DE655458C - Vorrichtung zum Anbringen eines Wagenhebers an Kraftfahrzeugen - Google Patents

Vorrichtung zum Anbringen eines Wagenhebers an Kraftfahrzeugen

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DE655458C
DE655458C DEG83924D DEG0083924D DE655458C DE 655458 C DE655458 C DE 655458C DE G83924 D DEG83924 D DE G83924D DE G0083924 D DEG0083924 D DE G0083924D DE 655458 C DE655458 C DE 655458C
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DE
Germany
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jack
vehicle
lifting
lever
wheels
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DEG83924D
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OSKAR GRAUHEDING AUF GUT GEISE
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S9/00Ground-engaging vehicle fittings for supporting, lifting, or manoeuvring the vehicle, wholly or in part, e.g. built-in jacks
    • B60S9/22Means for attaching lifting, supporting, or manoeuvring devices to vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen
Wagenheber für Kraftfahrzeuge o. dgl. zum Anheben eines beliebigen Rades oder einer Wagenseite mit mehreren Lagerstellen für die Hubvorrichtung.
Solche bekannten Vorrichtungen haben den Nachteil, daß für die verschiedenen Anhubstellen entweder mehrere Wagenheber ei'forderlich sind, wenn die Bedienung vom Wageninneren aus erfolgt, oder daß bei Anwendung eines Wagenhebers dieser nur außerhalb des Wagens an die Anhubstellen gebracht werden kann.
Die Erfindung besteht nun darin, daß das Anbringen des Wagenhebers an den ortsfest vorgesehenen Lagerstellen für den Heber vom Wageninneren aus durch Öffnungen möglich ist oder daß der Heber an einem Hebel gelagert ist, der um eine durch den Fahrzeugschwerpunkt gehende senkrechte Achse schwenkbar ist und mit dem der Heber an die ortsfest vorgesehenen Lagerstellen des Fahrzeuges geschwenkt werden kann. In diesem Falle kann der Heber ständig am Fahrzeug verbleiben zur Sicherung gegen Diebstahl. Erfindungsgemäß sind auch Mittel vorgesehen, durch die der am Wagen verbleibende Heber aus dem Bereich der Bodenfreiheit des Wagens gebracht werden kann.
Ferner kann der Erfindung zufolge der Antrieb für den Heber im Inneren des schwenkbaren Hebels untergebracht sein.
Es ist augenscheinlich, daß auch lediglich ein Hebel, der um eine durch den Fahrzeugschwerpunkt gehende senkrechte Achse schwenkbar ist, an die ortsfest vorgesehenen Lagerstellen des Fahrzeuges geschwenkt werden kann und daß am Ende dieses Hebels eine Lagerstelle vorgesehen ist, in die der Heber durch Öffnungen im Wagenboden vom Wagenininern aus eingesetzt werden kann (in der Zeichnung nicht besonders dargestelltJ.
Bei dem der Erfindung zugrunde liegenden Heber ist gegenüber anderen Alleinhebern als besonderer Vorteil anzusehen, daß der Wagen an Bordsteinen und Böschungen, wie er gerade von einer Reifenpanne ereilt ist, angehoben werden kann, ohne daß der Fahrer1 den Wagen verlassen muß. Andererseits kann der angehobene Wagen bei verschlossener Limitsine beispielsweise von Unbefugten nicht gesenkt werden.
Weitere Kennzeichen der Erfindung werden in der eigenartigen Bauart des Erfindungsgegenstandes gesehen.
Eine Darstellung der neuartigen Anordnung des Wagenhebers stellen für verschiedene Fälle die Fig. 1 bis 4 dar, und zwar
Fig. ι und 2 in Hinter- und Oberansicht das paarweise Heben der Seitenräder,
Fig. 3 in Oberansicht das paarweise Heben der Vorder- oder Hinterräder,
Fig. 4 in Oberansicht das Heben jedes einzelnen Rades.
