DE654097C - Schaltwerksteuerung - Google Patents
SchaltwerksteuerungInfo
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- DE654097C DE654097C DEA61775D DEA0061775D DE654097C DE 654097 C DE654097 C DE 654097C DE A61775 D DEA61775 D DE A61775D DE A0061775 D DEA0061775 D DE A0061775D DE 654097 C DE654097 C DE 654097C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P1/00—Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
- H02P1/02—Details of starting control
- H02P1/04—Means for controlling progress of starting sequence in dependence upon time or upon current, speed, or other motor parameter
- H02P1/08—Manually-operated on/off switch controlling power-operated multi-position switch or impedances for starting a motor
Landscapes
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- Power Engineering (AREA)
- Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)
Description
- Schaltwerksteuerung Für elektrisch angetriebene Straßenfahrzeuge, Oberleitungsomnibusse u. dgl., verwendet man Steuerungen, die nicht wie bei Straßenbahnen durch einen Fahrschalter bedient werden, sondern durch einen von dem Fuß des Fahrers zu betätigenden Trethebel. Dieser Trethebel ist in der Regel so ausgebildet, daß die verschiedenen gewünschten Fahrstellungen durch geringeres oder stärkeres Durchdrücken des Tretknopfes erreicht werden. Dies bedingt verhältnismäßig kleine Hubbewegungen an dem Tretknopf, wodurch eine gewisse Unsicherheit während des Schaltvorganges entsteht.
- Dieser Nachteil wird durch die erfindungsgemäße Steuerung beseitigt, die dadurch gekennzeichnet ist, daß der das Schaltwerk bei vollständigem Niederdrücken bzw. Loslassen um eine Stellung weiterschaltende Trethebel zwei voneinander unabhängige Kontakte, einen für das Netzschütz und einen für die Fortschaltung des Schaltwerkes besitzt.
- Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist 1 das Schaltwerk, von welchem lediglich die Steuerstrombeläge 2, 3 und q. sowie Beläge 5 für die Signalschaltung dargestellt sind. Mit der Schaltwerkswelle ist ein Klinkenrad 6 verbunden, welches von einer Klinke 7 bewegt wird. Die Klinke 7 wird von dem unter dem Einfluß der Klinkenspule 8 stehenden Klinkenanker 9 bewegt. 1 o ist ein Kontakt, welcher mit dem Anker 9 über die Feder 11 verbunden ist, aber der Bewegung des Ankers 9 nicht gleich bei Beginn des Klinkenhubes folgen kann, da er durch den Riegel 12 festgehalten ist. Erst in der äußersten Lage des Klinkenmechanismus wird der Riegel 12 durch den Anschlag 13 umgelegt, so daß der Kontakt 1o freigegeben ist.
- Der Trethebel ist mit 1,4 bezeichnet und wird in seiner Ruhestellung durch die Feder 15 festgehalten. Der mit dem Hebelarm 16 des Trethebels verbundene Kontakt 17 ist in der Ruhelage des Hebelarmes geschlossen. 18 ist ein Tretlrnopf, welcher über eine Feder mit dem Hebelarm 16 verbunden und gegenüber diesem beweglich angeordnet ist. Der Tretknopf trägt einen Kontakt 19, welcher in der Betriebslage des Tretknopfes geschlossen ist. Wird also der Tretknopf ein kleines Stück bewegt, dann wird der Kontakt 19 geschlossen. Der Kontakt 17 bleibt aber in der bisherigen. Lage, nämlich in der Schließlage. Erst bei weiterem Bewegen des Tretknopfes wird der Hebelarm 16 entgegen dem Uhrzeigersinn mitgenommen, so daß der Kontakt 17 geöffnet wird. Der Kontakt 19 bleibt also in jeder Betriebslage des Tretknopfes geschlossen.
- Der Kontakt 19 steuert ein Netzschütz 2o, dessen Anspringstromkreis über den Belag 2 des Schaltwerks und dessen Haltestromkreis über den eigenen Hilfskontakt 21 verläuft. Der Arbeitskontakt 22 des Netzschützes liegt in Reihe mit dem Kontakt 17 und dem Belag . des Schaltwerks; diese Kontakte steuern die Klinkenspule B.
- Die Klinkenspule ist außerdem über eig Ruhekontakt 23 des Netzschützes, den Belob , und den Klinkenkontakt io bei abgefallenem Netzschütz erregt. 26 ist eine Signallampenanordnung. Die Lampen werden von dem Arbeitskontakt 24. des Netzschützes gespeist. 27 ist ein Cberlastauslöser.
- Soll das Fahrzeug in Bewegung gesetzt werden, dann wird der Tretknopf 18 gedrückt. Bevor er noch den -Hebel entgegen dem Uhrzeigersinne bewegt, schließt er den Kontakt ig, so daß das Netzschütz über diesen Kontakt und den Belag 2 des Schaltwerks erregt wird und anzieht. Dabei ist vorausgesetzt, daß sich das Schaltwerk in-der in der Zeichnung dargestellten Lage befindet. Das Netzschütz hält sich über den eigenen Kontakt :2i selbst. Da der Einschaltkontakt i9 für das Netzschütz am Tretknopf dem Fortschaltkontakt 17 voreilt, erhält die Klinkenspule 8 durch Schließen des Arbeitskontaktes 22 am Netzschütz Strom, wobei der Stromkreis durch den Belag q. des Schaltwerks vervollständigt wird. Die Klinkenspule zieht ihren Anker an und bewegt das Schaltwerk auf Stellung i. Der Anker fällt beim weiteren Durchtreten des Tretknopfes ab, da die Klinkenspule nach Öffnen des Kontaktes 17 wieder spannungslos wird. Gleichzeitig leuchtet eine Lampe auf, die ihre Spannung vom Netz oder einer besonderen Stromquelle über den zweiten Arbeitskontakt 24 des Netzschützes und über den Walzenbelag 5 erhält und andeutet, daß die erste Wiederstandsstufe eingeschaltet ist. Bei Nachlassen des Tretknopfes und abermaligem Durchdrücken läuft das Schaltwerk auf Stellung z. Bei Erreichung der Serienstellung der Motoren durch Weiterschalten des Schaltwerks in der vorbeschriebenen Weise leuchtet eine Lampe mit der Bezeichnung Serie auf. Ist die letzte Fahrstellung erreicht, so wird die Zuführung zur Klinkenspule durch Ablaufen des entsprechenden Walzenbelages unterbrochen, so daß auch bei weiterem mehrmaligem Niedertreten des Tretknopfes das Schaltwerk in seiner Endstellung stehenbleibt. Hier leuchtet die Lampe Parallel auf.
