DE656207C - Verfahren zum ununterbrochenen Zufuehren von verhaeltnismaessig dicken oder mehrschichtigen Werkstuecken zu einer Vereinzelungsvorrichtung - Google Patents

Verfahren zum ununterbrochenen Zufuehren von verhaeltnismaessig dicken oder mehrschichtigen Werkstuecken zu einer Vereinzelungsvorrichtung

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DE656207C
DE656207C DER98248D DER0098248D DE656207C DE 656207 C DE656207 C DE 656207C DE R98248 D DER98248 D DE R98248D DE R0098248 D DER0098248 D DE R0098248D DE 656207 C DE656207 C DE 656207C
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Germany
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stacking
workpiece
separating
workpieces
stacking sequence
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DER98248D
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Inventor
Dipl-Ing Karl Rohrbacher
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HEINRICH ROHRBACHER FA
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HEINRICH ROHRBACHER FA
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H1/00Supports or magazines for piles from which articles are to be separated
    • B65H1/08Supports or magazines for piles from which articles are to be separated with means for advancing the articles to present the articles to the separating device
    • B65H1/22Supports or magazines for piles from which articles are to be separated with means for advancing the articles to present the articles to the separating device moving in direction of plane of articles, e.g. for bodily advancement of fanned-out piles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zum ununterbrochenen Zuführen von verhältnismäßig dicken oder mehrschichtigen Werkstücken zu einer Vereinzelungsvorrichtung Bei dem Verfahren zum ununterbrochenen Zuführen von Werkstücken gemäß dem Zusatzpatent 647 86o rückt die aus einzelnen Werkstückstößen bestehende Stapelstaffel immer nur dann auf dein Zuführungstisch vor, wenn der jeweils vorderste Stoß erschöpft, d. 1i. restlos vereinzelt ist, so claß die Stapelstaffel, während sie vorwärts läuft, sich nicht unter den noch in der Abfördcrung begriffenen und daher festliegenden vordersten Stoß zu schieben braucht, sondern stets mit Freier Vordvrkante, also völlig unbchindvrt vorrücken kann.
  • Diese "Zuführungsweise von Werkstückstößen zu einer Vereinzelungsvorrichtung wird erfindungsgemäß dadurch weiter entwickelt, daß die Cberlappung der die Stapel-Staffel bildenden Werkstückstöße eine Verminderung auf Null erfährt, so daß also die einzelnen Werkstückstöße auf dem Fördertisch zwar aufeinanderfolgen, sich jedoch nicht mehr teilweise überdecken.
  • Dadurch ergibt sich im Vergleich zu dein Zusatzpatent noch der weitere Vorteil, claß das sonst zur Erzeugung der Stapelstaffel erforderliche zeitraubende Anheben des letzten Werkstückstoßes an seiner Hinterkante zwecks L'nterschiebens des nächstfolgenden Werkstückstoßes in Fortfall kommt, da bei dem erfindungsgemäßen Verfahren die einzelnen Werkstückstöße lediglich nacheinander auf den Zuführungstisch gelegt zu werden brauchen. An Stelle der bisherigen Stapelstaffel entstellt mithin eine bloße Stapelfolge, bei der die einzelnen Werkstückstöße oder -stapel entweder unmittelbar aneinanderstoßen oder auch durch Zwischenräume voneinander getrennt sein können.
  • Wenn nicht besondere Vorkehrungen ge=: troffen werden, bedingt die vorliegende »Erfindung natürlich, daß die Stapelfolge naeL Erschöpfung des jeweils vordersten Stoßes stets um die volle Formattiefe vorrückt, während bei dem Zusatzpatent 64786o nur eine Vorwärtsbewegung um die jeweilige Teilung der Stapelstaffel erforderlich ist. Es hat sich jedoch gezeigt, daß innerhalb des für das Vorrücken der Werkstückstöße zur Verfügung stehenden Zeitabschnittes (d. h. vom Augenblick der Abführung des letzten Werkstückes des jeweils vordersten Stoßes durch das Trennorgan bis zur Rückkehr dieses Organs zwecks erneuter Abführung eines Werkstückes) selbst verhältnismäßig tiefe Formate in die für das Vereinzeln vorgesehene Abförderstellung gebracht werden können.
