DE650325C - Anlage mit einer gasgefuellten elektrischen Entladungsroehre - Google Patents

Anlage mit einer gasgefuellten elektrischen Entladungsroehre

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DE650325C
DE650325C DEN38383D DEN0038383D DE650325C DE 650325 C DE650325 C DE 650325C DE N38383 D DEN38383 D DE N38383D DE N0038383 D DEN0038383 D DE N0038383D DE 650325 C DE650325 C DE 650325C
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DE
Germany
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discharge tube
ignition
ignition device
switch
gas
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Expired
Application number
DEN38383D
Other languages
English (en)
Inventor
Eduard Gerardus Dorgelo
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Philips Intellectual Property and Standards GmbH
Original Assignee
Philips Patentverwaltung GmbH
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Publication date
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Publication of DE650325C publication Critical patent/DE650325C/de
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B41/00Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
    • H05B41/02Details
    • H05B41/04Starting switches
    • H05B41/048Starting switches using electromagnetic relays

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Fuses (AREA)

Description

Gasgefüllte elektrische Entladungsröhren werden zuweilen mit selbsttätigen Zündvorrichtungen kombiniert. So ist es z. B. bekannt, eine derartige Röhre in Reihe mit einer Drosselspule zu schalten und parallel zur Röhre einen die Röhre kurzschließenden Stromzweig anzuordnen, in dem ein elektromagnetischer Schalter liegt, der von der Reihendrosselspule betätigt wird. Bei der Inbetriebsetzung der Entladungsröhre ist dieser Schalter geschlossen, so daß bei der Einschaltung der Stromquelle der parallel zur Röhre liegende Stromzweig sowie die Drosselspule vom Strom durchflossen werden, wodurch sich der Schalter öffnet. Es wird infolge dieser Stromunterbrechung in der Drosselspule ein Spannungsstoß erzeugt, der die Entladungsröhre zünden soll. Findet diese Zündung tatsächlich statt, so fließt der Entladungsstrom durch die Drosselspule, so daß der Schalter geöffnet gehalten wird. Zündet die Entladungsröhre jedoch nicht, so schließt sich der Schalter wieder, wodurch die Entladungsröhre aufs neue kurzgeschlossen wird und das gleiche Spiel sich wiederholt. Ist die Entladungsröhre schadhaft, so daß sie nicht gezündet werden kann, so bleibt die Zündvorrichtung ununterbrochen in Tätigkeit, was zu einer Beschädigung dieser Vorrichtung, z. B: dem Zusammenbacken des Schalters, und zu sonstigen Störungen, z. B. Radiostörungen, führen kann.
Auf ähnliche Übelstände stößt man auch bei anderen selbsttätigen Zündvorrichtungen, z. B. bei denjenigen, die bei Entladungsröhren mit flüssigen Ouecksilberelektroden verwendet werden und diese Röhren durch eine Kippbewegung zünden, durch welche die Elektroden zeitweise miteinander in Berührung kommen. Bei derartigen Einrichtungen hat man versucht, den Ubelstand der ununterbrochenen Tätigkeit der Zündvorrichtung bei dem Nichtarbeiten der Entladungsröhre dadurch zu beseitigen, daß die Zündvorrichtung mit einem Bimetallschalter versehen wird, der, wenn die Zündvorrichtung arbeitet, von Strom durchflossen und erhitzt wird. Arbeitet nun die Zündvorrichtung während einiger Zeit vergeblich, so wird der Bimetallschalter so heiß, daß er den Stromkreis der Zündvorrichtung unterbricht und letztere außer Betrieb setzt.
Ein derartiger Schutz mit Hilfe eines Bimetallschalters ist jedoch ziemlich kostspielig, da dieser Schalter nicht nur die Anschaffungskosten der Anlage erhöht, sondern auch eine Arretiervorrichtung vorzusehen ist, die den Bimetallschalter geöffnet hält, nach-
*) Von dem Patentsitcher ist als der Erfinder angegeben worden:
Eduard Gerardus Dorgelo in Eindhoven, Holland.
dem die Zündvorrichtung· außer Betrieb gesetzt worden ist. Wäre diese Arretiefvorrichtung nicht vorhanden, so würde nach der Abkühlung des Bimetalles die Zündvorrichtung wieder in Tätigkeit gesetzt werden.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anlage mit einer gasgefüllten elektrischen, insbesondere zum Aussenden von Strahlen bestimmten Entladungsröhre und einer Zündvorrichtung, die selbsttätig wiederholt betätigt wird, solange die Zündung der Entladungsröhre nicht erfolgt ist, und sie hat den Zweck, auf einfache, wenig kostspielige Weise den Nachteil zu vermeiden, der mit dem ununterbrochenen Arbeiten der Zündvorrichtung beim Nichtfunktionieren der Entladungsröhre verbunden ist.
