DE654199C - Schraem- und Kerbmaschine fuer den Untertagebetrieb - Google Patents
Schraem- und Kerbmaschine fuer den UntertagebetriebInfo
- Publication number
- DE654199C DE654199C DEE47773D DEE0047773D DE654199C DE 654199 C DE654199 C DE 654199C DE E47773 D DEE47773 D DE E47773D DE E0047773 D DEE0047773 D DE E0047773D DE 654199 C DE654199 C DE 654199C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- boom
- notching machine
- cutting
- clamping
- clamping head
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000006835 compression Effects 0.000 claims description 2
- 238000007906 compression Methods 0.000 claims description 2
- 238000010008 shearing Methods 0.000 claims 1
- 239000003245 coal Substances 0.000 description 5
- OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N Carbon Chemical compound [C] OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- 229910052799 carbon Inorganic materials 0.000 description 3
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 2
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 239000011435 rock Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C25/00—Cutting machines, i.e. for making slits approximately parallel or perpendicular to the seam
- E21C25/64—Slitting machines guided solely by hand and either carried by hand or mounted on supports
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Geology (AREA)
- Jib Cranes (AREA)
Description
* Die Erfindung betrifft eine Schräm- und
Kerbmaschine für den Untertagebetrieb mit einem Ausleger, der dem Schrämmotor als
Führung dient und an seinem dem Kohlenstoß abgewandten Ende in einem höhenverstellbaren
Schlitten um seine waagerechte Längsachse drehbar gelagert ist. Schrämmaschinen mit derart angeordneten Führungsauslegern hat man bisher an dem Lagerende
mit einem Einspannkonus und an dem Kohlenstoßehde mit einem Einspanndorn versehen.
In der Arbeitsstellung ist dann der Ausleger an einem Ende mit dem Spanndorn in der Kohle, an dem anderen Ende mit dem
Konuszapfen in einem an einer Spannsäule oder einem Spannsäulenpaar höhenverstellbaren
Schlitten abgestützt und in der Konusverbindung auch gegen Verdrehung fest eingespannt.
Die Konusverbindung hat den Nachteil, daß beim Lösen der axialen Schraubverspannung der frei tragende Ausleger
mit seiner Drehachse gegenüber der Drehachse der am Schlitten festliegenden Konusbohrung etwas herabsinkt. In dieser
Stellung wird nun der Spanndorn am Kohlenstoß eingesetzt und durch ein axial wirkendes
Schraubgetriebe verspannt, und hiernach wird die Konusverbindung am anderen Ende festgezogen. Der Ausleger wird somit
an dem Konusende in die Richtung der Konusachse zurückgebogen, während sein Spanndornende
unterhalb dieser Achse verbleibt.
Durch diese Verformung wird das Gleiten des
Schrämmotorgehäuses in der Auslegerführung erschwert.
Nach der Erfindung wird der Ausleger in dem höhenverstellbaren Säulenschlitten· mit
einem zylindrischen Zapfen gelagert und an seinem kohlenstoßseitigen Ende mit einem
quer zu seiner Längsachse angeordneten und wirkenden Einspannmittel festgelegt. Diese
Maßnahmen haben zur Folge, daß die Auslegerlängsachse beim Lösen der etwa vorhandenen
axialen Verspannung nicht herabsinkt und daß das von dem Schrämdruck und dem einseitig angeordneten Gewicht des
Schrämmotors um die Auslegerachse ausgeübte Drehmoment von der Spannsäule am vorderen Ende aufgenommen wird. Die Feststellvorrichtung
an der Zapfenlagerung braucht dann nur so stark bemessen zu sein, daß Drehbewegungen des Auslegers während
des Umsetzens der Maschine verhindert werden können. Ein in den Kohlenstoß eingetriebener
Dorn vermag nicht nur kein Drehmoment aufzunehmen, sondern verliert, wenn bei starker Ouerbelastung ein Teil der ihn
einfassenden Kohle weggesprengt wird, seinen Halt, so daß die ganze Schrämbelastung des
nunmehr an seinem vorderen Ende nicht mehr g0 geführten Auslegers ein starkes Biegungsmoment auf die Zapfenlagerung im Säulenschlitten
ausübt, wodurch Lockerung in der Zapfeneinspannung und Erschütterungen der
ganzen Maschine verursacht werden. Diese Nachteile werden durch die vorgeschlagenen,
quer zum Ausleger wirkenden Spannmittel vermieden.
