DE652004C - Schlagwettergeschuetzte Leuchte - Google Patents

Schlagwettergeschuetzte Leuchte

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DE652004C
DE652004C DES116761D DES0116761D DE652004C DE 652004 C DE652004 C DE 652004C DE S116761 D DES116761 D DE S116761D DE S0116761 D DES0116761 D DE S0116761D DE 652004 C DE652004 C DE 652004C
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Germany
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cover
lamp
metal
ring
luminaire
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DES116761D
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V3/00Globes; Bowls; Cover glasses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)

Description

  • Schlagwettergeschützte Leuchte Die Erfindung bezieht sich auf eine explosionsgeschützte Leuchte, die insbesondere im Bergbau Verwendung finden soll. Um beim Zerbrechen der Schutzglocke und der Glüh- lampe zu verhindern, daß außerhalb der Leuchte befindliche Schlagwetter enthaltende Atmosphäre durch den glühenden Faden gezündet wird, hat man vorgeschlagen, zwischen dem Glühlampenkolben und der Schutzglocke eine Hülle aus durchsichtigem, deformierbarern, zähem Stoff anzuordnen. Der geeignetste Stoff für die Hülle ist durchsichtige Zellstoffhaut.
  • Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß diese Leuchte als hinreichend explosionsgeschützt nur unter der Bedingung angesehen werden kann, daß der von der Hülle gebildete Raum explosionssicher gegen außen abgedichtet ist. Bei den bekannten Leuchten dieser Art kann es nämlich vorkornrnen, daß sich in dem Raum zwischen der Hülle und dem Glühlampenkörper explosives Gas befindet. Wird beim Zerbrechen der Schutzglocke zugleich der Glaskolben der Glühlampe zerstört, so können Explosionsflammen aus dem von der Hülle gebildeten Raum heraustreten und die schlagenden Wetter entzünden. Die Gefahr besteht an denjenigen Stellen, an denen die den Raum bildenden Teile aneinander befestigt sind. Erfindufigsgemäß ist diese Gefahr dadurch be- seitigt, daß der von der Hülle gebildete Raum gegen die Umgebung dtirch Dichtungsmittel großer Ausdehnung abgedichtet ist, so daß ein Heraustreten etwaiger Explosionsflammen aus dem Raum verhindert wird. Hierzu sind in erster Linie Dichtungsringe großer Breite geeignet.
  • Eine weitere Vervollkommnung der Erfindung besteht darin, daß die Hülle, ohne die Explosionssicherheit der Leuchte herabzusetzen, in der Glasglocke derart angebracht wird, daß der Innenraum der Hülle Luft ein-und ausatmen kann. Diese Ausbildung ist aus folgendem Grund vorteilhaft. Beim Brennen der Lampe findet eine starke Erwärmung des Leuchteninnern statt. Durch diese Erwärmung wird die in der Hülle und der Glasglocke befindliche Luft erheblich ausgedehnt. Bei luftdichter Befestigung der genannten Teile würden sich durch diese Ausdehnung außerordentliche Beanspruchungen ergeben. Um diese zu vermeiden, wird erfindungsgemäß der Luft die Möglichkeit gegeben, bei der Erwärmung aus dem Raum zwischen der Hülle und dem Glühlampenkörper durch Schlitze auszutreten. Selbstverständlich findet beim Abkühlen der Lampe durch die Schhüe ein Ansaugen von Luft statt. Es besteht dabei zwar die Möglichkeit, daß schlagende Wetter an die Glühlampe gelangen und durch deren Zerstörung entzündet werden. Werden jedoch die als Atmungsöffnungen dienenden Schlitze derart schmal ausgebildet, daß eine Flamme oder heiße Gase beim Heraustreten durch die Schlitze an deren Wandungen so weit abgekühlt werden, daß sie Gase außerhalb der Leuchte nicht mehr entzünden können, so ist diese Gefahr beseitigt.
  • Die Schlitze werden vorteilhaft in der Weise ausgeführt, daß in.eine Bohrung zwei halbrunde Metallstücke eingetrieben werden, deren Dicke etwas geringer als der Lochdurchmesser ist. An dem einen Metallstück wird bei der Herstellung (Ziehen) oder nachher durch Hammerschläge o. dgl. eine geringe Erhöhung der Ränder der ebenen Fäche erzeugt. Dann werden beide Metallstücke ge-, meinsam in die Bohrung eingetrieben. Die durch Hammerschäge,erzeugten Erhöhungert werden dabei auf ein solches Maß - herabgesetzt, daß nur ein schmaler Schlitz entsteht.
  • Man kann auch durch Einkerbungen Erhöhungen auf der Wandung eines Zylinders erzeugen und diese dazu benutzen, einen Zy- linder nahezu konzentrisch in einer Bohrung zu halten. Es ergibt sich dann ein ringförmiger Schlitz.
  • In Fig. i ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung eine Leuchte dargestellt.
