DE649057C - Steilschraube - Google Patents

Steilschraube

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DE649057C
DE649057C DEA60648D DEA0060648D DE649057C DE 649057 C DE649057 C DE 649057C DE A60648 D DEA60648 D DE A60648D DE A0060648 D DEA0060648 D DE A0060648D DE 649057 C DE649057 C DE 649057C
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wings
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C27/00Rotorcraft; Rotors peculiar thereto
    • B64C27/02Gyroplanes
    • B64C27/021Rotor or rotor head construction
    • B64C27/025Rotor drives, in particular for taking off; Combination of autorotation rotors and driven rotors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

Bei den bisher bekannten Steilschrauben für Luftfahrzeuge sind zu unterscheiden Drehflügel mit schraubenartig ausgebildeten Flügelteilen und Drehflügel mit tragflächenartig
-5 ausgebildeten Flügelteilen. Die Steilschrauben mit schraubenartigen Flügelteilen sind dadurch gekennzeichnet, daß die Steigung der Flügelteile bei jedem Radius gleich oder annähernd gleich ist, wodurch der Anstellwinkel eines derartigen Schraubenteiles in der Nahe der Umlauf achse größer wird als an den Spitzen der Flügelteile. Unter Steilschraube wird ein System umlaufender Flügel verstanden, das entweder als Hubschraube oder (mit Eigendrehung unter Fahrtwind) als Tragschraube oder als beides zu wirken vermag.
Bei den Drehflügeln mit tragflächenartigen Flügelteilen ist der Anstellwinkel auf der ganzen Länge der Flügel klein und im wesent-■ 20 liehen gleich. Die Steilschrauben mit schraubenartigen Flügelteilen zeichnen sich dadurch aus, daß sie einen äußerst günstigen Gütegrad aufweisen, wenn sie als Hiubschrauben arbeiten, während die Drehflügel mit tragflächenartigen, also einen durchweg kleinen Anstellwinkel aufweisenden Flügelteilen als Standschrauben eine niedrige Gütezahl haben; jedoch können sie infolge des kleinen Anstellwinkels Eigendrehung ausführen, wozu die Steilschrauben mit schraubenartigen Flügelteilen nicht imstande sind, da sie an der Eigendrehung infolge des in der Nähe ihrer Umlaufachse sich befindenden, einen großen Anstellwinkel aufweisenden Flügelteiles gebindert werden.
Um nun -eine Steilschraube zu erzeugen, die einmal eine große Hubkraft ausüben kann und ein anderes Mal bei Abschaltung des Motorantriebes Eigendrehung ausführen kann, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, bei der Stellschraube einen hubschraubenartigen, mit gleicher oder annähernd gleicher Steigung ausgebildeten äußeren Flügelteil mit einem inneren, tragschraubenartig, ohne oder mit geringer Anstellung ausgebildeten unverwundenen Flügelteil zu vereinigen, dessen Länge sich nicht über den halben Durchmesser hinaus erstreckt.
Es kommt also bei der Steilschraube gemäß der Erfindung der sonst in der Nähe der Umlaufachse vorhandene, einen großen Anstellwinkel aufweisende Flügelteil, der für die Erzeugung der Eigendrehung und auch der Hubkraft schädlich oder wenigstens ungünstig ist, in Fortfall, und statt dessen ist ein die Eigendrehung der Steilschraube bewirkender, einen Meinen Anstellwinkel aufweisender Flügelteil angeordnet.
Um die Eigendrehung zu vergrößern und um sie den jeweiligen Flugzuständen anzupassen, kann errindungsgemäß der Luftwider·:., Standsunterschied zwischen dem jeweils yen"} :■ gehenden und dem jeweils j^
Flügel vergrößert bzw. änderbar gemacht den, indem an dem Tragschraubenteil Flügels an sich bekannte, den Luftwiderstand jedes Flügels jeweils Bei seinem Rücklauf ίο erhöhende, die Eigendrehung" unterstützende Organe angeordnet werden. Der Widerstandsunterschied an diesen Organen kann dabei vorteilhaft selbsttätig in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit und der Richtung des Fahrtwindes geändert werden.
Ferner kann die Änderung periodisch derart erfolgen, daß jeweils bei dem in Richtung des Fahrtwindes sich bewegenden Flügel ein größerer Widerstand erzexigt wird als bei den so sich entgegengesetzt bewegenden Flügeln.
In der Zeichnung sind Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigen:
Abb. i, 2 unjd 3 einen Steilschrauber in Seitenansicht, Vorderansicht und Grundriß mit zwei in entgegengesetzten- Richtungen sich drehenden, erfindungsgemäß ausgebildeten Steilschrauben,
Abb. 4 eine geänderte Ausführungsform der Stellschraube mit an dem Tragschraubenteil des Flügels angeordneten, zur Unterstützung der Eigendrehung dienenden Organen.
Die Steilschrauben haben einen äußeren. Flügelteil i, der hubschraubenartig mit gleieher oder annähernd gleicher Steigung ausgebildet ist, und einen inneren Flügelteil 2, der tragschraubenartig mit im wesentlichen gleicher, geringer Anstellung ausgebildet ist. Um den Widerstandsunterschied der Flügel der Stellschraube für die Eigendrehung zu vergrößern, sind bei der in Abb. 4 dargestellten Ausführungsform einer Steilschraube an den Hinterkanten 3 der tragschraubenartig ausgebildeten Flügelteile 2 schwenkbare Klappen oder spreizbare Doppelklappen 4 angeordnet.
Die Betätigung dieser Klappen kann teils durch den Fahrtwind und teils durch eine Regeleinrichtung, die folgendermaßen arbeitet, erfolgen:
Wenn durch Verminderung der Fahrtge· ; schwindigkeit die Schraubendrehzahl sinkt, wird durch den mit der Welle 5 der Steilschraube gekuppelten Fliehkraftregler 6 der 'Widerstandsunterschied an den Flügeln, z. B. durch Öffnen der Doppelklappen 4, vergrößert und umgekehrt. Der Regler 6 ist einstellbar, um die den jeweiligen Verhältnissen entsprechende Normaldrehzahl einstellen zu können. Außerdem ist er ein- und auskuppelbar, zweckmäßig unter Einfluß eines Windgeschwindigkeitsmessers 7, um bei einem Hub- und Tragschrauber eine selbsttätige Inbetriebsetzung zu erhalten, sobald die zur Erzeugung der Eigendrehung erforderliche Geschwindigkeit des Fahrtwindes erreicht ist.
Um den Widerstandsunterschied an den Flügeln zu ändern, können die Klappen auch in Richtung der Längsachse der betreffenden Fügel bewegt werden, wodurch ihr Hebelarm größer wird. Ferner kann die Verstellung entgegen einer Federkraft erfolgen, und zwar sowohl bei der Längsverstellung als auch bei der Schwenkbewegung. In der Abbildung ist schließlich auch gezeigt, daß die Verstellung der Klappen periodisch erfolgen kann, beispielsweise dadurch, daß das Verstellgestänge auf einer Kurve der Muffe 8 abläuft.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Stellschraube mit Flügeln, die aus der Vereinigung eines hubschraubenartig mit gleicher oder annähernd gleicher Steigung ausgebildeten äußeren Teiles mit einem inneren tragschraubenartig ohne oder mit geringer Anstellung ausgebildeten, unverwundenen Teil bestehen, dessen Länge sich nicht über den halben Halbmesser hinaus erstreckt.
2. Stellschraube nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung an sich bekannter, den Luftwiderstand jedes Flügels jeweils bei seinem Rücklauf erhöhender, die Eigendrehung unterstützender Organe an dem Tragschraubenteil des Flügels.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA60648D 1930-10-25 1931-02-10 Steilschraube Expired DE649057C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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HU649057X 1930-10-25