Ein Ausführungsbeispiel eines von oben einsetzbaren Wagenhebers an den verschiedenen Lager- oder Anhubstellen des Fahrzeuges zeigen
Fig. 5 im Schnitt, ,;.i5
Fig. 6 in Oberansicht. ,';
Ein Ausführungsbeispiel eines um de'u.' Fahrzeugschwerpunkt schwenkbaren Wagenhebers zeigen
ίο Fig. 7 in Ansicht und teilweise im Schnitt, Fig. 8 in Oberansicht.
Das paarweise Heben der Seitenräder (linke) geschieht nach der schematischen Darstellung nach Fig. ι und 2 wie folgt: Um den Schwerpunkt S des Fahrzeuges sind die Lagerstellen oder Anhubpunkte ο i', 02', 03', 04' vorgesehen. Auf der Ouermitte des Wagens liegen die Anhubpunkte 01', 03', die zunächst betrachtet werden sollen. Zum Heben der linken Seitenräder wird der \¥agenheber von Hand in die Arbeitslage oder in die Lagerstelle 01' gebracht. Dann kann der Wagenheber betätigt werden, um die Räder anzuheben. Hierbei stützt sich das «5 Fahrzeug auf drei Punkten ab, den beiden rechten Seitenrädern 2 und 3 sowie dem Anhubpunkt 01', die das in der Zeichnung Fig. 2 schraffiert eingezeichnete Unterstützungsdreieck bilden. Wird der Wagenheber an den Anhubpunkt 03' gebracht und betätigt, so werden die beiden rechten Seitenräder 2 und 3 gehoben.
Das paarweise Heben der Vorder- bzw. Hinterräder zeigt schematisch Fig. 3 bei Betrachtung der Anhubpunkte 2' bzw. 4', die in der Längsmitte des Fahrzeuges liegen. Arbeitet der Wagenheber am Anhubpunkt 2', so werden die beiden Vorderräder gehoben·.
Das Stützungsdreieck hierzu (schraffiert) bilden die Auflagepunkte der beiden Hinterräder 4 und 3 sowie der Anhubpunkte 2'. Wird jedoch der Wagenheber an den Anhubpunkt 4' gebracht und betätigt, so werden die beiden Hinterräder 3 und 4 gehoben. Das Heben jedes einzelnen Rades zeigt schematisch Fig. 4 bei Betrachtung der Anhubpunkte 1', 2', 3', 4'. Nach dieser Zeichnung soll das rechte Hinterrad 3 angehoben werden. Dazu wird der Wagenheber zunächst an den Anhubpunkt 3' gebracht und dann betätigt. Hierbei wird der Fahrzeugrahmen gegenüber den Rädern I, 2, 4 unter Entlastung der Federung 1 gehoben, und zwar in solcher Höhe an der Ecke 3, daß auch das Rad gehoben wird.
Die Radstützpunkte 1, 2 und 4 bilden mit dem Anhubpunkt 3' ein unregelmäßiges Viereck (schraffiert). Die Linke vom Schwerpunkt ,S bis 3' steht senkrecht auf der Diagonalen2 und 4, was bezugsweise auch für die anderen Anhubpunkte zutrifft. Wird der Wagenheber jedoch an den Anhubpunkt 4' gebracht und betätigt, so wird das linke Hinterrad 4 gehoben. In gleicher Weise gilt dieses für die Vorderräder 1 und 2 bei Be- -,tätigung des Wagenhebers in den Anhub-Slpjutikten 1' bzw. 2'.
■V< In den schematischen Darstellungen ist die Art der Fahrzeugfederung zur Vereinfachung außer Betracht .geblieben.
Die Bauart nach dem Ausführungsbeispiel der Fig. 5 und 6 ist folgende.
Die am Fahrzeug festgelegten Anhubpunkte 01' und 03' gehen in ihrer gedachten Verbindungslinie durch den Wagenschwerpunkt ,S. Am Wagenrahmen 5 sind rechts und links, in den vorgenannten Anhubpunkten die beiden Flachgewindemuttern 6 befestigt. In einer dieser Muttern (die rechte) ist der Ge-" windestangenheber 7 eingeführt, der oben in go seinem Vierkant den doppelarmigen Hebel 8 trägt. Das untere Ende des Gewindestangenhebers hat für die Anlage am Erdboden ein gelenkiges Druckstück 9 erhalten. Durch einen Drehschieber 10 kann jede dieser Muttem 6 gegen Verschmutzung bei der Fahrt geschützt werden.
