DE517809C - Vorrichtung zum Trocknen von Holzstapeln - Google Patents

Vorrichtung zum Trocknen von Holzstapeln

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DE517809C
DE517809C DE1930517809D DE517809DD DE517809C DE 517809 C DE517809 C DE 517809C DE 1930517809 D DE1930517809 D DE 1930517809D DE 517809D D DE517809D D DE 517809DD DE 517809 C DE517809 C DE 517809C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B21/00Arrangements for supplying or controlling air or other gases for drying solid materials or objects
    • F26B21/20Circulating air or gases in closed cycles, e.g. wholly within the drying enclosure
    • F26B21/202Circulating air or gases in closed cycles, e.g. wholly within the drying enclosure with means for changing the flow pattern, e.g. by reversing gas flow or by moving the materials or objects through subsequent compartments, at least two of which have a different flow direction
    • F26B21/204Circulating air or gases in closed cycles, e.g. wholly within the drying enclosure with means for changing the flow pattern, e.g. by reversing gas flow or by moving the materials or objects through subsequent compartments, at least two of which have a different flow direction by using movable fan units

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Trocknen von Holzstapeln Die bekannten Trockenanlagen für Holz haben den Nachteil, daß der erforderliche, durch innerhalb oder außerhalb der Trockenkammer angeordnete Luftförderer erzeugte Luftstrom das in Form von Brettern oder Balken mit Spielraum aufgestapelte Trockengut nicht an allen Stellen in gleicher Weise durchströmt. Zur Behebung dieser Mängel sind zahlreiche Vorschläge gemacht und verschiedenartige Ausführungsformen versucht worden, jedoch hat man damit den gewollten Zweck gleichmäßig vollkommener Trocknung mit vorhergehender Befeuchtung, die. zur Vermeidung von Rissen besonders sorgfältig zu regeln und überall gleichmäßig durchzuführen ist, nicht erreicht. Es sind beispielsweise Vorrichtungen bekannt, bei welchen eine Lüftungsvorrichtung zwischen zwei in der Trocknungskammer angeordneten Holzstapeln hin und her verfahren wird, wobei die Luft aus dem einen Stapel angesaugt und dem anderen Stapel zugeführt «-erden soll. Diese Einrichtung stellt aber keine vollkommene Lösung dar. Insbesondere wird die aus dem Ventilator ausströmende Luft sich unmittelbar nach Verlassen des Ventilators, entsprechend dem in der Kammer vorhandenen Druck, nach allen Seiten verteilen und zum Teil auch wieder in den Holzstapel zurückfließen, aus welchem sie angesaugt wurde.
  • Erfindungsgemäß werden diese Nachteile dadurch behoben, daß ein oder mehrere parallel geschaltete Ventilatoren in Öffnungen einer in der Trockenkammer angeordneten senkrechten Scheidewand angeordnet sind, die in senkrechter oder waagerechterRichtung verschieblich geführt wird. Die Vorrichtung kann auch in der Weise ausgestaltet «-erden, daß eine Verschiebung in senkrechter und v, aagerechter Richtung erfolgt, und zwar werden die Ventilatoren zu diesem Zwecke nebeneinander in einer senkrechten, waagerecht hin und her geführten Wand gelagert, welche von einem entsprechend breiteren, in senkrechter Ebene hin und her bewegten Rahmen gehalten wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Abb. r zeigt einen Längsschnitt, Abb. 2 einen Ouerschnitt durch die Trockenkammer. Das Trockengut wird in bekannter Weise mit Zwischenräumen gestapelt, auf zwei parallel nebeneinanderliegenden Gleisen mittels Wagen r in die Kammer eingefahren. Zwischen den beiden Wagen oder Stapelreihen 2 und 3 ist ein Raum gelassen, der in der Stirnwandebene am vorderen Ende der Kammer durch einen Pfeiler ausgefüllt wird, welcher den Eingang in zwei öffnungen teilt, von denen jede dem Profil der aufgestapelten Wagen entspricht und durch geeignete Türen o. dgl. verschlossen werden kann. Auf der Innenseite des Pfeilers einerseits und in der Stirnwand der Kammer an der entgegengesetzten Innenseite andererseits befindet sich in der Mitte je ein senkrechter Schlitz 4. und 5. In diesen Schlitzen bewegt :ich der aus Profileisen o. dgl. hergestellte Rahmen 6 auf und ab. Diese Bewegung kann supportartig durch Gewindespindeln erfolgen oder auch, wie hier angedeutet, beispielsweise durch Zugseile;. die durch die Decke der Kammer über Rollen zu einem Kurbelinechanisinus führen, der den durch Gegengewichte ausgeglichenen Rahmen langsam dauernd herunterläßt und wieder hochzieht. An dem Rahmen 6 sind oben und unten die Enden rouleauartiger sich auf-und abwickelnder Stoff-,vände (Segeltuch) und 9 befestigt, die, je nachdem sich der Rahinen 6 herauf- oder herunterbewegt, auf den «-aagerechten Walzen zo und 1i sich auf-oder abwickeln. Beim Senken oder Nachlassen der Seile; wickelt sich also die Stoff.