  • Mit Vorteil kann für das Vorrücken der erfindungsgemäßen Stapelfolge ein Getriebe Verwendung finden, das in der Weise einstellbar ist, daß das jeweils zu verarbeitende Format mit der geringsten Geschwindigkeit vorwärts läuft, so daß also der durch einen Arbeitskreislauf des Trennorgans festgelegte Zeitabschnitt für das Vorrücken der Stapelfolge stets restlos ausgenutzt wird. Unter der Voraussetzung; daß die Arbeitsgeschwindigkeit des Trennorgans bei jedem zu verarbeitenden Format konstant bleibt, kann somit bei Benutzung eines in der bezeichneten Weise einstellbaren Getriebes ein kleineres Format entsprechend langsamer vorrücken als ein größeres Format.
  • Es läßt sich aber auch bei großen Formaten ein verhältnismäßig langsames Vorrücken der Stapelfolge dadurch erzielen, daß man die Vorschubbewegung der Stapelfolge auf zwei oder mehrere Arbeitskreisläufe des Trennorgans verteilt. In diesem Falle braucht nur darauf geachtet zu werden, daß das Trennorgan nicht mit der gerade vorrückenden Stapelfolge zusammentrifft, d. h. es ist erforderlich, den Vorschub der Stapelfolge auf die Bewegung des Trennorgans abzustimmen. Zu diesem Zweck kann auf dem Zuführungstisch ein Taster vorgesehen sein, der den Vorschub der Stapelfolge kurzzeitig unterbricht, sobald die Gefahr besteht, daß die vorrückende Stapelfolge mit ihrer Vorderkante auf das in oder nahe seiner tiefsten Stellung befindliche Trennorgan stößt.
  • Die Zuführung einer aus großflächigen Werkstücken bestehenden Stapelfolge kann also beispielsweise in der Form stattfinden, daß die Stapelfolge während eines Arbeitsspieles des Trennorgans um etwa zwei Drittel der Formattiefe vorrückt, dann, um nicht auf das Trennorgan zu treffen, durch .,das erwähnte Tastorgan für kurze Zeit still-,gesetzt wird und darauf bis zur Anschlag-`IeIste vorläuft, so daß das Trennorgan nach Beendigung des eingeschobenen Leerlaufes wieder auf das oberste Werkstück eines neuen Stoßes einwirken kann.
  • Für die Brauchbarmachung des erfindungsgemäßen Verfahrens auch für große Foimate durch Einlegen von Leergängen des Trennorgans ist die Erkenntnis maßgebend gewesen, daß es letzten Endes in der Praxis nur darauf ankommt, eine Verarbeitungsmaschine ununterbrochen im Betrieb halten zu können, während ein etwaiger Leerlauf des Trennorgans in gewissen Zeitabständen gegenüber dem Vorteil, daß die Verarbeitungsmaschine nicht stillgesetzt zu werden braucht, in keiner Weise entscheidend ins Gewicht fällt, zumal die meisten Verarbeitungsmaschinen es ohnehin zulassen, daß gelegentlich einmal ein Werkstück ausbleibt.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung schematisch veranschaulicht, und zwar geben die Abb. i bis q. verschiedene Arbeitsstellungen eines Ausführungsbeispiels wieder, bei dem das Vorrücken der Stapelfolge während eines einzigen Arbeitskreislaufes des Trennorgans stattfindet.
  • Wie aus Abb. i hervorgeht, werden die Werkstückstöße w1, w., z"3, u."i .... wa; nacheinander ohne Überlappung auf den Tisch t gelegt. Der Tisch t ist in der bisherigen Weise mit endlosen Förderbändern f ausgerüstet, welche die Stapelfolge jeweils bis zu der festen Anschlagleiste 7t. vorschieben. In der aus Abb. i ersichtlichen Arbeitsstellung hat bereits eine Vereinzelung des obersten Werkstückes o stattgefunden, das nunmehr in der Pfeilrichtung weiterläuft, während das Trennorgan c gerade im Begriff ist, von dem ersten Werkstückstoß u"1 ein neues Werkstück ,abzuheben, das dann wie bisher der in der Pfeilrichtung umlaufenden Förderwalze a übergeben wird, die mit der pendelförmig hin und her schwingenden Andruckwalze b zusammenarbeitet.
