DE655441C - Aus schalenfoermigen Teilen zusammengesetzte Antriebsmutter fuer Schiffshebewerke und aehnliche Hubwerke - Google Patents

Aus schalenfoermigen Teilen zusammengesetzte Antriebsmutter fuer Schiffshebewerke und aehnliche Hubwerke

Info

Publication number
DE655441C
DE655441C DEK142243D DEK0142243D DE655441C DE 655441 C DE655441 C DE 655441C DE K142243 D DEK142243 D DE K142243D DE K0142243 D DEK0142243 D DE K0142243D DE 655441 C DE655441 C DE 655441C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nut
shell
thread
drive nut
shaped parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK142243D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fried Krupp Grusonwerk AG
Original Assignee
Fried Krupp Grusonwerk AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fried Krupp Grusonwerk AG filed Critical Fried Krupp Grusonwerk AG
Priority to DEK142243D priority Critical patent/DE655441C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE655441C publication Critical patent/DE655441C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02CSHIP-LIFTING DEVICES OR MECHANISMS
    • E02C5/00Mechanisms for lifting ships vertically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Aus schalenförmigen Teilen zusammengesetzte Antriebsmutter für Schiffshebewerke und ähnliche Hubwerke Die Erfindung betrifft eine aus schalenförmigen Teilen zusammengesetzte Antriebsmutter für Schiffshebewerke und ähnliche Hubwerke. Die Antriebsmuttern für Schiffshebewerke wurden anfänglich nur einteilig ausgeführt. Uin eine solche Mutter'auf die mit ihr zusammenwirkende Gewindespindel setzen zu können, mußte an dem einen Ende der Spindel ein entsprechender Raum frei gelassen werden. Bei einem Auswechseln oder Ausbessern einer einteiligen Mutter mußten zunächst umfangreiche, kostspielige und zeitraubende Vorarbeiten geleistet werden.
  • Um das Aufsetzen und Entfernen solcher Muttern zu vereinfachen, ist dann vorgeschlagen worden, die Muttern aus zwei im Querschnitt halbkreisförmigen Schalen herzustellen. tIierdiirch wird ein seitliches Einsetzen und Abnehmen der Mutterhälften ermöglicht, so daß der freie Raum vor dem einen Spindelende und auch ein Ausbauender dem Abnehmen der Mutter hinderlichen Teile der Spindelbefestigung nicht erforderlich sind. Bei Anwendung des bei Antriebsmuttern dieser Art gebräuchlichen Flach- oder Trapezgewindes hat sich aber gezeigt, daß bei Überschreiten einer bestimmten Gewindesteigung Mutter- und Spindelgewinde einander so hintergreifen, daß trotz der zweiteiligen .Ausführung der Mutter ein seitliches Einsetzen oder Abnehmen der Mutterhälften nicht mehr möglich ist. Infolgedessen wäre auch bei Verwendung zweiteiliger Antriebsmuttern mit einem Flach- oder Trapezgewinde großer Steigung ein Ein- und Ausbau der Antriebsmuttern nur an den Enden der Spindeln möglich, d. h. die Spindeln wären an einem Ende freizulegen und an diesem Ende ein genügend großer Platz zum Einbau der Antriebsmuttern vorzusehen. Ein solches Ein- und Ausbauen von Antriebsmuttern ist jedoch insbesondere bei Schiffshebewerken sehr nachteilig, da bei diesen eine längere Betriebsunterbrechung beträchtlichen Schaden verursachen und deshalb nur selten in Kauf genommen werden kann.
  • Die Erfindung bezweckt, eine Antriebsinutter so auszubilden, daß sie auch bei großer Steigung und Anwendung von Flachgewinde von der Seite her mit dem Spindelgewinde in Eingriff gebracht und von der Spindel entfernt werden kann, und zwar geschieht dies in einfacher Weise dadurch, daß die Antriebsmutter aus mehr als zwei schalenförmigen Teilen gebildet wird, so daß also Mutterschalen entstehen, die bei dreimaliger Unterteilung einen Zentriwinkel von zzo°, bei viermaliger Unterteilung einen Zentriwinkel von cgo° aufweisen. Wie oft man die Antriebsmutter unterteilt, hängt von der Art und Steigung des zur Anwendung kommenden Gewindes ab. Härtdelt es sich beispielsweise um ein Trapezgewinde mit verhältnismäßig stark geneigten Gewindeflanken, so wird im allgemeinen eine Dreiteilung der Gewindemutter ausreichend sein. Handelt es sich dagegen um ein Flachgewinde mit großer Steigung, so können Mutter- und Spindelgewinde einander so stark hintergreifen, daß erst durch eine Teilung der Mutter in mehr als drei Teile ein seitliches Einsetzen und Abnehmen der einzelnen Mutterschalen möglich ist. Selbst bei Spitzgewinden kann u. U. eine Teilung der Mutter in mehr als zwei Teile erforderlich sein, und zwar ist dies dann der Fall, wenn die Gewindesteigung größer ist als die Neigung der Ge,#,v indeflanken.
  • Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes eine Antriebsmutter für ein Schiffshebewerk dargestellt, und zwar zeigen Abb. 1 einen Längsschnitt durch die Antriebsmutter und Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B in Abb. i.
  • In den Abb. 3 bis 6 sind in größerem Maßstabe Teile eines Mutter- und Spindelgewindes dargestellt, wobei Abb. 3 die Gewindegänge teils im Schnitt und teils in Ansicht zeigt.
