DE79951C - - Google Patents
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- DE79951C DE79951C DENDAT79951D DE79951DA DE79951C DE 79951 C DE79951 C DE 79951C DE NDAT79951 D DENDAT79951 D DE NDAT79951D DE 79951D A DE79951D A DE 79951DA DE 79951 C DE79951 C DE 79951C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
- B60T17/00—Component parts, details, or accessories of power brake systems not covered by groups B60T8/00, B60T13/00 or B60T15/00, or presenting other characteristic features
- B60T17/04—Arrangements of piping, valves in the piping, e.g. cut-off valves, couplings or air hoses
- B60T17/043—Brake line couplings, air hoses and stopcocks
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Clamps And Clips (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JL H/
KLASSE 20:/Eisenbahnbetrieb.
Die den Gegenstand der, vorliegenden Erfindung
bildende Kuppelung ist für die in Amerika eingeführte sogenannte »Twinjaw
car-couplings bestimmt und soll bei Bethätigung der letzteren gleichzeitig in Wirkung treten,
ohne dafs es nöthig ist, dafs ein Bahn beamter
zu diesem Zwecke sich in das Gleise begiebt.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand zur Darstellung gebracht,
und zwar bedeutet:
Fig. ι eine schaubildliche Darstellung zweier Kuppelungsklauen , welche mit der neuen
Kuppelung für die Luftdruckbremse versehen sind,
Fig. 2 eine schaubildliche Darstellung einer einzelnen Kuppelungsklaue;
Fig. 3 zeigt schaubildlich die eigentliche Kuppelung für die Luftdruckbremse,
Fig. 4 ist ein Schnitt durch zwei zusammengreifende Kuppelungsglieder und die
Fig. 5 und 6 veranschaulichen Einzelheiten. . An einer Zugstange 1 sitzt starr eine Klaue 2,
welche einen um Zapfen 4 drehbaren Lappen 3 trägt. Der Zapfen 4 besitzt ein mit Gewinde
versehenes Ende 5, Fig.· 5, welches in ein Muttergewinde 6 eines Gehänges 7 eingreift.
Das letztere ist mit einer Kette 8 verbunden. An der Zugstange 1 ist ein Winkelstück 9 befestigt,
dessen herabhängender Arm 10, Fig. 1 und 6, einen Schlitz 11 erhält. Die Kette 8
ist an einem Kuppelungsglied 12, Fig. 1 und 3, angebracht, welches eine nach innen convexe
Fläche 12a besitzt, so dafs die beiden übereinstimmenden
Kuppelungsglieder selbstthätig zusammengreifen können. Diese beiden Kuppelungsglieder
befinden sich direct unter der Längsachse der Kuppelungsklauen 2.
Jeder Kuppelungstheil 1 2 ist mit einem keilförmigen
Theil 13, Fig. 4, ausgestattet, welcher
von einer Rippe 14 der Feder 16 eingeschlossen
ist. Die Federn 16 sind durch Bolzen 15 mit den Kuppelungsgliedern 12 verbunden und
greifen durch den Schlitz 11 des Winkelstückes 9 hindurch. Die Feder 16 hält mit
ihrem geflachten Ende 17 das andere Kuppelungsglied fest.
Jedes Kuppelungsglied erhält eine Zunge 18 und eine Nuth 19. Dieselben sind in der
Weise angebracht, dafs die Nuth 19 des einen Kuppelungsgliedes mit der Verschlufszunge 18
des anderen Gliedes in Eingriff treten kann.
Durch diese Nuthen- und Zungenanordnung wird die Kuppelung noch gesichert und ein
Schaukeln der Rohrverbindungen verhindert.
Zwischen den Zungen und Nuthen sind glatte Flächen 20, Fig. 2 und 4, vorgesehen,
welche Oeffhungen 21 zur Aufnahme der Luftrohre
22 und 23 besitzen. Die Oeffnungen 21 sind zur besseren Abdichtung der gekuppelten
Glieder mit Gummischeiben 25 versehen.
Die Kuppelungsglieder greifen selbstthätig in einander. 26, Fig. 1, ist eine Kette zum Entkuppeln
der Klauen 2. Sind die letzteren zusammengekuppelt , so liegen die convexen Flächen der Glieder 12, Fig. 4, an einander,
bis ihre keilförmigen Enden 13 mit den Federn 16 in Berührung treten. Sobald dies geschieht,
greifen die Enden 13 unter die Federenden 17 und drücken die Federn 16 von
ihren Gliedern fort, so dafs die Federenden
Claims (1)
- zwischen die Rippen 14 gelangen und . das Kuppeln der Glieder 12 bewirken.Werden die Wagen getrennt, nachdem das Entkuppeln der Kuppelungsklauen 2 stattgefunden hat, so gestatten die Federn ein Auseinanderbringen der Kuppelungsglieder 12.Um zu ermöglichen, dafs ein mit der neuen Einrichtung ausgestatteter Wagen auch mit einem Wagen gekuppelt werden kann, der diese Einrichtung nicht besitzt, erhält das von den Kuppelungsgliedern getragene Rohr 22 einen Dreiweghahn 27, Fig. 1, von welchem ein Schlauch 28 abgezweigt ist. Das letztere ist an seinem Ende mit einer Kuppelungsklaue 29 alter Construction versehen. Sollen nun zwei Wagen gekuppelt werden, von denen - nur der eine mit der neuen Einrichtung versehen ist, so wird der Hahn 27 so gedreht, dafs der Hahnkanal zum Schlauch 28 freiliegt, worauf dann das Kuppeln in der bisher üblichen Weise erfolgt.Pate ν t-An spruch:Eine selbstthätige Rohrkuppelung für Luftdruckbremsen, welche durch die Bethätigung einer Eisenbahnwagenkuppelung in Wirksamkeit gesetzt wird, gekennzeichnet durch Kuppelungsglieder (12), deren Federn (16) durch geschlitzte Winkelstücke (9) der Eisenbahnwa'genkuppelungsklauen (2) hindurchfassen und beim Zusammengreifen der letzteren mit ihren Enden (17) auf keilförmige Theile (13) der Kuppelungsglieder drücken und dieselben hierdurch zusammenhalten, wobei durch Verschlufszungen (18) und Nuthen (19) die Verbindung noch gesichert wird., Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE79951C true DE79951C (de) |
Family
ID=352551
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT79951D Active DE79951C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE79951C (de) |
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