  • Wie bei dem Zusatzpatent 64786o bleibt die im vorliegenden Falle überlappungslose Stapelstaffel (Stapelfolge) in völliger Ruhe, solange auch nur ein einziges Werkstück des jeweils vordersten Stoßes auf dein Tisch t vorhanden ist, wie es die in Abb. 2 wiedergegebene Arbeitsstellung zeigt, wo sich das vorletzte Werkstück o' des ersten Stoßes bereits in der Weiterleitung befindet, während das Trennorgan c gerade im Begriff ist, das unterste Werkstück 2c des vordersten Stoßes zu übernehmen. Sobald aber das letzte Werkstück ii den Tisch t verläßt, rückt die Stapelfolge ä"', W3, w4.... ze!@; bis zur Anschlagleiste ls vor, und zwar um eine Wegstrecke 4,,i.-. die mindestens der vollen Formattiefe dey ` Werkstücke entspricht.
  • In Abb. 3 ist eine Zwischenstellung während des Vorrückens der Stapelfolge wiedergegeben, deren Vorderkante von der Anschlagleiste h noch den Abstands, hat; diese 'Fellstrecke muß von der Stapelfolge zurückgelegt werden, bevor das bereits in der Ab- wärtsbewegung befindliche Trennorgan c ein weiteres Werkstück erfaßt.
  • In Abb. 4. hat die Stapelfolge w2, u", 'Zc'4.... U@" die neue Endstellung erreicht, die der Abb. r entspricht. Von dem jetzt vordersten Werkstückstoß w. wird gerade durch das Trennorgan c das oberste Werkstück abgenommen, während von dem voraufgegangenen Werkstückstoß noch das bereits in der Weiterleitung befindliche unterste Werkstück ii sichtbar ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zum ununterbrochenen Zuführen von verhältnismäßig dicken oder mehrschichtigen Werkstücken zu einer Vereinzelungsvorrichtung nach Zusatzpatent 647 86o, bei dem insbesondere die aus einzelnen Werkstückstößen gebildete Stapelstaffel so lange in Ruhe bleibt, bis die sämtlichen Werkstücke des vordersten Stoßes restlos abgefördert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die zu vereinzelnden Werkstückstöße derart auf den Zuführungstisch (t) gebracht werden, daß ihre Vorder- und Hinterkanten a.ufeinanderfolgend zusammenstoßen, so daß eine einfache Stapelfolge von sich nicht überlappenden Werkstückstößen (w1, w3, 1W4 .... wc) entsteht. a. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubbewegung der Stapelfolge (w1, w:" w3,w4.... w,) auf mehrere Hübe bzw. Arbeitsspiele des nach dein Abfördern sämtlicher Werkstücke des vordersten Stoßes zeitweise leer laufenden Trennmittels (c) verteilt wird. 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch r, gekennzeichnet durch ein einstellbares Getriebe an sich bekannter Art, das eine Anpassung der Vorrückgeschwindigkeit der Stapelfolge (-ae@l, v', w3, 7z4.... wx.) an die jeweilige Formattiefe (,s) der zu vereinzelnden Werkstückstöße gestattet. d.. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Zuführungstisch (t) eine Kontrolleinrichtung (Taster o. dgl.) bekannter Art vorgesehen ist, welche die Vorwärtsbewegung der Stapelfolge (wl,w2,w3,'zu4. . . .w") derart steuert, daß das Trennorgan (c) während seines Leerlaufs nicht mit dem vordersten Stapel (wi) der Stapelfolge zusammentrifft, bevor dieser seine Endstellung erreicht hat.
DER98248D 1937-01-08 1937-01-08 Verfahren zum ununterbrochenen Zufuehren von verhaeltnismaessig dicken oder mehrschichtigen Werkstuecken zu einer Vereinzelungsvorrichtung Expired DE656207C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2956802A (en) * 1958-05-05 1960-10-18 Huck Company Sheet feeding devices

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