  • Mit i ist der Leuchtenkörper mit der darin sitzenden Fassung 2 und der Glühlampe 3 bezeichnet. 5 ist die Glasglocke und 6, 7 je ein breiter Dichtungsring. 8 ist ein Fassungsring, der 'durch die Schraube 9 gegen die Dichtungsringe gepreßt wird. Zwischen der Glasglocke 5 und der Glühlampe 3 ist eine Hülle aus durchsichtigem, deforrnierbarem, zähem Stoff angeordnet. Die Hülle kann aus durchsichtigein Zellstoff oder einem anderen diese Eigenschaften aufweisenden Stoff bestehen. Der Rand der Hülle ist nach außen gebogen und zwischen dem Dichtungsring 6 und dem Leuchtenkörper i eingeklemmt. Bei dieser Befestigung der Hülle ist der von der Hülle gebildete Raum gegen die Umgebung vollkommen abgedichtet. Da die Dichtungsmittel große Ausdehnung haben, ist ein Heraustreten von Explosionsflammen, die bei Zerstörung der Glühlampe entstehen, aus dem Raum verhindert.
  • Die Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch einen Rand einer Leuchte, der explosionssichere Atmungsöffnungen und eine besondere Ausbildung des Randes der Hülle und deren Befestigung darstellt.
  • Io ist der Leuchtenrand, ii die aus durchsichtigem, deformierbarem, zähem Stoff bestehende Hülle, 12, die Glasglocke, 13 und 14 sind Gummidichtunzen. 15 ist der-zum Anpressen der Dichtungen dienende Metallring und 16 eine der ihn haltenden Schrauben.
  • Die Hülle i i hat am Ende eine konische Ausweitung 17 und einen vorstehenden Rand 18, mit der sie auf die konische Befestigungsfläche ig aufgeschoben ist. 2o ist ein Ring mit entsprechender Ausbildung seiner Innenfläche. Die konische Innenfläche des Ringes 20 sowie die konische Befestigungsfläche ig bilden eine Dichtungsstrecke großer Ausdehnung, so daß Explosionsflammen, die gegebenenfalls bei Zerstörung der Glühlampe entstehen können, aus dem von der Hülle ii gebildeten Raum nicht in den zwischen der ... Hülle i i und der Glas-locke 12 befindlichen Raum- dringen können. Die dargestellte Form ' des Randes der durchsichtigen Hülle läßt sicli leichter als die in Fig. i dargestellte Form herstellen. Auch die Befestigung ist widerstandsfähiger gegen Druckbeanspruchung.
  • Zum Atmen sind in eine Bohrung zwei Metallstücke 21, 22 eingetrieben, nachdem durch Schlagen auf die Seiten von 21 eine Erhöhung der Ränder bewirkt ist. Beim Eintreiben der Teile:2i und 2:2 in die Bohrung werden die Aufbeulungen zum Teil wieder eben eingedrückt. Es verbleibt jedoch ein schmaler Schlitz -23 (Fig. 3), durch den nach dem Einschalten der Lampe die sich ausdehnende Luft entweichen und beim Abkühlen der Lampe Außenluft einströmen kann. Auf diese Weise wird dem Raum zwischen Hülle i i und Glühlampe ein Atmen ermöglicht. Der Abstand der Metallstücke 21, -22 ist derart klein voneinander, daß Explosionsflammen, die gegebenenfalls in dem von der Hülle i i gebildeten kaum entstehen, beim Hindurchtreten durch die Schlitze so stark abgekühlt werden; daß sie Gase außerhalb der Leuchte nicht entzünden können. Wenn dies auch für d(#n Raum zwischen Hülle i i und Glasglocke 12 erforderlich ist, so muß der Ring --yo Nuten 2,4 zum Durchtritt der Luft in den Raum 25 erhalten, und der letztere muß über einen Schlitz --96 mit der Außenluft in Verbindung stehen. Der Schlitz 26 ist in derselben Weise wie der Schlitz 23 gebildet.
  • An Stelle einer durchsichtigen Hülle kann auch ein durchscheinender Stoff verwendet werden. Der letztere wirkt dann wie eine Opalüberfangglocke und muß auch einen entsprechenden Prozentsatz des von der Lampe gelieferten Lichtes durchlassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPPÜCI-IF,'. - i. Schlagwettergeschützte Leuchte mit einer zwischen dem Glühlampenkolben und der Schtitzglocke angeordneten Hülle aus durchsichtigem, deformierbarem, zähem Stoff (Zellstofthaut), dadurch gekennzeichnet, daß der von.der Hülle gebildete kaum gegen die Umgebung durch Dichtungsmittel großer Ausdehnung abgedichtet ist, so daß ein Heraustreten etwaiger Explosionsflammen aus dem Raum verhindert ist. 2-. Leuchte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand der Hülle zwischen dem Leuchtenkörper und dem die Glasglocke enthaltenden Befestigungsring (8) unter Zwischenschaltung eines breiten Dichtungsringes (6) fest eingeklemmt ist. 3. Leuchte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum zwischen Hülle und Glühlampenkolben mit der Außenluft durch schmale, von Metallwänden (21, :22) begrenzte Schlitze (23) in Verbindung steht. 4. Leuchte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze durch Eintreiben von Halbrundstücken (21, 22) aus Metall hergestellt werden, deren doppelte Dicke etwas kleiner als der Lochdurchmesser ist, und die durch Erhöhungen an den Rändern zum mindesten eines Metallstückes in einem geringen Abständ voneinander gehalten werden. 5. Leuchte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle am Ende eine konische Ausweitung (17) und vorteilhaft einen etwas vorstehenden Rand (18) besitzt, mit dieser Ausweitung auf eine konische Fläche (ig) aufgesetzt und mit Hilfe eines aufgeschobenen Ringes (20) mit entsprechender konischer Ausdrehung festgeklemmt wird.
DES116761D 1935-01-12 1935-01-12 Schlagwettergeschuetzte Leuchte Expired DE652004C (de)

