DE656247C - Stahlbandfoerderer - Google Patents
StahlbandfoerdererInfo
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- DE656247C DE656247C DEE45960D DEE0045960D DE656247C DE 656247 C DE656247 C DE 656247C DE E45960 D DEE45960 D DE E45960D DE E0045960 D DEE0045960 D DE E0045960D DE 656247 C DE656247 C DE 656247C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G21/00—Supporting or protective framework or housings for endless load-carriers or traction elements of belt or chain conveyors
- B65G21/02—Supporting or protective framework or housings for endless load-carriers or traction elements of belt or chain conveyors consisting essentially of struts, ties, or like structural elements
- B65G21/06—Supporting or protective framework or housings for endless load-carriers or traction elements of belt or chain conveyors consisting essentially of struts, ties, or like structural elements constructed to facilitate rapid assembly or dismantling
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Stahlbandförderer Die Stahlbandförderer müssen der besonderen Bedingung genügen, daß die Bandkanten nicht mit metallischen Teilen des Traggestells in Berührung kommen, da diese sonst durch die scharfen Bandkanten in kurzer Zeit zerstört würden, und es muß ferner auch die Bedienungsmannschaft vor den Bandkanten geschützt sein. Der letzteren Bedingung entspricht man bisher dadurch, daß man zu beiden Seiten der Bandkanten Holzleisten anordnet; da man hierbei aber jene Holzleisten mittels Schrauben o. dgl. an dem Traggestell befestigt, so können bei den bisherigen Ausführungen die Bandränder mit diesen Befestigungsmitteln in Berührung kommen und diese zerstören oder selbst zerstört werden, und es kann hierbei auch eine Funkenbildung auftreten, die vermieden werden muß. Findet der Förderer für Zwecke Verwendung, die ein häufiges Auseinandernehmen und Umlegen desselben erfordern, wie z. B. unter Tage in Abbaustreben, so ist bisher auch das Entfernen und Wiederbefestigen jener Leisten umständlich und zeitraubend.
- Der Stahlbandförderer gemäß der Erfindung entspricht jenen Bedingungen dadurch, daß entweder die Schutzleisten beschlagteilfrei und in an dem Bandtraggestell angeordnete Taschen einsteckbar sind, voll denen der innenseitig der Schutzleiste befindliche Taschenteil unterhalb des Scheitels der Bandtragrollen endet, oder der innenseitig in das Traggestell hineinragende Teil der Schutzleistenbefestigungsmittel unterhalb des Scheitels der Bandtragrollen angeordnet ist. Auf diese Weise ist eine Berührung der innenseitig des Traggestells befindlichen Befestigungsmittel der Schutzleisten durch das Band ausgeschlossen. Die inneren Taschenteile können zugleich als Träger der Achsen der Bandtragrollen dienen. 'Um die Schutzleisten ohne Zuhilfenahme von Beschlägen an ihnen gegen Längsverschiebung zu sichern, sind die Leisten gemäß einem weiteren Erfindungsmerkmal mit Einschnitten versehen, mittels deren sie auf an dem inneren Taschenteil angeordneten Stützleisten ruhen. In jenen Einschnitten der Schutzleisten kann sodann die Achse der oberen Bandtragrollen von außen her, beispielsweise zur Anbringung einer Schmiervorrichtung o. dgl., zugänglich gemacht werden.
- Bei unebenem Liegenden besteht jedoch noch die Möglichkeit, daß das leer zurückkehrende Bandtrum sich stellenweise von seinen Tragrollen abhebt und in diesem Fall mit von den Schutzleisten nicht mehr bedeckten Gestellteilen in Berührung kommt. Um dies zu verhüten, sind erfindungsgemäß in Abständen voneinander über dem nicht fördernden Bandtrum Rollen angeordnet, gegen welche das Trum bei 9 einem Abheben von seinen Tragrollen sich legt; hierdurch wird das Ausmaß seines Abhebens so begrenzt, daß auch das nicht fördernde, also nicht belastete Bandtrum innerhalb des Höhenbereiches seiner Schutzleisten verbleibt.
- Die Zeichnung veranschaulicht einen gemäß der Erfindung ausgebildeten Stahlgurtförderer in Abb. i im Ouerschnitt und in Abb. 2 in Seitenansicht bruchstückweise an einem Ausführungsbeispiel; Abb.3 zeigt eine Einzelheit in größerem Maßstab.
