DE653634C - Achszentrale Stossabfederung fuer Flachspurfahrkoerper - Google Patents
Achszentrale Stossabfederung fuer FlachspurfahrkoerperInfo
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- DE653634C DE653634C DESCH107756D DESC107756D DE653634C DE 653634 C DE653634 C DE 653634C DE SCH107756 D DESCH107756 D DE SCH107756D DE SC107756 D DESC107756 D DE SC107756D DE 653634 C DE653634 C DE 653634C
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Classifications
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
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- B60B19/12—Roller-type wheels
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
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- B60B2360/00—Materials; Physical forms thereof
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Description
Die bekannten mehrteiligen Fahrhohlkörper für Kraftfahrzeuge bedürfen bei Gummiknappheit
eines Ersatzes der aus Gummi gefertigten Teile.
Die bekannten Ersatzbereifungen hatten Nachteile, die darin lagen, daß die Stoßbewegungen
auf Federkränze übertragen wurden, welche an Stelle der- Gummireifen auf die
Felge aufgebracht waren. Abgesehen von dem Nachteil großen Gewichts waren sie nicht
genügend betriebssicher.
Bei den sog. Pendelrädern wurde das ganze Radgewicht in Stoßwirkung angehoben, ehe
es zur Stoßtilgung kam. Schnelles Fahren war unmöglich, da die Federungsmittel zu starr,
die Federungswege zu kurz und die Federungshebel zu klein waren. Auch fehlte allen
diesen Vorrichtungen die Möglichkeit, die starken Stoßschwingungen zu dämpfen.
Im Gegensatz zu den oben beschriebenen nachteiligen Bereifungen, bei welchen durch
den Stoß immer der ganze Felgenkörper samt allen Federungsgliedern beschleunigt wird, ist
beim Erfindungsgegenstand darauf Wert gelegt, daß lange Hebel den Stoß aufnehmen,
ohne den Gesamtkörper zu beschleunigen; die unvermeidlichen Stoßschwingungen werden
dadurch auf ein erträgliches Maß verringert.
Gegenstand der Erfindung ist eine im Innern des Fahrkörpers angebrachte Federungsvorrichtung,
welche durch Luftdruck oder durch Federkraft oder durch beides zugleich betrieben
wird.
In Fig. ι ist das Schaubild einer durch Preßluft und Federkraft zugleich betriebenen
Stoßtilgungsvorrichtung A und B gezeichnet. Im Innern des Flachspurfahrkörpers sind zu
beiden Seiten je eine Federungsgruppe A und B auf der Rohrachse r aufgeschoben und
durch den Schraubring q festgehalten. Die bei den Druckluftbehälter sind mit I1 und L gekennzeichnet.
Mit C ist die Gesamtheit einer einzelnen Federungsbatterie gemeint.
Fig. 2 stellt einen Querschnitt durch die Batterie C in vergrößertem Maßstabe dar. Es
bedeuten: c Druckluftzylinder, / Federgehäuse mit Spiralfeder, r Rohrachse, auf welcher die
Zylinder c mit der Muffe-m fest aufgebracht
sind, η Mittelachse bzw. Antriebswelle, k Taumelkranz, t Speichen für die Felgenrinne,
welche zur Fortbewegungsübertragung und Abstützung für die Wippe dienen und die Stahlseilringe J1 aufnehmen muß.
Fig. 3 stellt in seiner oberen Hälfte einen Schnitt Z-Z dar, dessen Lage aus Fig. 1 zu
ersehen ist. In der unteren Hälfte ist die Außenansicht des Fahrkörpers in Richtung
der Mittelachse dargestellt und enthält einen Teilschnitt durch die Fahrspanten s, deren
schuppen artige Aneinanderreihung daraus zu ersehen ist. Der T-T-geführte Schnitt ist
gleichbedeutend mit dem in Fig. 2 gezeigten Querschnitt. Die linksseitigen Fahrspanten
werden durch das Stahlseil J1 und die rechtsseitigen
durch den Stahlseilring /2 in der Felgenrinne i zusammengehalten.
