DE618641C - Vorrichtung zum Trocknen von Struempfen o. dgl. auf Formen - Google Patents

Vorrichtung zum Trocknen von Struempfen o. dgl. auf Formen

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DE618641C
DE618641C DEW93003D DEW0093003D DE618641C DE 618641 C DE618641 C DE 618641C DE W93003 D DEW93003 D DE W93003D DE W0093003 D DEW0093003 D DE W0093003D DE 618641 C DE618641 C DE 618641C
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DE
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conveyor belt
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drying
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barrier wall
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DEW93003D
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WILHELM JOSEF WESELSKY
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WILHELM JOSEF WESELSKY
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C5/00Shaping or stretching of tubular fabrics upon cores or internal frames
    • D06C5/005Shaping or stretching of tubular fabrics upon cores or internal frames of articles, e.g. stockings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Trocknen von Strümpfen o. dgl. auf Formen Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Trockenofen für Strümpfe und Handschuhe, bei welchem das Formgut gruppenweise auf einem Förderband durch die Behandlungskammer geführt wird und das Trocknen im Gegenstrom zum Lauf der auf Formen gezogenen Ware ohne Wärmeverluste erfolgt.
  • Es sind bereits Trockenöfen, bei welchen Einzelformen unter Anwendung von Gegenstromtrocknung entweder in waagerechter oder senkrechter Stellung in den Ofen ,eingebracht und die Verschlußtüren gemeinsam durch das Ein- und Ausschieben .der Formen betätigt werden, bekannt.
  • Diese Arten besitzen jedoch mehr oder minder Nachteile, welche in der Hauptsache darin bestehen, daß nicht nur ein gruppenweises Ein- und Ausbringen der Formen unmöglich ist, sondern auch bei Ausübung dieses Arbeitsvorganges große Wärmeverluste eintreten, da das Öffnen und Schließen der Türen gleichzeitig erfolgt.
  • Von diesen Bekannten unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand im wesentlichen vorteilhaft dadurch, daß, um Wärmeverluste zu vermeiden, Absperrwände in Verbindung mit durch Türen verschließbare Vorkammern zur Anwendung gelangen, wodurch nicht nur das Beschicken des Trockenofens ungehindert am Anfang und am Ende der Behandlungskammern im Gegenstrom stattfinden, sondern auch gleichzeitig das Ein- und Ausbringen der Formen gruppenweise vorgenommen werden kann. Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen waagerechten Längsschnitt der Trockenvorrichtung, Alb. 2 einen senkrechten Längsschnitt derselben, AM. 3 .eine Seitenansicht der Absperrwand der Trockenkammer nebst Hebelanordnung, Abb. q. eine Draufsicht auf zwei Formkästen, Abb. 5 eine Draufsicht einer weiteren Ausführungsform der Vorrichtung, Abb.6 eine Vorderansicht derselben.
  • Der Innenraum des Ofens i wird durch eine Wand 2 getrennt, so daß ein Kanal q. .entsteht. An der linken Seite des Ofens befindet sich ein durch Elektromotor 5 angetriebener Ventilator 6, der mit dem Kanal q. in Verbindung steht. Das Gehäuse des Ventilators ist durch einen. Rohrstutzen 7 mit einem davor gelagerten, mit Klappe 8 versehenen Luftkasten 9 verbunden. An dem oberen Ende des Luftkastens befindet sich eine weitere Klappe 9; welche -dazu dient, die im Ofen durch den Trockenprozeß zu stark angefeuchtete Luft abstreichen zu lassen, wähnend mit Klappe 8 dem Ofen Frischluft zugeführt wird. Im Inneren des Trockenofens befindet sich ein Plattenförderband io, welches über die Räder i i, 12 gleitet, wobei letztere durch ein auf Welle 13 befestigtes Kettenrad 1q., das