DE655367C - Einrichtung zum Lacken von Gegenstaenden durch Tauchen - Google Patents

Einrichtung zum Lacken von Gegenstaenden durch Tauchen

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DE655367C
DE655367C DEW98447D DEW0098447D DE655367C DE 655367 C DE655367 C DE 655367C DE W98447 D DEW98447 D DE W98447D DE W0098447 D DEW0098447 D DE W0098447D DE 655367 C DE655367 C DE 655367C
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DE
Germany
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support frames
paint chamber
objects
chamber
paint
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Expired
Application number
DEW98447D
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Freyer
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Joh Winklhofer Beteiligungs GmbH and Co KG
Original Assignee
Wanderer Werke AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C3/00Apparatus in which the work is brought into contact with a bulk quantity of liquid or other fluent material
    • B05C3/02Apparatus in which the work is brought into contact with a bulk quantity of liquid or other fluent material the work being immersed in the liquid or other fluent material

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  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Lacken von. Gegenständen durch Tauchen Bei bekannten Einrichtungen zeigt sich häufig der Übelstand, daß die gelackten Gegenstände selbst nach vorangegangener gründlicher Säuberung auf der Oberfläche Unebenheiten und Staubkörnchen aufweisen, so daß sie nach dem Lacken abgeschliffen und poliert werden müssen, bevor sie eine weitere Lackschicht erhalten oder eingebaut werden können. Dadurch wird das Lacken sehr verteuert. Außerdem ist trotz des Abschleifens keine Gewähr für eine einwandfreie Oberfläche gegeben.
  • Die Erfindung bezweckt, eine Einrichtung zu schaffen, die ein staubfreies, sauberes Lacken der Gegenstände gewährleistet und bei geringer Wartung zugleich eine große Leistung, eine zuverlässige Wirkungsweise und ein einfaches Arbeitsverfahren ergibt. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß eine zum Tauchen der Gegenstände eingerichtete allseitig geschlossene .Lackkammer und ein allseitig geschlossener Trockenraum durch eine verschließbare Öffnung miteinander verbunden sind, durch die die von Traggestellen gehaltenen gelackten Gegenstände aus der Lackkammer mittels einer schubweise arbeitenden Fördervorrichtung in den Trockenraum gefördert werden.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar -neigen Fig. i einen Längsschnitt durch die Einrichtung, Fig. y einen Schnitt nach Linie a-2 in Fig. 1 in vergrößertem Maßstab, Fig. 3 einen Schnitt nach Linie 3-3 in Fig. 2, Fig. 4. einen Schnitt nach Linie 4.-4 in Fig. z, Fig.5 ein Traggestell mit einer Sicherungsvorrichtung, Fig. 6 einen Schnitt nach Linie 6-6 in Fig. i in vergrößertem Maßstab, Fig. 7 einen Schnitt nach Linie 7-7 in Fig. 1 in vergrößertem Maßstab.
  • Die Lackkammer 30 der beispielsweise dargestellten Einrichtung ist durch die Wände 36, den Boden 37 und die Decke 38 allseitig abgeschlossen. Wände, Boden und Decke sind mit einer die Wärme schlecht leitenden Zwischenschicht 22 versehen. Im untere» Teil der Lackkammer 30 steht ein Lackbehälter ,4o auf mit Unterbrechungen versehene>? [)-Eisen 5o in einem Wasserbehälter 39. Bei gefülltem Wasserbehälter 39 ist der Lackbehälter .4o von einem Wassermantel 41 umgeben. Der Wassermantel 4.1 ist durch Heizkörper 4.2 durch elektrischen Strom oder andere Heizmittel erwärmbar. Die Unterbrechungen der [)-Eisen 5o ermöglichen eineu Wärmeausgleich innerhalb des Wassermantels 41. Zum Entleeren des Lackbehälters 4o und des Wasserbehälters 39 dienen die Ausflußöffnungen 4.4 und 4.3 und die Abflußgrube 45. Das Füllen des Lackbehälters 40 und des Wasserbehälters 39 erfolgt durch die Zufluß-' öffnungen .16 und 47.