Fig. 4 zeigt den Taumelkranz k in Stirnansicht mit den Kugelgelenken et für die
Druckstangen e; für das Zugseil g sind dk,
Gelenkpunkte g± vorgesehen. »,>' '
Fig. 5 zeigt einen Querschnitt durch <■&
Kranz der Taumelscheibe Ä, worin die gestrichelte Linie Lage und Bewegung während
einer Umdrehung des Fahrkörpers andeutet. Fig. 6 zeigt die bereits beschriebene Druck-ίο
regelvorrichtung. Es bedeuten: I1 den Sammelbehälter,
welcher mit L durch die Röhre /3 in Verbindung steht, V2 das Sicherheitsventil,
vs Hebel und Rolle für die Betätigung des Sicherheitsventils, w die in den Laufkreis
einschaltbare Lüftungsschiene, ZV1 und W2 den
Exzenter und Betätigungshebel und wa eine Zugfeder für w, welche am Wagenrahmen angebracht
sein kann.
Die Federungsgruppe A in Fig. 2, welche derjenigen von B in allen Teilen gleicht, besteht
in der Hauptsache aus einer Batterie C, deren beliebige Anzahl Zylinder c und Spiralfedern
/ abwechselnd um eine Rohrmuffe " herum angeordnet sind und deren Kolben rf
und Federn / vermittels der Stößel e und der Kugelgelenke O1 und O2 auf den Taumelkranz
wirken. Letzterer ist durch Drahtseilverbindungen g mit den doppelarmigen, hebelartigen
Fahrspanten j aus Holz oder Metall beweg-Hch verbunden. Um eine möglichst vollkommene
Gleichförmigkeit des Laufes des Fahrkörpers zu erreichen, ist eine möglichst große
Anzahl von Spanten s auf dem Umfang des Fahrkörpers verteilt. Der linksseitige Druckluftbehälter
I1 wird über das Pumpventil V1
in an sich bekannter Weise, mittels Luftpumpe oder Druckluftflasche, auf zulässigen
Druck gebracht, welcher von dem Sicherheitsventil V2 auf bestimmter Höhe gehalten wird.
Eine Verbindungsleitung/s vermittelt diesen
Luftdruck nach dem rechtsseitigen Sammelbehälter I2. Durch eine Düse/» oder durch
ein Röhrchen u steht der Behälter I1 mit dem
Zylinder c in Verbindung, so daß auch in c der gleiche Druck herrscht wie in I1 bzw. in L.
Erfolgt nun infolge von Unebenheiten der Fahrstraße etwa an der Stelle y des Holzoder
Metallspanten ί ein Stoß, so überträgt sich dieser in seiner Wirkung über die felgenartige
Wippe i, den Hebel h und das Spannseil g nach dem Taumelkranz k. Dieser nimmt
nun eine schräge Lage ein mit dem Stützpunkt in ck. Im Verlaufe der Umdrehungen
des Fahrkörpers wandert nun der Stützpunkt ck ebenfalls im Kreise um die innere
Rohrachser herum und vollführt dabei eine taumelnde Bewegung. Dadurch werden Stößel
e und Kolben d bzw. Federn/ in den Zylindern c bewegt, so daß Druckluft bzw. die
Federspannung eine weitere Spannungszunahme erfährt, wobei ein Teil der Druckluft.
durch die Düse p oder durch das Röhrchen u
in den Sammelbehälter I1 bzw. L übertritt.
Infolge des geringen Querschnittes der Düsenöffnung/) tritt'eine Verzögerung des Druck-λ
Überganges ein, welche für den Kolben nach ' beiden Richtungen hin als Bewegungsdämpfung
wirksam wird.
