bewegung der Trommeln (4, 42) verhindern, solange sich die Klappen in der Abschirmstellung befinden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2506863A (en) * 1947-05-03 1950-05-09 Adel Prec Products Corp Camera casing having selective cover latching means
US2521404A (en) * 1946-04-04 1950-09-05 Alex M Pentland Plural film roll holding camera
US2616342A (en) * 1947-07-19 1952-11-04 William D Thompson Plural film camera with film strips at right angles to one another

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