DE655241C - Ausbildung und Schmierung der Lager bei einem in Wasser laufenden Elektromotor mit senkrechter Welle - Google Patents

Ausbildung und Schmierung der Lager bei einem in Wasser laufenden Elektromotor mit senkrechter Welle

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DE655241C
DE655241C DES121918D DES0121918D DE655241C DE 655241 C DE655241 C DE 655241C DE S121918 D DES121918 D DE S121918D DE S0121918 D DES0121918 D DE S0121918D DE 655241 C DE655241 C DE 655241C
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water
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vertical shaft
electric motor
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DES121918D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D29/00Details, component parts, or accessories
    • F04D29/06Lubrication
    • F04D29/061Lubrication especially adapted for liquid pumps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Sliding-Contact Bearings (AREA)

Description

  • Ausbildung und Schmierung der Lager bei einem in Wasser laufenden Elektromotor mit senkrechter Welle Bei den in Wasser laufenden Elektromotoren, wie sie zum Antrieb von Tauchpumpen o. dgl. verwendet werden, macht die Lagerung Schwierigkeiten. Eine Wasserschmierung ist meist nicht anwendbar, da der Motor mitunter auch trocken läuft. Außerdem führt das Wasser oftmals schlammige oder salzige Stoffe mit sich, die das Lager angreifen. Bei Schmierung mit Fett darf bekanntlich das Innere des Lagers nicht vollständig mit Fett vollgefüllt werden. Dadurch kann Wasser in das Lagerinnere eintreten und zu den empfindlichen Lagerteilen .gelangen.
  • Die Ölschmierung leidet bei den bekannten Lagerausbildungen an dem Mangel, daß selbst bei Anwendung zuverlässiger Stopfbüchsen das Öl im Laufe der Zeit aus dem Lager verdrängt wird und dafür Wasser eindringt.
  • Die Erfindung beseitigt diesen .Mangel. Erfindungsgemäß ist das untere Lager nach unten abgeschlossen und vollständig mit einem ö1 gefüllt, das schwerer als Wasser ist. Solche Öle sind beispielsweise unter der Bezeichnung Penduleöle im Handel erhältlich. Sie werden zur Schmierung von Pendeluhren verwendet. Nach oben ist das Lager in der üblichen Weise .mit einer Stopfbüchse o. dgl. abgedichtet.
  • Das obere Lager ist im Bedarfsfalle nach oben abgeschlossen und vollständig mit einem @J1 gefüllt, das leichter als Wasser ist. ,Zach unten wird es mit den üblichen Mitteln abgedichtet.
  • Zum Ausgleich gegebenenfalls auftretender Druckunterschiede zwischen dem Öl innerhalb und dem Wasser außerhalb des Lagers können in bekannter Weise Kolben, Mein-' branen o. dgl. vorgesehen «-erden, auf deren eine Fläche das Wasser und auf deren andere Fläche das Ö1 einwirkt.
  • In der Zeichnung ist i die senkrechte Welle beispielsweise einer Tauchpumpe mit dem Pumpenrad 2 und dem Motorläufer 3. 4 ist der Motorständer mit der wasserdicht gekapselten Wicklung 5.
  • Das untere Lager 6 ist nach unten dicht abgeschlossen und nach oben durch die Stopfbüchse 7 abgedichtet. Es ist mit einem 0I gefüllt, das schwerer als Wasser ist.
  • Die Abb. 2 zeigt bauliche Einzelheiten des unteren Lagers, insbesondere einen Druckausgleichkolben 8, der in der zylindrischen Bohrung 9 verschiebbar angeordnet ist. Das eine Ende der Bohrung 9 mündet in das Wasser io, ihr anderes Ende in das 01 11. Die Kolbenbewegung ist durch .die Anschläge 12, 13 begrenzt. Wenn das Öl i i sich infolge Erwärmung ausdehnt, verschiebt sich der Kolben 8 in der Pfeilrichtung. Dadurch wird die Stopfbüchse 7 entlastet. Der Kolben 8 ist mit einer Gewindebohrung 14 versehen, in die ein Bolzen zum Herausziehen des Kolbens eingeschraubt werden kann. Durch die Bohrung 9 kann das Öl eingeführt werden. An Stelle eines Kolbens kann auch eine Membran oder eine ähnliche Druckausgleichvorrichtung verwendet werden.
  • Das obere Lager 15 ist im Bedarfsfalle nach oben vollkommen abgeschlossen und nach unten durch die Stopfbüchse 16 abgedichtet. Es ist mit einem Öl gefüllt, das leichter als Wasser ist. Zur Kühlung ist der Lagerkörper mit Kühlrippen 17 versehen.
  • Die Erfindung bietet den Vorteil, daß in das untere Lager eingedrungenes Wasser wegen des höheren spezifischen Gewichts des dort verwendeten Öls obenauf bleibt und nicht zu den empfindlichen Lagerteilen gelangen kann. Wäre das Öl im unteren Lager leichter als Wasser, so würde eingedrungenes Wasser in den unteren Teil des Lagers sickern und dabei auch zu den empfindlichen Lagerteilen gelangen. Bei Erwärmung und unzureichendem Druckausgleich würde das « durch die Stopfbüchse hinausgedrückt werden. Bei Abkühlung des Öls würde neues Wasser in die Stopfbüchse gelangen usw. Im Laufe der Zeit würde also der Ölvorrat durch Wasser verdrängt werden.
  • Bei der Ausbildung gemäß der Erfindung dagegen bleibt das eingedrungene Wasser oben an der Stopfbüchse. Infolgedessen wird bei Erwärmung des Öls und bei ungenügendem Druckausgleich höchstens das schon eingedrungene Wasser wieder durch .die Stopfbüchse hinausgetrieben. Der Ölvorrat im Lager bleibt somit erhalten.
  • Ähnliche Verhältnisse ergeben sich beim oberen Lager. Dort wird eingedrungenes Wasser wegen seines höheren spezifischen Gewichts stets unten, also in der Nähe der Stopfbüchse, bleiben und bei Druckerhöhung im Lagerinnern wieder ausgetrieben werden.
  • Die Erfindung gewährleistet also eine zuverlässige Schmierung für lange Betriebszeit. Im Bedarfsfalle kann zwischen dem oberen und dem unteren Lager noch ein mit Wasser geschmiertes Gleitlager angeordnet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ausbildung und Schmierung der Lager bei einem in Wasser laufenden Elektromotor mit senkrechter Welle, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Lager (6) nach unten abgeschlossen und vollständig mit einem Öl gefüllt ist, das schwerer als Wasser ist, und daß im Bedarfsfalle das obere Lager (z5) nach oben abgeschlossen und vollständig mit einem 01 gefüllt ist, das leichter als Wasser ist.
DES121918D 1936-03-11 1936-03-11 Ausbildung und Schmierung der Lager bei einem in Wasser laufenden Elektromotor mit senkrechter Welle Expired DE655241C (de)

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