DE651919C - Fuehrungsvorrichtung fuer die Schalttraverse eines Leistungsselbstschalters, insbesondere OElselbstschalters, mit Kniehebelfreiausloesung - Google Patents

Fuehrungsvorrichtung fuer die Schalttraverse eines Leistungsselbstschalters, insbesondere OElselbstschalters, mit Kniehebelfreiausloesung

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DE651919C
DE651919C DEE45946D DEE0045946D DE651919C DE 651919 C DE651919 C DE 651919C DE E45946 D DEE45946 D DE E45946D DE E0045946 D DEE0045946 D DE E0045946D DE 651919 C DE651919 C DE 651919C
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automatic circuit
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DEE45946D
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ELIN AKT GES fur ELEK SCHE IN
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ELIN AKT GES fur ELEK SCHE IN
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/50Manual reset mechanisms which may be also used for manual release

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  • Mechanisms For Operating Contacts (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Füh-• rungsvorrichtung für die Schalttraverse eines Leistungsselbstschalters, insbesondere Ölselbstschalters, mit Kniehebelfreiauslösung. Das Wesen der Erfindung besteht darin, .daß die Geradführung der die Schalttraverse tragenden Schaltstange bei deren lotrechten Bewegung in der Weise erfolgt, daß die Schakstange einerseits mittels eines Langloches auf der Antriebswelle geführt ist und anderseits einen Bolzen trägt, der in einem Langloch des Lagerbockes dieser Antriebswelle gleitet.
Bei Leistungsselbstschaltern, insbesondere
Ülselbstschaltern, war es bisher üblich, für die Führung der Schalttraverse eine eigene Führungsvorrichtung, ζ. Β. Führungsbolzen, zu verwenden, die nur den Zweck zu erfüllen hatten, die lotrechte Bewegung der Schalttraverse zu gewährleisten.
Für die Umwandlung der drehenden Bewegung der Antriebswelle in die lotrechte Bewegung der Schalttraverse war außerdem die Anordnung von Kurbeln und Schubstangen notwendig. Diese Bauteile sowie die Führungsvorrichtung standen mit der Freiauslösung in·keinem Zusammenhang, sondern diese bildete mit ihren Klinken und Hebeln wieder ein eigenes Bauelement, so daß zur richtigen Bewegung der Schalttraverse eine größere Anzahl von Teilen (Führungsvorrichtung, Schubstangen, Kurbeln und Freiauslösung) nötig waren.
Die Erfindung ermöglicht es, alle diese Teile zu einer Baueinheit zu vereinigen. Der Lagerbügel, der zur Lagerung der Antriebswelle sowieso notwendig ist, dient im Verein mit dieser zur Führung der die Schalttraverse tragenden Schaltstange und zur Lagerung des Auslösehebels.
Mit dieser Vereinfachung wird, abgesehen von der billigeren Erzeugung, auch ein technischer Fortschritt erzielt, da die erhebliche Verringerung der Bauteile einen kleineren Platzbedarf und eine größere Betriebssicherheit zur Folge hat.
Auf der Zeichnung sind in den Abb. 1 bis 11 verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Bei dem in den Abb. 1 bis 6 dargestellten Ölselbstschalter ist α die Grundplatte, an welcher die feststehenden Kontakte K, der Lagerbügel b für den Antrieb, die Überstromauslöser R und der ölkessel O befestigt sind. Eine die Schalttraverse t tragende senkrechte
Schaltstange i ist mittels eines Längsschlitzes auf der Antriebswelle c und mittels Bolzen h in entsprechenden Langlöchern des Lagerbügels b geführt. Nähere Einzelheiten der Führungsvorrichtung mit der Kniehebelfreiauslösung zeigen die Abb. 3 bis 6, und zwi'r stellen die Abb. 3 und 4 den Einschaltzustand in Vorder- und Seitenansicht, Abb. 5 den Ausschaltzustand und Abb. 6 den rückgeholten Zustand in Seitenansicht dar.
In Abb. 3 und 4 ist die Grundplatte α ersichtlich, an der der Lagerbügel b befestigt ist. In diesem Lagerbügel ist die Antriebswelle c drehbar gelagert, mit welcher der Mitnehmer d fest verbunden ist. Der Mitnehmer d steuert eine U-förmig gebogene Kurbel e, welche lose auf der Antriebswelle c sitzt. In der Kurbel e ist die Lasche f eines Kniehebels f,. g gelagert, welcher mit dem Bolzen h der U-förmigen Schaltstange i verbunden ist. Auf dem Bolzen fe ist lose eine Halteklinke k gelagert, die durch eine Feder I im Uhrzeigersinn gedreht wird. Aus den Abb. 5 und 6 ist der Längsschlitz m erkenn-