- Das obere Bandtrum o ist in üblicher Weise auf den Tragrollen d und das untere Bandtrum i4 auf den Tragrollen f gelagert. Das untere Bandtrum ist durch Blechmulden b abgedeckt, welche sich auf Böcken a abstützen. Die Böcke a tragen die unteren Tragrollen f und die oberen Tragrollen d mit Hilfe von Winkelstücken c. Die Winkelstücke c sind in dem dargestellten Ausführungsbeispiel im Verein mit an den Böcken a angeordneten Winkelstücken g, g' gleichzeitig zur Aufnahme von das obere Bandtrum seitlich umgebenden Längsleisten h aus weichem Baustoff, beispielsweise aus Holz oder einem weichen Kunststoff o. dgl., dienstbar gemacht, indem die Winkelstücke c die Leisten b innenseitig und die in einem längsseitigen Abstand hiervon angeordneten außenseitigen Winkelpaare g, g' die Leisten la gemeinsam klauen-oder taschenartig halten; in jene Klauen oder Taschen c, g, g' können die Leisten von oben her eingesteckt werden. Die Stoßfuge der Leisten 1a befindet sich hierbei in dem Zwischenraum zwischen den Winkelpaaren g, und vor den Winkelstückeng weisen die Leisten 1i, wie Abb. 2 und 3 veranschaulichen, beispielsweise in Höhenrichtung einen kleinen Einschnitt i auf, durch welchen sie gegen Längsverschiebung gesichert in den Klauen gehalten werden. Die Winkelstücke c enden unterhalb des Scheitels der Bandtragrollen d, so daß das obere Bandtrum sie nicht berühren kann, und die höher bemessenen Taschenschenkel g sind durch die Leisten lt vor einer Berührung durch die Bandränder geschützt. Seitlich der Ränder des unteren Bandtrums ic sind in den Böcken a Klötze oder Leisten e aus weichem Baustoff, also beispielsweise aus Holz oder aus einem weichen Kunststoff o. dgl., angeordnet, und diese Klötze sind beispielsweise mittels Schrauben j an den Böcken a befestigt; die Befestigungsmittel j sind gleichfalls unterhalb des Scheitels der unteren Bandtragrollen f angebracht und auf diese Weise vor einer Berührung durch die Ränder des Bandtrums ic geschützt. Während bei einem Umlegen des Förderers die Leisten h von dem Traggestell entfernt werden müssen, können die kürzeren Klötze oder Leisten e ständig mit dem Gestell vereint bleiben. Infolge des Umstandes, daß die oberen Schutzleisten h keinerlei Befestigungsmittel oder Beschlagteile enthalten, können sie auch leicht und mit geringen Kosten bei einem Verschleiß ersetzt werden. Über dem Bandtrum ii sind an dem Traggestell Druckrollen k in. dem Fall vorgesehen, daß der Förderer auf stark unebenem Liegenden Verwendung finclet, um in diesem Fall ein Abheben oder ein stärkeres Abheben des nicht fördernden Bandtrums und damit die Möglichkeit einer Berührung der Abdeckmulden b durch das unbelastete Bandtrum zu verhüten.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Stahlbandförderer, insbesondere für Abbaustreben, mit seitlichen, in Höhe des Bandtrums am Bandtraggestell abnehmbar angeordneten Schutzleisten aus Holz o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß entweder die Schutzleisten beschlagteilfrei und in an dem Bandtraggestell angeordnete Taschen (c, g) einsteckbar sind, von denen der innenseitig der Schutzleisten befindliche Taschenteil (c) unterhalb des Scheitels der Bandtragrollen endet, oder der innenseitig in das Traggestell hineinragende Teil der Schutzleistenbefestigungsmittel unterhalb des Scheitels der Bandtragrollen sich befindet.
- 2. Stahlbandförderer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Taschenteile (c) zugleich als Träger der Achsen der Bandtragrollen dienen.
- 3. Stahlbandförderer nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Taschenteil (c) sich in einem längsseitigen Zwischenraum zwischen einem äußeren, höheren Taschenteilpaar (g) befindet. d..
- Stahlbandförderer nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Taschenteile (g) mit Stützleisten (g') versehen sind, auf denen die Schutzleisten (h) mittels sie gegen Längsverschiebung sichernder Einschnitte (i) ruhen.
- 5. Stahlbandförderer nach Anspruch i. bis ;4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschnitte (i) der Schutzleisten (h) so angeordnet sind, daß die Achsen der Bandtragrollen (d) in den Einschnitten von außen her zugänglich sind.
- 6. Stahlbandförderer nach Anspruch i bis 5, gekennzeichnet durch über dem leer zurückkehrenden Bandtrum angeordnete Druckrollen (k), welche ein Abheben des leeren Bandtrums über die Schutzleisten hinaus verhindern.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE45960D DE656247C (de) | 1934-09-02 | 1934-09-02 | Stahlbandfoerderer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE45960D DE656247C (de) | 1934-09-02 | 1934-09-02 | Stahlbandfoerderer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE656247C true DE656247C (de) | 1938-02-01 |
Family
ID=7080120
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE45960D Expired DE656247C (de) | 1934-09-02 | 1934-09-02 | Stahlbandfoerderer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE656247C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE918978C (de) * | 1949-10-23 | 1954-10-07 | Eickhoff Geb | Rueckbare Schuettelrutsche fuer den Untertagebetrieb |
| DE974025C (de) * | 1948-12-21 | 1960-08-18 | Erbo Maschb Erley & Boenninger | Rueckbarer Gurtfoerderer zur Verwendung als Strebfoerdermittel |
-
1934
- 1934-09-02 DE DEE45960D patent/DE656247C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE974025C (de) * | 1948-12-21 | 1960-08-18 | Erbo Maschb Erley & Boenninger | Rueckbarer Gurtfoerderer zur Verwendung als Strebfoerdermittel |
| DE918978C (de) * | 1949-10-23 | 1954-10-07 | Eickhoff Geb | Rueckbare Schuettelrutsche fuer den Untertagebetrieb |
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