DE90684C - - Google Patents

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DE90684C
DE90684C DENDAT90684D DE90684DA DE90684C DE 90684 C DE90684 C DE 90684C DE NDAT90684 D DENDAT90684 D DE NDAT90684D DE 90684D A DE90684D A DE 90684DA DE 90684 C DE90684 C DE 90684C
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coupling
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G5/00Couplings for special purposes not otherwise provided for
    • B61G5/06Couplings for special purposes not otherwise provided for for, or combined with, couplings or connectors for fluid conduits or electric cables
    • B61G5/08Couplings for special purposes not otherwise provided for for, or combined with, couplings or connectors for fluid conduits or electric cables for fluid conduits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Gegenstand der Erfindung ist eine Kupplung für Dampfheizungsschläuche von. Eisenbahnfahrzeugen, welche auf rasche und einfache Art gefahrlos geschlossen und gelöst werden kann und die Verwendung eines besonderen Dichtungsmaterials entbehrlich macht.
Der Erfindung gemäfs ist an jedem Wagenende ein Kupplungsschlauch angeordnet, dessen eines Ende an dem Leitungsrohr bleibend befestigt ist, während sein freies Ende mit einem zweierlei Ventile enthaltenden Verbindungsstück ausgerüstet ist. Das eine dieser Ventile dient als Condensationsventil, das andere als Auslafsventil. Bei Kupplung der Dampfschläuche zweier benachbarten Wagen bleibt an dem einen Schlauch bezw. dessen Verbindungsstück das Condensationsventil, an dem anderen das Auslafsventil frei. Mit Hülfe einer in dem das Gehäuse des Auslafsventils verschliefsenden Deckel angebrachten Regulirschraube kann dieses Ventil beliebig geöffnet werden und zur Wirksamkeit gelangen, so dafs es als Endwechsel benutzt und daher jeder beliebige Wagen ohne Weiteres als letzter Wagen des Zuges verwendet werden kann.
In der Zeichnung stellt Fig. ι theils im Verticalschnitt, theils in Ansicht eine' derartige Heizschlauch-Kupplung dar, die Fig. 2 und 3 veranschaulichen Einzelheiten derselben.
Jeder Wagen trägt beiderseits einen Kupplungsschlauch A, welcher mit seinem Rohrknie K an den Endflantsch des Dampfheizuiigsrohres geschraubt ist. An dem freien Ende des Kautschukschlauches A ist ein Verbindungsstück F angebracht, welches zwei im Winkel gegen einander gestellte Stutzen Vh und F2 trägt. . In den Stutzen F1 ist eine an dem inneren Ende mit einem Ventilsitz, an dem äufseren Ende mit einer Hohlkegelfiäcbe_/ versehene Büchse b1 eingeschraubt. In den Stutzen F2 ist in gleicher Weise eine Büchse b2 eingesetzt, welche an ihrem inneren Ende mit einem Ventilsitz, an ihrem äufseren Ende mit einer kugelförmigen Kappe k versehen ist. Wird das Verbindungsstück F des einen Wagens mit seiner Kappe k gegen die Kegelfläche f des Verbindungsstückes des anderen Wagens geprefst erhalten, so entsteht ein vollkommen dichter Abschlufs.
Innerhalb der Büchse b1 des Stutzens F1 ist ein Ventil v1 angeordnet, welches als Condensationsventil dient und durch eine Feder be-
ständig von seinem Sitz abgehoben gehalten wird, wogegen das in die Büchse b2 eingesetzte Ventil v2 durch eine Feder beständig gegen seinen Sitz geprefst wird.
Zum Aneinanderpressen der Büchsen bl und b2 des einen bezw. des anderen Verbindungsstückes dient eine mit Handgriffen hl versehene Ueberwurfmuffe M, welche mit ihren inneren keilförmigen Vorsprüngen ll (Fig. ι und 3) bei entsprechender Drehung der Muffe die ebenfalls keilförmigen äufseren Vorsprünge lx I1 der Büchse b1 und I2 I2 der Büchse b2 erfafst und gegen einander drückt. Gleichzeitig stofsen die Stifte sl und s2 der Ventile v1 und v2 an einander, wodurch letztere von ihren Sitzen abgehoben werden, so dafs der Dampfübertritt von einer Schlauchhälfte zur anderen ermöglicht ist.
Das abwärts gerichtete Ventil vl des linksseitigen Verbindungsstückes übernimmt nun die Rolle eines Condensationsventiles, während das mit der Muffe M versehene aufwärts stehende Ventil v2 des rechtsseitigen Verbindungsstückes durch seine Feder und aufserdem noch durch den Dampfdruck auf seinen Sitz niedergehalten wird.
Das Kuppeln kann demnach in gleicher Weise durch Zusammenstecken der zugehörigen Büchsen b1 und b"2 derart erfolgen, dafs man entweder die Büchse b1 der linken Schlauchhälfte mit der Büchse b2 der rechten Schlauchhälfte oder umgekehrt zusammensteckt.
