DE65324C - Doppelofen für glasirte Thonwaaren - Google Patents

Doppelofen für glasirte Thonwaaren

Info

Publication number
DE65324C
DE65324C DENDAT65324D DE65324DA DE65324C DE 65324 C DE65324 C DE 65324C DE NDAT65324 D DENDAT65324 D DE NDAT65324D DE 65324D A DE65324D A DE 65324DA DE 65324 C DE65324 C DE 65324C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
furnace
oven
combustion chamber
hearth
double oven
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT65324D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. A. E. F. seidel in Dresden-N., Grofsenhainerstrafse
Publication of DE65324C publication Critical patent/DE65324C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B17/00Furnaces of a kind not covered by any of groups F27B1/00 - F27B15/00
    • F27B17/0016Chamber type furnaces
    • F27B17/0041Chamber type furnaces specially adapted for burning bricks or pottery

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um den im Haupt-Patent geschützten Ofen zum Brennen von glasirten Thonwaaren mittelst Kohlen als Doppelofen benutzen zu können, so dafs die Abhitze des ersten Ofens für den zweiten ausgenutzt, der letztere aber gleichwohl in derselben Weise wie der erste zeitweilig selbstständig betrieben werden kann, ist folgende Einrichtung getroffen:
In dem Längsschnitt des Doppelofens (Fig. 1) ist α der Feuerherd mit dem oben abgeschlossenen Gewölbe α1, b der Brennraum, c der Kanal unter dem Brennraum, zu dessen beiden Seiten Spalten zur Umspülung des Brennraumes mittelst Hitze sich befinden; C1ISt der über dem Brennraum weggeführte Kanal als Fortsetzung des Kanals c, und münden in den ersteren die überdeckten Oeffnungen k'2 aus, durch welche die im Brennraum entwickelten Dämpfe mittelst der im Luftkanal in erhitzten und bei w2 eintretenden Luft verdrängt werden.
Diese den Ofen des Haupt-Patentes bildenden Elemente müssen sich zur Führung gleichen Betriebes und Erzielung gleichen Erfolges beim Brennen glasirter Thonwaaren mittelst Kohlen in der Hauptsache im zweiten Ofen wieder vorfinden; ihre Anordnung gestaltet sich aber durch den Aufeinanderbau der Oefen in folgender Weise, die hier bei einer dem Feuerherd entgegengesetzten Lage des Abzugsschornsteins dargestellt ist.
Da man, wie im Haupt-Patent bereits angegeben, bei der Ofenconstruction an die Lage des Schornsteins zum Feuerherd nicht gebunden ist, derselbe vielmehr in der Mitte, an der Seite oder selbst am Feuerherd des Ofens aufgesetzt sein kann, so kann sich die Lage der einzelnen Theile im Ofen je nach der Lage des Schornsteins verändern.
Für den zweiten (oberen) Ofen ist eine besondere Feuerung η angeordnet; die in derselben entwickelte Hitze kann nach zwei Richtungen entweichen, einmal in der Rostrichtung des Herdes in den Kanal /, der im ursprünglichen Ofen die Rückleitung nach dem Schornstein bildete und nunmehr den Unterzug unter dem Brennraum 0 bildet, dann in senkrechter Richtung durch das Herdgewölbe bei p, um durch den Abzug q den Brennraum von oben zu beheizen. Aus dem Unterzug / theilt sich die Hitze den seitlichen Spalten des Brennraumes ο mit; aus / und q können die Heizgase unmittelbar in den Schornstein Z1 entweichen. Bei diesem Betriebe des oberen Ofens ist der auf dem Rost angedeutete Stein r vorgeschoben, um die Oeffnung s zu verdecken.
Wird im Oberherd η nicht gefeuert, sondern soll die Hitze des Unterofens ausgenutzt werden , so wird der Abschlufsstein r . nach dem Rost in η zurückgezogen und Beschickungsthür und Aschenfall bei t und u der Feuerung η geschlossen.
Nunmehr streicht die Abhitze des Ünterofens sowohl durch den Unterzug /, als auch durch den Herd und dessen Oeffnungp in den Oberzug q, umspült also den Brennraum ο in derselben Weise, wie bei unmittelbarer Feuerung.
Zwischen dem Unterzug / des oberen Ofens und dem Oberzug c1 des unteren Ofens ist der Lufterhitzungskanal ν eingebaut, der bei n> in den Brennraum mündet.
Alle Heizgasführungen können mit Schiebern ausgestattet sein, um den Weg der Gase zu regeln.
Bei der Lage des Schornsteins, am Feuerherdende des Ofens, kann die Oeffhungp verschlossen werden, um dann den Zug der Heizgase, welche entweder dem Unterofen oder dem Feuerherd η entströmen, im Unterzug / hin- und im Abzug q zurückzuführen.
Die dargestellte Anordnung wird aber, namentlich beim Umbau bestehender Ofen, bei denen der Schornstein am hinteren Ende des Ofens liegt, die am meisten zur Ausführung kommende sein.
Man hat es mit der gekennzeichneten Einrichtung in der Hand, den Doppelofen durch eine Feuerung bei α gemeinschaftlich zu betreiben, oder jeden Ofen für sich zu betreiben, oder eine gemischte Betriebsweise der anfänglich gemeinsamen Befeuerung und nachfolgenden getrennten Befeuerung anzuwenden, wobei bei getrennter Befeuerung der Durchfall von Kohle und Asche aus der oberen Feuerung n in den. unteren Ofen durch Abschlufs der Oeffnung s verhindert wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Ausbildung des im Anspruch 2. des Patentes No. 57687 gekennzeichneten Brenn-: ofens für glasirte Thonwaaren bei Verwendung des im Anspruch 1. jenes Patentes gekennzeichneten Verfahrens zu einem Doppelofen, in welchem der obere Ofen durch die Abhitze des unteren Ofens in gleicher Weise wie letzterer beheizt werden kann, oder auch unter Abschlufs der Verbindung zwischen beiden Oefen durch eine besondere Feuerungsanlage (η), deren Herdraum bei Verwendung der Abhitze des unteren Ofens als Kanalführung für den Oberzug im Oberofen verwendet werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT65324D Doppelofen für glasirte Thonwaaren Expired - Lifetime DE65324C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE65324C true DE65324C (de)