«5 bar, den die U-förmige Schaltstange i, welche unten die Schalttraverse mit den Kontakten trägt, besitzt und der auf der Antriebswelle c geführt ist. Im Lagerbügel b ist ferner eines der Langlöcher η zu sehen, in welchen sich die Bolzen h auf und ab bewegen können.
Im Bolzen h. und in der Antriebswelle c sind Federn r eingehängt, durch welche die Schaltstange i samt den an ihr befestigten Schaltkontakten abwärts gezogen wird. Weiter ist im Lagerbügel & der Auslösehebel 0 mit der Auslöseleiste p gelagert.
Die Auslösung der Halteklinke k kann von Hand aus oder durch die Überstromauslöser R erfolgen. Bei Auslösung durch einen oder durch mehrere Überstromauslöser wird die Auslöseleiste p des Auslösehebels 0 gegen die Halteklinke k gedrückt, wodurch die Verklinkung zwischen dem Hebel / und der Klinke k aufgehoben wird. Der Kniehebel /, g, welcher sich nicht in der Totlage befindet, wird durch die Federn r abgeknickt und die Schaltstange i samt Schalttraverse rasch nach unten bewegt, bis das Langloch« in der Schaltstange i mit seiner oberen Begrenzungsfläche auf die Antriebswelle c schlägt. Während dieses Vorganges, ändert sich an der Stellung der Antriebswelle c und der Kurbel e nichts
(s. Abb. 5). . ■ . ■
Bei Auslösung von Hand aus wird die Antriebswelle c und dahet auch der Mitnehmer d im Uhrzeigersinn gedreht. Hierbei wird durch eine am Mitnehmer d vorhandene schiefe Ebene, die an einem gewölbten Ende des Auslösehebels 0 entlang gleitet, dieser gegen die Halteklinke k gedrückt und so "die Verklinkung aufgehoben, worauf der Ausschaltvorgang, wie vorher beschrieben, stattfindet.
■.-.. Die Rückholung der Freiauslösung erfolgt .dadurch, daß die Antriebswelle c mit dem • Mitnehmer d im Uhrzeigersinn gedreht wird ,..(Abb. 6), bis die auf der Antriebswelle c lose ' gelagerte Kurbel e so weit gedreht ist, daß das Kniehebelsystem f, g gestreckt wird und unter dem Einfluß der Feder I die Verklinkung des Kniehebelsystems mit der Halteklinke k erfolgt.
Bei dieser Rückholbewegung wird gleichzeitig der Auslösehebel ο zurückgestellt, welcher seinerseits die an den Überstromauslösern vorgesehenen Kraftspeicher aufzieht. Die Einschaltung erfogt nun so, daß die Antriebswelle c mit dem Mitnehmer d in der Richtung entgegen dem Uhrzeiger so lange gedreht wird, bis sich die Kurbel e mit dem verklinkten Kniehebelsystem f, g, k in der Totlage befindet (s. Abb. 4).
In den Abb. 7 und 7a ist eine andere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, bei der die Freiauslösung keine Halteklinke besitzt und beim Einschalten der Kniehebel über seine'Totlage hinaus bewegt wird. Der ganze Antrieb verbleibt in der Einschaltstellung, bis die Auslösung dadurch erfolgt, daß der Kniehebel durch die Totlage durchgedrückt wird, was in gleicher Weise wie bei der früher dargestellten Ausführungsform durch einen Auslösehebel bewerkstelligt wird.
Eine weitere beispielsweise Ausführungs- 95 , form des Erfindungsgegenstandes zeigen die Abb. 8 bis 11. In Abb. 8 und 9 ist diese Aus- · führungsform in der eingeschalteten Stellung dargestellt; Abb. 10 zeigt die ausgeschaltete Stellung und Abb. 11 die zurückgeholte Stellung. Bei der Ausführung nach Abb. 8 bis 11 liegt die Antriebswelle c wesentlich höher als bei den früher beschriebenen Ausführungen. Es empfiehlt sich daher, eine Bauart der Führungsvorrichtung gemäß den Abb. 8 bis 11 besonders in solchen Fällen zu wählen, in denen aus Platzgründen die Bauhöhe über der Antriebswelle begrenzt ist.
Im Nachstehenden werden der Aufbau, und, die Wirkungsweise der beispielsweisen Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes nach den Abb. 8 bis 11 beschrieben: die Grundplatte α trägt den Lagerbügel b. In diesem ist oben die Antriebswelle c gelagert, an welcher der Mitnehmer d befestigt ist. Zu beiden Seiten des Mitnehmers sitzen die Laschen der Kurbel e lose auf der Antriebswelle c. Die Kurbel e ist mit dem in der Schaltstange i gelagerten Hebel g durch den Hebel f verbunden. Der Hebel g wird in der Einschaltstellung des Antriebes (Abb. 9) durch die Klinke k festgehalten, welche um
