DE654648C - Schraubenfedersattel mit Naturlederdecke fuer Fahrraeder - Google Patents

Schraubenfedersattel mit Naturlederdecke fuer Fahrraeder

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DE654648C
DE654648C DEI44604D DEI0044604D DE654648C DE 654648 C DE654648 C DE 654648C DE I44604 D DEI44604 D DE I44604D DE I0044604 D DEI0044604 D DE I0044604D DE 654648 C DE654648 C DE 654648C
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DE
Germany
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coil spring
leather
natural leather
bicycles
leather cover
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Expired
Application number
DEI44604D
Other languages
English (en)
Inventor
Eduard Rothauge
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Isringhausen GmbH and Co KG
Original Assignee
Isringhausen GmbH and Co KG
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J1/00Saddles or other seats for cycles; Arrangement thereof; Component parts
    • B62J1/02Saddles resiliently mounted on the frame; Equipment therefor, e.g. springs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

  • Schraubenfedersattel mit Naturlederdecke für Fahrräder Die Erfindung bezieht sich auf die Ausbildung einer Naturlederdecke für Fahrradsättel, deren Sitzfläche durch Schraubenfedern gebildet ist.
  • Die Verwendung von Naturleder für die Herstellung von Decken für Schraubenfedersättel ist bereits häufig in Vorschlag gebracht worden. Diese Decken hat man dadurch hergestellt, daß man verhältnismäßig dünnes Leder entweder nach einem bestimmten Schnittmuster zuschnitt und die Einzelstücke durch Nähte vereinigte oder das Leder selbst vorzugsweise durch Zwicken in die gewünschte Form brachte. Da es jedoch zu nachgiebig war, um diese Form zu behalten, hat man gewöhnlich die so hergestellte Lederdecke durch umlaufende Randnähte mit geeigneten, vorzugsweise aus Filz bestehenden Unterlagen, die dadurch an der Formhaltung. beteiligt wurden, vereinigt. Die Herstellung solcher Satteldecken ist verhältnismäßig umständlich, und ihre Haltbarkeit ist dadurch beeinträchtigt, daß das benutzte Leder ziemlich dünn ist und die Nähte infolge der bei Fahrradsätteln sehr intensiven Beanspruchung der Decke aufreißen und sich lösen können.
  • Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß die Herstellung nahtloser Satteldecken für Schraubenfederfahrradsättel dadurch möglich wird, daß die Satteldecke im ganzen aus einem Stück genügend elastischen, dabei aber formhaltenden Kernleders in Form gepreßt ist und die Abdeckung dieser Decke gegen die Schraubenfedern durch. Festleimung von einer oder mehreren Lagen von Naturleder, deren Größe der Größe der durch die Schraubenfedern gebildeten Sitzfläche entspricht, an der Unterseite dieser Decke erfolgt. Auf diese Weise wird eine Decke von außerordentlich großer Widerstandsfähigkeit und Haltbarkeit sowie Einfachheit und Billigkeit geschaffen. Die Verwendung formgepreßten Kernleders in Verbindung mit der Befestigung der Unterlagen durch Festleimung ermöglicht den Fortfall sämtlicher Nähte.- Solche formgepreßten Kernlederdecken sind zwar fast ebensolange bekannt, wie Fahrradsättel fabriziert werden. Sie bildeten nämlich bei den sogenannten Hamoksätteln ausschließlich die frei tragende Sitzfläche. Sie mußten für diesen Verwendungszweck eine außerordentliche Festigkeit besitzen und wiesen demzufolge eine fast brettartige Härte auf. Die überraschende Erkenntnis der Erfindung besteht demgegenüber darin, daß solche formgepreßten Kernlederdecken ohne Beeinträchtigung der erforderlichen Formhaltung aus Leder hergestellt werden können, dessen Weichheit und Nachgiebigkeit die Verwendung solcher Decken auch für Sitzflächen mit Schraubenfeder- Bespannung ermöglicht, insbesondere auch deswegen, weil die Seitenteile (Schenkelflächen) der Decke nur aus der eigentlichen Kern-. lederschicht ohne Unterlage besteht und dä durch die besonders für Fahrradsättel un@ät4':1 behrliche Weichheit und Nachgiebigkeit auf.-`?.: weist. Auch wird die Gefahr vermieden, däN" sich an diesen der Beanspruchung besonders ausgesetzten Stellen die Verbindung zwischen Kernlederdecke und Unterlage löst.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
  • Fig. i zeigt einen Längsschnitt durch den Sattel, und Fig. a zeigt eine Unteransicht des Sattels. Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie A-B in Fig. I.
  • Die aus einem genügend elastischen Kernleder in Form gepreßte Satteldecke ist mit N bezeichnet. Zwischen dieser Satteldecke N und den die Sitzfläche bildenden Schraubenfedern f ist eine Zwischenlage M nahtlos angeordnet, welche ebenfalls aus ;\Taturleder besteht und auf der Unterseite der Naturlederdecke N festgeleimt ist. Da sich die Aufgabe dieser Zwischenlage M aus Naturleder darauf beschränkt, eine ausreichende Abdeckung der Schraubenfedern gegenüber der Satteldecke N zu bilden, wird ihre Größe so bemessen, daß sie nur den durch die Schraubenfedern gebildeten Sitzflächenbereich überdeckt, wie dies aus Fig. I und 3 deutlich ersichtlich ist. Dadurch wird gleichzeitig der Vorteil erreicht, daß einerseits die lappenartigheruntergebogenen Seitenteile der Kernlederdecke gegenüber den Schenkelbewegungen des Fahrers eine große Nachgiebigkeit zeigen, und :andererseits wird die sonst häufig angewen-`dete Verbindung zwischen Decke und Unter-Iage durch Nähte an dieser Stelle und die dadurch hervorgerufene Möglichkeit einer Lösung dieser Teile voneinander von vornherein ausgeschlossen. Da auch an anderen Stellen infolge der Nahtlosigkeit ein Aufreißen von Nähten nicht in Frage kommt und Versuche gezeigt haben, daß die Decke ihre Form vollständig beibehält und die Schraubenfedern sich ebenfalls nicht oder nicht nennenswert infolge der zweckentsprechenden Anordnung der Unterlagen durchdrücken können, so wird durch die vorliegende Erfindung ein Schraubenfedersattel geschaffen, welcher .dem gesteckten Ziel, außerordentliche Haltbarkeit bei einfachster und billigster Herstellung, gerecht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCFI: Schraubenfedersattel mit 'Naturlederdecke für Fahrräder, dadurch gekennzeichnet, daß die Satteldecke aus einem nahtlosen Stück genügend' elastischen, in Form gepreßten Kernleders besteht, an dessen Unterseite eine aus einer oder mehreren Lagen von Naturleder bestehende Abdeckung der Schraubenfedern festgeleimt ist, die auf den Bereich der durch letztere gebildeten Sitzfläche beschränkt ist.
DEI44604D 1932-06-09 1932-06-09 Schraubenfedersattel mit Naturlederdecke fuer Fahrraeder Expired DE654648C (de)

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