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Einrichtung zum Lacken von. Gegenständen durch Tauchen Bei bekannten
Einrichtungen zeigt sich häufig der Übelstand, daß die gelackten Gegenstände selbst
nach vorangegangener gründlicher Säuberung auf der Oberfläche Unebenheiten und Staubkörnchen
aufweisen, so daß sie nach dem Lacken abgeschliffen und poliert werden müssen, bevor
sie eine weitere Lackschicht erhalten oder eingebaut werden können. Dadurch wird
das Lacken sehr verteuert. Außerdem ist trotz des Abschleifens keine Gewähr für
eine einwandfreie Oberfläche gegeben.
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Die Erfindung bezweckt, eine Einrichtung zu schaffen, die ein staubfreies,
sauberes Lacken der Gegenstände gewährleistet und bei geringer Wartung zugleich
eine große Leistung, eine zuverlässige Wirkungsweise und ein einfaches Arbeitsverfahren
ergibt. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß eine zum Tauchen der Gegenstände
eingerichtete allseitig geschlossene .Lackkammer und ein allseitig geschlossener
Trockenraum durch eine verschließbare Öffnung miteinander verbunden sind, durch
die die von Traggestellen gehaltenen gelackten Gegenstände aus der Lackkammer mittels
einer schubweise arbeitenden Fördervorrichtung in den Trockenraum gefördert werden.
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In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt,
und zwar -neigen Fig. i einen Längsschnitt durch die Einrichtung, Fig. y einen Schnitt
nach Linie a-2 in Fig. 1 in vergrößertem Maßstab, Fig. 3 einen Schnitt nach Linie
3-3 in Fig. 2, Fig. 4. einen Schnitt nach Linie 4.-4 in Fig. z, Fig.5 ein Traggestell
mit einer Sicherungsvorrichtung, Fig. 6 einen Schnitt nach Linie 6-6 in Fig. i in
vergrößertem Maßstab, Fig. 7 einen Schnitt nach Linie 7-7 in Fig. 1 in vergrößertem
Maßstab.
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Die Lackkammer 30 der beispielsweise dargestellten Einrichtung
ist durch die Wände 36, den Boden 37 und die Decke 38 allseitig abgeschlossen.
Wände, Boden und Decke sind mit einer die Wärme schlecht leitenden Zwischenschicht
22 versehen. Im untere» Teil der Lackkammer 30 steht ein Lackbehälter ,4o
auf mit Unterbrechungen versehene>? [)-Eisen 5o in einem Wasserbehälter 39. Bei
gefülltem Wasserbehälter 39 ist der Lackbehälter .4o von einem Wassermantel 41 umgeben.
Der Wassermantel 4.1 ist durch Heizkörper 4.2 durch elektrischen Strom oder andere
Heizmittel erwärmbar. Die Unterbrechungen der [)-Eisen 5o ermöglichen eineu Wärmeausgleich
innerhalb des Wassermantels 41. Zum Entleeren des Lackbehälters 4o
und
des Wasserbehälters 39 dienen die Ausflußöffnungen 4.4 und 4.3 und die Abflußgrube
45. Das Füllen des Lackbehälters 40 und des Wasserbehälters 39 erfolgt durch die
Zufluß-' öffnungen .16 und 47.
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In dein oberen Teil der Lacklcaminer '30 befinden sieh ein oder auch
zwei Traggestelle 92. Diese Traggestelle 92 dienen zum Halten und zum Fördern der
zu lackenden Gegenstände. Im vorliegenden Beispiel sind die Traggestelle 92 mit
Laufrädern 93 versehen, von denen je zwei auf einer durchgehenden Achse 94 (Fig.
z) sitzen. Die Traggestelle 92 bestehen aus einem von [)-Eisen 95 und Winkeleisen
96 gebildeten Rahmen, an dessen unterer Seite ein Drahtgeflecht 97 befestigt ist,
das durch an dein Rahmen 95, 96 durch Laschen 98 befestigte Querstäbe 99 unterstützt
ist. An den Traggestellen 92 sind Ansätze ioo angebracht, mit denen die einzelnen
Traggestelle 92 aneinander anliegen. Diese Ansätze ioo (Fig.5) tragen Schrägflächen
ioi.
