DE649476C - Gluehkathodenroehre, insbesondere Roentgenroehre, fuer hohe Spannungen mit geerdeter Schutzhuelle - Google Patents

Gluehkathodenroehre, insbesondere Roentgenroehre, fuer hohe Spannungen mit geerdeter Schutzhuelle

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DE649476C
DE649476C DEK122440D DEK0122440D DE649476C DE 649476 C DE649476 C DE 649476C DE K122440 D DEK122440 D DE K122440D DE K0122440 D DEK0122440 D DE K0122440D DE 649476 C DE649476 C DE 649476C
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J35/00X-ray tubes
    • H01J35/02Details

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  • X-Ray Techniques (AREA)

Description

Es sind bereits metallische Röntgenröhren bekanntgeworden, bei denen der metallene Röhrenkörper derart gestaltet ist und die isolierenden Teile derart angeordnet sind, daß diese einschließlich der Verbindungsstellen außerhalb des von der wirksamen Fläche der Antikathode bestimmten Strahlenbüschels liegen.
Des weiteren ist auch eine Röntgeneinrichtung mit einer hochspannungs- und strahlengeschützten Röntgenröhre vorgeschlagen worden, bei der Röhren benutzt werden, deren Elektroden durch nach außen offene Hohlkörper getragen werden und bei der die hochisolierten Zuleitungskabel in diese Hohlkörper eingeführt und an die Elektroden angeschlossen sind. Die Röhrenenden und die isolierenden Kabelenden sind derart konisch ausgebildet, daß sie sich unmittelbar aneinander anlegen, und zwar derart, daß einzig die einspringenden, von den Kabeln erfüllten hohlen Röhrenenden die Spannung zwischen den Elektroden und den geerdeten Kabelmänteln aufnehmen. Es ist auch möglich, in die Kabelenden Kondensatorbelegungen einzubetten, die gegebenenfalls noch potential gesteuert werden können.
Andererseits ist es auch bekannt, zur Vermeidung von Glasdurchschlägen die Röntgenröhre mit einem doppelwandigen Mantel zu versehen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine durch eine geerdete Umhüllung vor Berührung geschützte Glühkathodenröhre, insbesondere Röntgenröhre, für hohe Spannungen, bei der die eingestülpten Röhrenenden als Endverschlüsse von mit geerdeten Hüllen versehenen Kabeln ausgebildet sind, deren ohne die Schutzhülle eingeführte isolierte Enden innerhalb und außerhalb der anliegenden Glaseinstülpungen das Spannungsgefälle aufnehmen. Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß bei den bisherigen Glasröhren, die auch gegebenenfalls von einem ,geerdeten metallischen Schutzgehäuse umgeben waren, immer noch zwischen der den Hochvakuumraum einhüllenden Glaswandung und der geerdeten Schutzhülle ein schädlicher Luftraum verbleibt, so daß Gasaufladungen auftreten,
Erfindungsgemäß wird dieser Nachteil dadurch vermieden, daß bei einer solchen Anordnung von geerdeter Röhrenhülle und geerdeten Kabelhüllen, bei der die Röhrenhülle sich derart an die Kabelhüllen anschließt, daß einzig die einspringenden, von den Kabelenden erfüllten Hohlräume der Röhre die Spannungen aufnehmen, die Röhrenhülle durch eine unmittelbar auf der äußeren oder der inneren Wandung liegende leitende Schicht gebildet ist. Nunmehr kann auch zum Schütze gegen mechanische Beanspruchungen in bekannter Weise eine
metallische Schutzhaube um die so beschaffene Glühkathodenröhre herum angeordnet werden, ohne daß sich zwischen der auf der Glaswandung befindlichen leitendes; Schicht und dem äußeren geerdeten Man;tipl. der Schutzhaube ein Feld bilden kann Gegenüber den rein metallischen Röhren ergibt die Erfindung den Vorteil, daß bei gleicher Wirkung das Hochvakuum bei Verwendung von Glasröhren besser aufrechterhalten werden kann. Die gemäß der Erfindung ausgebildete Röhrenwandung kann in an sich bekannter Weise von den Elektroden durch mindestens eine isolierende Zwischenwand getrennt sein. Teile der Zwischenwände können, wie ebenfalls an sich bekannt ist, leitend gemacht sein, indem sie mit leitenden Schichten überzogen oder aus leitendem Werkstoff hergestellt sind. Die Potentiale der leitenden Teile der Zwischenwände werden dabei zweckmäßig vom Kabelende aus gesteuert. Die leitenden Schichten können sich in bekannter Weise abwechselnd von der Anoden- und Kathodenseite der Röhre aus in das Innere erstrecken; ihre Potentiale werden dann entsprechend abwechselnd von der Anoden- bzw. Kathodenzuleitung gesteuert.
In den Abbildungen sind Ausführungsbeispiele gemäß der Erfindung dargestellt.
Nach Abb. 1 werden die das Spannungsgefälle zwischen der Antikathode 11 und der Kathode 12 und den geerdeten Mänteln 13, 14 aufnehmenden Kabelenden 15, 16 in die Röhrenenden derart eingeführt, daß sie sich an die nach den Elektroden zu konisch zusammenlaufenden Glaswandungsteile 17, 18 anlegen, die sowohl innen als auch außen ebenfalls zur Aufnahme des Spannungsgefälles dienen. Das übrigbleibende Teil der Röhrenwandung 19 wird von einer leitenden Schicht 20 umgeben, die mit dem geerdeten Hochspannungsschutz 13, 14 der Kabel verbunden ist. Die in dem Ausführungsbeispiel auf der äußeren Oberfläche der Röhrenwandung 19 gezeichnete Metallisierung 20 kann auch allein auf die Innenwandung 19 gelegt und durch eine Einschmelzung mit Erde verbunden werden. Es ist auch möglich, auf die innere und äußere Röhremvandung 19 derartige Metallbelegungen aufzubringen.
In Abb. 2 ist im wesentlichen die gleiche Ausführung wie in Abb. 1 gezeigt, nur daß zwischen der Röhrenwandung 19 und dem äußeren Metallmantel 20 und den Elektroden 11, 12 eine isolierende Zwischenwand 21 vorgesehen ist, die den Vakuumraum der Röhre in zwei Abteilungen 22 und 23 zerlegt.
Nach Abb. 3 erstreckt sich die Abteilung 23 auch bis in den das Spannungsgefälle aufnehmenden Glasteil 17 der Röhre.
Abb. 4 zeigt die Verwendung von mehreren derartigen Zwischenwänden 21, 24 zwischen der äußeren Röhren wan dung 19 und den Elektroden 11, 12. Die Zwischenwände 31, 24 sind zum Teil mit leitenden Schichten ■.25, 26 bedeckt, die über Einschmelzungen 27, 28 von den auf den Kabelenden aufgebrachten Leitern 29, 30 potential gesteuert werden können. Die Potentiale für die Steuerringe können ihnen durch das Kabel zugeführt werden, oder es kann durch Anordnung eines Widerstandes in dem Kabelendverschluß ein Spannungsgefälle erzeugt werden, oder es können auch die leitenden Steuerringe 29, 30 kapazitiv beeinflußt werden. Als Widerstand kann eine geeignete versetzte Vergußmasse oder ein entsprechend beschaffenes öl im Kabelendverschluß verwendet werden. Die Enden der leitenden Schichten 25, 26 können noch in Glimmrillen 31, 32 auslaufen.
In Abb. 5 sind zwischen der äußeren Röhrenwandung 19 und den Elektroden 11, 12 Zwischenschichten 21, 24, 33, 34 vorgesehen, auf denen die leitenden Schichten 25, 2(5, 35, 36 so versetzt gegeneinander aufgebracht sind, daß sie abwechselnd von der Anoden- und Kathodenseite her potential gesteuert werden können. Durch diese Maßnahme wird eine Verlängerung des Kriechweges innerhalb der Röhren erzielt.
Schließlich zeigt Abb. 6 zwischen der Röhren wandung 19 und den Elektroden zur besseren Aufteilung der Spannungsbeanspruchung dienende Ringspalte 37, 38, die dadurch hergestellt sind, daß von den Enden der Röhre aus leitende bzw. leitend gemachte, im Inneren der Röhre frei endende Zwischenwandungen 39, 40 sich nach den Elektroden zu erstrecken und ihre freien Enden dort einander in verschiedenen Abständen gegenüberstehen. Auf diese Weise werden die vagabundierenden Elektronen ebenso wie durch die Einfügung der oben beschriebenen Zwischenwand gehindert, auf die äußere Röhrenwandung 19 zu gelangen.

