DE650443C - Nach oben zusammenklappbare, mit Schlittenkufen ausgeruestete Tragbahre - Google Patents

Nach oben zusammenklappbare, mit Schlittenkufen ausgeruestete Tragbahre

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DE650443C
DE650443C DEA77617D DEA0077617D DE650443C DE 650443 C DE650443 C DE 650443C DE A77617 D DEA77617 D DE A77617D DE A0077617 D DEA0077617 D DE A0077617D DE 650443 C DE650443 C DE 650443C
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stretcher
hinges
sled runners
cross struts
wire rope
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G1/00Stretchers
    • A61G1/013Stretchers foldable or collapsible
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G7/00Beds specially adapted for nursing; Devices for lifting patients or disabled persons

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  • Veterinary Medicine (AREA)
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  • Blinds (AREA)

Description

  • Nach oben zusammenklappbare, mit Schlittenkufen ausgerüstete Tragbahre Von Tragbahren, die man auch im Felde verwenden will, wird gefordert, daß sie in zusammengelegtem Zustand so wenig wie möglich Platz brauchen und so leicht sind, ( daß sie, wenn möglich mit anderer Last, von einem einzigen Mann getragen werden können.
  • Bekannt ist es nun, eine Tragbahre zusammenlegbar zu machen, auch sie zu diesem Zweck mit vier Holmen zu versehen, von denen je zwei Holme über ein Scharnier zusammenklappbar sind. Weiterhin ist es bekannt, die Holme auf Schlitten oder Schneeschuhkufen anzuordnen, um so eine im Celände fortziehbare und besonders auf Schnee gleitbare Tragbahre zu schaffen. Anderseits soll sie auch von Trägern angehoben und fortgetragen werden können. Hierbei ist es ein Erfordernis, daß in der ausgestreckten Lage die die zusammenklappbaren Holmenpaare verbindenden Scharniere in der ..geöffneten Lage gesichert sind, damit beim Anheben der Bahre an den Griffen ein Zusammenklappen um diese in der Mitte liegenden Scharniere mit Sicherheit ausgeschlossen ist. Zur Sicherung solcher Scharniere in der geöffneten und geschlossenen Stellung kennt die Technik mehrere Vorschläge, die darauf hinauslaufen, nach der Einstellung von Hand aus gewisse Sicherungen einzuschalten oder bei Schnappsicherungen diese bei einem Verstellen von Hand. aus zunächst zu lösen.
  • Eine Tragbahre ist nun ein Gerät, das seinem Verwendungszweck entsprechend sehr schnell aus der zusammengeklappten in die äusgestreckte, betriebsfertige Lage gebracht werden muß, denn von der Schnelligkeit der Umstellung kann mitunter viel abhängen. Es ist daher erforderlich, zusätzliche Handbetätigungen, Entsicherungen und Sicherungen, bei der jeeeiligen Umstellung möglichst zu vermeiden. In dieser Hinsicht vermbgen die bisher bekannten Bauarten von Trag- und Feldbahren nicht zu befriedigen.
  • Um die genannten Nachteile zu beheben, ist gemäß der Erfindung eine nach oben zusammenklappbare und mit Schlittenkufen ausgerüstete Tragbahre, deren Holme in der Mitte durch ein Gelenk unterteilt und an den Enden durch gelenkig angeordnete zweiteilige Querstreben verbunden sind, mit einem vorzugsweise eine Spannvorrichtung aufweisenden endlosen Drahtseil ausgerüstet, das unterhalb der Holmgelenke durch Löcher der Kufenbögen und an den Holmenden über Rollen geführt ist, so daß es beim Spreizen der Querstreben gespannt wird und dadurch. .die Bahre starr in der Gebrauchslage sichert. Zusätzlich sind an jeder Längsseite der Bahre im Stoff der Tragfläche und ar. den Enden in der Nähe der Querstrebenscharniere befestigte Drahtseile vorgesehen.