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DE649057C true DE649057C (de) 1938-04-23

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ID=10979862

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DEA60648D Expired DE649057C (de) 1930-10-25 1931-02-10 Steilschraube

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DE (1) DE649057C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2499376A (en) * 1943-07-30 1950-03-07 Sperry Corp Control system for variable pitch propellers
DE4444256A1 (de) * 1994-12-13 1996-06-20 Gerhard Benker Rotorblattaufbau für einen Hubschrauber
DE19713591A1 (de) * 1997-04-02 1998-10-08 Karl Mayer Drehflügelflugzeug mit Schlagflügelrotoren

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US2499376A (en) * 1943-07-30 1950-03-07 Sperry Corp Control system for variable pitch propellers
DE4444256A1 (de) * 1994-12-13 1996-06-20 Gerhard Benker Rotorblattaufbau für einen Hubschrauber
DE4444256C2 (de) * 1994-12-13 1999-03-04 Gerhard Benker Rotorblattaufbau für einen Hubschrauber
DE19713591A1 (de) * 1997-04-02 1998-10-08 Karl Mayer Drehflügelflugzeug mit Schlagflügelrotoren
DE19713591C2 (de) * 1997-04-02 2001-01-04 Karl Mayer Rotor für ein Drehflügelflugzeug mit Schlagflügelantrieb

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