DE655838C - Schaltungsanordnung zur Pruefung von Anschlussleitungen in Fernsprechanlagen - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Pruefung von Anschlussleitungen in FernsprechanlagenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf
eine Schaltungsanordnung zur Prüfung von Anschlußleitungen in Fernsprechanlagen, die
über Anschaltrelais an .Verbindungsleitungen angeschaltet werden.
Sie bezweckt, bei der Aussendung des ersten Rufes den Zustand der ausgewählten
Anschlußleitungen feststellen zu können, ohne daß vorher besondere Schalteinrichtungen
wirksam werden müssen, die die Belegungszustände der ausgewählten Leitung kenntlich
machen.
Eine Kennzeichnung des Belegungszustandes der ausgewählten Leitung erfolgt durch
Führung des Rufstromes über Ruhekontakte der Anschaltrelais der Anschlußleitungen, so
daß das Angesprochensein dieser Relais das Kriterium des Besetztseins der gewünschten
Stelle ergibt.
Durch diese Art der Rufstromführung werden auch besondere dritte Adern an den Anschlußstellen
zu Rufzwecken vermieden.
Die Erfindung kennzeichnet sich nun dadurch, daß der Rufstrom über Ruhekontakte
der Anschaltrelais der Anschlußleitungen und über ein nach Auswahl einer gewünschten
Anschlußleitung unter dem Einfluß der Rufstromquelle stehendes und durch Rufstrom zu
betätigendes Prüfrelais zu den Sprechadern der gewünschten Teilnehmerstation verläuft.
Auf der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, auf welches
diese jedoch nicht beschränkt ist. Es ist eine kleine Relaiszentrale zur Abbildung gelangt,
bei der sich Verbindungen über die Amtsleitung AL und die Hausleitung HL aufbauen
lassen. Die Teilnehmerstellen sind mit Tm1, Tm2 und Tm3 bezeichnet. Mit RW ist ein Relaiswähler
bezeichnet, von dem die Wahlrelais I bis V zur Darstellung gelangt sind. Die Erregerwicklungen dieser Wahlrelais
sind mit dem Index e versehen, während die Haltewicklungen dieser Relais den Index h
tragen. Die von diesen Wahlrelais betätigten Kontakte tragen die entsprechende Bezeichnung
mit vorgesetzten arabischen Ziffern. Der Aufbau der Amts- und Hausverbindungen vollzieht sich im einzelnen wie folgt:
Hausverkehr
Wenn der Teilnehmer der Teilnehmerstelle Tm1 seinen Hörer abhebt, so kommt folgender
Stromkreis zustande: Erde, Batterie, Widerstand Wi11, Kontakte 1 tlt 2 M1, Wicklung I des
Differentialrelais X1, Schleife an der Teilnehmerstelle
Tm1, Wicklung II des Differentialrelais X1, Kontakte 3«1, 4X1, $tu Kontakt 61
des Wahlrelais I, Relais R1, Kontakte 7 anlt
Sv1, 9V2, 1OaM3, um, 12ab, Erde. In diesem
Stromkreis wird das Relais R1 des Teilneh-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Hans Tatzl in Wien.
niers Tw1 erregt. Das Differentialrelais X1
wird nicht erregt, da die Wicklungen I und II entgegengesetzt erregt werden. Das Relais R1
betätigt seine Kontakte, wodurch die Relais' An1 und / ansprechen. Das Relais An1 wirdüber
Erde, Batterie, Wicklung I des Relais An1, Kontakt 13 T1, Erde erregt. Das Re-'
lais / wird über Erde, Batterie, Wicklung II des Relais/, Kontakt 14η, Wicklung I des
Relais /, Erde erregt. Das Relais An1 bringt mit Kontakt 150W1 das Relais T1 des Teilnehmers
Tw1 zum Ansprechen, und zwar in folgendem Stromkreis: Spannung, Widerstand
Wi8, Kontakt noan^ Wicklung I des Relais T1,
Kontakte 19rlt 1Sr2, ιγτ3, I5anu Erde.
Durch Ansprechen des Relais / wird über Kontakt 2ϊΐ ein Stromkreis für das ReIaIsF1
hergestellt, der wie folgt verläuft: Erde, Batterie,
Widerstand Wi5, Wicklung des Relais
V1, Kontakt 21 i, Erde. Der Kontakt 22 i
stellt einen Haltestromkreis für das Relais T1,
Wicklung-II her. Dieser verläuft über Erde, Batterie, Kontakt 22 i, Wicklung II des Relais
T1, Kontakte 23^1, 24 a%, Erde. Das Relais
T1 halt sich während der Dauer des Gespräches
über den Kontakt 23 tx. Ferner schaltet es mit den Kontakten 1 tt und 51± den
Teilnehmer auf die Hausleitung HL um. Das Relais^ fällt ab. Der Kontakt25V1, der
parallel zu dem Kontakt 22 i liegt, verhindert ein Abfallen des Relais T1 im Haltekreis während
der Wahl, also während der stromstoß-. weisen Betätigung des Kontaktes 22 i. Ferner
wird durch öffnen des Kontaktes Sv1 die
Hausader für weitere interne Gespräche gesperrt. Der Kontakt ZOv1 schließt einen
Haltestromkreis für die Wicklung II des Relais An1. Ferner schließt der Kontakt 26^1
einen Anlaßstromkreis für die Signaleinrichtungen Si, der wie folgt verläuft: Erde, Kontakte
290M2, 2,6V1, 28Cm1, 30A2, 3IaW1, Relais
Rf, Batterie, Erde. Parallel zu dem Relais Rf liegt das Relais PW. Durch Erregung des
Relais Rf legt dieses seine Kontakte um. Der Kontakt 3 2 rf schaltet ein Thermorelais TA
ein, welches jedoch sehr langsam anspricht. Durch Erregung des Relais PW wird ein Relais
B unter den Einfluß des Unterbrechers Un gebracht, so daß dieses periodisch erregt wird.