  • Ein Ausführungsbeispiel :einer Tragbahre gemäß der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt, -und zwar zeigen Fig. i die Tragbahre in Seitenansicht, Fig. a dieselbe in Draufsicht und Fig.3 und 4 die 'Bahre zusammengelegt, von zwei Seiten aus gesehen. Der obere Rahmen der Tragbahre besteht aus vier Trägerhälften -aus zweckmäßigem Material, am besten aber aus aus Holz hergestellten Leisten i, 2, 3 und q., von welchen je zwei und zwei an den Enden miteinander' mittels der Gelenke 5 und 6 verbunden sind;-Letztere ermöglichen es, daß sich die Trägerhälften i, 2 bzw. 3, q. bei der Biegung aufwärts gegeneinander drehen, jedoch eine Drehung bzw. Zusammenfaltung in entgegengesetzter Richtung verhindern. Die Querstreben 7 und .8 bestehen aus je zwei Teilen und sind mit den Rahmenleisten mittels der nach innen drehbaren Scharniere 13 verbunden. Die beiden-Querstrebenteile sind untereinander mittels Scharniere 9 derart verbunden, daß sie in der Pfeilrichtung ;gedreht werden können, also in das Innere der Tragbahre. Die Scharniere 13 !und 9 haben am besten die Form eines sog. Winkelscharniers. Unter jeder Rahmenleiste befindet sich eine mit ihr festverbundene Kufe io, so daß also vier vorgesehen sind. Jede Kufe ist am Ende nach oben gegen ihren Verbindungspunkt am Rahmenholz gebogen. Wenn die Rahmenleisten mit Hilfe der Gelenke 5 und 6 ausgestreckt sind, bilden die Kufen zwei Schlitten für die Tragbahre. Das Drahtseil i i läuft unterhalb der Holmgelenke 5 und 6 durch Löcher der Kufenbögen 12 und an den vier Ecken der Bahre in der Nähe der Scharniere 13 über Rollen I3a. Die beiden Enden des Drahtseils sind durch eine Spannvorrichtung'i4 verbunden, wodurch dem Drahtseil die gewünschte Spannung gegeben wird. Dieses Drahtseil ist der wesentlichste Bestandteil der Erfindung, da @es die Bahre in der Gebrauchslage hält. Das Drahtseil verhindert also, daß sich die Tragbahre beim Trägen in der Mitte nach iuiten durchbiegt und, da @es an den Enden der Tragbahre in der Nähe der Querstreben federnd auftretende Stöße abfängt, können die Querstreben nicht durch kleinere Stöße bei den Scharnieren 9 nach innen gebogen werden, sondern es erfordert eine größere in der Pfeilrichtung wirkende Kraft, um sie nach innen zu drehen.
  • Die Bahre wird mit passendecri Stoff, z. B. Leder o. dgl., bekleidet, welcher um die Raii.-inenleisten i, 2, 3 und q. herum befestigt wird. Außer als Tragfläche wirkt der Stoff aucf als Hindernis für die Tragbahre, sich auszubreiten. Im Stoff sind an den beiden Längsseiten der Bahre nachzustellende Drahtseile 18, die mit ihren Enden in der Nähe der Scharniere 13 befestigt sind, vorgesehen, welche bezwecken, daß sich die Rahmenleisten bei der Belastung bei den Gelenken 5 und 6 nicht zu sehr nach innen biegen, -welche Absicht noch außerdem durch die Befestigung der Seile am Stoff gefördert wird. An den Scharnieren 9 befinden. sich zweckmäßig Schlingen 16, welche beim Ziehen der Bahre Verwendung finden, während zum Tragen der Bahre die Handgriffe 17 dienen. Zur Befestigung des Kranken auf der Bahne und zum Zusammenhalten der Tragbahre in der Verpackung sind die Riemen 15 vorgesehen.
  • Wenn man die Tragbahre zusammenlegen will, werden die beiden Enden bei den Scharnieren 9 in Pfeilrichtung nach innen gescho--ben, wobei die Rahmenleisten i, 2, 3 und q. in eine zueinander parallele Lage zusammengedrückt werden. Alsdann wird die Trage nach oben um die Gelenke 5 und 6 zusammengelegt und durch die Riemen 15 zusammengehalten.
  • Beim Öffnen werden zunächst die Riemen 15 gelöst, und dann wird die Tragbahre durch eine Drehung um die Gelenke 5 und 6 auseinandergeklappt, wonach die Querstreben 7 und 8 durch Ziehen der Schlingen 16 gestreckt werden. Dadurch wird sowohl der Stoff der Tragfläche wie auch das Drahtseil ausgespannt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Nach oben zusammenklappbare, mit Schlittenkufen ausgerüstete Tragbahre, deren Holme in der Mitte durch ein. Gelenk unterteilt und an den Enden durch gelenkig angeordnete zweiteilige Querstreben -verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein vorzugsweise mit einer Spannvorrichtung (1q.) versehenes endloses Drahtseil (I I) unterhalb der Hohngelenke (5, 6) durch Löcher der Kufenbögen (i2) und an den Holmenden über Rolleu (i34 ) geführt ist, so daß es beim Spreizen ' der Querstreben (7, 8) gespannt wird und dadurch die Bahre starr in der Gebrauchslage sichert. -2. Tragbahre nath Anspruch- i, gekennzeich:net durch an -jeder Längsseite der Bahre vorgesehene, vom Stoff der Trag-#Iäche umgebene und mit ihren Enden in der Nähe der @Querstnebenscharniere (I3) befestigte Drahtseile (i8).
DEA77617D 1935-11-12 1935-11-12 Nach oben zusammenklappbare, mit Schlittenkufen ausgeruestete Tragbahre Expired DE650443C (de)

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