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Die Traggestelle 92 stehen auf Schienen 9o, die durch Bleche 9i mit
Traggliedern 62 verbunden sind. Diese Tragglieder 62 werden von zwei gebogenen [)-Schienen
und zwei sie verbindenden Querschienen 63 gebildet. Die Tragglieder 62 sind mit
einer Hubvorrichtung 6.4, 65 verbunden. Die Hubvorrichtung besteht aus zwei Zahnstangen
64 (Fig. 1, 2 und 6), die unter Vermittlung von Zahnrädern 65 heb- und senkbar sind.
Die Zahnräder 65 sind über Kegelräder 66, 67, Welle 115, Kegelräder 68, 69, Welle
ii4, Kegelräder 70, 7 i mit einer Handkurbel-2 bzw. über Kegelräder 73, 74 und ein
Übersetzungsgetriebe 75 mit einem Motor 76 verbunden. Die Handkurbel 72 ist durch
Längsverschieben von dem Kegelrad 71 entkuppelbar. Weiter sind auch die Kegelräder
; o und 73 durch lösbare, nicht dargestellte Kuppelglieder ein-und ausschaltbar,
so daß Handkurbel 72 und Motor 76 wahlweise mit den Zahnstangen 64. verbunden werden
können.
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Die Zahnstangen 64 (Fig. 6) sind mittels einer auf einer in Lagerböcken
77 befestigten Welle 78 gelagerten Führungsrolle 79 in Eingriff rnit den Antriebzahnrädern
65 gehalten. Die Antriebzahnräder 65 sind auf einer in Lagerböcken 8o drehbar gelagerten
Welle 81 befestigt. Die Zahnstangen 64 sind an ihrem oberen Ende mittels an einem
Querstück 82 befestigten und an Gleitschienen 83 laufenden Rollen 84 geführt. Die
Gleitschienen 83 sind mittels gebogener Winkeleisen 84 und mittels Schienen 85 auf
der Decke 38 der Lackkammer 3o befestigt. An ihren oberen Enden sind die Gleitschienen
83 durch ein Querstück 86 starr miteinander verbunden. Die Gleitschienen 83, die
Zahnstangen 6.4 und die Antriebs- und Führungsräder 65 und ; 9 sind von einem Gehäuse
87 umgeben, das oben durch einen abnehmbaren Deckel 88 verschlossen ist.
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_ Die mit den Zahnstangen 64. verbundenen Tragglieder 62 liegen in
ihrer oberen Stellung an einer Anschlagschiene 89 an.
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An den Traggliedern 62 sind zwei Bleche io2 (Fig. i und 5) befestigt.
Diese Bleche io2 tragen je zwei Winkel 103, in denen zwei senkrecht verschiebbare
Stifte io4 und io5 gelagert sind. Der Stift io5 trägt an seinem oberen Ende eine
Kappe io6. Der Stift io-. wird durch eine Feder io7 nach unten gedrückt und trägt
an seinem unteren Ende einen Bremsschuh io8. Die beiden Stifte 104, 105 stehen
durch einen um eine Achse iog drehbaren zweiarmigen Hebel iio miteinander in Verbindung.
Bei einer Abwärtsbewegung der Tragglieder 62 liegen die Bremsschuhe io8 unter dem
Druck der Feder 107 auf den entsprechenden Laufrädern 93 der auf den Schienen
9o der Tragglieder 62 stehenden Traggestelle 92 auf und sichern somit die Traggestelle
9,2 in ihrer Stellung. In der oberen Stellung der Tragglieder 62 stößt der Stift
105 an die Anschlagschiene 89 an und lüftet damit die Bremsvorrichtung io8,
so daß die Traggestelle 92 auf den Schienen 9o verschiebbar sind.
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Der über dem Lackbehälter d.o liegende Teil der Lackkammer
30 ist mittels Heizkörper 49 durch elektrischen Strom oder andere Heizmittel
erwärmbar.
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Die Lackkammer 30 steht mit einem zum Trocknen der gelakten
Gegenstände dienenden Trockenraum i22 durch eine Öffnung i9 in Verbindung, die durch
eine in Schienen ?o geführte senkrecht verschiebbare Tür 121 verschließbar ist.
Die Tür 12 1 besitzt eine Zivischenschicht aus einem die Wärme schlecht leitenden
Stoff und trägt an ihrem unteren Rand zwei lose drehbar -gelagerte Rollen 123 (Fig.
