DE650780C - Getreideablegevorrichtung fuer Grasmaeher mit vor der Laufradachse liegendem seitlichen Schneidwerk - Google Patents
Getreideablegevorrichtung fuer Grasmaeher mit vor der Laufradachse liegendem seitlichen SchneidwerkInfo
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- DE650780C DE650780C DEP71792D DEP0071792D DE650780C DE 650780 C DE650780 C DE 650780C DE P71792 D DEP71792 D DE P71792D DE P0071792 D DEP0071792 D DE P0071792D DE 650780 C DE650780 C DE 650780C
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- 244000025254 Cannabis sativa Species 0.000 title claims description 16
- 238000000151 deposition Methods 0.000 title claims description 15
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000001788 irregular Effects 0.000 description 1
- 238000009418 renovation Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D57/00—Delivering mechanisms for harvesters or mowers
- A01D57/12—Rotating rakes
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Harvester Elements (AREA)
Description
Es sind Grasmäher mit vor der Laufradachse liegendem seitlichen Schneidwerk und
einer Getreideablegevorrichtung mit einem umlaufenden, durch eine Kurve gesteuerten
Rechen bekannt, dessen Tragsäule hinter dem Teil des Fahrgestells abnehmbar befestigt ist,
in dem die Laufradachse gelagert ist. Die Getreideablegevorrichtung wird bei diesen
Grasmähern durch ein auf der Laufradachse des Grasmähers angeordnetes Kettenrad mittels
einer Kette angetrieben, welche über ein weit vor der Laufradachse auf einer an der
Deichsel gelagerten Vorgelegewelle mit Kurbel und Schubstange angeordnetes Kettenrad
geführt ist. Diese Anordnung hat verschiedene Nachteile. Ein Ändern der Rechengeschwindigkeit
ist nur möglich, wenn die Kettenräder ausgewechselt werden. Außerdem ist auch das erstmalige Anbringen der
Ablegevorrichtung an dem Grasmäher umständlich, weil das Gehäuse der Laufradachse
abgenommen und geändert sowie das benachbarte Laufrad entfernt werden muß.
Ferner sind Grasmäher bekannt, bei welchen die Tragsäule einer Getreideablegevorrichtung vor dem die Laufradachse enthaltenden Teil des Fahrgestells angeordnet ist und der Antrieb der Ablegevorrichtung von den Speichen des benachbarten Laufrades mittels Speichen der innerhalb der Standsäule angeordneten Welle bewirkt wird. Diese Gras-' mäher haben den Nachteil, daß der Antrieb der Ablegevorrichtung unregelmäßig und ruckweise erfolgt. Außerdem kann die Ablegevorrichtung dieser Grasmäher beim Ausfahren der Ecken überhaupt nicht arbeiten, da beim Einbiegen nach der Seite, auf welcher das Schneidwerk liegt, das den Antrieb der Ablegevorrichtung bewirkende Laufrad stillsteht oder sich sogar rückwärts dreht.
Ferner sind Grasmäher bekannt, bei welchen die Tragsäule einer Getreideablegevorrichtung vor dem die Laufradachse enthaltenden Teil des Fahrgestells angeordnet ist und der Antrieb der Ablegevorrichtung von den Speichen des benachbarten Laufrades mittels Speichen der innerhalb der Standsäule angeordneten Welle bewirkt wird. Diese Gras-' mäher haben den Nachteil, daß der Antrieb der Ablegevorrichtung unregelmäßig und ruckweise erfolgt. Außerdem kann die Ablegevorrichtung dieser Grasmäher beim Ausfahren der Ecken überhaupt nicht arbeiten, da beim Einbiegen nach der Seite, auf welcher das Schneidwerk liegt, das den Antrieb der Ablegevorrichtung bewirkende Laufrad stillsteht oder sich sogar rückwärts dreht.
Die angegebenen Nachteile sollen gemäß der Erfindung dadurch beseitigt werden, daß
bei den bekannten Grasmähern mit vor der Laufradachse liegendem seitlichen Schneidwerk
und mit einem umlaufenden, durch eine Kurve gesteuerten Rechen, dessen Tragsäule
hinter dem die Laufradachse enthaltenden Teil des Fahrgestells abnehmbar befestigt ist,
der Rechen von dem hinter der Laufradachse liegenden Teil des Antriebes für das Schneidwerk
durch eine zusammen mit der Tragsäule abnehmbaren Welle angetrieben wird. Durch den Antrieb der Getreideablegevorrichtumg
von dem hinter der Laufradachse liegenden Teil des Antriebs für das Schneidwerk wird
der Vorteil erzielt, daß die Antriebwelle für die Ablegevorrichtung leicht und schnell sowie
mit einfachen Mitteln hergestellt werden kann, ohne an dem Grasmäher, besonders an dem
die Laufradachse umgebenden Teil des Fahrgestells des Mähers, größere Umbauarbeiten
ausführen oder 'ein Laufrad abnehmen zu
müssen. Außerdem wird erzielt, daß die aus der Tragsäule mit Rechenkopf und Rechen,
Getriebe und Antriebswelle bestehende Getreideablegevorrichtung
in an sich bekannter Weise als Ganzes an einem Grasmäher
beliebiger Bauart angebracht und von dem Grasmäher abgenommen werden kann.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Aus-.]
führungsform der Erfindung. ':
Die Fig. ι und 2 zeigen einen Grasmäher
üblicher Bauart mit der Getreideablegevorrichtung im Grundriß und in Rückansicht.
