DE65277C - Heizrohrgelenkkuppelung für Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents
Heizrohrgelenkkuppelung für EisenbahnfahrzeugeInfo
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- DE65277C DE65277C DENDAT65277D DE65277DA DE65277C DE 65277 C DE65277 C DE 65277C DE NDAT65277 D DENDAT65277 D DE NDAT65277D DE 65277D A DE65277D A DE 65277DA DE 65277 C DE65277 C DE 65277C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L37/00—Couplings of the quick-acting type
- F16L37/08—Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members
- F16L37/084—Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members combined with automatic locking
- F16L37/096—Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members combined with automatic locking by means of hooks hinged about an axis
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Heizrohrgelenkkuppelung, die in erster
Linie zum Gebrauch für Dampfheizungen bei Eisenbahnwagen bestimmt ist, kennzeichnet
sich dadurch, dafs mit den Absperrventilen der Leitungsrohre durch Rohrstücke mit Kugelgelenken
waagrechte Kuppelungsrohre verbunden sind, die ein gegen Federn verschiebbares Ventil
für den Abfiufs des Niederschlagwassers bei aufhörendem Innendruck besitzen und deren
zusammenstofsende Rohrköpfe mit nachgiebigen Stofsringen versehen sind, derart, dafs, wenn
beim Zusammenstofs durch diese Ringe dichte Verbindung zwischen zwei Wagenrohrsystemen
hergestellt ist, hinter Ansätze einfallende Klinken der Rohrköpfe die hergestellte Verbindung
sichern.
Fig. ι der Zeichnungen zeigt eine Seitenansicht der Kuppelung; Fig. 2 einen senkrechten
Schnitt einer Hälfte der Kuppelung in gröfserem Mafsstabe; Fig. 3 einen Schnitt nach Liniey-y,
Fig. 2; Fig. 4 einen Schnitt nach Linie w-w,
Fig. 3; Fig. 5 einen senkrechten Schnitt und Fig. 6 die Vorderansicht des Knierohres einer
Kuppelungshälfte.
Die Enden der beiden Leitungsrohre A A\ Fig. ι , sind mit einem Absperrventil B bekannter
Bauart versehen, welches am Wagengestell mittels eines zwischen Armen a des
Ventilgehäuses gehaltenen Trägers B1 angebracht ist, und oben eine mit Muttergewinde
versehene Oeffnung a1, Fig. 2, für den Anschlufs
des Leitungsrohres besitzt. Dies Rohr mündet in eine Kammer B 2, Fig. 3, des
Ventilgehäuses, die durch eine Scheidewand BB von der Nebenkammer C getrennt ist, in
welche die Rohrstücke -F2 für den Anschlufs der Kugelgelenkverbindung und der eigentlichen
Kuppelungsrohre K'6 einmünden. Eine in Scheidewand B3 befindliche Oeffnung c,
welche beide Kammern verbindet, besitzt einen konischen Ventilsitz c1 , auf welchem ein mit
Spindel G, Fig. 3, verbundener Ventilkegel vorbewegt werden kann.
Von der Kammer C führt eine mit Muttergewinde versehene Oeffnung nach aufsen, in
welche eine Büchse D geschraubt ist, welche Muttergewinde g1 für die Spindel G enthält,
die ein Handrad trägt. Von der Kammer B'2 führt eine Oeffnung b1 nach dem seitlichen
Kniestück E1 des Gehäuses (Fig. 1 und 3),
welches eine Verbindung mit einem Wagen anderen Heizrohrsystems gestattet.
Das Rohr i72 mit Hohlkegel J zur Bildung
der Gelenkverbindung ist in das von Kammer C abwärts führende Kniestück ,P1 des
Ventilgehäuses eingeschraubt. Vor dem in den Sitz c1 passenden Ventilkegel ist ein zweiter
Ventilkörper H an Spindel G angebracht, der auf einen entsprechenden Sitz h im unteren
Ende der Büchse D pafst, und ein am inneren Ende der Spindel G sitzendes kleineres Kolbenventil
/ schliefst dicht in der Oeffnung b', welche Verbindung nach E1 herstellt.
Von dem Sitz h der Büchse D erstrecken sich die Nuthen h1, Fig. 4, nach der mit der
Oeffnung iΛ versehenen Höhlung i. Wenn
die Spindel G zurückgeschraubt wird und Ventil H an der Büchse anliegt, verhindert
dasselbe den Dampfzutritt nach der Höhlung i und gleichzeitig verschliefst Ventilkolben / die
Oeffnung b1. Wenn nun das Ventil H vorgeschraubt
und die Oeffnung c1 durch den vorderen Ventilkegel geschlossen wird, wird
das Ventil H von seinem Sitz entfernt und gleichzeitig tritt Ventil I aus der Oeffnung b1
heraus, und in dieser Stellung kann der etwa zurückgebliebene Dampf bei geschlossenen
Ventilen durch die Nuthen h1 und die Oeffnung i1 entweichen und unnöthiger Druck
wird aus den Röhren entfernt.
Soll das Kniestück E1 die Verbindung mit einem Wagen anderen Heizsystems herstellen,
so wird Oeffnung c geschlossen und Oeffnung bx
geöffnet. Das Rohrstück E1 wird für gewöhnlich mit einem Zapfen verschlossen.
Am unteren Ende der in die Kniestücke F1
der Ventilgehäuse eingeschraubten Rohrstücke F2 ist eine Hohlkugel J angeordnet, welche in
einem Kugellager am oberen Ende eines senkrechten Rohrstückes J2 drehbar ist und welche
durch einen aufgeschraubten Ring Js am Platz gehalten wird. Durch diese Anordnung erhält
man eine Gelenkverbindung und vollkommen dampfdichten Abschlufs unter Druck.