mittels Kette 15 mit dem auf Welle 17 befestigten Kettenrad 16 in Verbindung gebracht ist, angetrieben wird. Am anderen Ende der Welle 17 befindet sich ein Handrad 18, durch dessen Betätigung das Förderband jeweils in Bewegung gesetzt werden kann. An beiden Enden des Ofens befindet sich je eiiz mit Tür ig, iga versehener, die Ofenöffnung umschließender Vorraum 20,20a, in welchen über einer Tischplatte Rollen 2 i vorgesehen sind. Die im Inneren des Ofens befindliche, der Ofenöffnung gegenüberstehende Absperrwand 22 ist so bemessen, daß die Ofenöffnung nach allen Seiten hin abgeschlossen werden kann und oben sowie unten mit Rollen, die nicht mit dargestellt sind, versehen sind, welche sich in entsprechend geformten Leisten führen. Am linken unteren Ende der Absperrwand ist ein Verbindungssteg 23 befestigt, an welchen der über die Rollere 2 1 sich bewegende Bügel 24 angebracht ist. , Um die Absperrwand teetätigen zu können, ist an der Rückseite ein nach abwärts gerichteter, mit dem unteren Ende auf einer Welle gelagerter Hebel 25 vorgesehen, der .durch: ein Verbindungsglied 26 mit dem auf Welle 27 gelagerten Hebel 28 in Verbindung steht. An - dem vorstehenden Ende der Welle 27 ist 'ein mit Griff 29 versehener Hebel 3o befestigt, mittels dessen die Absperrwand vor- und rückw@,rts bewegt werden kann. Diese gleiche Hebelanordnung befindet sich auch an der Absperrwand 3 i des Vorraumes 20a.
  • Die . Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes ist folgende: Sollen die mit Ware yersehernen Formkästen 32 in den Ofen ,gebracht werden, so legt man mittels Griff 29 den Hebel 3o um. Die gleiche Bewegung führt ebenfalls der auf Welle 27 befestigte Hebel 28 aus, und der hinter der Absperrwand 22 angeordnete, durch Glied 26 verbundene Hebel 25 drückt, diese absperrend, gegen die Ofenöffnung, so daß keine warme Luft entweichen kann. Bei dieser Bewegung wird auch ein hier nicht mit dargestellter wechselwirkender Riegel der= art betätigt, daß die bisher verriegelte Tür i9 des Aufgabetisches frei wird, während die vorgeschobene Absperrwand jetzt arretierend gehalten ist. Die mit Ware versehenen Formkästen 32 können nun ohne weiteres auf die . Rollenanordnung 2 i -gebracht werden; die Tür i 9 muß aber, damit die stattgefundene Verriegelung der Absperrwand aufgehoben wird, und diese wieder nach rückwärts gelangen kann, geschlossen werden. Nachdem dies ' 'geschehen ist, kann die bedienende Person den =Ziele,-, Hebel 3o aufrichten, und die damit in Verbindung stehende Absperrwand gelangt somit in die in Abb. i gestrichelt _ gezeichnete Normalstellung zurück, wobei der .an ihr befestigte Bügel? 4 die Formkästen 32, indem diese über die Rollen gleiten, so 'weit mitnimmt, bis sie auf das Plattenförderband zu stehen kommen. Ist dies durchgeführt, so übt die am Abnahmetisch beschäftigte Person die gleiche Arbeit wie bei der Warenaufgabe aus, indem der dort befindliche Hebel 3o umgelegt wird. Die Absperrwand 3 i erhält dadurch die gleiche Bewegung nach vorn gegen die Ofenöffnung und bringt die davor gelagerten, auf dem Förderband befindlichen Formkästen auf die Rollenanordnung und löst auch gleichzeitig zine dort befindliche Arretierung aus, damit die Tür i 9a geöffnet und die Formkästen herausgenommen werden können, wähnend dabei die Absperrwand so lange arretierend gehalten wird, bis die Tür geschlossen ist. Sind die Formkästen entfernt, so richtet man den umgelegten Hebel3o wieder auf, - wodurch die. damit in -Verbindung stehende Absperrwand 31 in ihre Normalstellung zurückgebracht wird, wobei die Tür iga gleichzeitig gegen vorzeitiges Offnen verriegelt ist. Erst jetzt-kann das Förderband i o durch das Handrad 18 betätigt werden, und zwar wird mit diesem so lange eine Drehung ausgeführt, bis die. eingebrachten Formkästen sich von der Ofenöffnung des Aufgabetisches entfernt haben, wodurch gleichzeitig an der Warenabnahmeseite solche vor die öffnung gelangen und auf bereits geschilderter Weise herausgebracht werden.