1, 2 und 4).
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Die Wände 126, der Boden 1-24 und die Decke 125 des Trockenraumes
122 sind mit einer die Wärme schlecht leitenden Zwischenschicht 2a versehen. In
dein unteren Teil des Trockenraumes 122 sind Heizkörper 1z7 angebracht, die
beispielsweise durch elektrischen Strom erhitzt werden können und durch einen Rost
128 gegen herabfallende Gegenstände geschützt sind. In dem Trockenraum 122 sind
Schienen 129 befestigt, die zur Führung der Traggestelle 92 dienen. Der Trockenraum
122 ist durch eine in Schienen 16 geführte, senkrecht verschiebbare und mit einer
die Wärme schlecht leitenden Zwischenschicht versehene Tür 130 gegen den
äußeren Raum abgeschlossen. Die Tür 130 trägt an ihrem
unteren Rand
ebenfalls Rollen 135. Die Türen 121 und 13o besitzen an den Seiten den Schienen
9o bzw. 129 angepaßte Aussparungen 131 und 132 (Feg. 2).
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Vor der Lackkammer 30 ist eine Vorkaminer i angeordnet. Diese
Vorkammer i dient zum Befestigen der zu lackenden Gegenstände an den Tragvorrichtungen
92. Die Vorkaminer i ist allseitig abgeschlossen und wird durch ein Gebläse 2 und
einen Luftfilter 3 ständig unter Überdruck gefilterter Luft gehalten,-ebenso die
Lackkaininer 30 unter Verinittlung einer nicht dargestellten Rohrleitung.
Die Seitenwände der Vorkainmer i sind finit Fenstern 4 versehen. Durch eine Öffnung
17, die durch eine mit einem Fenster 9 versehene Tür 8 verschließbar ist, ist die
Vorkammer i voll dein Außenraum aus zugänglich. In einer der Seitenwände ist außerdem
noch eine Falltür 5 vorgesehen. Vor der Falltür 5 steht in der Vorkammer i ein Ablegetisch
6. ZTber dein Ablegetisch 6 ist ein Staubsauggerät 7 angebracht. Auf der Vorkammer
i ist eine Fördervorrichtung i i angeordnet, deren Schubarm 12 durch einen Schlitz
13 der Decke io in die Vorkammer i hineinragt. In der Vorkammer i sind Schienen
14, befestigt, auf denen die Traggestelle 92 geführt werden. Die Vorkammer i steht
mit der Lackkammer 3o durch eine Öffnung 18, verschließbar durch eine senkrecht
verschiebbare Tür 2i, in Verbindung. Die Tür 21 ist in Schienen 15 geführt und besitzt
eine Zwischenschicht 22, aus einem die Wärme schlecht leitenden Stoff und ein Fenster
23. An der Tür 21 sind Zahnstangen 24. befestigt, die mit einem Zahnrad 25 in Eingriff
stehen. Mittels einer Kette 26 sind die Türen 21, 121, 130 gleichzeitig von
der Vorkammer i aus über ein Übersetzungsräderpaar 127, 128, eine Kette 113 und
die Zahnräder 25 heb- und senkbar. Selbstverständlich kann das Heben und Senken
der Türen 21, 121, 13o auch mittels eines Motors erfolgen. Oberhalb der Lackkammer
3o bzw. des Trockenraumes 122 sind die Türen 21, 121, 130 in Schienen
31 geführt (Feg. 2 und 7). Die Türen 2i, 121, 130, die Schienen 31 und die Antriebzahnräder
25 sind von je einem auf der Lackkammer 3o bzw. dem Trockenraum 122 aufgesetzten
Gehäuse 29 (Feg. 2) umgeben, das gleichzeitig die Durchführöffnungen durch die Decke
38 der Lackkammer 30 bzw. durch die Decke 125 des Trockenraumes 122 gegen
den Außenraum abschließt. .
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Zum Ableiten der verdampften Lösungsmittel sind auf der Lackkammer
30 und der Trockenkammer 122 Lüfter 112 angebracht.