Das obere Rohrstück F2 ist mit einer Reihe
von Vorsprüngen d versehen (Fig. 1), zwischen welche Bolzen d2 zur Verbindung mit dem
Flantsch des Kniestückes F1 des Ventilgehäuses durchgesteckt werden, um das selbstthätige
Losschrauben der Theile zu verhindern. Das Rohrstück J2 trägt am unteren Ende eine
Hohlkugel K und hat eine Kugelgelenkbewegung in einem Ring K1, der auf das
obere Ende eines Kniestückes K2 geschraubt ist, welches bei K mit dem waagrechten
Kupplungsrohr K3 verschraubt ist (Fig. 2). Unten im Boden K2 ist zur Abführung von
Niederschlagwasser das Kugelventil j1 angeordnet,
das die untere Oeffnung j verschliefst, wenn Druck in den Röhren herrscht, dagegen
bei nicht vorhandenem Druck durch die Feder p von seinem unteren Sitz gehoben wird,
so dafs das Niederschlagwasser durch Oeffnungen j abfliefsen kann.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist jeder Wagen mit den beschriebenen Theilen versehen. Die
waagrechten Kupplungsrohre K3 zweier Wagen besitzen an ihren zusammenstofsenden Rohrköpfen
(Fig. 5 und 6) in passenden cylindrischen Sitzen desselben verschiebbare Stofsringe
Z, welche einen Ringfiantsch Z1 tragen. Zwischen einem im unteren Theil des Sitzes
liegenden Ring Z,1 und einem solchen Ringflantsch Z 1 liegt ein Dichtungsring L 2 und
oben ist Ring Z2 in den Sitz eingeschraubt, der zwischen sich und dem Ringfiantsch Z1
einen Spielraum I3 beläfst. Die Endflächen Z4
der Kupplungsrohre stofsen ebenso wie die Ringendflächen auf einander.
Wenn Druck in den Röhren herrscht, so werden die Dichtungsringe L2 gegen die Ringflantschen
der Kolben gedrückt, so dafs eine dichte Wandung zwischen den Endflächen der Stofsringe Z entsteht.
Wenn kein Druck mehr vorhanden ist, so ziehen sich die Dichtungsringe zusammen und
das in den Kammern Z3 etwa angesammelte Niederschlagwasser kann durch die Ablaufkanäle
m abfliefsen.
Die Enden der Rohrköpfe sind unten mit Lappen versehen. Einer derselben trägt den
Ansatz M und der andere die Oeffnung M1,
Fig. 6, derart, dafs beim Zusammenstofs ein Ansatz des einen Rohrkopfes in eine Oeffnung.
des anderen eintreten und die Rohrköpfe zusammenhalten kann. Am oberen Theil der
Rohrköpfe befindet sich ein Ansatz N mit einer Klinke 2V1, deren vorderes Ende hinter
einen Ansatz η am anderen Rohrkopf einspringt. Auf das andere Ende der Klinke
wirkt eine Feder O, derart, dafs, wenn die Theile L zusammentreffen und die Ansätze M
in die Oeffnungen M1 eintreten, die Klinken N1 .
die Verbindung sichern. Am oberen Ende der Klinken N1 ist ein Schäkel O1 drehbar,
dessen Bolzen durch einen länglichen Schlitz 0 der Ansätze N geht. An diesen Schäkeln O'
sind die Ketten P befestigt (Fig. 1), deren entgegengesetzte Enden an die Ventilgehäuse B
angreifen. Wenn die Wagen entkuppelt werden, so werden die Ketten P angezogen und
die Klinken aus dem Eingriff mit den Ansätzen η gebracht. Wenn die Kuppelungstheile
von einander gerückt werden, so dafs die Ansätze und Oeffnungen aufser Eingriff kommen,
werden die Kuppelungsrohre K3 von den Ketten in Stellung gehalten.
Die verschiedenen Rohrtheile können, wie angedeutet, mit Flächen zum Anlegen von
Schraubenschlüsseln versehen sein, um sie schnell zusammensetzen zu können.
Diese Gelenkkuppelung für Dampfrohre zwischen Eisenbahnwagen pafst sich schnell den
verschiedenen Stellungen der Wagen an. Unter Druck sind sämmtliche Gelenke luft- oder
dampfdicht, und alles Niederschlagwasser kann abfliefsen, wenn kein Druck mehr vorhanden ist.
Die Absperrventile können auch durch solche anderer Bauart ersetzt werden, ihr Zweck ist,
unnöthigen Druck in den Heizrohren zu vermeiden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Heizrohrgelenkkuppelung für Eisenbahnfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dafs die am einen Ende unter Einschalten zweier Kugelgelenke (JK) aufgehängten Kuppelungsrohre (K3) zur Erhaltung des Kuppelungsschlusses dienende Klinken (N1) tragen, die beim Zusammenstofs der abdichtenden Rohrenden hinter einen Ansatz (n) des Gegenrohres (K3) einfallen und an welche Ketten (P) greifen, die, angezogen, Entkuppelung vermitteln und die Rohre für die folgende Kuppelung in Stellung halten.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE65277C true DE65277C (de) |
Family
ID=339083
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT65277D Expired - Lifetime DE65277C (de) | Heizrohrgelenkkuppelung für Eisenbahnfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE65277C (de) |
-
0
- DE DENDAT65277D patent/DE65277C/de not_active Expired - Lifetime
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