  • In dein oberen Teil der Lacklcaminer '30 befinden sieh ein oder auch zwei Traggestelle 92. Diese Traggestelle 92 dienen zum Halten und zum Fördern der zu lackenden Gegenstände. Im vorliegenden Beispiel sind die Traggestelle 92 mit Laufrädern 93 versehen, von denen je zwei auf einer durchgehenden Achse 94 (Fig. z) sitzen. Die Traggestelle 92 bestehen aus einem von [)-Eisen 95 und Winkeleisen 96 gebildeten Rahmen, an dessen unterer Seite ein Drahtgeflecht 97 befestigt ist, das durch an dein Rahmen 95, 96 durch Laschen 98 befestigte Querstäbe 99 unterstützt ist. An den Traggestellen 92 sind Ansätze ioo angebracht, mit denen die einzelnen Traggestelle 92 aneinander anliegen. Diese Ansätze ioo (Fig.5) tragen Schrägflächen ioi.
  • Die Traggestelle 92 stehen auf Schienen 9o, die durch Bleche 9i mit Traggliedern 62 verbunden sind. Diese Tragglieder 62 werden von zwei gebogenen [)-Schienen und zwei sie verbindenden Querschienen 63 gebildet. Die Tragglieder 62 sind mit einer Hubvorrichtung 6.4, 65 verbunden. Die Hubvorrichtung besteht aus zwei Zahnstangen 64 (Fig. 1, 2 und 6), die unter Vermittlung von Zahnrädern 65 heb- und senkbar sind. Die Zahnräder 65 sind über Kegelräder 66, 67, Welle 115, Kegelräder 68, 69, Welle ii4, Kegelräder 70, 7 i mit einer Handkurbel-2 bzw. über Kegelräder 73, 74 und ein Übersetzungsgetriebe 75 mit einem Motor 76 verbunden. Die Handkurbel 72 ist durch Längsverschieben von dem Kegelrad 71 entkuppelbar. Weiter sind auch die Kegelräder ; o und 73 durch lösbare, nicht dargestellte Kuppelglieder ein-und ausschaltbar, so daß Handkurbel 72 und Motor 76 wahlweise mit den Zahnstangen 64. verbunden werden können.
  • Die Zahnstangen 64 (Fig. 6) sind mittels einer auf einer in Lagerböcken 77 befestigten Welle 78 gelagerten Führungsrolle 79 in Eingriff rnit den Antriebzahnrädern 65 gehalten. Die Antriebzahnräder 65 sind auf einer in Lagerböcken 8o drehbar gelagerten Welle 81 befestigt. Die Zahnstangen 64 sind an ihrem oberen Ende mittels an einem Querstück 82 befestigten und an Gleitschienen 83 laufenden Rollen 84 geführt. Die Gleitschienen 83 sind mittels gebogener Winkeleisen 84 und mittels Schienen 85 auf der Decke 38 der Lackkammer 3o befestigt. An ihren oberen Enden sind die Gleitschienen 83 durch ein Querstück 86 starr miteinander verbunden. Die Gleitschienen 83, die Zahnstangen 6.4 und die Antriebs- und Führungsräder 65 und ; 9 sind von einem Gehäuse 87 umgeben, das oben durch einen abnehmbaren Deckel 88 verschlossen ist.
  • _ Die mit den Zahnstangen 64. verbundenen Tragglieder 62 liegen in ihrer oberen Stellung an einer Anschlagschiene 89 an.
  • An den Traggliedern 62 sind zwei Bleche io2 (Fig. i und 5) befestigt. Diese Bleche io2 tragen je zwei Winkel 103, in denen zwei senkrecht verschiebbare Stifte io4 und io5 gelagert sind. Der Stift io5 trägt an seinem oberen Ende eine Kappe io6. Der Stift io-. wird durch eine Feder io7 nach unten gedrückt und trägt an seinem unteren Ende einen Bremsschuh io8. Die beiden Stifte 104, 105 stehen durch einen um eine Achse iog drehbaren zweiarmigen Hebel iio miteinander in Verbindung. Bei einer Abwärtsbewegung der Tragglieder 62 liegen die Bremsschuhe io8 unter dem Druck der Feder 107 auf den entsprechenden Laufrädern 93 der auf den Schienen 9o der Tragglieder 62 stehenden Traggestelle 92 auf und sichern somit die Traggestelle 9,2 in ihrer Stellung. In der oberen Stellung der Tragglieder 62 stößt der Stift 105 an die Anschlagschiene 89 an und lüftet damit die Bremsvorrichtung io8, so daß die Traggestelle 92 auf den Schienen 9o verschiebbar sind.