Der Kontakt 35 g des Relais B wird im Rhythmus
des Ansprechens des Relais E geschlossen und geöffnet. Ferner bewirkt das Ansprechen
des Relais PW eine Anschaltung von Wechselstrom an die Primärseite des Transformators
Tr.
Der Teilnehmer erhält, nachdem die Signaleinrichtung Si angelaufen ist, das Amtszeichen, welches ihm in folgendem Stromkreis übermittelt wird: Erde, Batterie, Wicklung
III des Relais 7, Kontakte 36 OM1, 38n,
35e, Kondensator o, 12, Sekundärseite des
Transformators Tr, Erde. Die Wicklung III des Relais 7 induziert das Amtszeichen auf
,die HäusleitungHL. Der über die Wick-.."ÜJisßjg
IH des Relais 7 induzierte Strom wird Ydu'ich das periodische Schließen und Öffnen
djis Kontaktes 3 5 e in Abständen unterbrochen,
1 so daß der anrufende Teilnehmer ein unterbrochenes Rasseln im Hörer vernimmt.
Betätigt der Teilnehmer Tm1 jetzt seine
Nummernscheibe, so erfolgt eine stromstoßweise Aberregung des Relais 7 für jeden
Stromstoß. Wünscht der Teilnehmer eine Verbindung mit dem Teilnehmer Tn3 herzustellen,
so sendet er drei Stromstöße aus. Beim ersten Abfall des Relais 7 zieht das Relais
F2 an, da dessen Kurzschluß über Kontakt 21 i aufgehoben wird. Die Relais V1
und F2 halten sich während der Stromstoßgabe
infolge ihrer Abfallverzögerung erregt. Bei Ansprechen des Relais V2 wird durch
Kontakt 40 v2 das Relais V3 eingeschaltet und
über Kontakt 41V3 das Relais I erregt. Der
Einschaltestromkreis des Relais F8 verläuft von Erde, Batterie, Relais V3, Kontakt 4Ow2,
Erde an der Leitung Lh über Kontakte 28 CiM1,
2Ow1, 29Cm2. Der Erregerstromkreis des Relais
I verläuft von Batterie über Wicklung Ie
des Relais I, Kontakte 41 v, 42 w, 2SaM1, 26^1,
2gan,2, Erde. Durch Abfall des Kontaktes 43/
wird das Relais if in folgendem Stromkreise erregt: Erde, Batterie, Relais K, Kontakte
44/, 4.5 p, 46 CW4, 43 i, Erde an der Leitung Lh.
Das Relais I schaltet bei seiner Erregung über Ie seine Haltewicklung lh ein, und das Relais
II wird durch K über Wicklung He eingeschaltet. Die Erregung der Wicklung II e
erfolgt über Erde, Batterie, Widerstand Wt6, Kontakte 47 p, 48 k, Wicklung II e, Kontakte
49III, 51 fe, Erde an der Leitung Lh. Der
Haltestromkreis für das Relais I verläuft über die Wicklung lh von Erde, Batterie,
Wicklung Ih, umgelegter Kontakt 50 I, Kontakte 49III, 51 k, Erde an der Leitung Lh.
Zieht das Relais 7 nach dem ersten Stromstoß wieder an, so schaltet der Kontakt 431
das Relais L durch Aufheben des Kurzschlusses in folgendem Stromkreis ein: Batterie,
Relais K, Kontakt 44/, Wicklung I des Relais L, Kontakte 52k, 28anu 2Gv1, 2gan2,
Erde. Das Relais L hält sich über Kontakt 441 in folgendem Stromkreis: Erde Batterie,
Wicklung II des Relais L, Kontakt 44/, Wicklung I des Relais L, Kontakt 52 k, Erde an der
Leitung Lh. Das Relais K hält sich über Erde, Batterie, Wicklung des Relais K, Kontakte
431, 46 cm4, 45 p, Wicklung I des Relais
L, Kontakt 52 k, Erde an der Leitung Lh.
Der Kontakt 531 schaltet das Relais IV ein, das sich über den Kontakt 42 η, solange der
Wähler belegt ist, hält.
Wird das Relais 7 beim zweiten Stromstoß
zum Abfall gebracht, so unterbricht der Kontakt 43 i den Stromkreis für das Relais K.
Das Relais K fällt ab und bewirkt durch Umlegen des Kontaktes 48 k den Abfall des Relais
I, indem der Haltestromkreis für die Wicklung lh unterbrochen wird. Die Relais
II und L halten sich weiter in folgendem Stromkreis: Erde, Batterie, WicklungIIh
des Relais II, Kontakte 54II, 55 IV, 51 &,
Leitung Lh, Erde. Das Relais L hält sich über Spannung, Wicklung II des Relais L,
Kontakte 44/, 45 £, 46 ani; 431, Leitung Lh,
Erde. Das Relais III wird eingeschaltet, und zwar über Spannung, Widerstand Wi6,
Kontakte 47 p, 48 ft, 56^2, Wicklung IHe des
Relais III, Kontakte 55IV, 51 k, Leitung Lh,
Erde. Zieht das Relais / nach dem zweiten Stromstoß wieder an, so wird Relais L durch
Umlegen des Kontaktes 43 i aberregt. Die Relais II und III werden erregt gehalten.