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DE (1) DE652004C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE766456C (de) * 1939-01-10 1951-11-08 Siemens Schuckertwerke A G Explosionsgeschuetztes Gehaeuse mit Dichtungsflanschen fuer elektrische Geraete
DE1062306B (de) * 1953-03-18 1959-07-30 Calor Emag Elektrizitaets Ag Druckfestes Gehaeuse zur zuenddurchschlagsicheren Kapselung von elektrischen Schaltgeraeten fuer explosions- bzw. schlagwettergefaehrdete Raeume
DE1080225B (de) * 1954-03-17 1960-04-21 Viktor Weiss Langgestreckte rohrfoermige elektrische Lampe
DE976412C (de) * 1952-09-27 1963-08-14 Calor Emag Elek Zitaets Ag Druckfestes Gehaeuse aus Metall fuer elektrische Schaltgeraete
DE2938021A1 (de) * 1979-09-20 1981-04-09 Bega Gantenbrink-Leuchten oHG, 5750 Fröndenberg Leuchte

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE976412C (de) * 1952-09-27 1963-08-14 Calor Emag Elek Zitaets Ag Druckfestes Gehaeuse aus Metall fuer elektrische Schaltgeraete
DE1062306B (de) * 1953-03-18 1959-07-30 Calor Emag Elektrizitaets Ag Druckfestes Gehaeuse zur zuenddurchschlagsicheren Kapselung von elektrischen Schaltgeraeten fuer explosions- bzw. schlagwettergefaehrdete Raeume
DE1080225B (de) * 1954-03-17 1960-04-21 Viktor Weiss Langgestreckte rohrfoermige elektrische Lampe
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