  • Der über dem Lackbehälter d.o liegende Teil der Lackkammer 30 ist mittels Heizkörper 49 durch elektrischen Strom oder andere Heizmittel erwärmbar.
  • Die Lackkammer 30 steht mit einem zum Trocknen der gelakten Gegenstände dienenden Trockenraum i22 durch eine Öffnung i9 in Verbindung, die durch eine in Schienen ?o geführte senkrecht verschiebbare Tür 121 verschließbar ist. Die Tür 12 1 besitzt eine Zivischenschicht aus einem die Wärme schlecht leitenden Stoff und trägt an ihrem unteren Rand zwei lose drehbar -gelagerte Rollen 123 (Fig. 1, 2 und 4).
  • Die Wände 126, der Boden 1-24 und die Decke 125 des Trockenraumes 122 sind mit einer die Wärme schlecht leitenden Zwischenschicht 2a versehen. In dein unteren Teil des Trockenraumes 122 sind Heizkörper 1z7 angebracht, die beispielsweise durch elektrischen Strom erhitzt werden können und durch einen Rost 128 gegen herabfallende Gegenstände geschützt sind. In dem Trockenraum 122 sind Schienen 129 befestigt, die zur Führung der Traggestelle 92 dienen. Der Trockenraum 122 ist durch eine in Schienen 16 geführte, senkrecht verschiebbare und mit einer die Wärme schlecht leitenden Zwischenschicht versehene Tür 130 gegen den äußeren Raum abgeschlossen. Die Tür 130 trägt an ihrem unteren Rand ebenfalls Rollen 135. Die Türen 121 und 13o besitzen an den Seiten den Schienen 9o bzw. 129 angepaßte Aussparungen 131 und 132 (Feg. 2).
  • Vor der Lackkammer 30 ist eine Vorkaminer i angeordnet. Diese Vorkammer i dient zum Befestigen der zu lackenden Gegenstände an den Tragvorrichtungen 92. Die Vorkaminer i ist allseitig abgeschlossen und wird durch ein Gebläse 2 und einen Luftfilter 3 ständig unter Überdruck gefilterter Luft gehalten,-ebenso die Lackkaininer 30 unter Verinittlung einer nicht dargestellten Rohrleitung. Die Seitenwände der Vorkainmer i sind finit Fenstern 4 versehen. Durch eine Öffnung 17, die durch eine mit einem Fenster 9 versehene Tür 8 verschließbar ist, ist die Vorkammer i voll dein Außenraum aus zugänglich. In einer der Seitenwände ist außerdem noch eine Falltür 5 vorgesehen. Vor der Falltür 5 steht in der Vorkammer i ein Ablegetisch 6. ZTber dein Ablegetisch 6 ist ein Staubsauggerät 7 angebracht. Auf der Vorkammer i ist eine Fördervorrichtung i i angeordnet, deren Schubarm 12 durch einen Schlitz 13 der Decke io in die Vorkammer i hineinragt. In der Vorkammer i sind Schienen 14, befestigt, auf denen die Traggestelle 92 geführt werden. Die Vorkammer i steht mit der Lackkammer 3o durch eine Öffnung 18, verschließbar durch eine senkrecht verschiebbare Tür 2i, in Verbindung. Die Tür 21 ist in Schienen 15 geführt und besitzt eine Zwischenschicht 22, aus einem die Wärme schlecht leitenden Stoff und ein Fenster 23. An der Tür 21 sind Zahnstangen 24. befestigt, die mit einem Zahnrad 25 in Eingriff stehen. Mittels einer Kette 26 sind die Türen 21, 121, 130 gleichzeitig von der Vorkammer i aus über ein Übersetzungsräderpaar 127, 128, eine Kette 113 und die Zahnräder 25 heb- und senkbar. Selbstverständlich kann das Heben und Senken der Türen 21, 121, 13o auch mittels eines Motors erfolgen. Oberhalb der Lackkammer 3o bzw. des Trockenraumes 122 sind die Türen 21, 121, 130 in Schienen 31 geführt (Feg. 2 und 7). Die Türen 2i, 121, 130, die Schienen 31 und die Antriebzahnräder 25 sind von je einem auf der Lackkammer 3o bzw. dem Trockenraum 122 aufgesetzten Gehäuse 29 (Feg. 2) umgeben, das gleichzeitig die Durchführöffnungen durch die Decke 38 der Lackkammer 30 bzw. durch die Decke 125 des Trockenraumes 122 gegen den Außenraum abschließt. .