Das Relais II bleibt über Batterie, Wicklung Hh, Kontakte 54II, SSIV, 51 k, Leitung
Lh, Erde und das Relais III über Batterie, Widerstand Wi6, Kontakte 47 p, 48 £,
56V2, Wicklung HIe, des Relais III, Kontakte
55IV, Sik, Leitung Lh erregt.
Wird das Relais / beim dritten Stromstoß stromlos, so wird das Relais K über den Kontakt
43 i wieder erregt. Das Relais III wird über HIh, 49III und 51 k erregt gehalten und
das Relais IV durch Öffnen des Kontaktes 49III eingeschaltet. Das Relais II wird bei
Umlegen des Kontaktes 48 k stromlos.
Zieht das Relais / nach dem dritten Stromstoß dauernd an, so wird das Relais L erneut
eingeschaltet, und zwar über Erde, Batterie, Relais K, Kontakt 44 /, Wicklung I des Relais
L, Kontakt 52 £, Erde an der Leitung Lh.
Wird der Kontakt 21 i nach der Stromstoßgäbe dauernd umgelegt gehalten, so fällt das
Relais V2, da es kurzgeschlossen wird, verzögert
ab. Das Relais V2 erregt das Relais P
in folgendem Stromkreis: Erde, Batterie, Widerstand Wi6, Kontakt 57 V2, Relais P,
Kontakt 53 /, Erde an der Leitung Lh. Der Kontakt 47/) unterbricht den Stromkreis für
das Relais IV; das Relais IV fällt ab. Nach dem Abfall des Relais V2 wird durch öffnen
des Kontaktes 40% das Relais F3 ebenfalls
verzögert stromlos. Das Relais III ist angesprochen und hat seine zugeordneten Kontakte
betätigt, und zwar sind die Kontakte 49III, 71III, 62III umgelegt.
Die Prüfung der Teilnehmerleitung und der erste Ruf werden begrenzt durch den
Zeitraum zwischen dem Anzug des Relais P und dem Abfall des Relais V9. Bei freiem
Teilnehmer Tm3 spricht das Relais P1 über
folgenden Rufstromkreis an: Erde, Batterie, Widerstand Wi9, Kontakte 58 i3, 59 M3, Wicklung
I des Relais X3, Kondensator und Wecker an der Teilnehmerstelle Tm3, Wicklung
II des Relais X3, Kontakte 60 M3, 160 x3,
61 ts, umgelegter Kontakt 62III, Kontakte
63 P, 64^3) Wicklung des Relais P1, Rufzeichenverbindung
Ruz, Transformator Tr (Sekundärwicklung), Erde. Spricht das Relais
P1 im Rufstrom an, d. h. ist der Teilnehmer Tm3 frei, so wird über Kontakt 65 P1 ein
Stromkreis für das Relais Fr hergestellt. Dieser Stromkreis verläuft von - Erde, Batterie
über Relais Fr, Kontakte 65^1, ι in,
12 ab, Erde. Das Relais Fr betätigt seine
Kontakte und schaltet sich durch Kontakt 66 fr in einen vom Kontakt 65 P1 unabhängigen
Haltestromkreis ein.
Dem rufenden Teilnehmer wird das Freizeichen induktiv durch die Wicklung III des
Relais J in folgendem Stromkreis übermittelt: Erde, Sekundärwicklung des Transformators
Tr, Kontakt 377·/, Widerstand Wi2, Kontakte
67/r, 38M, 36^M1, Wicklung III des Relais/,
Batterie, Erde. Das Freizeichen ist ein Rasseln im Rhythmus des Rufstromes. Beim Anzug
von Relais P1 geht unmittelbar der erste Ruf in die Leitung zum gewünschten Teilnehmer.
Der Weiterruf erfolgt durch Steuerung des Rufstromes mit Hilfe des Relais Rf. Wie bereits
beschrieben, lief bei Umlegung des go Kontaktes 2Ow1 die Signaleinrichtung Si bei
Erregung des Relais PW an. Ferner wurde das Relais Rf erregt. Das Relais P-/ hat über
Kontakt 32 rf das Thermorelais Th eingeschaltet. Das Thermorelais Th betätigt nach
einer gewissen Zeit den Kontakt 33 th und schließt hierdurch das Relais Rf kurz. Das
Relais Rf fällt ab und öffnet den Stromkreis für das Thermorelais Th. Dieses wechselseitige
Spiel wiederholt sich so lange, bis das Relais Rf endgültig ausgeschaltet ist. Der
Weiterruf erfolgt also über die Ruf ader Ruz, den Kontakt 69 rf. Wicklung des Verzögerungsrelais
Ab, Kontakte 68 fr, 64^3, 63/* und
von hier ab über den bereits beschriebenen Rufstromkreis. Bei jedesmaligem Ansprechen
des Relais Rf, d. h. bei jedesmaligem Umlegen des Kontaktes 69 rf, erhält der gewünschte
Teilnehmer den Weiterruf.