Erfindungsgemäß, ist in dem Betätigungskreis dieser Zündvorrichtung eine Schmelzsicherung mit hohem positivem Temperaturkoeffizienten ' des elektrischen Widerstandes vorgesehen, in solcher Schaltung, daß sie nur während der Tätigkeit der Zündvorrichtung von Strom durchflossen ist, beim Durchschmelzen aber diese Vorrichtung außer Tätigkeit setzt, und in solcher Bemessung, daß sie nach einer bestimmten Anzahl vergeblicher Zündversuche durchschmilzt. Wird die Anlage in Betrieb gesetzt und fängt die Zündvorrichtung zu arbeiten an, so hat die Schmelzsicherung noch eine niedrige Temperatur, so daß ihr Widerstand gering ist und sie nur wenig erhitzt wird. Bei längerem Arbeiten der Zündvorrichtung erhält die Schmelzsicherung eine höhere Temperatur sowie einen höheren Widerstand, so daß sie immer stärker erhitzt wird und schließlich, nachdem die Zündvorrichtung einige Zeit lang gearbeitet hat, durchschmilzt und diese Vorrichtung außer Tätigkeit setzt. Es hat sich ergeben, daß auf diese Weise ein genau eingestellter Schutz der Zündvorrichtung erhalten werden kann, was nicht der Fall ist bei Verwendung einer gewöhnlichen Schmelzsicherung mit einem Temperaturkoeffizienten, der praktisch gleich Null ist.
Als Schmelzsicherung kann z. B. ein in einer Wasserstoffatmosphäre oder in der Luft angeordneter Eisendraht verwendet werden. Derartige Widerstände sind in der Technik allgemein bekannt. Die in der Anlage gemäß der Erfindung als Schmelzsicherung verwendeten Widerstände können sehr geringe Ausmaße aufweisen.
Unter gasgefüllten Entladungsröhren sind hier nicht nur Röhren mit einer aus einem oder mehreren Gasen bestehenden Füllung, sondern auch Entladungsröhren mit einer Füllung von Dampf oder von Gas und Dampf zu verstehen.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der eine Anlage gemäß der Erfindung beispielsweise schematisch dargestellt ist.
Diese Anlage weist eine Entladungsröhre 1 auf, die von bekannter Bauart sein kann und z. B. aus einer Natriumdampfentladungsröhre zu Beleuchtungszwecken besteht. Die Röhre 1 ist in Reihe mit der Vorschaltdrosselspule 2 an eine Wechselstromquelle 3 angeschlossen. Parallel zu der Röhre 1 liegt der Stromzweig 4, in dem sich ein Schalter 5 und eine Schmelzsicherung 6 mit hohem positivem Temperaturkoeffizienten des elektrischen Widerstandes befinden. Diese Sicherung besteht aus einem mit Wasserstoff oder Luft gefüllten Glaskolben, in dem ein, Eisendraht ausgespannt ist. Der Schalter 5 ist als elektromagnetischer Schalter ausgebildet und wird von der Spule 2 betätigt. Wird diese Spule nicht von Strom durchflossen, so ist der Schalter 5 !geschlossen. Er wird geöffnet, wenn durch die Spule 2 ein Strom hinreichender Stärke fließt. Bei der Inbetriebsetzung der Anlage wird der Hauptschalter 7 geschlossen. Da die Röhre 1 durch den Schalter 5 kurzgeschlossen ist, fließt durch die Drosselspule 2, den Schalter 5 und die Sicherung 6 ein Strom. Durch das Magnetfeld der Drosselspule2 öffnet sich der Schalters, was zur Folge hat, daß in der Drosselspule ein Spannungsstoß erzeugt wird, der die Entladungsröhre ι zu zünden versucht. Wenn dies gelingt, so bleibt der Schalter 5 unter dem Einfluß des die Drosselspule 2 durchfließenden Entladungsstroms geöffnet. Findet die Zündung der Entladungsröhre nicht statt, so schließt sich der Schalters wieder, so daß das Spiel der Zündung von neuem anfangen kann. Findet auch bei wiederholten Versuchen die Zündung nicht statt, so bleibt die Zündvorrichtung nur so lange in Tätigkeit, bis der Widerstand 6 von dem während des Betriebes der Zündvorrichtung durch den Stromzweig 4 fließenden Strom so stark erhitzt wird, daß er durchschmilzt, was zur Folge hat, daß die Zündvorrichtung nicht mehr arbeiten kann. Der Widerstand 6 ist nun zu ersetzen und gleichzeitig kann dem Defekt an der Entladungsröhre abgeholfen werden.

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    i. Anlage mit einer gasgefüllten elektrischen, insbesondere zum Aussenden von Strahlen bestimmten Entladungsröhre und mit einer Zündvorrichtung, die selbsttätig wiederholt betätigt wird, solange die Zündung der Entladungsröhre nicht erfolgt ist, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Betätigungsstromkreis dieser Zündvorrichtung eine Schmelzsicherung mit ho-
    hem positivem Temperaturkoeffizienten des elektrischen Widerstandes vorgesehen ist, in solcher Schaltung, daß sie nur während der Tätigkeit der Zündvorrichtung von Strom durchflossen ist, beim Durchschmelzen aber diese Vorrichtung außer Tätigkeit setzt, und in solcher Bemessung, daß sie nach einer bestimmten Anzahl vergeblicher Zündversuche durchschmilzt. 2.. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmelzsicherung aus einem in einer Atmosphäre von Wasserstoff oder Luft angeordneten Eisendraht besteht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEN38383D 1935-07-20 1935-07-20 Anlage mit einer gasgefuellten elektrischen Entladungsroehre Expired DE650325C (de)

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