Claims (6)

  1. Patentansprüche:
    i. Durch eine geerdete Umhüllung vor Berührung geschützte Glühkathodenröhre, insbesondere Röntgenröhre, für hohe Spannungen, bei der die eingestülpten Röhrenenden als Endverschlüsse von mit geerdeten Hüllen versehenen Kabeln ausgebildet sind, deren ohne die Schutzhülle "5 eingeführte isolierte Enden innerhalb und außerhalb der anliegenden Glaseinstülpungen das Spannungsgefälle aufnehmen, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer solchen Anordnung von geerdeter Röhrenhülle und geerdeten Kabelhüllen, bei der die Röhrenhülle sich derart an die Kabel-
    hüllen anschließt, daß einzig die einspringenden, von den Kabelenden erfüllten Hohlräume der Röhre die Spannung aufnehmen, die Röhrenhülle durch eine unmittelbar auf der äußeren oder der inneren Wandung liegende leitende Schicht gebildet ist.
  2. 2. Glühkathodenröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhrenwandung von den Elektroden durch mindestens eine isolierende Zwischenwand getrennt ist.
  3. 3. Glühkathodenröhre nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Teile der Zwischenwände dadurch leitend gemacht sind, daß sie mit leitenden Schichten überzogen oder aus leitendem Werkstoff hergestellt sind.
  4. 4. Glühkathodenröhre nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Potentiale der leitenden Teile der Zwischenwände vom Kabelende aus gesteuert sind.
  5. 5. Glühkathodenröhre nach Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die leitenden Schichten abwechselnd von der Anoden- und Kathodenseite der Röhre aus sich in das Innere erstrecken und ihre < Potentiale entsprechend abwechselnd von der Anoden- bzw. Kathodenzuleitung gesteuert sind.
  6. 6. Glühkathodenröhrenach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur besseren Aufteilung der Spannungsbeanspruchung von den beiden Enden der Röhre aus sich nach den Elektroden zu leitende bzw. leitend gemachte, im Inneren der Röhre frei endende Zwischenwandungen erstrecken, die ihre freien Enden in verschiedenen Abständen einander zukehren.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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