  • Abb.4 ist die zu Abb. 3 gehörige Draufsicht, Abb. 5 ein Schnitt nach der Linie C-D in Abb. 4, in Richtung des Pfeiles y gesehen, und Abb. 6 ein Schnitt nach der Linie E-F in Abb. 4, in Richtung des Pfeiles z gesehen. Die Antriebsmutter ist mit Trapezgewinde versehen und im Querschnitt dreifach unterteilt (vgl. Abb.2). Zwischen den aus Stahl bestehenden Mantelteilen 1, 2 und 3 sind vier gleichfalls in je drei 'eile geteilte Gewindebüchsen 4 bis 7 aus Rotguß. oder einem anderen Lagermetall in entsprechenden Ausnehmungen des Mantels in der Höhenrichtung übereinander angeordnet. Zwischen j e zwei aufeinanderfolgenden Gewindebüchsen liegt eine ringförmige Rippe 8, g oder i o. An den Enden der Mutter werden die Büchsen ebenfalls durch ringförmige Rippen 11 und 12 gehalten.
  • Zwischen den Mantelteilen 1, 2 und 3 sind Paßstiickpaare 13 bis 16 vorgesehen, die in die Gewindebüchsen 4 bis 7 eingreifen und dadurch deren Drehung gegenüber dem Mantel verhindern. Die Mantelteile mit den Gewindebüchsen werden. durch an den Enden aufgesetzte, durch Nut und Feder mit ihnen verbundene Ringe 17 und 18 zusammengehalten. Zwischen diesen Ringen liegt der die Antriebsmutter tragende Körper i g, bei Schiffshebewerken also z. B. ein Teil des Troges. Die Ringe 17 und 18 werden durch auf die Mantelteile aufgeschraubte Gewinderinge 20 und 21 gegen Abgleiten gesichert.
  • -Der Antrieb der Mutter erfolgt durch ein auf den Ring 18 aufgesetztes Zahnrad 22.
  • In den Abb. 3 bis 6 ist 23 das Außenge-:ywinde der Spindel und 24 das Innengewinde der Antriebsmutter. Wird bei der vorbeschriebenen dreiteiligen Ausführung der Mutter bei Anwendung von Trapezgewinde z. B. der mit -, bezeichnete Mantelteil der Mutter in Richtung des in Abb. 4 angegebenen Pfeiles x von der Spindel seitlich abgenommen; so behindern die ineinandergreifenden Gewindegänge einander nicht. Dies ergibt sich aus Abb. 5, die den Schnitt nach der Linie C-D in Abb. 4. zeigt und in der. die Trennlinie durch den Pfeil a angegeben ist. Da das Einsetzen und Abnehmen des Mantelteiles 2 parallel zu diesem Schnitt erfolgt, so dürfen, um überhaupt ein solches Einsetzen und Abnehmen zu ermöglichen, die Gewindegänge 23 und 24 in der senkrechten Schnittebene einander nicht hintergreifen.
  • Würde statt der dreiteiligen Ausführung der Mutter diese nur aus zwei Teilen gebildet, so wäre ein Einsetzen und somit auch ein Abnehmen der Mantelhälften nicht möglich, wie sich aus Abb. 6 ergibt. Bei zweiteiliger Ausführung müßte nämlich das Einsetzen und Abnehmen parallel zu dem Schnitt E--r, in Abb. <;. erfolgen. Abb. 6 zeigt aber, daß in dieser Schnittebene die Gewindegänge 23 und 24 einander um das Maß b hintergreifen, d. h. das Muttergewinde 24 ragt um dieses Maß über die durch den Pfeil c angedeutete Trennlinie hinaus. Dieses Hintergreifen findet an beiden Längskanten der Mantelhälften statt, und zwar greift das Muttergewinde 24 an der einen Kante von unten (s. Abb. 6) und an der anderen Kante vor. oben her hinter das Spindelgewinde 23. Aus diesem Grunde ließe sich auch durch ein Schrägstellen der Mutterteile gegenüber der Spindel ein Einsetzen nicht ermöglichen.
  • Wie aus Abb. 5 zu ersehen ist, stellt bei dreiteiliger Ausführung der Antriebsmutter das veranschaulichte Gewinde hinsichtlich seiner Art und Steigung einen unteren Grenzfall dar. Würden die Flanken des Trapezgewindes flacher liegen oder die Steigung des Gewindes größer sein, so wäre die Voraussetzung für ein Einsetzen und Abnehmen der Mutterteile bei dreiteiliger Ausführung nicht mehr gegeben. Um dies zu erläutern, ist in Abb. 5 in strichpunktierten Linien der Schnitt nach der Linie C-D in Abb. 4 an einem Gewindegang eingezeichnet, wie er sich unter sonst gleichen Verhältnissen wie beim Ausführungsbeispiel bei einem Flachgewinde ergeben würde. Ähnlich würden die Verhältnisse auch bei einem Trapezgewinde geringerer Flankenneigung liegen. Es ist aus Abb. 5 zu ersehen, daß dann das Muttergewinde 2.4 um das Maß d hinter das Spindelgewinde 23 greifen würde, woraus zu folgern ist, daß bei dreiteiliger Ausführung der Mutter ein Einsetzen oder Abnehmen nicht möglich ist. Erst bei einer vierteiligen Ausführung wird in diesem Falle die Antriebsmutter seitlich eingesetzt und abgenommen werden können. Es ist denkbar, daß bei Verwendung von Flachgewinde besonders großer Steigung eine noch weiter gehende Unterteilung der Mutter erforderlich sein kann.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRUCI-I Aus scbalenförmigen Teilen zusammengesetzte Antriebsmutter für Schiffshebewerke und ähnliche Hubwerke, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsmutter aus mehr als zwei schalenförmigen Teilen gebildet ist, die von der Seite her in die Gewindegänge der Spindel einsetzbar sind, derart, däß beim Einsetzen und Abnehmen der schalenförmigen Teile die an den Seitenrändern ineinandergreifenden Gewindegänge (23, 24.) sich nicht hintergreifen.
DEK142243D 1936-05-19 1936-05-19 Aus schalenfoermigen Teilen zusammengesetzte Antriebsmutter fuer Schiffshebewerke und aehnliche Hubwerke Expired DE655441C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK142243D DE655441C (de) 1936-05-19 1936-05-19 Aus schalenfoermigen Teilen zusammengesetzte Antriebsmutter fuer Schiffshebewerke und aehnliche Hubwerke