Hebt der gerufene Teilnehmer ab, so spricht das Relais Ab über den jetzt fließenden
Gleichstrom in folgendem Stromkreis an: Erde, Transformator Tr, bzw. Erde, Kontakt
697^, Wicklung des Relais Ab, Kontakte
68fr, 64V3, 63 p, 62III, Teilnehmerschleife,
Widerstand Wi9, Batterie, Erde. Der Kontakt 12 ab unterbricht bei Erregung des Relais
Ab den Stromkreis für das Relais Fr. Der Arbeitskontakt 70 ab schließt einen Anzugstromkreis
für das Relais T3 des Teilnehmers Tm3. Dieser verläuft von Erde an der
Leitung Lh über Kontakte 70 ab, 71III,
Wicklung I des Relais T3, Kontakt 20 Cm1,
Widerstand Wi8, Batterie, Erde. Das Relais T3 hält sich über seinen eigenen Kontakt
72 ts, und zwar über Erde, Batterie, Eontakt
25^1, Wicklung II des Relais T3, Kontakte
72 tz, 240%, Erde. Bei Umlegen der Kontakte 12 ab und 27 ab fallen die Relais Fr und
An1 ab. Mit Abfall des Kontaktes 28 ant
werden die Relais K, L, P und N zum Abfall
ίο gebracht. Das Relais Ab fällt ebenfalls ab.
Die Relais PW und Rf werden ebenfalls 'aberregt, da die diese Relais erregende Erde am
Kontakt 280% abgeschaltet worden ist. Die
Kontakte 48 k und 51 & machen das Relais III
stromlos. Das sich haltende Relais T8 schaltet den gerufenen Teilnehmer Tm3 mit den
Kontakten 61 ts und 58 ta auf die Hausverbindungsleitung
HL.
Während des Gespräches erhalten beide Teilnehmer über das Relais / als Speiserelais
den Speisestrom. Erregt sind die Relais T, V1 und die T-Relais T1 und T3 der Teilnehmer
Tm1 und Tw3.
Hängen nach Gesprächsschluß beide Teilnehmer ein, so wird das Relais / stromlos.
Der Kontakt 21 i schließt das Relais V1 kurz,
welches dadurch verzögert abfällt. Da die Relais T der beiden sprechenden Teilnehmer
während des Gespräches über den Kontakt 22 i bzw. 25^z1 erregt gehalten werden, werden
nunmehr auch diese zum Abfall gebracht, so daß der Ruhezustand der Anlage wiederhergestellt
ist.
Angenommen, der gewünschte Teilnehmer Tm3 war bei Herstellung der Verbindung besetzt.
Das Relais / war nach der Stromstoßgabe dauernd erregt.
Wie bereits erwähnt, findet der Prüfvorgang zwischen Anzug des Relais P und Abfall
des Relais V9 statt. Ist der gerufene Teilnehmer besetzt, so kann das ReIaIsP1
nicht ansprechen, da durch den umgelegten Kontakt 60 M3 des besetzten Teilnehmers Tm3
die Schleife für das ReIaIsP1 unterbrochen
ist. Das Relais Fr, welches über Kontakt 65^1 erregt wird, erhält keinen Strom. Der
anrufende Teilnehmer erhält das Besetztzeichen in folgendem Stromkreis: Erde, Transformator
Tr, Kondensator o, 1, Kontakte 15OdM3, 67fr, 38M, 360M1, Wicklung III des
Relais /, Batterie, Erde.
Legt der rufende Teilnehmer nach erhaltenem Besetztzeichen auf, so wird das Relais 7
stromlos. Das Relais V1 wird kurzgeschlossen
und durch öffnen des Kontaktes 25 V1 das
Relais T des rufenden Teilnehmers zum Abfall gebracht.
Abgehender Amtsverkehr
Angenommen, der Teilnehmer an der Teilnehmerstelle Tm1 wünscht eine Verbindung
herzustellen, so werden, falls das Hausaggregat frei ist, dieselben Stromläufe aufgebaut
wie bei Herstellung einer Hausverbindung. Nach Abheben des Handapparates drückt der
Teilnehmer die an seiner Sprechstelle befindliche Erdungstaste To1. Hierdurch zieht das
Relais X1 über folgenden Stromkreis an: Erde, Batterie, Wicklung II des Relais /,
Kontakte ι ^1, 2M1, Wicklung I des ReIaIsX1,
Taste To1, Erde. Der Kontakt 82 X1 schaltet
das Relais U1 und der Kontakt 85 X1 das Relais
5" ein. Der Erregerstromkreis für das Relais Ux verläuft über Erde, Batterie, Kontakte
80 g, 81M1, Wicklung II des Relais U1,
Kontakte 82 X1, 83 g, Erde. Das Relais 5
wird über Erde, Batterie, Wicklung II des Relais.?, Kontakte84g-, 85^1, WicklungI
des Relais X1, Taste Ta1, Erde erregt. Das
Relais U1 hält sich, solange die Taste Ta1 gedrückt
ist, über seinen umgelegten Kontakt 81U1 erregt und schaltet den Teilnehmer mit
den Kontakten 2 M1 und 3 U1 auf die Amtsleitung.
Das Relais G zieht in folgendem Stromkreise an: Erde, Batterie, Relais G1
Kontakt 81-M1, Wicklung II des ReIaIs(J1,
Kontakte 82 X1, 83 g, Erde. Nach Ansprechen
des Relais G wird das Relais U über die am Relais C liegende Erde erregt gehalten.