Die Wirkungsweise des Wagenhebers ist folgende: Soll das Fahrzeug im Anhubpunkt 03', im Sinne der schematischen Darstellung g0 der Fig. 1 und 2, zur Beseitigung einer rechtsseitigen Reifenpanne gehoben werden, so wird der Gewindestangenheber 7 von oben (Wageninneren) in die rechte Mutter bei 03' eingebracht und am Doppelhebel 8 gedreht. Hierbei bewegt sich zunächst der Gewindestangenheber leichtgängig ohne besonderen Kraftaufwand nach unten, bis das Druckstück 9 den Erdboden erreicht. Bei weiterem Drehen mit größerem Kraftaufwand wird nun die am Wagenrahmen befestigte rechte Mutter ό nach oben bewegt, wodurch der Wagenrahmen an dieser Seite mit seinen beiden rechten Seitenrädern gehoben wird.
Statt zwei Muttern können auch vier Muttern im Sinne der schematischen Darstellung nach Fig. 4 vorgesehen werden. Diese Muttern können auch gelenkig mit dem Wagenrahmen verbunden werden zum Ausgleich des Wagenverkantens beim Anheben, damit der Wagenheber stets senkrecht drücken kann.
Die Ausführungsform nach Fig. 7 und 8 , zeigt einen neben dem Fahrzeugschwerpunkt senkrecht gelagerten Schwenkhebel, der in seinem Inneren den Wagenheber aufnimmt. n5 Der Wagenheber ist ein Doppelspindelheber mit einem zentralen Anhubtrieb. Der Anhubtrieb ist örtlich unveränderbar an allen Anhubstellen des Fahrzeuges.
Der Schwenkhebel 46 ist nicht genau im lso Schwerpunkt, sondern dicht dabei senkrecht im Wagenboden eingelagert, derart, daß der
Schwenkhebel beim Drehen an der Kardanwelle 54 frei vorbeigeht. Oben auf dem Vierkant des Schwenkhebels 46 ist der Handhebel
45 befestigt, durch den der Einsteckbolzen 52 in die Bohrung 3' der im Wagenkastenboden fest vorgesehenen Lochscheibe 55 gesteckt ist, um den Ausleger 46 in seiner Arbeitslage bei 3' festzulegen, wodurch dann die rechte Wagenseite angehoben werden kann. Der Handhebel 45 zur Drehung des Schwenkhebels 46 liegt immer in Richtung desselben und gibt dadurch an, in welcher Anhukitelle der Wagenheber sich jeweils befindet.
Der Doppelspindelheber hat seinen zentralen Anhubtrieb durch die Einlagerung seiner Antriebswelle 47 in der Schwenkhebel ;h-;e
46 erhalten. Über ein konisches Räderpaar 48, Horizontalwelle 49 und ein konisches Räderpaar 50, dessen größeres Rad auf der äußeren Spindelachse 51 sitzt und sich nut einem Führungskeil 50' in einer Xutenführung5i' der äußeren Spindel führt und diese daher bei ihrer Drehung stets mitnimmt, ist die zwangsläufige Verbindung von Antriebswelle und Heberspindel hergestellt.
In einem Muttergewinde der äußeren Spindel 51 ist die innere Spindel 56 angeordnet, die nach Fig. 7 gänzlich in die äußere Spindel eingeschraubt ist. Der Doppelspindelheber ist daher völlig zusammengeschraubt, damit der Wagen bei Nichtgebraach die notwendige Bodenfreiheit besitzt. Strichpunktiert ist die Stellung des Hebers in ausgeschraubter Stellung gezeichnet. Die äußere Spindel ist drehbar, während die innere 1NJmdel sich nur geradlinig und undrehbar in ihrer Achsenrichtung bewegen kann, was durch den Führungsstift 57 gewährleistet ist, der sich im Schwenkhebel längs verschieblich führt. Ist das Gewinde der äußeren Spindel rechtsgängig, so ist das der inneren Spindel linksgängig oder umgekehrt, damit der doppelte Weg erzielt wird.
