DE655190C - Verfahren zur Herstellung photographischer Peptisationsemulsionen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung photographischer Peptisationsemulsionen

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DE655190C
DE655190C DEC50220D DEC0050220D DE655190C DE 655190 C DE655190 C DE 655190C DE C50220 D DEC50220 D DE C50220D DE C0050220 D DEC0050220 D DE C0050220D DE 655190 C DE655190 C DE 655190C
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/005Silver halide emulsions; Preparation thereof; Physical treatment thereof; Incorporation of additives therein
    • G03C1/015Apparatus or processes for the preparation of emulsions

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Description

  • Verfahren zur Herstellung photographischer Peptisationsemulsionen Es ist bekannt, sedimentiertes Halogen-, besonders Bromsilber nachträglich in einem Bindemittel, z. B. Gelatine, zu dispergieren und danach zu reifen. Für die während dieses Reifprozesses zu erreichende Lichtempfindlichkeit der Emulsion ist bei diesen sog. Peptisationsemulsionen von höchster Bedeutung, daß das sedimentierte, z. B. bindemittelfrei oder bindemittelarm erzeugte Halogen-, besonders Bromsilber sehr gut ausgewaschen wird.
  • Dieser Waschprozeß ist aber nun leider für die nachträgliche disperse Verteilung schädlich, und zwar kann der photoaktive Stoff um so schwerer dispergiert werden, je besser, also z. B. je öfter er ausgewaschen wird. Diese Tatsache ist um so bedauerlicher, als, wie der Erfinder fand, sich Peptisationsemulsionen durchaus bei entsprechender Wahl der Herstellungsbedingungen herstellen lassen, die an Empfindlichkeit solchen Emulsionen der gleichen Korngrößenklasse bedeutend überlegen sein können, die nach gebräuchlichen Herstellungsverfahren erzeugt sind.
  • Das Problem, die für :die nachträgliche disperse Verteilung schädliche Wirkung des äußerst wichtigen Waschprozesses vor Zufügung des Emulsionssubstrats zu beseitigen oder zu mindest zu vermindern, wird somit für die Herstellung photographischer Emulsionen allgemein technisch von hoher Bedeutung.
  • Im folgenden wird ein Verfahren angegeben, nach dem erfindungsgemäß auch bei Vornahme eines sehr gründlichen, z. B. mehrfach wiederholten Auswaschens des sedimentierten photographischen Stoffes die Schädlichkeit dieses Waschprozesses für die nachträgliche disperse Verteilung behoben oder zumindest stark vermindert wird.
  • Dieses Verfahren besteht im wesentlichen darin, daß der zum Auswaschen benutzten Flüssigkeit, also z. B. dem Waschwasser, Schutzkolloide, besonders z. B. Gelatine, zugesetzt werden, und zwar muß die Schutzkolloidkonzentration innerhalb bestimmter Konzentrationsbereiche liegen, da einerseits eine zu starke Konzentration die Auswaschwirkung herabsetzt und die Sedimentation des photographischen Stoffes nach dem oder den Waschprozessen verhindert, anderseits eine zu geringe Schutzkolloidkonzentration unwirksam hinsichtlich der für die nachträgliche Dispergierung schädlichen Wirkung des Waschprozesses ist. Als günstige Schutzkolloidkonzentration stellte sich z. B. bei der Benutzung von Gelatine heraus, daß sich im wesentlichen nur Gelatinekonzentrationen von über 3 Promille bis 3 Prozent hierfür eigneten. Andere Schutzkolloide, z. B. Agar-Agar, zeigten die gleichen günstigen Wirkungen in ähnlichen Konzentrationsbereichen.
  • Der technische Fortschritt besteht darin, daß so die Dispergierung des photoaktiven Stoffes bedeutend erleichtert und somit der Dispersitätsgrad der photographischen Peptisationsemulsionen erhöht werden kann.
  • flicht unerwähnt soll schießlich bleiben, daß die in der photographischen Literatur häufig wiederkehrende Behauptung, daß sedimentiertes Bromsilber durch Verrühren auch ohne Peptisationsmittel leicht in Gelatinelösungen dispergiert werden kann, durchaus nicht den Tatsachen entspricht, so daß also bei der Benutzung gelatinehaltigen Waschwassers der oben angegebenen Konzentrationen eine Dispergierung des Halogensilbers beim Waschen noch nicht :eintritt.

Claims (1)

  1. PA TENTANSPRÜ CFIE: r. Verfahren zur Herstellung photographischer Peptisationsemulsionen, bei dem sedimentiertes Halogen-, besonders Bromsilber ausgewaschen und danach in einem Emulsionssubstrat, z. B. Gelatine, dispergiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Auswaschen des gefällten Halogensilbers mit schutzkolloidhaltigen Flüssigkeiten, z. B. gelatinehaltigem Wasser, vorgenommen wird. ` z. Verfahren nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzkolloidggelzalt der verwendeten Flüssigkeiten in dem Konzentrationsbereiche zwischen 3 Promille bis 3 Prozent gehalten wird.
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