AT143427B - Hochspannungs-Entladungsgefäß, insbesondere Röntgenröhre. - Google Patents

Hochspannungs-Entladungsgefäß, insbesondere Röntgenröhre.

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AT143427B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Hoehspannungs-Entladungsgefäss, insbesondere llöntgenröhre.   
 EMI1.1 
 

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 fertiggestellt und auf dessen Oberfläche unter Vermeidung jeglicher   Zwischenräume   und gasförmiger Einschlüsse der isolierende Baustoff aufgebracht wird. Die aus diesem Material bestehenden Wandungteile lassen sich leicht in jeder Form herstellen ; sie können, wenn eine weitere Verbesserung der Isolation längs der Aussenwandung erwünscht ist, mit rippen-oder wellenartigen Vorsprüngen versehen werden. 



   Zweckmässig besteht das äussere Gefäss aus zwei becherförmigen Isolierkörpern, die über die Enden des inneren Gefässes geschoben sind. Eine besonders vorteilhafte Bauart ergibt sich, wenn der Entladungsraum mit einem Metallteil umgeben wird. Die Isolierkörper, welche die äussere Gefässwandung bilden, können dann an dem Metallteil befestigt werden, der mit der gläsernen oder glasartigen Wandung hochvakuumdicht verschmolzen ist. Eine derartige Bauart ergibt eine besonders feste und haltbare Entladungsröhre. 



   Die mechanische Haltbarkeit einer. Entladungsröhre nach der Erfindung gestattet es, weitere Isolierkörper zur Aufnahme der Enden von Hochspannungskabeln für die Stromzuführung an die Elektroden direkt an der hochisolierenden Gefässwandung anzubringen, so dass die Elektroden bzw. deren Einschmelzstellen vom Gewicht und Zug der Kabel völlig entlastet sind. 



   Die äussere Gefässwandung wird an den Stellen, wo die Elektroden mit dem inneren Gefäss verschmolzen sind, zweckmässig mit Vorsprüngen versehen, um den Isolationsweg zu vergrössern. 



   Die Aussenoberfläche des äusseren Gefässes kann man durch geeignete Mittel leitend ausbilden, so dass sie   zweckmässig   mit äusseren Metallbelägen der Hochspannungsleiter gemeinsam an Erde gelegt werden kann und die Röhre auch während des Betriebes gefahrlos zu berühren ist. 



   In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiels eines   Hochspannungs-Entladungsgefässes,   u.   zw.   einer Röntgenröhre nach der Erfindung im   Längsschnitt,   dargestellt. 



   Die Anode 1 und die Kathode 2, die aus einem Glühdraht 3 und einer diese umgebenden elektrostatischen Sammelvorrichtung 4 besteht, sind in ein aus einer dünnen Glaswandung 5 bestehendes Entladungsgefäss eingeschmolzen. Die Glaswandung 5 wird durch starkwandige becherförmige Isolatoren 6 und 7 unmittelbar bedeckt. Der Mittelteil der Wandung besteht in beiden Ausführungsbeispielen aus einem Metallring   8,   der mit der inneren Schicht 5 der Gefässwandung hoehvakuumdieht verschmolzen ist. Mit den hochisolierenden Wandteilen 6 und 7 sind, ebenfalls ohne Zwischenraum, die Isolierkappen 9 und 10 verbunden.

   Diese tragen die Anschluss- und Befestigungsmittel für die mit den Elektroden der Röhre verbundenen Hochspannungskabel 23 und   14.   Die Isolierstücke 9 und 10 sind in Fig. 1 von Metallhauben 11, 12 umschlossen, welche mit dem äusseren geerdeten Kabelbelag 15 und mit einer Metallhülle 16 auf der Oberfläche der Gefässwandung leitend verbunden sind. 



   Die Isolatoren 6,7, 9 und 10 können aus einer Kunstharzmasse, wie dem unter dem Namen Philite"bekannten Material, oder z. B. aus einer   porzellanähnliehen   keramischen Masse bestehen. 



   Zum Schutz gegen Röntgenstrahlen, die nicht durch das Fenster 17 austreten, ist die Röhre mit einem Bleibelag 18 versehen. Der Spalt zwischen der Glasschicht 5 und den Isolatoren 6 und 7 ist mit einer Kittmasse 28 ausgefüllt. 



   Die in Fig. 2 abgebildete Ausführungsform unterscheidet sich von der nach Fig. 1 dadurch, dass sich die äussere Gefässwandung über den Metallteil 8 und der Bleischicht 18 erstreckt. Die Isolierkappen 9 und 10 setzen sich weiter über die Röhre fort und sind durch ein Metallstück 19 miteinander verbunden, an dem sie mittels Schrauben 20 unter Zwischenlage von Federn 21 befestigt sind. Das Ende der Kappen 9   und 20 ist umgebogen und als Endversohluss für die Hochspannungskabel 23 und 2 ausgebildet. Kathoden-   seitig kommt die elektrische Verbindung mit dem Kabel durch den Stecker 22 und der   Kontaktbiichse   23 und durch die ineinanderschliessenden Kontaktbüchsen 24 und 25 zustande. Anodenseitig greift die mit dem Kabel verbundene Kontaktbüchse 26 in die Büchse 27 der Anode hinein.

   Zweckmässig werden die Isolationskappen 9 und 10 an ihrer Aussenoberfläche mit einer Metallschicht bedeckt, die beim Betriebe 
 EMI2.1 
 
PATENT-ANSPRÜCHE : 
1.   Hochspannungs-Entladungsgefäss,   insbesondere Röntgenröhre, das allseitig mit einem Isoliermantel umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen dem Isoliermantel einerseits und der Gefässwand bzw. den Elektroden oder mit ihnen verbundenen leitenden Teilen anderseits verbleibenden Räume mit einem isolierenden Abdichtungsmittel ausgefüllt sind.

Claims (1)

  1. 2. Hochspannungs-Entladungsgefäss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf das EMI2.2 mässig. durch eine in der Mitte der Röhre liegende Metallmanschette zusammengehalten werden.
    3. Hochspannungs-Entladungsgefäss nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand des Entladungsgefässes einen die Entladungsbahn umgebenden metallenen Teil aufweist, um den die Metallmanschette befestigt ist.
    4. Hochspannungs-Entladungsgefäss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolier- EMI2.3 <Desc/Clms Page number 3> 5. Hochspannungs-Entladungsgefäss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenoberfläche des Isoliermantel mit einer leitenden Schicht, z. B. in Form einer gegebenenfalls geerdeten Metallhaube, unmittelbar bedeckt ist. EMI3.1
AT143427D 1933-07-21 1934-06-16 Hochspannungs-Entladungsgefäß, insbesondere Röntgenröhre. AT143427B (de)

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