Das Relais C wird ebenfalls erregt. Durch Ansprechen des Relais xS" wird das Relais S1
über Erde, Kontakt 86 s, ReMsS1, Batterie,
Erde zum Ansprechen gebracht.
Das beim Abheben des Teilnehmers angelaufene Aggregat wird abgeschaltet, sobald
das Relais U1 anzieht und mit den Kontakten 2M1 und 3M1 den Stromkreis für das Relais/
auftrennt. Das Relais^ wird stromlos, und
damit wird analog den Einhängvorgängen ein Zusammenfallen aller bestehenden Strom- wo
kreise für das Aggregat bewirkt.
Wünscht ein Teilnehmer die Herstellung einer Amtsverbindung und drückt er zu diesem
Zweck die Erdungstaste bei besetztem Aggregat, so erhält er die Amtsleitung durch
Umgehung des Hausaggregates. Sein Differentialrelais X (z. B. X1) zieht dann in folgendem
Stromkreis an: Erde, Batterie, Widerstand Wi11, abgefallener Kontakt 2 M1,
Wicklung I des Relais X1, Taste Ta1, Erde.
Läßt der Teilnehmer, nachdem er, wie bereits oben beschrieben, die Taste Ta1 gedrückt
hat, diese nach einiger Zeit wieder los, so fällt das Relais X1 ab, so daß durch Umlegen des
Kontaktes 82^1 der für das Relais X zustände
gekommene Stromkreis unterbrochen wird. Das Relais C bewirkt die Erregung
des Relais Q1 über folgenden Stromkreis: Erde, Batterie, Widerstand Wii3 Relais Q1,
Kontakte 1145, mc, 112g·, Erde. Relais Q1
schaltet mit den Kontakten 123 qx und 128 qt
die Sprechleitung zum Amt durch. Das Re-
laist/ wird weiter erregt gehalten über Erde,
Batterie, Relais G, Kontakt 8 im, Wicklung II des Relais U1, Kontakte 82 X1, 92Zt1, 87 c,
89 J1, Erde. Ein Abfall des Relais G und des
Relais U, bevor der Kontakt 87 c geschlossen ist, erfolgt nicht, da das Relais G eine Kupferdämpfung
besitzt und vom Relais ^iZ1 eine
Wicklung I kurzgeschlossen ist, so daß auch dieses als Verzögerungsrelais wirkt.
Ist der Teilnehmer mit der Amtsleitung verbunden worden, so wartet er das Amtszeichen vom Amt her ab und beginnt dann
mit der Wahl. Durch den Impulskontakt an der Teilnehmerstelle wird das Relais S stromstoßweise
gesteuert. Über Kontakt 129J erfolgt die Unterbrechung der Amtsschleife im
Tempo der Stromstöße. Über Kontakt 86 j wird das ReIaIsS1 stromstoßweise erregt und
aberregt.
Beim ersten Impuls wird das Relais Q2
über Erde, Kontakt 113 qx erregt und bleibt
infolge seiner Abfallverzögerung während der Stromstoßgabe angesprochen. Die Kontakte
I24g2 und 127 g2 trennen während der Stromstoßgabe
die Adern La und Lb der Amtsleitung von den Kondensatoren ab. Der Kontakt
125^2 schaltet während der Wahl die
Schleifendrossel zum Amt zwecks sauberer Stromstoßgabe kurz. Nach beendeter Wahl
fällt das Relais Q2 verzögert ab. Die Amtsschleife wird wieder durchgeschaltet und der
Kurzschluß der Amtsdrossel aufgehoben. Während des Gesprächs sind die Relais S, Q1,
U1, S1 und G erregt.
Hat ein zweiter Teilnehmer (z. B. Tw3) die
Absicht, ein Amtsgespräch zu führen, während die Amtsleitung bereits belegt ist, so erhält
er das Besetztzeichen während des Tastendruckes. Sein Relais U kann während des
Tastendruckes nicht erregt werden, da der Kontakt 80 g bereits durch die bestehende
Amtsverbindung geöffnet ist. Es wird daher das Relais An1 erregt und vermittelt über
Kontakt 1 Q^aJi1 dem Teilnehmer das Besetztzeichen.
Die Erregung des ReIaJs^Iw1 erfolgt
über Erde, Batterie, ReIaIs^AZ1, Kontakte
i6ox3, 6o«3, Relais X3, Wicklung II,
Teilnehmerstelle Tw3, Taste Tas, Erde.
Hängt der Teilnehmer Tw1 nach Gesprächs-Schluß
ein, so fällt zuerst das Relais 5" ab. Durch Kontakt 86 j wird das Relais S1 stromlos
und durch Umlegen des Kontaktes 114 j das Relais Q1. Hierdurch fallen auch die Relais
U und G ab, und der Ruhezustand ist wiederhergestellt.