-wand 8 von der Walze io ab, während sich infolge Verbindung der Walze io mit der Walze i i durch Seil 12 die untere Stoffwand 9 wieder aufrollt, und umgekehrt. Seitlich sind die Stoftwä nde in den Führungsnischen 4. und 5 des Rahmens 6 gehalten. Im Rahmen 6 bewegt sich, waagerecht nach rechts oder links verschiebbar, die mit einem oder mehreren, in ihrer Zahl der Länge der Kammer angepaßten Ventilatoren 13 ausgerüstete Wand 14. Diese bat so viel runde, dem Durchmesser der Ventilatoren entsprechende Durclibrechtingen, als Flügelräder angewendet werden sollen. Die Wand 14 ist also wenigstens um einen V entilatordurchmesser kürzer als der Rahmen 6. Je weniger Flügel angeordnet werden, je größer muß der Weg der Scheidewand 14 nach rechts und links und dementsprechend ihr seitlicher Spielraum im Rahmen 6 sein. Die Hinundlierbewegung der Wand rd. kann beliebig bewerkstelligt werden. Beispielsweise ist neben dem Schlitz -l an der Kammerwand eine Zahnstange 15 angebracht, auf der sich das mittcls Lagerböckchen 16 aii! Rahmen 6 verlagerte Zahnrad 17 abwälzt. Die Zahnradachse überträgt die Drehbewegung auf die Kurbelscheibe 1S und damit durch Schubstange 19 auf den Hebel 2o, dessen Drehpunkt 21 sich am Rahmen 6 befindet. Die Gabel am anderen längeren Hebelarm umfaßt den an der Wand 14 befindlichen Zapfen 22. Das beim Hinundherbewegen der Wand 14. mit den darauf befindlichen Ventilatoren jeweils rechts oder links frei werdende Feld im Rahmen 6 wird ebenfalls durch seitliche Stoffrouleaus 23 und 24 verschlossen. Die durch eine gemeinsame `Felle 25 verbundenen Ventilatoren 13 sind mit ihren konischen Antriebsrädchen, die zweckmäßig in öldichten Gehäusen gekapselt werden, an den Traversen 26 verlagert. Der Antrieb erfolgt durch den in der Verbindungswelle -25 angeordneten rev ersierbaren Motor 27, der für elektrischen Antrieb wasserdicht gekapselt eingerichtet ist oder für Druckluft oder Dampfantrieb als umsteuerbarer Zahnrad- oder Drehlcolbeninotor ausgebildet wird. Bei Dampfbetrieb wird der Abdampf unmittelbar zur Lufterwärmung und Befeuchtung des L uftstroines benutzt. Die Zu- und Ableitung des Dampfes geschieht durch die an dein Rahmen 6 befestigten und durch die Kammerdecke geführten Rohre 28 und 29, die mit dem Ralimen 6 auf und ab geben und innerhalb der Kammer zum Motor sowohl als außerhalb zu den feststehenden Leitungen durch Metallschläuche verbunden sind. Bei elektrischem Antrieb wird ein wasserdicht gekapselter Motor verwendet, zu dem nur ein Kabel nötig ist, das innerhalb der Kammer der Bewegung des Motors folgen kann.
  • Die Stapel haben an den Seitenwänden der Kammer nur so viel Spielraum, als zum störungsfreien Herein- und Herausschaffen und zur Luftverteilung erforderlich ist. Die zur Erwärmung der Luft nötigen Heizrohre o. dgl. sind teils an der Decke, teils am Boden der Kammer angebracht. Der Zwischenraum zwischen den beiden Stapelreihen entspricht in ähnlicher Weise ebenfalls nur der Baulänge der Ventilatoren mit ihren bei der hohen Tourenzahl sehr klein zu haltenden konischen Rädergetrieben.
  • Die gesamte Anordnung der Trockeneinrichtung, die kurzen Luftstromwege und die Unterbringung des Ganzen in der Trockenkammer selbst unmittelbar vor dem Trockengut bringen eine günstige Raum-, Wärme-und Kraftersparnis. Die Wirkungsweise ist folgende Durch Anstellen des -Motors 27 wird eine wirksameLuftbewegung waagerecht von einem Stapel unmittelbar durch den andern erreicht, und zwar in einem Strömungsband oder in mehreren Luftstrombündeln, je nachdem ein oder n iehrere Ventilatoren vorhanden sind. Die Luft bewegt sich also beispielsweise in Richtung der Pfeile, wie sie auf Abb. 2 eingezeichnet sind. An der Kammerseitenwand, wo die Luft das Trockengut verläßt, teilt sich <ler Strom, er geht zwischen Stapel und Wand teils nach oben, teils nach unten. Oben wie unten zieht die Luft unmittelbar unter der Decke bzw. über den Fußboden her an den dort vorhandenen Heizschlangen 3o vorbei bis zur entgegengesetzten Seitenwand, und von da sammelt sie sich wieder nach unten und oben zwischen Stapel und linker Seitenwand zu den Stapelschlitzen und Zwischenräumen, die in waagerechter Verlängerung der Ventilatoröffnungen liegen, um dann waagerecht den gleichen Weg durch die Spalten des gestapelten Holzes zu nehmen, jedoch in etwas niedrigerer oder höherer und et%vas zur Seite verschobener Lage zum Stapel. Die laufende Verschiebung der Lage der V entilatoren und somit des ganzen Luftstrome: wird durch das fortwährende Senken und Anheben des Rahmens 6 mittels der Seile j bewirkt, soweit die senkrechte Verschiebung in Betracht kommt. Mit dieser findet aber gleichzeitig selbsttätig, wie bereits beschrieben, eine fortwährende Hinundherbewegung des Ventilators bzw. der gesamten Luftförderer statt. Oberhalb der `'Falze io und unterhalb der Walze i i befinden sich in der ganzen Länge der Trockenkammer mittels Schai niere hochklappbare Wände aus Blech, Holz o. dgl., tun die durch den Stapel beförderte Luft auf kürzestem Wege "vieder an. den Heizrohren vorbei nach der entgegeng-setzten Seite des Stapels zu führen. Beim Herein- oder Herausfahren der Wagen können diese Klappen angehoben werden.
  • In bekannter Weise wird dem Luftstrom, entsprechend dem Fortschreiten des Trockenvorganges, '\Z'asserdampf zugesetzt oder die feuchte und warme Luft nach und nach durch trockene Außenluft ersetzt. Der Antriebsmotor und die Ventilatoren sind so eingerichtet, daß letztere durch Umschalten in beiden Drehrichtungen arbeiten können, so daß der Luftstrom in gleicher Weise sowohl in der einen wie in der entgegengesetzten Richtung durch die beiderseitigen Stapel getrieben werden kann, wodurch die Gleichmäßigkeit des ganzen Prozesses erhöht wird. An Stelle der zweireihigen Stapelung kann natürlich auch die eine der beiden Stapelreihen durch eine Wand ersetzt «-erden.