Das Innere des zweckmäßig hohl gestalteten Zapfens kann in bekannter Weise zum
Schrämmotor führende Bedienungsgestänge aufnehmen, ohne daß darin noch Platz für
die Verspannungseinriehtungen benötigt wird, ίο Während bei in ihrem Schwerpunkt abgestützten
Führungs rahmen zur Festlegung am Kohlenstoß als quer wirkende Spannmittel
Preßluftspannsäulen mit begrenztem Kolbendruck genügen, empfiehlt es sich, an dem
J-5 frei tragenden Ausleger nach der Erfindung
ein mechanisch betätigtes Spannmittel zu verwenden. Ein solches besteht zweckmäßig
aus einem mit dem Ausleger starr verbundenen Mittelstück, einem ausziehbaren Fußstück
in Verlängerung des Mittelstücks nach unten und einem mittels Hubgetriebe nach Art eines Wagenhebers nach oben ausziehbaren
Spannkopf. Das Fußstück wird in bekannter Weise von Hand in einer der gewünschten
Arbeitslage angepaßten Auszugslänge beispielsweise durch Vorstecker oder
Bajonettverschluß festgelegt. Der zweckmäßig abnehmbar eingerichtete Spannkopf
wird durch ein mit einem Handhebel betätigtes selbstsperrendes Getriebe veiiängert und
gegen das Hangende verspannt.
Um den Einspanndruck von Änderungen
des Gebirgsdruckes unabhängig zu machen, wird erfindungsgemäß zwischen das Stempelstück
des Spannkopfes und sein Hubgetriebe eine Druckfeder eingeschaltet.
Ein ähnlich eingerichteter Spannkopf ist auf dem Querhaupt des den Säulenschlitten
tragenden Säulenpaares angeordnet. Der abnehmbare Spannkopf kann auch auf dem
Fußrahmen dieses Säulenpaares aufgestellt werden und zum Anheben und Senken des Säulenschlittens zweckmäßig bei an das
Säulenständerpaar zurückgeholtem Schrämmotor dienen. Die Hub- bzw. Senkkraft
kann hierbei unter dem Schwerpunkt der gesamten senkrecht zu bewegenden Teile angreifen und somit eckende Momente von den
Führungsspannschellen fernhalten. Ferner werden hierdurch ein besonderes Hubgetriebe
für den Säulenschlitten und besondere Zahnstangen an dem Säulenpaar gespart, und es
genügen Spannschellen oder Vorstecker zum Festlegen des Säulenschlittens in der gewünschten
Höhe. Dadurch, daß zum Anheben des Führungsauslegers der Spannkopf des vorderen Spannstempels benötigt wird,
kommt zwangsläufig die Entspannung des vorderen Auslegerendes zeitlich vor der Hubbewegung
des hinteren Auslegerendes zustande. Es kann nicht vorkommen, daß das
vordere Ende eingespannt bleibt und der Führungsausleger durch das Anheben in die Form
eines schiefen Parallelogramms gezwängt wird. .■ :· Die Zeichnung veranschaulicht den Gegen-•
Stand der Erfindung in einem Ausführungs-L'beispiel
in
Abb. ι in Seitenansicht,
Abb. 2 in Stirnansicht,
Abb. 3 in einem Schnitt parallel zum Grundriß in vergrößertem Maßstab,
Abb. 4 eine andere Ausführungsform der Einspannvorrichtung und
Abb. 5 Einspannvorrichtung.
Das auf einem Fahrgestell α befestigte Säulenpaar b b' ist durch ein Ouerjoch c verbunden,
auf welchem das Spannstück d angeordnet ist. An dem Säulenpaar b 1/ ist mit
Spannschellen e e' der Lagerkopf / gleitend und feststellbar angeordnet. In die zylindrische
Bohrung h des Lagerkopfes ist der
bei i mit einer Schneckenradverzahnung und bei g am abgesetzten Ende mit Außengewinde
versehene zylindrische Hohlzapfen k eingeführt. An seinen Lappen m und η sind die
Längsholme 0 und ti des Führungsauslegers
befestigt. Auf dem abgesetzten Teil des Hohlzapfens k ist eine Spanneinrichtung nach
Abb. ι bis 3 mit einem Spreizring r, nach Abb. 4 bis 5 mit einer Spannschelle χ an- go
geordnet. In den Stirnwänden und Innen- ♦ rippen des .Hohlzapfens ist eine Welle ^ mit
Ritzel t und Vierkant ν gelagert, welche dem Vorschub des Schrämmotors auf dem Ausleger
dienen. Eine in dem Schlitten/ gelagerte
Schnecke 1 greift in die Schneckenradverzahnung i des Hohlzapfens ein, wird
bei 2 (Abb. 2) mittels Vierkantschlüssels betätigt und dient zum Drehen des Auslegers
um seine Längsachse. '
An dem vorderen Ende des Auslegers ist eine Spannsäule 3 angeordnet. Sie besteht
aus dem an dem einen Ende des Auslegerquerstückes eingesetzten, einziehbaren Rohrstück
4 und dem Spannkopf 5, welcher abnehmbar und mittels Aufsatzstückes 6 verlängert
ist und zum Heben des Auslegers auf das Fahrgestell α gestellt wird, wie in Abb. 1 gestrichelt
angedeutet. Der Spannkopf 5 ist wie die Spannvorriclitung d auf dem Quer joch c
des Säulenpaares b V nach Art eines Wagenhebers mit einem Klingengetriebe versehen,
und auf seiner Zahnstange ist das Aufsatzstück 6 unter Zwischenschaltung einer (nicht
gezeichneten) vorgespannten Schraubenfeder in der Spannrichtung federnd aufgesetzt.