  • Es soll noch mit bemerkt, werden, daß es nicht unbedingt erforderlich ist, für die Betätigung der Absperrwände eine Hebelanordnung in Verbindung mit einer wechselwirkenden Sicherheitsvorrichtung zu verwenden, sondern @es kann auch beispielsweise vorteilhaft ein Seilzug nach Abb. 4, 5 in Verbindung mit Doppelabschließwänden zur Anwendung gelangen. Letztere sind jedoch nicht Gegenstand der Erfindung. .
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel sind zwei am oberen Ende mittels Platte 34 und mit Laufrollen 35 versehene Absperrwände 36, 37 miteinander verbunden, welche die Ofenöffnttng zur Vermeidung von Wärmeverlusten jederzeit wechselwirkend absperren, so daß die Vorraumtüren i g, i ga unbehindert geöffnet werden können. Die an den Absperrwänden vorgesehenen Laufrollen 3 5 führen sich auf die im Ofen befestigten Laufschienen 38.
  • Nach Abb. 5 befindet sich die mit Seilzug 39 in Verbindung stehende Absperrwand 37a im Vorraum 2oa, während die Absperrwand 36a die auf dem Förderband io befindlichen Formkästen zum Zwecke der Herausnahme auf die dort befindliche Rollenanordnung 21 gebracht hat und auch gleichzeitig die Ofenöffnung abschließt, so daß die -Tür iga unbehindert, ohne daß Wärmeverluste entstehen, geöffnet werden kann.
  • Sollen nun neue Formkästen eingebracht werden, so übt man einen Zug auf das. Seil 39 aus, die Absperrwände 36a und 37a bewegen sich infolgedessen zurück, während die Absperrwände 36, 37 nach vorn bewegt werden, wobei die Wand 36 die Ofenöffnung abschließt, während auf der anderen Seite die Wand 37a das gleiche verrichtet und die Vorraumtür i9 zwecks Einbringung von weiteren Formkästen geöffnet werden kann. Bei Ausübung eines weiteren Seilzuges schiebt die nach vorn gebrachte Wand 37 in gleicher Weise, wie es bereits beim ersten Ausführungsbeispiel durch Bügel 2q. geschieht, daß die eingebrachten Formkästen unter gleichzeitigem Abschließen der Ofenöffnung auf das Förderband gleiten.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCFIE: i. Vorrichtung zum Trocknen von Strümpfen o. dgl. auf Formen mit das Formgut gruppenweise durch die Behandlungskammer führendem Förderband, dadurch gekennzeichnet, daß an der Auf-und Abgabestelle der Behandlungskammer seitlich je ein durch Türen (i9, iga) ver- schließbarer Vorraum (2o, 2oa) mit quer zur Förderb.andlaufrichtung in dessen Höhe verlaufender, zum Einschieben der Formen auf das Band dienender Rollenbahn (2i) angeordnet ist, der beim Öffnen der Verschlußtüren (i 9, i 9a) durch eine quer über das Förderband verschiebbare Absperrwand (22, 31, 36, 36a) nach der Behandlungskammer abschließbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, . dadurch gekennzeichnet, daß mit der Absperrwand(22) Bügel (2q.) verbunden sind, die beim Schließen der Tür (i9) die Formen über die Rollenbahn (21) auf das Förderband schieben.
DEW93003D 1933-11-08 1933-11-08 Vorrichtung zum Trocknen von Struempfen o. dgl. auf Formen Expired DE618641C (de)

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ID=7613806

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DE (1) DE618641C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE901770C (de) * 1950-12-28 1954-01-14 Maurice Heliot Sarl Ets Maschine zum Formen von Wirkwaren, beispielsweise Struempfen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE901770C (de) * 1950-12-28 1954-01-14 Maurice Heliot Sarl Ets Maschine zum Formen von Wirkwaren, beispielsweise Struempfen

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