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Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende. Die zu lackenden gesäuberten
Gegenstände werden durch die Falltür 5 in die Vorkaminer i gebracht und auf dem
Auflegetisch 6 abgelegt. In der Vorkammer i befinden sich auf den Schienen 14 zwei
Traggestelle 92, die entweder in der Vorkammer i oder außerhalb der Vorkammer i
auf die Schienen 14 gesetzt werden, die im letzteren Falle bis vor die Tür 8 geführt
sind. An dem Drahtgeflecht 97 (Feg. q.) der Wagen 92 werden die Gegenstände befestigt,
nachdem sie vorher mittels des Staubsauggerätes 7 entstaubt wurden. Der Überdruck
gefilterter Luft verhindert das Eindringen von Staub in die Vorkammer i und die
Lackkammer 30. Sind beide Wagen 92 vollbehangen, so werden mittels der Kette 26
die Türen 21, 121, 13o gehoben und mittels der Fördervorrichtung i i, die mit ihrem
Arm 12 gegen das letzte der Traggestelle 92 drückt, die beiden Traggestelle 92 aus
der Vorkammer i in die Lackkammer 30 auf die Schienen 9o der Tragglieder
62 geschoben. Die in die Lackkammer 30 geschobenen Traggestelle 92 schieben
dort stehende Traggestelle 92 durch die Öffnung 19 in den anschließenden Trockenrauen
122 und damit alle in dem Trockenraum 122 stehende Traggestelle um ein entsprechendes
Stück vorwärts, so daß die letzten beiden Traggestelle mit getrockneten Gegenständen
aus dem Trockenraum 122 heraustreten. Dieser Stellung der Traggestelle 92 entspricht
die Fig. i. Vor dem Lacken der Gegenstände werden die Türen 21, 1234
130 geschlossen, um Wärmeverluste und das Eindringen von Staub zu vermeiden.
Der Vorschub des Armes 12 ist so bemessen, daß die in der Lackkammer 30 befindlichen
Traggestelle die v oranstehenden Traggestelle vollständig in den Trockenraum 122
schieben. Der Trockenraum 122 und die Länge eines Traggestelles 92 sind so bemessen,
daß das vorletzte Paar der Traggestelle nach jedem Vorschub sich noch vollständig
in dem Trockenraum 12z befindet. Wie aus Fig. i ersichtlich ist, stehen dann in
der Bahn der Türen 121 und 130 je ein Traggestell 92.
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Mittels der Türen 121 und 130 wird ein selbsttätiges Einstellen der
ersten und letzten beiden Traggestelle g- erreicht. Beim Niedergehen der Türen drücken
die Rollen 123, 135 auf die Schrägflächen ioi der Ansätze ioo der Traggestelle 92.
Durch das Gewicht _ der Türen 121, 13o, das während des ersten Teiles der Abwärtsbewegung
der Türen 21, 124 13o durch eine geringe Zugkraft an der Kette 26 unterstützt wird,
werden das in der Lackkammer 3o stehende Traggestellpaar genau auf die Mitte der
Tragglieder 62 eingestellt und das letzte Traggestellpaar vollständig aus dem Trockenraum
122 geschoben. Die Türen 121, 130 können sich jetzt frei
nach
unten bewegen. Das- genaue Einstellen der ersten und letzten beiden Traggestelle
kann auch von Hand erfolgen. Hierbei sind stets zwei der Traggestelle 92 miteinander
verbunden. Die ersten beiden Traggestelle werden dann nach dem Verschieben durch
den Schubarm 12 von Hand in die Mitte der Lackkammer 30 zurückgezogen, wobei
das genaue Einstellen auf die Mitte der Lackkammer_3o mittels eines nicht dargestellten.
Anschlages erleichtert werden kann. Die letzten beiden Traggestelle sind dann gleichfalls
von Hand vollständig aus -dem Trockenraum 122 zu ziehen. Diese besonderen Handgriffe
werden, wenn das selbsttätige Einstellen der Traggestelle g2 mittels der Türen 121,
130
bewirkt wird, gespart.
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Ohne von der Erfindung abzuweichen, kann das schubweise Fördern der
Traggestelle 92 statt durch Schieben der ganzen Traggestellreihe auch durch Ziehen
in geeigneter Weise schubweise erfolgen, auch kann natürlich jedes Traggestell 92
für sich durch an einer durchlaufenden Kette o. dgl. angebrachte Mitnehmer angetrieben
werden.