Claims (5)
- Patentansprüche:i. Schräm- und Kerbmaschine für den Untertagebetrieb, bei welcher ein mit seiner Längsachse parallel zum Liegenden angeordneter Ausleger an seinem einenEnde in einem an senkrechten Säulen höhenverstellbaren Schlitten um die Längsachse drehbar gelagert ist, gekennzeichnet durch eine zylindrische Zapfenlagerung des Auslegers im Schlitten und durch am freien Ende des Auslegers (Führungsrahmens) angeordnete, quer zur Längsachse des Auslegers wirkende Spannmittel.
- 2. Schräm- und Kerbmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Spannmittel am freien Auslegerende ein aus einem ausziehbaren Fuß, einem fest mit dem Rahmen verbundenen Mittelstück und einem mittels Hubgetriebe von Hand nach Art eines Wagenhebers ausziehbaren Spannkopf bestehender Spannstempel dient.
- 3. Schräm- und Kerbmaschine nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannkopf (5) von der vorderen Spannsäule (3) abnehmbar ist.
- 4. Schräm- und Kerbmaschine nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auch auf einem oberen Querjoch (c) des Säulenpaares (b) ein Spannkopf (5) angeordnet ist.
- 5. Schräm- und Kerbmaschine nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Spannkopf (5) und dem Aufsatzstück (6) eine Druckfeder angeordnet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE47773D DE654199C (de) | 1935-12-24 | 1935-12-24 | Schraem- und Kerbmaschine fuer den Untertagebetrieb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE47773D DE654199C (de) | 1935-12-24 | 1935-12-24 | Schraem- und Kerbmaschine fuer den Untertagebetrieb |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE654199C true DE654199C (de) | 1937-12-16 |
Family
ID=7080536
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE47773D Expired DE654199C (de) | 1935-12-24 | 1935-12-24 | Schraem- und Kerbmaschine fuer den Untertagebetrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE654199C (de) |
-
1935
- 1935-12-24 DE DEE47773D patent/DE654199C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE654199C (de) | Schraem- und Kerbmaschine fuer den Untertagebetrieb | |
| DE2554463C2 (de) | Schienenführungseinrichtung für Straßenfahrzeuge | |
| DE4103809A1 (de) | Werkzeugfuehrung | |
| DE1935427C3 (de) | Hydrostatisches Nagelziehgerät | |
| DE876556C (de) | Winde fuer Kabeltrommeln | |
| DE179348C (de) | ||
| DE104057C (de) | ||
| DE812016C (de) | Axial verschiebbares und hierdurch ausser Welleneingriff bringbares Aussenlager, insbesondere von Doppelbesaeumkreissaegen | |
| DE349534C (de) | Schraemmaschine | |
| DE104536C (de) | ||
| DE503589C (de) | Auf einem Fahrgestell senkrecht verschiebbare Spannsaeule | |
| DE959274C (de) | Zum Rauben von Boegen des Streckenausbaus dienende, auf der Streckensohle beweglich angeordnete Vorrichtung | |
| DE121647C (de) | ||
| DE393607C (de) | Feststellvorrichtung der beweglichen Teile an Radialbohrmaschinen | |
| DE178507C (de) | ||
| DE2415273A1 (de) | Haltevorrichtung fuer handbohrmaschinen | |
| DE2359277C3 (de) | Zeichentisch | |
| DE262655C (de) | ||
| DE329135C (de) | Formmaschine mit Gelenkhebelantrieb | |
| DE841735C (de) | Halte- und Vorschub-Vorrichtung fuer Bohrhaemmer | |
| DE114131C (de) | ||
| AT15758B (de) | Maschine zum Schneiden und Stanzen. | |
| DE108388C (de) | ||
| DE40936C (de) | Feilenhaumaschine | |
| DE3030953C2 (de) | Manipuliervorrichtung für eine Gesenkschmiedeanlage |