Family

ID=339128

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT65324D Expired - Lifetime DE65324C (de) Doppelofen für glasirte Thonwaaren

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE65324C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3007516A1 (de) Heizkessel fuer kombinierte oel-/gas- und/oder festbrennstoff-feuerung
DE10256585B3 (de) Holzbackofen
DE65324C (de) Doppelofen für glasirte Thonwaaren
DE959399C (de) Kontinuierlich arbeitender Verbrennungsofen fuer die Verbrennung minderwertiger, stark wasserhaltiger Materialien, wie Muell u. dgl.
DE19532152B4 (de) Auskleidung für heiße Verbrennungsgase führende Verbrennungsräume und Gasführungsschächte
DE270137C (de)
DE187379C (de)
DE202512C (de)
CH648650A5 (de) Heizkessel zur verbrennung fester brennstoffe.
AT397139B (de) Feuerung für die verbrennung fester brennstoffe
DE13263C (de) Neuerungen an Oefen zum Brennen von Thonwaaren aller Art, Zement und basischen Ziegeln
DE22422C (de) Steinerner Winderhitzungsapparat
DE193347C (de)
DE472695C (de) Fuellschachtfeuerung mit einem Planrost
DE45185C (de) Regenerativ-Gasflammofen für periodischen Betrieb
DE84596C (de)
DE16560C (de) Neuerungen an Oefen zum Brennen von Thonwaaren, Kalk und Cement
DE1795C (de) Blechglühöfen mit Gasfeuerung
DE940530C (de) Strahlungsdampferzeuger mit Wanderrostfeuerung
DE53960C (de) Verfahren zum Garbrennen des Brenngutes in Kammer- und Ringöfen von der Decke des Ofens aus
DE290175C (de)
DE34005C (de) Rost für Oefen und Feuerungen
DE4243C (de) Zimmerofen mit Regenerativfeuerung
DE435101C (de) Feuerungsanlage
DE618171C (de) Feuerungseinsatz fuer Planrostfeuerungen