Bei ankommenden Rufen wird das Relais A im Rhythmus des Rufstromes erregt. Das
Relais A betätigt seine Kontakte und schließt durch Kontakt 119 a einen Stromkreis für die
Relais H1 und H2, in welchem die Relais H1
und H2 ansprechen. Das Relais H1 hält sich
über den Kontakt 120A1 in folgendem Stromkreis
erregt: Erde, Batterie, Wicklung II des Relais H1, Kontakte 12Oh1, 121 qlt Erde. Der
Kontakt 92 H1 schaltet das Relais U1, Wicklung
II der als Hauptstelle ausgebildeten Teilnehmerstelle Tw1 ein, und zwar in folgendem
Stromkreis: Erde, Batterie, Kontakte 80g, 81M1, Wicklung II des Relais U1, Kontakte
82.JT1, 92A1, 23J1, 240W3 (150W1), Erde. Das
Relais U1 wird in folgendem Stromkreis erregt gehalten: Erde, Batterie, Relais G, Kontakt
81M1, Wicklung II des ReIaISiJ1, Kontakte
82^1, 92^1, 23J1, 24aw3, Erde.
Die Hauptstelle wird durch Kontakte 3 M1 und 2 M1 an die Amtsader angelegt. Der Kontakt
30 h2 bewirkt die Erregung der Relais Rf
und PW über Erde, Kontakte 30A», 3ianv
Relais Rf, Relais PW, Batterie. DerKontakt
106 h2 leitet den durch die Signaleinrichtung
(Si) erzeugten Rufstrom zur Hauptstelle. Ein Ansprechen des Relais 6" während des Rufens
wird dadurch verhindert daß der Kontakt 105A2 die Wicklung I des Relais S kurzschließt.
Nach Beendigung des ersten Rufes fällt das Relais H2 wieder ab, da der Kontakt
119 a geöffnet wird.
Nimmt der gerufene Teilnehmer (Hauptstelle) seinen Hörer ab, so ist er unmittelbar,
also ohne Tastendruck, mit der Amtsleitung verbunden. Das Relais 5" wird wieder erregt
und dient zur Speisung. Das Relais 5 erregt die Relais Q1 und S1. Der Kontakt 121 qt
trennt den Stromkreis für das Relais H1, WicklungII auf; Relais H1 fällt ab. Das Relais
U1 wird in folgendem Stromkreis erregt gehalten: Erde, Batterie, Wicklung des Relais
G, Kontakt 81M1, Wicklung II des Relais U1, Kontakte 82Ar1, 92A1 (abgefallen),
87 c, 89J1, Erde. Während des Gespräches
sind folgende Relais erregt: U1, S, S1, Q1, G.
Hängt nach Gesprächsschluß der Teilnehmer ein, so wird das Relais 5* stromlos. Die Relais
^1 und Q1 fallen ab, worauf auch das Relais
U stromlos wird und die Teilnehmerstelle von der Amtsleitung abtrennt. Der Ruhezustand
ist wiederhergestellt.
Führt ein Teilnehmer der Zentrale ein Amtsgespräch, so kann eine Rückfrage zu
einem anderen internen Teilnehmer nötig werden. Angenommen, der Teilnehmer an der
Teilnehmerstelle Tw1 führt ein Amtsgespräch, so sind folgende Relais erregt: S, Q1, U1, S1
und G. Will der Teilnehmer an der Teilnehmerstelle Tw1 zum Teilnehmer Tw3 rückfragen,
so drückt er seine Erdungstaste, wodurch das Relais X1 des Teilnehmers Tw1 anspricht,
und zwar über Erde, Taste Ta1, Wicklung I des ReIaIsZ1, Kontakt 2 M1, Wicklung II des
Relais S, Batterie, Erde. Das Relais X1 betätigt
seine Kontakte und bewirkt durch Umlegen des Kontaktes 82 X1 die Erregung des
Relais C. Durch Kontakt ii6c wird das Relais
Y erregt, und zwar über Erde, Batterie, Relais Y, Kontakte 1182, 116 c, 115 <&, Erde.
Das Relais Y betätigt durch seinen Kontakt 110 y die Relais An2 und Ans, worauf das Relais
An3 über Kontakt 1070% das Relais ^n4
zum Ansprechen bringt.
Wird' jetzt die Taste Ta1 wieder freigegeben,
so fällt das Relais X ab und bei Umlegen des Kontaktes 82 X1 auch das Relais C.
Das vorher über Kontakt 117 y kurzgeschlossene
Relais Z wird bei Abfall des Kontaktes 116c in folgendem Stromkreis erregt: Erde,
Batterie, Relais Y, Kontakt 1182, Wicklung II
des Relais Z, Kontakte 117 3/, 11551, Erde.
Über Kontakt 118 ζ wird ein Haltestromkreis
für die Wicklung I des Relais Z hergestellt. Das Relais Z wird in folgendem Stromkreis
weiter erregt gehalten: Erde, Batterie, Relais Y, Kontakt 116 c, Wicklung II des Relais
Z, Kontakte 1173*, 115 q±, Erde. Die Relais
Y und Z trennen mit den Kontakten 12631
und 122 2 die Amtsleitung hinter der Drossel
auf, so daß der Amtsteilnehmer das Rückfragegespräch nicht mithören kann. Die
Amtsverbindung wird über die Drossel Dr und Kontakt126 y gehalten. Das Relais Rf
und die Signaleinrichtung Si treten in Tätigkeit, sobald das Relais Z angezogen hat und
der Kontakt 109,5: geschlossen wurde.
