DE65089C - Schraubenschlüssel - Google Patents

Schraubenschlüssel

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DE65089C
DE65089C DENDAT65089D DE65089DA DE65089C DE 65089 C DE65089 C DE 65089C DE NDAT65089 D DENDAT65089 D DE NDAT65089D DE 65089D A DE65089D A DE 65089DA DE 65089 C DE65089 C DE 65089C
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wedge
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pull rod
wrench
sleeve
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    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B13/00Spanners; Wrenches
    • B25B13/10Spanners; Wrenches with adjustable jaws
    • B25B13/12Spanners; Wrenches with adjustable jaws the jaws being slidable
    • B25B13/20Arrangements for locking the jaws
    • B25B13/22Arrangements for locking the jaws by ratchet action or toothed bars
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    • B25B13/24Arrangements for locking the jaws by cam, wedge, or friction means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Schraubenschlüssel, bei dem das augenblickliche Oeffnen und Schliefsen der Backen bei einer sofortigen Feststellung derselben ermöglicht ist.
Bei diesem Schlüssel wird zur leichten Feststellung der Backen ein keilartig wirkendes Stück angewendet, welches das augenblickliche Oeffnen und Schliefsen der Backen erlaubt und durch welches die beliebig weite Einstellung derselben sofort bewirkt wird.
Die vollständige Feststellung geschieht durch die am Schlüssel angewendete Kraft (d. h. diejenige Kraft, welche zum Lösen einer Schraubenmutter oder eines anderen Elementes angewendet wird).
Fig. ι und 3 zeigen, den Schlüssel im Längenschnitt bezw. in der Seitenansicht;
Fig. 2 zeigt die Wirkungsweise;
Fig. 4 bis 8 sind die Bestandtheile des Schlüssels, und zwar ist: .
Fig. 4 die äufsere Hülse A mit den beiden Maulbacken und der Keilfläche Mund M1,
Fig. 5 die innere Zugstange B mit den beiden Maulbacken,
Fig. 6 der Keil C in drei Ansichten,
Fig. 7 die Druckfeder D und
Fig. 8 die Keilwelle mit den beiden Griffknöpfen.
Die- Fig. 9 bis 14 zeigen einen Schlüssel, bei welchem an Stelle eines Keiles eine Walze angewendet wird.
Beim Gebrauch, des Schlüssels bewegt sich die Zugstange B in der Richtung des Pfeiles a,
Fig.
und zieht den auf ihr ruhenden Keil C in das Keillager und preist diesen mit seiner oberen Fläche auf die Keilfläche M und M1, was eine leichte Feststellung des Keiles C zur Folge hat. Nach dieser Feststellung des Keiles entsteht beim andauernden Kraftaufwand eine Wälzung des Keiles C, und zwar in der Richtung der Pfeile b c, Fig. 2.
Die Wälzung des Keiles verursacht, dafs sich das zur Wirkung gelangende Stück des Keiles C infolge der gewölbten Form desselben vergröfsert; dadurch übt der Keil einerseits einen Druck auf die Fläche M Ml und andererseits einen solchen auf die Zugstange -B aus, so dafs eine vollständige Feststellung des Schlüssels bewirkt wird.
Diese Feststellung wird um so gröfser, je gröfser der Druck auf die Zugstange und demzufolge je gröfser die am Schlüssel beim Gebrauch desselben angewendete Kraft ist.
Ein Ausrutschen des Keiles kann nicht stattfinden, da durch die gewählte Form des Keiles und der mit dieser correspondirenden Keilfiä'che M und M1 der rechts liegende Angriffspunkt ^1 der Zugstangenkraft niemals senkrecht unter den Angriffspunkt \ des Keiles auf die Keilfläche M und M1 zu liegen kommt.
Die Verzahnung J der Zugstange ist nur deshalb angebracht, um die Zugstange B im Ruhezustand des Schlüssels (wenn keine Kraft am Schlüssel wirkt) in der Hülse A zu fixiren. Die Feder D hat den Zweck, diesen Vorgang zu unterstützen, indem sie den Keil C mit einem leichten Druck im Keillager stets fest-
hält und hiermit die Feststellung der Zugstange B im Ruhezustande des Schlüssels bewirkt.
Das Oeffnen des Schlüssels geschieht in der Weise, dafs man den Keil mittelst eines Druckes auf die beiden Griff knöpfe G und G1 aus dem Keillager nach rückwärts zieht, die Zugstange von dem auf ihr lastenden Druck desselben befreit, so dafs diese sich schnell und leicht, so weit wie gewünscht, herausziehen läfst.
Zum ' Schliefsen bezw. Einschieben des Schlüssels genügt nur ein Druck auf die Zugstange in der Richtung gegen die Hülse, wodurch der Keil zurückgezogen wird, der sich hierauf wieder leicht und rasch in die Hülse zurückschieben, läfst. ■
Läfst der Druck auf die Zugstange bezw. auf die Griff knöpfe G und G1 nach, so gelangt die Feder D zur Wirkung, treibt den Keil in das Keillager, und die Feststellung der Zugstange JB in der Hülse A ist augenblicklich bewirkt.
Statt des Keiles läfst sich mit weniger Vortheil eine kleine geriffelte Walze anbringen, Fig. 9 bis 14.
In kleinem Mafsstabe ausgeführt, kann man die Zugstange mit einem Schraubenzieher H, Fig. ι, und die Hülse mit einem Rechteck K versehen. Eine solche Ausführung ist namentlich für Radfahrer geeignet, denen der Schlüssel so als Universal-Werkzeug dienen kann.
In gröfserem Mafsstabe ausgeführt, läfst sich die Zugstange auch als Stemmeisen, Schraubenzieher, Hammer u. dergl. verwenden, wobei wieder das augenblickliche Oeffnen und Schliefsen · des Schlüssels sehr zu statten kommt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verstellbarer Schraubenschlüssel, bei welchem die Feststellung der Maulweite durch ein keilartig wirkendes Stück (Keil, Walze C) erfolgt, welches durch Federwirkung in eine von der Führungsstange des verstellbaren Backens und dem Handgriff des Schlüssels gebildete Kehle (J MM1) eingedrückt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT65089D Schraubenschlüssel Expired - Lifetime DE65089C (de)

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