  • Zum Ableiten der verdampften Lösungsmittel sind auf der Lackkammer 30 und der Trockenkammer 122 Lüfter 112 angebracht.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende. Die zu lackenden gesäuberten Gegenstände werden durch die Falltür 5 in die Vorkaminer i gebracht und auf dem Auflegetisch 6 abgelegt. In der Vorkammer i befinden sich auf den Schienen 14 zwei Traggestelle 92, die entweder in der Vorkammer i oder außerhalb der Vorkammer i auf die Schienen 14 gesetzt werden, die im letzteren Falle bis vor die Tür 8 geführt sind. An dem Drahtgeflecht 97 (Feg. q.) der Wagen 92 werden die Gegenstände befestigt, nachdem sie vorher mittels des Staubsauggerätes 7 entstaubt wurden. Der Überdruck gefilterter Luft verhindert das Eindringen von Staub in die Vorkammer i und die Lackkammer 30. Sind beide Wagen 92 vollbehangen, so werden mittels der Kette 26 die Türen 21, 121, 13o gehoben und mittels der Fördervorrichtung i i, die mit ihrem Arm 12 gegen das letzte der Traggestelle 92 drückt, die beiden Traggestelle 92 aus der Vorkammer i in die Lackkammer 30 auf die Schienen 9o der Tragglieder 62 geschoben. Die in die Lackkammer 30 geschobenen Traggestelle 92 schieben dort stehende Traggestelle 92 durch die Öffnung 19 in den anschließenden Trockenrauen 122 und damit alle in dem Trockenraum 122 stehende Traggestelle um ein entsprechendes Stück vorwärts, so daß die letzten beiden Traggestelle mit getrockneten Gegenständen aus dem Trockenraum 122 heraustreten. Dieser Stellung der Traggestelle 92 entspricht die Fig. i. Vor dem Lacken der Gegenstände werden die Türen 21, 1234 130 geschlossen, um Wärmeverluste und das Eindringen von Staub zu vermeiden. Der Vorschub des Armes 12 ist so bemessen, daß die in der Lackkammer 30 befindlichen Traggestelle die v oranstehenden Traggestelle vollständig in den Trockenraum 122 schieben. Der Trockenraum 122 und die Länge eines Traggestelles 92 sind so bemessen, daß das vorletzte Paar der Traggestelle nach jedem Vorschub sich noch vollständig in dem Trockenraum 12z befindet. Wie aus Fig. i ersichtlich ist, stehen dann in der Bahn der Türen 121 und 130 je ein Traggestell 92.
  • Mittels der Türen 121 und 130 wird ein selbsttätiges Einstellen der ersten und letzten beiden Traggestelle g- erreicht. Beim Niedergehen der Türen drücken die Rollen 123, 135 auf die Schrägflächen ioi der Ansätze ioo der Traggestelle 92. Durch das Gewicht _ der Türen 121, 13o, das während des ersten Teiles der Abwärtsbewegung der Türen 21, 124 13o durch eine geringe Zugkraft an der Kette 26 unterstützt wird, werden das in der Lackkammer 3o stehende Traggestellpaar genau auf die Mitte der Tragglieder 62 eingestellt und das letzte Traggestellpaar vollständig aus dem Trockenraum 122 geschoben. Die Türen 121, 130 können sich jetzt frei nach unten bewegen. Das- genaue Einstellen der ersten und letzten beiden Traggestelle kann auch von Hand erfolgen. Hierbei sind stets zwei der Traggestelle 92 miteinander verbunden. Die ersten beiden Traggestelle werden dann nach dem Verschieben durch den Schubarm 12 von Hand in die Mitte der Lackkammer 30 zurückgezogen, wobei das genaue Einstellen auf die Mitte der Lackkammer_3o mittels eines nicht dargestellten. Anschlages erleichtert werden kann. Die letzten beiden Traggestelle sind dann gleichfalls von Hand vollständig aus -dem Trockenraum 122 zu ziehen. Diese besonderen Handgriffe werden, wenn das selbsttätige Einstellen der Traggestelle g2 mittels der Türen 121, 130 bewirkt wird, gespart.
  • Ohne von der Erfindung abzuweichen, kann das schubweise Fördern der Traggestelle 92 statt durch Schieben der ganzen Traggestellreihe auch durch Ziehen in geeigneter Weise schubweise erfolgen, auch kann natürlich jedes Traggestell 92 für sich durch an einer durchlaufenden Kette o. dgl. angebrachte Mitnehmer angetrieben werden.