Die Nummernwahl geht in ähnlicher Weise
vor sich, wie bei Herstellung einer Hausverbindung beschrieben, jedoch tritt bei vorliegender
Rückfrageverbindung das Relais 5 als Stromstoßempfangsrelais an die Stelle des
dortigen Relais /. Beim ersten Stromstoß zieht das Relais Q2 an, welches über Kontakt
15Og2 das Relais F2 übet die Wicklung II erregt,
und zwar über Erde, Batterie, Wicklung II des Relais F2, Kontakte Ι5°3ί>
ιι°3Ί 136 ab, 29 an2, Erde. Das Relais V2 bewirkt
durch Schließung des Kontaktes 4Ow2 das Ansprechen
des Relais F3. Die Relais Q2, V2
und V3 halten sich während der Stromstoßgäbe.
Erde wird an die Leitung Lh über Kontakte 108 aw4 und 1092 angelegt. Im
übrigen erfolgt genau das gleiche Spiel zwischen den Relais K., L, I-V, iV und P wie bei
einer internen Verbindung. Die Vorgänge unterscheiden sich nur dadurch voneinander,
daß am Ende einer Wahl einer geraden Ziffer die Relais K und L abgefallen, während sie
. beim Wählen ungerader Teilnehmerziffern noch bis zum Abheben des gerufenen Teilnehmers
erregt sind. Wurde also der Teilnehmer Tm3 seitens der rückfragenden Stelle
gewählt, so sind die Relais K und L am Ende
der Wahl noch erregt. Nach der Nummernwahl fällt das Relais Q verzögert ab, da das
Relais vS dauernd erregt wird. Kurz nach Abfall des Relais Q2 beginnt auch das Relais F2
abzufallen, da sein Stromkreis durch Kontakt 1S0^ geöffnet wird. Das abfallende Relais
F2 schließt mit Kontakt 57^2 einen
Stromkreis für das Relais P, der von Batterie über Widerstand Wi6, Kontakt 57V2, Relais
P, Kontakte 42 n, 109 s, 108 a% nach Erde
verläuft. Der Kontakt 63 p schließt den Rufstromkreis zum Teilnehmer Tn3. Dieser Rufstromkreis
verläuft über Erde, Transformator Tr, Rufstromverteilungspunkt Ruz, Relais
P1, Kontakt 64V3 der verzögert abfallenden
Relais F3, Kontakte 63 p, 62III, 61 t3,
106xSl 60%, Wicklung II des Relais Z3, Teilnehmerstelle
Tn3, Wicklung I des Relais X3,
Kontakte 59M3, 5813, Widerstand Wi9, Batterie,
Erde. Zieht das Relais P1 an, so wird das Relais Fr erregt, wodurch der rufende
Teilnehmer in der bereits beschriebenen Weise das Freizeichen, jedoch über die Wicklung
III des Relais S, erhält. Bei der Wahl des Teilnehmers Tn3 wurde im Relaiswähler
das Relais III erregt. Das Relais III hat seine. Kontakte betätigt und durch Kontakt
71III den Kurzschluß der Wicklung I des
Relais U3 aufgehoben, wodurch das Ansprechen des Relais U3 vorbereitet wird. Fällt
nach Aussendung des ersten Rufes das Relais F8 ab, so wird der Weitefruf über das
Relais Ab geleitet.
Hebt der Teilnehmer an der Teilnehmerstelle Tm3 seinen Handapparat ab, so zieht das
Relais Ab an. Der Kontakt 70 ab erregt das
Relais U3 über die Wicklung I, und zwar über Erde, Batterie, Widerstand Wi8, umgelegter
Kontakt 2oanl, Eontakte 941 bzw.
170Z1, 95II, Wicklung I des Relais U3, Kontakt
70 ab, Erde an der Leitung Lh. Die Relais U der übrigen Teilnehmer sind kurzgeschlossen. Das Relais U3 hält sich über too
seine WicklungII in folgendem Stromkreis: Erde, Batterie, Wicklung des Relais G, Kontakt
165 M3, Wicklung II des Relais U3, Kon
takte91x3, 87c, 89S1, Erde. Durch Kontakt
136 ab werden die Relais An2 und An3 und
durch Kontakt 107 an3 das Relais An1 stromlos.
Ferner wird durch Kontakt 12 ab das Relais Fr aberregt. Der Kontakt io8aw4 bewirkt
den Stillstand der Signaleinrichtung. Ferner unterbricht dieser Kontakt den Stromkreis
der Relais P und N.
Nachdem das Relais Ab abgefallen ist, ist der Gesprächszustand erreicht. Es sind folgende
Relais erregt: S, Q1, U1, S1, G, Y,
Z1 U3. Die Teilnehmer sind parallel an die
Amtssprechader gelegt. Soll eine Gesprächsumlegung erfolgen, indem beispielsweise der
Teilnehmer Tm3 aufgefordert wird, das Amtsgespräch durch Tastendruck zu übernehmen,
so legt der Teilnehmer Tm1 seinen Hörer auf. Der Teilnehmer Tw3 drückt seine Taste To3,
wodurch sein Relais X3 anspricht. Über Kon-
takt 914T3 spricht das Relais C an und trennt
den Teilnehmer Tn1 durch Stromloswerden seines Teilnehmers CZ1 von der Amtsader ab.
Ferner wird durch Kontakt n6c das Relais
Y stromlos und durch Kontakt 117y auch:
das Relais Z. Läßt der Teilnehmer jetzt seinß Taste los, so wird das Relais Z3 zum Abfall
gebracht, worauf auch das Relais C abfällt. Das Relais U3 bleibt erregt über Erde, Batterie,
Relais G, Kontakt 165%, Wicklung II des Relais U3, Kontakte 91 ^8, 87 c, 89^1,
Erde. Während des Gespräches sind die Relais 5, Q1, S1, G, U3 erregt.