Der Einsteckbolzen 52 zur Sicherung des Schwenkhebels gegen Verschwenkung in den Arbeitslagen sichert mit seinem Ansatz 52' auch die Antriebswelle 46 gegen unbeabsichtigtes Verdrehen durch Übergreifen über den Vierkant der Antriebswelle 47. Auf diesen Vierkant wird bei Gebrauch ein Steckschlüssel aufgesetzt, oder es kann der Schlüssel auch fest damit verbunden bleiben.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Durch Herausziehen des Einsteckbolzens 52, Drehen des Handhebels 45 und Wiedereinsetzen des' Einsteckbolzens wird der Heber in die gewünschte Lagerstelle oder Anhublage geschwenkt, alsdann wird auf den Vierkant der Antriebswelle 47 ein Steckschlüssel gesteckt und durch Übermittlung der konischen Räderpaare 48 und 50 die Doppelspindel 51, nach unten bewegt und ein Wagenrad oder eine Wagenseite angehoben.
Allgemein ist noch zu sagen, der Wagenheber kann noch mit einem sogenannten Federausgleicher ausgerüstet werden, der zur Unterstützung des Wagenhebers dienen soll. Die starke Feder erntspannt sich dann mit der fortschreitenden Hubbetätigung des Hebers und erleichtert diese. Beim Zurückschrauben des Hebers wird dann die Feder wieder gespannt.
Es ist augenscheinlich bei den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen, daß statt eines mechanischen Hebers ein hydraulischer, pneumatischer oder elektrischer in Anwendung kommen kann. Der zentrale Hubantrieb kann leicht für die verschiedensten Hebersysteme angewendet werden. Beispielsweise könnte an Stelle des Handbetriebes auch der Motor als Antriebskraft dienen.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Anbringen eines Wagenhebers an Kraftfahrzeugen zwecks Anhebens eines beliebigen Rades oder einer beliebigen Seite des Fahrzeuges, dadurch gekennzeichnet, daß für jede der Anhebemöglichkeiten (die Fahrzeugseiten 1-2, 2-3, 3-4, 4-1, die Räder 1, 2, 3, 4) am Fahrzeugrahmen je eine Lagerstejle (02', 03', 04', 01'; r, 2', 3', 4') fest angebracht ist, die zwischen dem Fahrzeugschwerpunkt und der zu hebenden Fahrzeugseite oder dem zu liebenden Rade liegt und in die der einzige Heber zum Bedienen vom Fahrzeuginneren aus von oben eingeführt und dort befestigt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Heber an einem Hebel (46) gelagert ist, der um eine durch den Fahrzeugschwerpunkt gehende senkrechte Achse schwenkbar ist und mit dem der Heber in die den Lagerstellen nach dem Anspruch 1 entsprechende Lage geschwenkt werden kann.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (47-50) für den Heber im Inneren des Schwenkhebels (46) untergebracht ist. no
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEG83924D 1932-11-01 1932-11-01 Vorrichtung zum Anbringen eines Wagenhebers an Kraftfahrzeugen Expired DE655458C (de)

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DE (1) DE655458C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE883850C (de) * 1951-04-12 1953-07-20 Bertram Schaefer Radkappenabziehvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge
US2730327A (en) * 1950-08-30 1956-01-10 James L Prough Vehicle jack
DE3104119A1 (de) * 1981-02-06 1982-09-02 Ali Farzad 6000 Frankfurt Farzaneh Elektrische wagenheber

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2730327A (en) * 1950-08-30 1956-01-10 James L Prough Vehicle jack
DE883850C (de) * 1951-04-12 1953-07-20 Bertram Schaefer Radkappenabziehvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge
DE3104119A1 (de) * 1981-02-06 1982-09-02 Ali Farzad 6000 Frankfurt Farzaneh Elektrische wagenheber

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