DE650647C - Steilschrauber - Google Patents
SteilschrauberInfo
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- DE650647C DE650647C DER92634D DER0092634D DE650647C DE 650647 C DE650647 C DE 650647C DE R92634 D DER92634 D DE R92634D DE R0092634 D DER0092634 D DE R0092634D DE 650647 C DE650647 C DE 650647C
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Links
- 240000006240 Linum usitatissimum Species 0.000 claims 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 2
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C27/00—Rotorcraft; Rotors peculiar thereto
- B64C27/04—Helicopters
- B64C27/12—Rotor drives
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Toys (AREA)
Description
Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, einen Steilschrauber zu schaffen, der
die Eigenschaften und Vorzüge des Tragschraubers, d.h. eines Flugzeuges mit durch
den Fahrtwind angetriebeinen Drehflügeln, mit den Eigens chaften und Vorzügen des
Hubschraubers vierbindet.
Zur Lösung1 dieser Aufgabe werden bei dem wahlweise als Hub-, oder als Tragschrauber
benutzbaren Steilschrauber nach der Erfindung ein Paar an sich bekannter, von Blatt
zu Blatt starr durchgeführter, gegenläufig umlaufender Flügelblattholme angewendet und
vereinigt sowohl mit einer Einrichtung zum periodischen Verdrehen, der Hohne^und somit
der auf diesen festsitzenden Flügelenden durch ein beiden Systemen gemeinsames Steuerglied als auch mit einer Einrichtung
zum Verstellen von auf den Holmen drehbaren Flügelblättern.
Die am Hohn festsitzenden Flügelblattenden sind in ihren Anstellwinkeln für den
Antrieb durch den Fahrtwind, d.h. auf Tragschraubenwirkung, leingestellt, während die
inneren, der Drehachse der Drehflügel zugekehrten und außerdem noch um den Tragholm
selbst verstellbaren Flügelblatteile in ihren Anstellwinkeln wahlweise für Hub-oder
Tragschrauben wirkung einstellbar sind. Umgekehrt können aber auch die inneren Flügelblatteile
fest mit dem Traghohn verbunden und auf Tragschrauben wirkung !eingestellt
sein und dagegen die äußeren Flügelblatteile wahlweise für Hub- oder Tragschraubenwirkung
einstellbar sein.
Die um den Tragholm drehbaren und verstellbaren Flügelblatteile können mit ihrem
äußeren Ende mit dem Holm fest verbunden und nur mit ihrem inneren, der Drehmastnabe
zugekehrten Ende um den Hohn verstellbar sein, so daß bei der Vergrößerung des Anstellwinkels
für den Hubschraubenbetrieb eine Verwindung dieser Flügelblatteile entsteht.
In der Zeichnung zeigt die Abb. 1 als Ausführungsbeispiel
des Erfindungsgegenstandes eine Gesamtansicht des Steilschraubers. Die
Abb. 2 ist eine schematische Darstellung der Steuerung der gegenläufigen Flügelblattholme
um ihre Längsachse. Abb. 3 zeigt eine der möglichen Ausführungsformen der Tragflügel.
Abb. 4 veranschaulicht die Verstellung des Anstellwinkels des auf dem Traghohn um diesen drehbar und leinstellbar gelagerten
Flügelblatteiis zur Umstellung desselben entweder auf Hub- oder Tragschraubenwirkung.
Eine schematische Darstellung dieser Verstellung durch Verwindung des um den Hohn
einstellbaren Flügelblatteiles zeigt die Abb. 5.
Nach Abb. 1 treibt der Antriebsmotor des Steilschraubers 1 je nach Einstellung der verstellbaren
Zugschraube 2 und der Kupplung 3 in bekannter Weise entweder nur die Zugschraube
2 oder nur die beiden gegenläufigen Drehflügel oder die Zugschraube und die Drehflügel gleichzeitig an. Jeder der beiden
von einem Flügelblatt über die Drehmastachse hinwieg bis zum gegenüberliegenden
Flügelblatt starr durchgeführten und um ihre Längsachse verstellbaren Traghohne besitzt
mindestens zwei Flügelblatteile 4 und 5 bzw.