Spannungsverluste, welche durch Kolbenundichtigkeiten entstehen, werden durch die
Betätigung einer kleinen Luftpumpe P ersetzt, welche in der Nähe des Druckluftbehälters
I1 angebracht und durch eine Pleuelstange
an den Bewegungen des Spants ί teilnimmt. Zur Regelung von Überspannungen
dient das Sicherheitsventil V2, welches in an sich bekannter Weise, etwa wie in Abb. 6,
erfolgen kann. Mit dieser Vorrichtung ist es möglich, die Weichheit der Federung auch
während der Fahrt zu beeinflussen. Diese Vorrichtung besteht aus einer beweglichen
Schiene, welche mit der Ventilrolle V3 bei Bedarf
in Berührung gebracht wird. Hierbei wird das Sicherheitsventil bei jeder Fahrkörperumdrehung
je einmal auf kurze Zeit gelüftet, wodurch der Druck im Behälter so lange abnimmt, als der Fahrer die Vorrichtung
w eingeschaltet läßt. Der Luftdruck kann also den jeweiligen Straßenverhältnissen
während des Fahrens angepaßt werden.
Claims (1)
- Patentansprüche:i. Achszentrale Stoßabfederung für Flachspurfahrkörper, dadurch gekennzeichnet, daß um die Achse herum Luftdruckzylinder (c) bzw. solche mit Spiralfedern (f) oder beide abwechselnd angebracht sind, welche, mittels Kolben (d) und Stößel (e) zu einer Federungsbatterie vereinigt, die von den Fahrspanthebeln (s und K) und dem Spannseil (g) auf den Taumelkranz (k) übertragenen Stoßbewegungen gänzlich in sich aufnehmen.'2. Achszentrale Stoßabfederung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckluftzylinder (c) durch Düsen (p) mit dem Luftdrucksammelbehälter (I1 und /2) in Verbindung stehen, welcher die Luftzylinder (c) mit gleichmäßiger Druckspannung versorgt und die Stoßbewegungen abdämpft.3. Achszentrale Stoß abfederung nach Anspruch ί und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine an sich bekannte kleine Luftpumpe (P) am Sammelbehälter oder in dessen Nähe angebracht ist, deren Kolben mit dem Hebel Qi) an den Bewegungen eines Fahrspanten teilnimmt, wodurch sowohl der Sammelbehälter (Z1) als auch durch das Druckverbindungsrohr (Z3) derSammelbehälter (L) unter gleichem Druck gehalten werden.4. Achszentrale Stoßabfederung für Flachspurfahrkörper nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein frei schwingender, um die Rohrachse (r) angeordneter Ring oder Kranz (k), an weichein alle Zugseile (g) und Druckstäbe (e) kugelgelenkig angeschlossen sind, angeordnet ist, der die Verteilung der von den Fahrspanten (s) aufgenommenen Stöße auf mehrere Zylinder- oder Federgruppen der Batterien- (A und B) oder beides ausführt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH107756D DE653634C (de) | 1935-08-18 | 1935-08-18 | Achszentrale Stossabfederung fuer Flachspurfahrkoerper |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH107756D DE653634C (de) | 1935-08-18 | 1935-08-18 | Achszentrale Stossabfederung fuer Flachspurfahrkoerper |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE653634C true DE653634C (de) | 1937-11-29 |
Family
ID=7448468
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH107756D Expired DE653634C (de) | 1935-08-18 | 1935-08-18 | Achszentrale Stossabfederung fuer Flachspurfahrkoerper |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE653634C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1088433B (de) * | 1953-12-14 | 1960-09-01 | Wilhelm Ernst Fauner Dr Ing | Selbstfahrendes oder geschlepptes Verdichtungsgeraet mit einem oder mehreren hintereinander angeordneten, rollenden flexiblen Verdichtungskoerpern |
-
1935
- 1935-08-18 DE DESCH107756D patent/DE653634C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1088433B (de) * | 1953-12-14 | 1960-09-01 | Wilhelm Ernst Fauner Dr Ing | Selbstfahrendes oder geschlepptes Verdichtungsgeraet mit einem oder mehreren hintereinander angeordneten, rollenden flexiblen Verdichtungskoerpern |
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