Legt der Teilnehmer Tw3 auf, so wird das
Relais S stromlos und bewirkt die Auslösung der übrigen Relais, wie früher beschrieben.
Ist der in der Rückfrage zu erreichende Teilnehmer intern besetzt, so kann nach der
internen Wahl des rückfragenden Teilnehmers das Relais Fr nicht anziehen, da das
Relais P1 nicht anspricht. Es wird das Relais
Auf erregt, und zwar über Erde, Batterie, Relais^«/, Kontakte 1340%, 133^3,
66fr, 11«, 12 ab, Erde. Es erfolgt die Aus-Sendung
eines gedämpften Besetztzeichens, und zwar induktiv über die Wicklung III des Relais S. Dieses verläuft von Erde, Transformator
Tr, Kondensator ο, ι, Widerstand Wi%, Kontakte 67 fr, 38«, 1550«», Wicklung
III des Relais 5", Batterie, Erde. Die
Kontakte 103auf und lozauf vollziehen die
Aufschaltung auf die Hausader. Mit Kontakt 135 auf wird das dem in der Rückfrage
angerufenen Teilnehmer zugeordnete Relais U erregt, und zwar über Erde, Batterie, Kontakt
20 (MJ4, Kette der durch die Wählerkontakte
kurzgeschlossenen Relais U, Relais U des angerufenen Teilnehmers, z. B. Relais U3
Wicklung I des Teilnehmers Tn3, Kontakte 13s auf, logs, 108 an4, Erde. Wünscht der
angerufene Teilnehmer das Gespräch zu übernehmen, so drückt er seine Taste; wünscht
der rufende Teilnehmer das Gespräch fortzusetzen, so drückt dieser seine Taste.
Wird der Wähler der Anlage im Augenblick der Rückfrage zum Aufbau einer in
ternen Verbindung benutzt, so ist während der Betätigung des Wählers das Relais An1 angezogen.
Bei Rückfrageverbindungen werden die Relais An2, An3 und An4 erregt, so 50
daß also die Kontakte ISaW1 und 2\an3 in
diesem Falle einen Augenblick gleichzeitig umgelegt sind, so daß dem Teilnehmer T die
Erde fehlt und für den internen anrufenden Teilnehmer keine Verbindung zustande 55
kommt.
Claims (3)
1. Schaltungsanordnung zur Prüfung von Anschlußleitungen in Fernsprechanlagen,
die über Anschaltrelais an Verbindungsleitungen angeschaltet werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Rufstrom
über Ruhekontakte (5Si3, 6113 bzw.
59M3, 60M3) der Anschaltrelais der Anschlußleitungen
und über ein nach Auswahl einer gewünschten Anschlußleitung unter dem Einfluß der Rufstromquelle
stehendes und durch Rufstrom zu betätigendes Prüfrelais (P1) zu den Sprechadern
der gewünschten Teilnehmerstation verläuft.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das
an die Rufstromquelle angeschlossene Relais (P1) bei Freisein der gewünschten
Leitung (Tn1) anspricht und den periodischen Anruf der Anschlußleitung einleitet.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch ι für Fernsprechanlagen, bei welchen
die Anschlußleitungen mit Sprechverbindungsleitungen über Kupplungsrelais in Verbindung gebracht werden,
dadurch gekennzeichnet, daß das unter dem Einfluß des Rufstromes stehende Relais
(P1) die Kupplung der gewünschten Anschlußleitung mit der von der anrufenden
Anschlußleitung belegten Leitung (z. B. HL) vorbereitet (durch Anschalten
von Ab).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES104857D DE655838C (de) | 1932-06-04 | 1932-06-04 | Schaltungsanordnung zur Pruefung von Anschlussleitungen in Fernsprechanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES104857D DE655838C (de) | 1932-06-04 | 1932-06-04 | Schaltungsanordnung zur Pruefung von Anschlussleitungen in Fernsprechanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE655838C true DE655838C (de) | 1938-01-24 |
Family
ID=7526152
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES104857D Expired DE655838C (de) | 1932-06-04 | 1932-06-04 | Schaltungsanordnung zur Pruefung von Anschlussleitungen in Fernsprechanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE655838C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE909211C (de) * | 1951-01-22 | 1954-04-15 | Licentia Gmbh | Relaiskettenschaltung |
| DE913786C (de) * | 1950-09-10 | 1954-06-21 | Telefonbau & Normalzeit Gmbh | Schaltungsanordnung fuer kleine Fernsprechnebenstellenanlagen |
| DE943173C (de) * | 1951-02-09 | 1956-05-17 | Telefunken Gmbh | Schaltungsanordnung fuer Relaisketten |
-
1932
- 1932-06-04 DE DES104857D patent/DE655838C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE913786C (de) * | 1950-09-10 | 1954-06-21 | Telefonbau & Normalzeit Gmbh | Schaltungsanordnung fuer kleine Fernsprechnebenstellenanlagen |
| DE909211C (de) * | 1951-01-22 | 1954-04-15 | Licentia Gmbh | Relaiskettenschaltung |
| DE943173C (de) * | 1951-02-09 | 1956-05-17 | Telefunken Gmbh | Schaltungsanordnung fuer Relaisketten |
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