  • Nach dem Schließen der Türen 21, 121, 130 wird die Handkurbel 72 durch axiales Verschieben mit dem Kegelrad 71 gekuppelt, und nach Lösen der Verbindung zwischen Motorantrieb 76 und Kegelrad 70 werden die Tragglieder 62 mit den Traggestellen 92 durch Drehen an der Handkurbel 72 nach unten bewegt und die an den Traggestellen 92 befestigten Gegenstände in den Lack getaucht. Verlassen die Tragglieder 62 ihre obere Stellung, so werden die Stifte io5 (Fig. 5) der Bremsvorrichtung durch die Schiene 89 nicht mehr nach unten gedrückt, so daß sich die Stifte io+ unter der Wirkung der Feder 107 nach unten bewegen und die Bremsschuhe 1o8 auf die Laufräder 93 der durch das Herabgehen der Tür 121 genau eingestellten Traggestelle 92 pressen. Die Traggestelle 92 sind somit beim Senken der Tragvorrichtung 62 in ihrer Stellung gesichert.' Sind die Gegenstände vollständig in den Lack eingetaucht, so wird die Verbindung zwischen Handkurbel 72 und Kegelrad 71 gelöst und zwischen der Welle 114 und dem Kegelrad 73 mittels der nicht dargestellten Kupplung eine Verbindung hergestellt. Mit Hilfe des Motors 76 werden die Tragglieder 62 mit sehr kleiner, gleichmäßiger Geschwindigkeit nach oben bewegt. Beim Erreichen der oberen Endstellung heben sich die Bremsschuhe io8 (Fig. 5) wieder von den Laufrädern 93 ab. Die Traggestelle 92 sind somit wieder verschiebbar. Während des Tauchvorganges sind in der Vorkammer i zwei weitere Traggestelle 92 mit zu lackenden Gegenständen behängt worden, die nach dein Öffnen der Türen 21, 121, i3o mit Hilfe der Fördervorrichtung i i in die Lackkammer 30 geschoben werden und dabei die in ihr stehenden beiden Traggestelle 92 in den Trockenraum 122 schieben. Die in dem Trockenraum 122 befindlichen Traggestelle 92 rücken somit schrittweise vor - und treten.schließlich mit den getrockneten Gegenständen am hinteren Ende aus dem Trockenraum 122.
  • Mit der erfindungsgemäßen Einrichtung werden besonders folgende Vorteile erzielt. Durch die Verbindung der Lackkammer und des Trockenraumes durch eine verschließbare Öffnung ist es möglich, in der Lackkammer und dem Trockenraum verschiedene Drücke und Wärmegrade zu unterhalten. Damit wird das Eindringen von Staub in die Lackkammer unmöglich gemacht und anderseits verhindert, daß sich die zum Trocknen notwendigen hohen Wärmegrade des Trockenraumes auch in der Lackkammer einstellen, was zu einer unwirtschaftlich hohen Verdunstung der Lösungsmittel des Lackes führen und die Sicherheit der Wirkungsweise herabsetzen würde. Weiterhin wird durch die Verschließbarkeit der Verbindungsöffnung zwischen der Lackkammer und dem Trockenraum die im Trockenraum notwendige Luftbewegung von der Lackkammer ferngehalten, wodurch das gleichmäßige Lacken ungünstig beeinflussende Bewegungen der Gegenstände und der Lackoberfläche vermieden werden. Durch das Zuordnen einer allseitig geschlossenen Vorkammer wird erstens ein staubfreies Arbeiten beim Befestigen der Gegenstände an den Traggestellen ermöglicht, so daß somit während des ganzen Arbeitsvorganges, vom Säubern bis zum Trocknen der Gegenstände, die Gegenstände gegen Staub geschützt sind. Die Vorkammer ermöglicht zweitens, die Gegenstände mit mehreren Lacküberzügen in einem Arbeitsgang zu versehen, indem mehrere der erfindungsgemäßen Einrichtungen hintereinandergeschaltet werden. In einem solchen Falle dienen die Vorkammern der hintergeschalteten Einrichtungen als Prüfkammern. Besonders vorteilhaft ist die wirtschaftliche Arbeitsweise der Einrichtung, die bei großer Leistung sehr wenig. Bedienungsarbeit erfordert.