Da jede Schlauchhälfte sowohl eine Kugelkappe k als auch einen Hohlkegel f enthält, die von einander gesondert an den Büchsen έ1 und b2 angeordnet sind, können die Schläuche bei jeder beliebigen gegenseitigen Stellung der betreffenden Fahrbetriebsmittel gekuppelt werden.
Das Entkuppeln erfolgt durch eine entgegengesetzt zur Drehrichtung beim Kuppeln bewirkte Drehung des Handgriffes h1 der Muffe M, worauf die beiden Kupplungshälften zufolge ihres Eigengewichtes von selbst aus einander fallen.
Sollte beim Lösen der Kupplung in der Leitung noch Dampf vorhanden sein, so wird derselbe durch den selbsttätigen Abschlufs der beiden Schlauchtheile' am Ausströmen verhindert, da der Dampf die beiden Ventilteller ν1 und v'2 auf ihre Sitze niederdrückt, so dafs Unglücksfälle durch Dampfausströmungen verhindert werden.
Jeder Schlauchhälfte ist ein Deckel D beigegeben , welcher durch seine am Umfange angeordneten keilförmigen Vorsprünge /4 /4 von der Muffe M festgehalten und gegen die Kugelfläche des nach aufwärts, gerichteten Stutzens F2 geprefst werden kann (wie dies in der Zeichnung für die rechtsseitige Kupplungshälfte ersichtlich gemacht ist), so dafs .während der -Fahrt das Eindringen von Staub in das Innere der Kupplungsmuffe und des Ventilgehäuses verhindert wird. Der aufser Gebrauch befindliche Deckel der linksseitigen Kupplungshälfte kann an einer mit dem Gehäuse F verbundenen Kette frei herabhängen oder er wird, falls er, wie in Fig. ι rechts oben gezeichnet, mit einer Hülse Ii2 versehen ist, auf den schräg nach oben stehenden Handgriff hl der Muffe M gesteckt. Bei dieser Anordnung bewirkt der Deckel D die Sicherung der Verbindung, indem er durch sein Gewicht das Zurückdrehen ■ der Kupplungsmuffe M verhindert.
Mit der Hülse h2 ist eine Regulirschraube- R fest verbunden, durch die das Auslafsventil v'2 mehr oder weniger geöffnet werden kann. Der Dampf kann durch eine Bohrung r der Regulirschraube R ins Freie gelangen. Hierdurch ist es möglich, jeden beliebigen Wagen als letzten Wagen eines Zuges ohne Weiteres zu benutzen, da jeder Schlauchtheil als Endwechsel dienen kann.
Um den Kautschukschlauch von dem Gewicht des Verbindungsstückes V zu entlasten, ist um denselben eine gespannt gehaltene Spiralfeder'^ angeordnet, welche mit einem Ende an dem Verbindungsstück F, mit dem anderen Ende an dem Rohrknie K befestigt ist.
Sobald die Schläuche aufser Betrieb gesetzt sind, werden sie mit Hülfe einer an dem Verbindungsstück angeordneten Oese in das Endglied der am Rohrknie k angebrachten Kette k eingehängt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Kupplung für Dampfheizungs-Schläuche von Eisenbahnfahrzeugen, bestehend aus zwei Schlauchtheilen (A) mit je einem gegabelten Verbindungsstück (V), welches zwei Ventile (v1 und v2) enthält, von denen die bei Kupplung der einen oder anderen Stutzen der beiden Verbindungsstücke jeweilig frei bleibenden Ventile als Condensations- bezw. als Auslafsventil wirken und durch den Dampfdruck geschlossen erhalten werden, während die beiden anderen durch die Kupplungsmuffe (M) mit ihren Stiften (s1 und s2) gegen einander gedrückten und dadurch geöffneten Ventile den Dampfübertritt aus einer Kupplungshälfte in die andere ermöglichen.
  2. 2. Heizschlauchkupplung der unter 1. genannten Art, bei welcher ein zum Verschliefsen des jeweilig nach oben gewendeten, das Auslafsventil (v2) enthaltenden Stutzens (V2) dienender Deckel (D) angeordnet ist, welcher mit einer zum Oeffhen des. Ventiles (v2) dienenden durchbohrtenRegulir-
    schraube (R) ausgerüstet ist, so dafs jeder beliebige Wagen ohne Anbringung eines besonderen Endwechsels als letzter Wagen eines Zuges verwendet werden kann.
    Heizschlauch-Kupplung der unter i. genannten Art, bei welcher an jedem einzelnen Schlauchtheil beide zur Dichtung erforderlichen Elemente (Kugelfläche k und Hohlkegel f) angebracht sind, zum Zwecke, bei jeder der vier möglichen Stellungen zweier Wagen zueinander die Schläuche kuppeln zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4013096A (en) * 1975-11-28 1977-03-22 Defrees Joseph H Loading and unloading valve mechanism for transportation tank

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4013096A (en) * 1975-11-28 1977-03-22 Defrees Joseph H Loading and unloading valve mechanism for transportation tank

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