Claims (3)

  1. PATE \T_1NSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Trocknen von Elolzstapeln, bei welcher das gestapelte Holz durch verschieblich angeordnete Luftförderer mit Warmluft beaufschlagt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks gleichmäßiger Beaufschlagung der Holzstapel ein oder mehrere parallel geschaltete Ventilatoren (13) in Öffnungen einer in der Trockenkammer angeordneten. senkrechten Wand angeordnet sind, die in senkrechter oder waagerechter Richtung verschieblich geführt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilatoren (13) nebeneinander in einer senkrechten, waagerecht hin und her geführten Wand (i-) gelagert sind, und daß diese Wand von einem entsprechend breiteren, in senkrechter Ebene hin und her bewegten Rahmen (6) gehalten wird.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die im Rahmen (6) verschiebliche Wand (1.l.1, an beiden Seiten mit rouleauartig auf dicht an den senkrechten Seitenstreben des Rahmens (6) angeordneten Walzen sich aufwickelnden Stoffwänden (23 und 24) von der Höhe der Wand (14) verbunden ist, derart, daß die sich beim Verschieben der Wand (i4.) selbsttätig ab- bzw. aufwikkelndenWände (23 und 2-1.) den im Rahmen (6) frei werdenden Oberschnitt abdecken. d.. Vorrichtung nach den Ansprüchen und 2, dadurch gekennzeichnet, claß der senkrecht verschiebliche Rahmen (6) sowohl an der Ober- als auch an der t.'iiterseite mit rouleauartig auf nahe der Decke und dem Boden des Trockenraumes angeordneten Walzen (io und i i) sich auf- und abwickelnden Stoffwänden (S, j) von der Breite des Rahmens (ti) verbunden ist, derart, daß bei jeder Stellung des Rahmens (6) der Kammerquerschnitt oberhalb und unterhalb des Rahmens durch die Wände (8, 9) abgeleckt ist.
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