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK142243D DE655441C (de) 1936-05-19 1936-05-19 Aus schalenfoermigen Teilen zusammengesetzte Antriebsmutter fuer Schiffshebewerke und aehnliche Hubwerke

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE655441C true DE655441C (de) 1938-01-15

Family

ID=7250127

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK142243D Expired DE655441C (de) 1936-05-19 1936-05-19 Aus schalenfoermigen Teilen zusammengesetzte Antriebsmutter fuer Schiffshebewerke und aehnliche Hubwerke

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE655441C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE660406C (de) Schraubensicherung
DE1948160C3 (de) Schneidwerkzeug
DE29907998U1 (de) Spannmutter für eine Spannzange
DE2112982A1 (de) Kupplungsanordnung fuer Rohre mit kreisfoermigem Querschnitt
DE655441C (de) Aus schalenfoermigen Teilen zusammengesetzte Antriebsmutter fuer Schiffshebewerke und aehnliche Hubwerke
DE844997C (de) Schraube oder anderes drehbares Befestigungselement
DE2756296A1 (de) Propellerfluegel
DE69325187T2 (de) Schraube- mutter verbindung
DE723028C (de) Kragscheibe
DE635320C (de) Zahnrad
DE1286376B (de) Senk- und Entgratungswerkzeug
DE1750423A1 (de) Vorrichtung zur axialen Festlegung einer Welle in einer Nabenbohrung
DE537173C (de) Walze fuer Zuckerrohr-Zerkleinerungs- und aehnliche Maschinen
DE563467C (de) Drallbuechse fuer Walzwerke
DE687694C (de) Kurbelbefestigung fuer hauswirtschaftliche Maschinen
AT94411B (de) Drucklager.
DE604605C (de) Mechanische Saugzuganlage
DE3413465C2 (de)
DE628521C (de) Pfropfenluefter fuer Sektflaschen
DE705734C (de) Aus zwei schalenfoermigen Teilen zusammengesetzte Antriebsmutter fuer Schiffshebewerke und aehnliche Hubwerke
DE529283C (de) Vorrichtung zur Sicherung der Matrize in Formen zum Neuprotektieren von Radreifen
DE1962307U (de) Vorrichtung zur verbindung von koaxial zueinander angeordneten rohren.
DE685712C (de) Fraeser fuer Schuhsohlenkanten mit auswechselbaren Zaehnen
DE324135C (de) Propeller fuer Luftfahrzeuge
DE202023102881U1 (de) Schutzkappe für eine Gasflasche