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Nach dem Schließen der Türen 21, 121, 130 wird die Handkurbel
72 durch axiales Verschieben mit dem Kegelrad 71 gekuppelt, und nach Lösen
der Verbindung zwischen Motorantrieb 76 und Kegelrad 70 werden die Tragglieder
62 mit den Traggestellen 92 durch Drehen an der Handkurbel 72 nach unten bewegt
und die an den Traggestellen 92 befestigten Gegenstände in den Lack getaucht. Verlassen
die Tragglieder 62 ihre obere Stellung, so werden die Stifte io5 (Fig. 5) der Bremsvorrichtung
durch die Schiene 89 nicht mehr nach unten gedrückt, so daß sich die Stifte io+
unter der Wirkung der Feder 107 nach unten bewegen und die Bremsschuhe 1o8 auf die
Laufräder 93 der durch das Herabgehen der Tür 121 genau eingestellten Traggestelle
92 pressen. Die Traggestelle 92 sind somit beim Senken der Tragvorrichtung 62 in
ihrer Stellung gesichert.' Sind die Gegenstände vollständig in den Lack eingetaucht,
so wird die Verbindung zwischen Handkurbel 72 und Kegelrad 71 gelöst und zwischen
der Welle 114 und dem Kegelrad 73 mittels der nicht dargestellten Kupplung
eine Verbindung hergestellt. Mit Hilfe des Motors 76 werden die Tragglieder 62 mit
sehr kleiner, gleichmäßiger Geschwindigkeit nach oben bewegt. Beim Erreichen der
oberen Endstellung heben sich die Bremsschuhe io8 (Fig. 5) wieder von den Laufrädern
93 ab. Die Traggestelle 92 sind somit wieder verschiebbar. Während des Tauchvorganges
sind in der Vorkammer i zwei weitere Traggestelle 92 mit zu lackenden Gegenständen
behängt worden, die nach dein Öffnen der Türen 21, 121, i3o mit Hilfe der Fördervorrichtung
i i in die Lackkammer 30 geschoben werden und dabei die in ihr stehenden beiden
Traggestelle 92 in den Trockenraum 122 schieben. Die in dem Trockenraum 122 befindlichen
Traggestelle 92 rücken somit schrittweise vor - und treten.schließlich mit den getrockneten
Gegenständen am hinteren Ende aus dem Trockenraum 122.
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Mit der erfindungsgemäßen Einrichtung werden besonders folgende Vorteile
erzielt. Durch die Verbindung der Lackkammer und des Trockenraumes durch eine verschließbare
Öffnung ist es möglich, in der Lackkammer und dem Trockenraum verschiedene Drücke
und Wärmegrade zu unterhalten. Damit wird das Eindringen von Staub in die Lackkammer
unmöglich gemacht und anderseits verhindert, daß sich die zum Trocknen notwendigen
hohen Wärmegrade des Trockenraumes auch in der Lackkammer einstellen, was zu einer
unwirtschaftlich hohen Verdunstung der Lösungsmittel des Lackes führen und die Sicherheit
der Wirkungsweise herabsetzen würde. Weiterhin wird durch die Verschließbarkeit
der Verbindungsöffnung zwischen der Lackkammer und dem Trockenraum die im Trockenraum
notwendige Luftbewegung von der Lackkammer ferngehalten, wodurch das gleichmäßige
Lacken ungünstig beeinflussende Bewegungen der Gegenstände und der Lackoberfläche
vermieden werden. Durch das Zuordnen einer allseitig geschlossenen Vorkammer wird
erstens ein staubfreies Arbeiten beim Befestigen der Gegenstände an den Traggestellen
ermöglicht, so daß somit während des ganzen Arbeitsvorganges, vom Säubern bis zum
Trocknen der Gegenstände, die Gegenstände gegen Staub geschützt sind. Die Vorkammer
ermöglicht zweitens, die Gegenstände mit mehreren Lacküberzügen in einem Arbeitsgang
zu versehen, indem mehrere der erfindungsgemäßen Einrichtungen hintereinandergeschaltet
werden. In einem solchen Falle dienen die Vorkammern der hintergeschalteten Einrichtungen
als Prüfkammern. Besonders vorteilhaft ist die wirtschaftliche Arbeitsweise der
Einrichtung, die bei großer Leistung sehr wenig. Bedienungsarbeit erfordert.