4' und 5', von denen hier beispielsweise die
inneren, der Drehmastnabe zugekehrten Teile 4 für den Hubschraubenbetrieb und deshalb
auch den Tragholm verstellbar, dagegen die äußeren Flügielblatteile 5 fest verbunden mit
dem Tragholm für Tragschraubenwirkung^
vorgesehen sind.
In Abb. 2 ist die Steuerung der beiden gegenläufig umlaufenden Tragholme 6 und 7
schematisch dargestellt. Der Traghohn 6 ist in einem äußeren Drehmast 8, der Tragholm 7
dagegen in 'einem inneren Drehmast 9 um
seine Holmlängsachse drehbar gelagert (nicht dargestellt). Die -gegenläufige Drehung der
beiden Drehmasten 8 und 9 mit ihren Tragholm en 6 und 7 erfolgt bei Tragschraubenwirkung
durch die von dem Fahrtwind angetriebenen Flügelblätter, bei Hubschraubenwirkung
und bei gleichzeitiger Hub- und Tragschrauben wirkung über ein Kegelradgetriebe
und über die Kupplung 3 vom Antriebsmotori.
Die geringe Drehung der Traghohne 6 und 7 um ihre Längsachse bei der zur Steuerung
des Steilschraübers vorzunehmenden Veränderung der Anstellwinkel der Flügelblätter
ierfolgt durch an sich bekannte exzentrierbare
Verstellung der Achse eines runden Steuergliedes 10 aus der Drehachse derDrehmasten
8 und 9 heraus mittels eines gemeinsamen, im inneren Drehmast 9 pendelnd aufgehängten
Steuerhebels 11. Die Verlagerung des Steuergliedes wird beispielsweise durch
Winkelhebel 12 und 12' und durch Hebelarme
13 und 13' sowohl auf den Tragholm 6 wie auch durch die Winkelhebel 14 und 14' und
die Hebelarme-1S und 15' auf den Traghohn 7
übertragen, wobei-die an dem äußeren Drehmast 8 befestigten Winkelhebel 12 und 12'
mit ihren Laufrollen 16 und 16' und die am
inneren Drehmast 9 befestigten Winfeelhebel 14 und 14' mit ihren Laufrollen 17 und 17'
zusammen mit den zugehörigen Tragholmen 6 und 7 in 'entgegengesetzter Richtung umlaufen.
In Abb. 3 ist als Ausführungsbeispiel ein Drehflügel dargestellt, bei dem die äußeren
Flügelblatteile 5 und 5' mit dem um seine Längsachse verstellbaren Tragholm fest verbunden
sind, während die inneren Flügelblattteile 4 und 4' auf dem Traghohn 6 vier drehbar
sind. Die Verdrehung des Flügelblatteiles geschieht, wie auch in Abb. 4 gezeigt, von einem
Stützpunkt 18 aus, der mit einem der Tragholme 6 oder 7 fest verbunden ist. Zur Verstellung
des Anstellwinkels des auf dem Tragholm drehbaren 'und einstellbaren Flügelblatt'
teiles wird die Welle 19 in sich gedreht, wobei die mit ihr starr verbundenen Arme 20
mit abgerundeten Köpfen in einer im Flügelblattprofil befestigten Aussparung gleiten und
das betreffende Flügelblatt um den Tragholm auf den gewünschten Anstellwinkel einstellen.
Die Verstellung des Flügelblattes um den Tragholm kann auch in anderer -geeigneter
Ϊ Weise, z. B. durch auf der Welle 19 angeord-,
"riete Exzenter, erfolgen, über welche die Gabeln am Flügelblattprofil starr befestigter Arme
. greifen. Die Welle 19 kann entweder durch einen mit dem Tragholm fest verbundenen
Elektromotor 21 (Abb. 3), durch einen elektromagnetischen
Anker oder durch ein elektromagnetisches Feld oder auch mechanisch
um den zur Veränderung der Flügelblattanstellung1 erforderlichen Winkel gedreht
werden.