Claims (17)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Lacken von Gegenständen durch Tauchen, dadurch gekennzeichnet, daß eine zum Tauchender Gegenstände eingerichtete allseitig geschlossene Lackkammer (30) und ein allseitig geschlossener Trockenraum (122) durch eine verschließbare Öffnung (ig) miteinander verbunden sind, durch die die von Traggestellen (92) gehaltenen gelackten Gegenstände aus der Lackkammer (30) mittels einer schubweise arbeitenden Fördervorrichtung (ii) in den Trockenraum (122) gefördert werden.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lackkammer (30) durch eine verschließbare öffnung (18) mit einer zum Befestigen der zu lackenden Gegenstände an den Traggestellen (92) dienenden, allseitig geschlossenen und durch eine verschließbare Öffnung (17) zugänglichen Vorkammer (i) verbunden ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lackkammer (30) unter Überdruck gefilterter Luft stellt.
  4. 4.. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorkaminer (i) unter Überdruck gefilterter Luft stellt.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Trockenraum (12:2) durch Heizvorrichtungen (127) auf einem höheren Wärmegrad gehalten wird als die Lackkammer (30).
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch z bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die die Lackkammer (30) mit dem Trockenraum (122) und der Vorkammer (i) verbindenden Öffnungen durch miteinander gekuppelte Schiebetüren (21, 121) verschließ-- bar sind. , 7.
  7. Einrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Traggestelle (92) mit Laufrädern (93) zur Förderung der Werkstücke durch die Vorkammer (i), die Lackkammer (30) und deal Trockenraum (122) mittels der Fördervorrichtung (12) versehen sind. B.
  8. Einrichtung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Traggestelle (92) zum Befestigen der Gegenstände mit Drahtgeflechten (97) versehen sind.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß während des Eintauchens und Aushebens der Gegenstände aus dein in der Lackkammer (30) befindlichen Lackbehälter (4o)- eine Fortbewegung der Traggestelle (92) durch die Fördervorrichtung (12) nicht stattfindet. io.
  10. Einrichtung nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Traggestelle zunächst in der Vorkammer (i) schubweise vorbewegt, sodann in die hackkammer (30) gebracht, in dieser in im wesentlichen senkrechter Richtung gesenkt und darauf wieder gehoben und schließlich in den Trockenraum (122) gebracht und dort schubweise weitergefördert werden. i i.
  11. Einrichtung nach Anspruch i bis i o, dadurch gekennzeichnet, daß das Heben und Senken der Traggestelle (92) in der Lackkammer (3o) durch eine besondere, unabhängig von der Fördervorrichtung (12) angetriebene Hubvorrichtung (64,65) bewirkt wird.
  12. 12. Einrichtung nach Anspruch i bis i 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Traggestelle (92) in der Lackkammer (30) von Traggliedern (62) gehalten werden, die durch die Hubvorrichtung (64, 65) gesenkt und gehoben werden.
  13. 13. Einrichtung nach Anspruch i bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß zum selbsttätigen Einstellen der in der Lackkammer (30) befindlichen Traggestelle (62) auf die Mitte der Lackkammer (30) Steuervorrichtungen (123, 101) vorgesehen sind.
  14. 14.. Einrichtung nach Anspruch i bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtungen (123, ioi) aus an den Türen (121, 13o) angebrachten, vorzugsweise als Rollen (123, 135) ausgebildeten Steuergliedern und aus an den Traggestellen (92) befestigten Schrägflächen (ioi) bestehen.
  15. 15. Einrichtung nach Anspruch i bis 1.4, dadurch gekennzeichnet, daß die Traggestelle (92) in der Lackkammer (3a) während ihrer Bewegung in etwa senkrechter Richtung durch selbsttätige Sicherungsvorrichtungen (lob) in ihrer Mittelstellung gesichert sind.
  16. 16. Einrichtung nach Anspruch i bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsvorrichtungen (io8) sich in unwirksamer Lage befinden, wenn die Traggestelle (92) die obere Stellung einnehmen.
  17. 17. Einrichtung nach Anspruch i bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsvorrichtungen (io8) aus auf die Laufräder (93) der Traggestelle (92) wirkenden Bremsschuhen (io8) bestehen, die in der oberen Stellung der Traggestelle (92) mittels gegen eine Begrenzungsfläche (89) stoßender Stifte (io5) in der unwirksainen Lage gehalten sind.
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