einen Zapfen χ drehbar ist und unter der Einwirkung der Feder / steht.
Bei der Auslösung wird die Klinke k im Uhrzeigersinn gedreht, bis sie den Hebel g freigibt, worauf sich die Schaltstange i .unter der Wirkung der Ausschaltfedern r rasch nach abwärts bewegt und in die Ausschaltstellung gelangt (Abb. io).
Soll der Schalter wieder eingeschaltet werden, so muß zunächst das Zurückholen erfolgen. Zu diesem Zweck wird die Antriebswelle c samt dem an .ihr befestigten Mitnehmer d entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht. Die Kurbel e wird vom Mitnehmer erfaßt; sie bewegt sich ebenfalls entgegen dem Uhrzeigersinn und überträgt diese Bewegung mittels des Hebels f auf den Hebel g, welcher so lange abwärts bewegt wird, bis die Klinke k einschnappt. Nun ist die in Abb. 11 dargestellte Rückholstellung erreicht. Aus dieser Stellung kann die Einschaltung erfolgen, wobei die Antriebswelle c im Uhrzeigersinn gedreht wird und ihre Bewegung mittels des Mitnehmers d auf die Kurbel e überträgt.
Durch den Hebel / wird der Hebel g, welcher durch die Klinke k an der Drehung verhindert wird, samt der Schaltstange i und der an dieser befestigten Schalttraverse in die Einschaltstellung gehoben, wobei gleichzeitig die Ausschaltfedern r gespannt werden.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Führungsvorrichtung für die Schalttraverse eines Leistungsselbstschalters, insbesondere Ölselbstschalters, mit Kniehebelfreiauslösung, dadurch gekennzeichnet, daß die Geradführung der die Schalttraverse (i) tragenden Schaltstange (i) bei deren lotrechten Bewegung in der Weise erfolgt, daß. die Schaltstange einerseits mittels eines Langloches auf der Antriebswelle (c) geführt ist und andererseits einen Bolzen (K) trägt, der in einem Langloch des Lagerbockes (b) dieser Antriebswelle (c) gleitet.
2. Führungsvorrichtung nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (c) auch noch als Drehachse für die Kurbel (e) des die Umwandlung der Drehbewegung der Antriebswelle in die geradlinige Bewegung der Schaltstange bewirkenden Schubkurbel1 und Freiauslösungsgetriebes (f, g) dient.
3. Führungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der in der Schaltstange (i) befestigte Führungsbolzen (K) gleichzeitig als Drehpunkt für den Hebel (g) und gegebenenfalls für die Klinke (k) des Schubkurbel- und Freiauslösegetriebes (f, g) dient.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEE45946D 1933-12-22 1934-08-28 Fuehrungsvorrichtung fuer die Schalttraverse eines Leistungsselbstschalters, insbesondere OElselbstschalters, mit Kniehebelfreiausloesung Expired DE651919C (de)

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DE651919C true DE651919C (de) 1937-10-26

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DEE45946D Expired DE651919C (de) 1933-12-22 1934-08-28 Fuehrungsvorrichtung fuer die Schalttraverse eines Leistungsselbstschalters, insbesondere OElselbstschalters, mit Kniehebelfreiausloesung

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DE (1) DE651919C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE932507C (de) * 1949-08-07 1955-09-29 Kloeckner Moeller Elek Zitaets Elektromagnetisch betaetigte Schaltvorrichtung mit Kniehebel-uebersetzung fuer Schuetze mit geradegefuehrter, vertikal arbeitender Schaltbruecke
DE974284C (de) * 1942-10-12 1960-11-17 Merlin Gerin Kniehebelausloesevorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974284C (de) * 1942-10-12 1960-11-17 Merlin Gerin Kniehebelausloesevorrichtung
DE932507C (de) * 1949-08-07 1955-09-29 Kloeckner Moeller Elek Zitaets Elektromagnetisch betaetigte Schaltvorrichtung mit Kniehebel-uebersetzung fuer Schuetze mit geradegefuehrter, vertikal arbeitender Schaltbruecke

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