In den Fig. 3 und 4 sind die Seitenansicht und der Grundriß der Rechenkopfsäule mit
Getriebe in größerem Maßstab dargestellt, und
Fig. 5 ist der Grundriß der Kurvenbahnen für die Rechenarme.
Der Grasmäher besteht, wie üblich, aus
dem Fahrgestell mit zwei Laufrädern 1 und 2, der Laufradachse mit .dem diese umschließenden
Gehäuse 3, an dem die Rahmenteile 4 und die Deichsel 5 befestigt sind, und dem vor der Laufradachse seitlich angeordneten
Schneidwerk 6 mit hinter diesem liegendem Ablegetisch 7. Die Tragsäule der Getreideablegevorrichtung
ist hinter der Laufradachsie an dem diese umgebenden Teil 3 des Fahrgestells
angebracht. Zum abnehmbaren Anbringen der Ablegevorrichtung dient die bei,
den üblichen Grasmähern in einem Ansatz 8 des die Laufradachse umgebenden Gehäuses 3
vorgesehene zum Aufnehmen der Sattelstütze bei Handablage dienende Bohrung.- Auf dem
Ansatz 3 ist eine Lasche 9 mit einer vorderen Bohrung schellenartig so aufgelegt, daß die'
beiden Bohrungen sich decken. Durch die Bohrungen wird das untere Ende einer die
Rechenkopf säule · des Getreideablegers versteifenden Strebe 15 gesteckt, die mit einem
Bund 16 die Lasche 9 auf das Achsgehäuse drückt und durch eine auf der Unterseite des
Gehäuses liegende .Mutter 17 verschraubt wird (Fig. 3). An dem hinter der Laufradachse
liegenden Teil der Lasche 9 ist das Getriebegehäuse 10, 11 des Ablegers mittels
Schrauben 18 abnehmbar befestigt.
Der Getreideableger besteht aus einem Getriebegehäuse, einer Tragsäule, einem
Rechenkopf mit abnehmbarem Rechen und einer zum Steuern der Rechen dienenden
Kurvenbahn. Die Teile des Ablegers können zu einem geschlossenen Ganzen zusammengebaut
sein, so daß der Ableger als Ganzes auf die Lasche 9 aufgesetzt werden, kann.
„Auf dem Getriebegehäuse 10, 11 ist die Tragsäule
12 befestigt, welche die senkrechte Welle 3;Ϊ3 ' umschließt, an der der umlaufende
Rechenkopf 14 mit dem abnehmbaren Rechen 23 sitzt. Die durch die Strebe 15 versteifte
Säule 12 endet in 'einer Nabe 19, an der mittels
Arme 20 die Kurvenbahn 21 für die Rolle 22 der Rechen 23 befestigt ist. Über der
Kuirvenbahn 21 ist in bekannter Weise eine Kurvenbahn 24 angebracht, welche die Rolle
zwangsläufig auf der Kurvenbahn 21 führt. Das in dem Gehäuse 10, 11 angeordnete Getriebe,
z.B. ein Zahnräderwechselgetriebe,"ermöglicht in an sich bekannter Weise die
Umdrehungsgeschwindigkeit der Rechenkopfwelle 13 zu ändern.
Der Antrieb der Ablegevorrichtung erfolgt erfindungsgemäß von der hinter der Laufradachse
im Getriebegehäuse 27 hegenden Vorgelegewelle 26 des Antriebes für das Schneidwerk.
Über den Stumpf dieser Vorgelegewelle oder über die bei den üblichen Grasmähern auf dem Wellenstumpf sitzende Kronenmutter
26 greift das" steckschlüsselähnlich ausgebildete freie Ende einer mit der Rechenkopf-,
welle 13 durch Kegelräder 28, 29 verbundenen WeUe 25. Die Ablegevorrichtung der Verbindungswelle
25 kann an Grasmähern der verschiedenisten Bauart als Ganzes angebracht
werden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Getreideablegevorrichtung für Grasmäher mit vor der Laufradachse liegendem seitlichen Schneidwerk mit einem umlaufenden, durch eine Kurve gesteuerten Rechen, dessen Tragsäule hinter dem Teil des Fahrgestells abnehmbar befestigt ist, in dem die Laufradachse gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Rechen von dem hinter der Laufradachse liegenden Teil des Antriebes für das Schneidwerk durch eine mit der Tragsäule abnehmbare Welle angetrieben wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP71792D DE650780C (de) | 1935-09-13 | 1935-09-13 | Getreideablegevorrichtung fuer Grasmaeher mit vor der Laufradachse liegendem seitlichen Schneidwerk |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP71792D DE650780C (de) | 1935-09-13 | 1935-09-13 | Getreideablegevorrichtung fuer Grasmaeher mit vor der Laufradachse liegendem seitlichen Schneidwerk |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE650780C true DE650780C (de) | 1937-10-01 |
Family
ID=7391934
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP71792D Expired DE650780C (de) | 1935-09-13 | 1935-09-13 | Getreideablegevorrichtung fuer Grasmaeher mit vor der Laufradachse liegendem seitlichen Schneidwerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE650780C (de) |
-
1935
- 1935-09-13 DE DEP71792D patent/DE650780C/de not_active Expired
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