- Bei vollständigem Entlasten des Tretknopfes fällt das Netzschütz ab, so daß über dessen Ruhekontakt der Stromkreis für die Klinkenspule unter Benutzung des Klinkenkontaktes geschlossen wird, und zwar unabhängig davon, auf welcher Stellung des Schaltwerks das Netzschütz abfällt. Das Schaltwerk läuft nun selbsttätig bis auf seine »Aus(,-Stellung weiter. Der Motorstromkreis ist durch Abfallen des Netzschützes geöffnet. Der Strom für die Klinkenspule verläuft vom Stromabnehmer über den Ruhekontakt 23 des 2`U zschützes 2o, den Belag 3 des Schaltwerks, ei`` Klinkenkontakt io, die Klinkenspule 8 r Erde. Die Klinkenspule zieht an und be-@vegt das Schaltwerk um eine Stellung weiter. Der Klinkenkontakt io bleibt bei Anfang des Hubes geschlossen und öffnet erst, wenn der Anschlag 13 den Riegel 12 im Uhrzeigersinne bewegt, so däß der Klinkenkontakt io freigegeben wird und unter dem Einiluß der Feder z i nach unten bewegt wird. Dadurch wird die Klinkenspule stromlos und bewegt sich in die Ausgangsstellung zurück. Sowie der Klinkenkontakt io wieder geschlossen ist, beginnt ein neuer Schalthub. Diese Fortschaltung hört dann auf, wenn der Stromkreis für die Klinkenspüle in der »Aus«-Stellung des Schaltwerks, in welcher der Belag 3 nicht wirksam ist, unterbrochen wird.
- Wirkt infolge Überlastung die Gberlastauslösung 27, so fällt ebenfalls das Netzschütz ab, und das Schaltwerk läuft weiter auf »Airs«. Bleibt die Netzspannung weg, so fällt das Netzschütz ab, das Schaltwerk läuft nach Wiederkehr der Spannung ebenfalls in die Stellung »Aus«. Erst in dieser Stellung kann das Netzschütz wieder anspringen.
Claims (7)
- PATRNTANSPRLTCHR: i. Schaltwerksteuerung für elektrische Triebfahrzeuge, insbesondere Oberleitungsomnibusse, die vermittels eines Trethebels gesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, daß der das Schaltwerk bei vollständigem Niederdrücken bzw. Loslassen um eine Stellung weiterschaltende Trethebel zwei voneinander unabhängige Kontakte_ (i7, i9), einen für das Netzschütz und einen für die Fortschaltung des Schaltwerks, besitzt. -
- 2. Schaltwerksteuerungnach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltkontakt (i9) für das Netzschütz nur bei vollständig entlastetem Trethebel öffnet.
- 3. Schaltwerksteuerung nach Anspruch i bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Tretknopf (i8) gegenüber dem Hebelarm (i6) des Trethebels beweglich angeordnet und mit dein Kontakt (i9) zur Steuerung des Netzschützes fest verbunden ist, und daß- er von einer Feder im Öffnungssinne des Kontaktes (icg) beeinflußt ist. q..
- Schaltwerksteuerungnach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinkenspüle (8) über den Kontakt (ig) am Tretknopf, den in der Ruhelage des Trethebels geschlossenen Hebelkontakt (i7), einen Arbeitskontakt (22) des Netzschützes und einen auf allen außer der letzten Schaltwerkstellung wirksamen Belag (q.) an Spannung liegt.
- 5. Schaltwerksteuerung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die; Klinkenspule (8) bei abgefallenem NetTZe schütz über einen Ruhekontakt (23) aid Netzschütz, einen auf allen Betriebsstellungen des Schaltwerks wirksamen Belag (3) und einen von der Fortschaltklinke in deren äußerster Betriebslage geöffneten Klinkenkontakt (io) an Spannung liegt.
- 6. Schaltwerksteue-rung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Klinkenkontakt (io) mit der Fortschaltklinke -über eine Feder (i i) verbunden und von einem Riegel (i2) festgehalten ist, welcher erst in der äußersten Betriebslage des Ankers (9) freigegeben wird.
- 7. Schaltwerksteuerung nach Anspruch, i bis 6; dadurch gekennzeichnet, daß eine Signalvorrichtung angeordnet ist, die jeweils die erreichte Fahrstufe kenntlich macht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA61775D DE654097C (de) | 1931-05-01 | 1931-05-01 | Schaltwerksteuerung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA61775D DE654097C (de) | 1931-05-01 | 1931-05-01 | Schaltwerksteuerung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE654097C true DE654097C (de) | 1937-12-11 |
Family
ID=6942684
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA61775D Expired DE654097C (de) | 1931-05-01 | 1931-05-01 | Schaltwerksteuerung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE654097C (de) |
-
1931
- 1931-05-01 DE DEA61775D patent/DE654097C/de not_active Expired
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