Der um den Traghohn verstellbare Flügelblatteil kann nun 'entweder nach Abb. 4 in
seiner ganzen Länge verstellt oder, wie in Abb. S dargestellt, zu diesem Zwecke verwunden
werden. Im letzteren Falle wird nur das innere Ende des um den Traghohn verstellbaren
Flügelblatteiles durch die WeUe 19 verstellt, während das äußere Ende desselben
mit dem restlichen, am Tragholm starr befestigten Blatteil verbunden bleibt.
Bei dem Steilschrauber nach der Erfindung ermöglicht die eigenartige Steuerung der
Flügelblätter bei positiver Anstellung der um den Tragholm besonders verstellbaren Flügelblatteile
den .Start ohne Anlaufstrecke, ein Halten in der Luft und senkrechtes Landen,
wenn dabei die Zugschraube auf Leerlauf eingestellt ist. Stellt man die um den Tragholm
besonders verstellbaren Elügelblatteile mit geringem negativem Anstellwinkel und
die Zugschraube auf Zug wirkung ein und rückt man die Kupplung für den Antrieb der ■
Drehflügel durch den Antriebsmotor aus, so werden die Drehflügel des nun für den schneiten
Vorwärtsflug als Tragschrauber wirkenden Steilschraübers durch den Fahrtwind
angetrieben.
Wählt man beispielsweise mit dem Tragholm fest verbundene äußere Flügelblatteile
und die inneren Flügelblatteile um den Hohn besonders verstellbar, so kann eine Beeinträchtigung
der Hubschraubenwirkung der inneren dazu entsprechend stark positiv angestellten
Flügelblatteile durch die äußeren Flügelblatteile vermieden werden, wenn dieselben
auf dem Hohn mit einem geringen positiven Anstellwinkel befestigt werden, der nahe an der Grenze für die Selbstdrehung
durch den Fahrtwind liegt. Bei dieser Anordnung erhalten die inneren, um den Traghohn
besonders verstellbaren Flügelblatteile für den
schnellen Vorwärtsflug mit Tragschraubenwirkung und Erzielung einer kräftigen Selbstdrehung
der Drehflügel durch den Fahrtwind zweckmäßig einen geringen negativen Anstellwinkel.
Claims (3)
- 650 64ΫPatentansprüche:' ι. Steilschrauber, wahlweise als Hub: oder als Tragschrauber benutzbar, mit" einem Paar von Blatt zu Blatt starr durchgeführter, gegenläufig umlaufender Flügelblattholme, gekennzeichnet durch die Vereinigung sowohl mit einer Einrichtung zum periodischen Verdrehen der Hohne und somit der auf diesen festsitzenden Flügelenden durch lein beiden Systemen gemeinsames Steuerglied als auch mit einer Einrichtung zum Verstellen von auf den Holmen drehbaren Flügelblättern.
- 2. Steilschrauber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die am Holm festsitzenden Flügelenden auf Tragschraubenwirkung eingestellt sind, während die inneren um den Hohn verstellbaren Flügelblätter wahlweise für Huboder Tragschraubenwirkung einstellbar sind.
- 3. Steilschrauber nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Ende des um den Hohn verstellbaren Flügelblattes mit dem Hohn fest verbunden 'und nur das innere Ende dieses verwindbaren Flügelblattes zum Hohn verstellbar ist. - .Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER92634D DE650647C (de) | 1935-02-16 | 1935-02-16 | Steilschrauber |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER92634D DE650647C (de) | 1935-02-16 | 1935-02-16 | Steilschrauber |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE650647C true DE650647C (de) | 1937-09-29 |
Family
ID=7418804
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER92634D Expired DE650647C (de) | 1935-02-16 | 1935-02-16 | Steilschrauber |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE650647C (de) |
-
1935
- 1935-02-16 DE DER92634D patent/DE650647C/de not_active Expired
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