DE649397C - Mit peitschenaehnlicher Vorrichtung abzuschleudernder Pfeil - Google Patents
Mit peitschenaehnlicher Vorrichtung abzuschleudernder PfeilInfo
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- DE649397C DE649397C DEP71332D DEP0071332D DE649397C DE 649397 C DE649397 C DE 649397C DE P71332 D DEP71332 D DE P71332D DE P0071332 D DEP0071332 D DE P0071332D DE 649397 C DE649397 C DE 649397C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B6/00—Projectiles or missiles specially adapted for projection without use of explosive or combustible propellant charge, e.g. for blow guns, bows or crossbows, hand-held spring or air guns
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41B—WEAPONS FOR PROJECTING MISSILES WITHOUT USE OF EXPLOSIVE OR COMBUSTIBLE PROPELLANT CHARGE; WEAPONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F41B3/00—Sling weapons
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Description
- Mit peitschenähnlicher Vorrichtung abzuschleudernder Pfeil Gegenstand der Erfindung .ist ein besonders für Sportzwecke passender Wurfpfeil-aus geeigneten Werkstoffen, wie Holz, Metall usw. Im Gegensatz zu den bekannten Pfeilen, die rpit Bogen, Armbrust, elastischen Schnüren, Metallfedern o. dgl. abgeschnellt werden, denen treibende Kraft also. die Elastizität des Materials ist, wird der Wurfpfeil gemäß der Erfindung mit Hilfe einer peitschenähnlichen Vorrichtung mit ganzer Körperdrehkraft geworfen.
- Es sind schon Spielzeuge bekanntgeworden, die sich einer peitschenähnlichen Vorrichtung zum Abschnellen von Pfeilen :oder pfeilähnlichen Gebilden bedienen.
- Die Erfindung hat sich jedoch die Aufgabe gestellt, die bisher nur als Spielzeug verwendeten Wurfpfeile, an die keinerlei Anforderungen in ballistischer Hinsicht gestellt werden konnten, so auszugestalten, daß sie als Sportgerät im wahrsten Sinne des Wortes Verwendung finden können, d.h. daß sie sowohl die volle Entfaltung der Kraft und Elastizität des menschlichen Körpers als auch:die Erzielung sportlicher Höchstleistungen (große Wurfweiten) ermöglichen.
- Um dieses Ziel zu erreichen, war es tiners:eits ierforderlich; Wurfvorrichtungen und Geschoß so auszubilden, daß die gesamten, durch den schraubenartigen Körperschwung in Verbindung mit dem Peitschenstock aufgewandten, durch die Fliehkraftwirkung vervielfältigten Wurfkräfte -möglichst ohne Verlust und ohne ungünstigen Einfluß auf den Pfeil übertrag-en werden können, und andererseits mußte der Pfeil so nusgemittelt und geformt werden, daß @er den verhältnismäßigen großen Anfangsantrieb auch in ,eine entsprechend weite Wurfbahn umzuwandeln imstande ist.
- Der Wurfpfeil gßmäß der Erfindung ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß-der Querschnitt des windschlüpfig ausgebildeten, am rückwärtigen Ende die Stabilisierungsfläche tragenden Pfeilschaftes, von der Spitze ausgehend, in einem solchen Maß abnimmt, daß der Gesamtmassenschw@erpunkt vor die Pfeillängenmitte zu liegen kommt, wobei die Angriffstelie für die Peitschenschnur in unmittelbarer Nähe des Massenschwerpunktes angebracht ist.
- Der windschlüpfig ausgebildete Pfeilschaft besitzt annähernd rechteckigen Querschnitt und eine seitliche Kerbe, deren Spitze im Sinn der Flugrichtung nach vorn weist und die fast bis zur Mitte (Schwerachse) des Pfeilschaftes reicht: In diese Kerbe gieift die Peitschenschnur ein und stützt sich mit einer an ihrem Ende befestigten halbkugelförmigen Hülse gegen die Seitenflächen des Pfeilschaftes ab. In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. i ist eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Draufsicht, Fig: 3 eine Vorderan'. Sicht des Wurfpfeiles, und Fig. 4. zeigt den ` Pfeil in Verbindung mit der Peitsche in Wurfstellung.
- Die Spitze des windschlüpfig ausgebildeten Pfeiles ist mit A, seine am rückwärtigen Ende befindliche Stabilisierungsfläche mit B bezeichnet. Der Schwerpunkt C befindet sich ungefähr in der Mitte des Pfeiles, jedoch näher der Spitze. In unmittelbarer Nähe des Schwerpunktes C ist eine seitliche Kerbe D am Pfeilschaft angebracht, die als Angriffspunkt für die Peitschenschnur dient. In die Kerbe D wird das mit einer glatten Hülse in Form einer hohlen Halbkugel versehene Ende der Peitschenschnur S eingehakt. Die halbkugelförmige Hülse findet bis zum Augenblick des Abschnell@ens des Pfeiles eine sehr.gute Stütze an dessen ebener Seitenfläche, erleichtert aber, da sich annähernd Punktherührung ergibt, deren Loslösen außerordentlich und verringert die dabei auftretende seitliche Kraftkomponente. o, An Stelle der Einkerbung kann auch eine andere geeignete Vorrichtung zum Angriff für die Peitschenschnur vorgesehen sein, z. B. ein Flügelpaar oder ein kurzes feines Röhrchen, in welches das versteifte Ende der Peitschenschnur eingreift. Die rechte Hand schwingt nun die Peitsche S!, indes die linke während des Wurfes so lange wie nötig das Ende des Pfeiles bei B (Fig. 4.) führt. Natürlich kann auch die linke Hand «werfen und die rechte g'iiihren.
- #ie mit dem erfindungsgemäßen Sportgerät e'wiielten Wurfweiten hängen von der Form des Pfeiles (Stromlinienform des geringsten Luftwiderstandes), seinen oben angedeuteten Proportionen, seinem Gewicht, seiner Oberfläche und der richtigen Wahl der Angriffsstelle der Peitschenschnur ab. Die Abmessung und die richtige Elastizität der Peitsche ist gleichfalls von gewissem Einfluß.
Claims (2)
- PATE \T ANSPRÜCHE: i. Mit peitschenähnlicher Vorrichtung abzuschleudernder Pfeil, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des windschlüpfig ausgebildeten, am rückwärtigen Ende die Stabilisierungsfläche tragenden Pfeilschaftes, von der Spitze ausgehend, in einem solchen Maß abnimmt, daß der Gesamtmassenschwerpunkt vor die Pfeillängenmitte zu liegen kommt, wobei die Angriffs,telle(D) für die Peitschenschnur (S) in unmittelbarer Nähe des Massenschwerpunktes angebracht ist.
- 2. Pfeil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das verdickte Ende der Peitschenschnur (S) eine halbkugelförmige Schale trägt, deren konvexe Seite sich gegen die ebene Pfeilschaftseitenfläche legt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT649397X | 1934-12-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE649397C true DE649397C (de) | 1937-08-23 |
Family
ID=3678167
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP71332D Expired DE649397C (de) | 1934-12-20 | 1935-05-28 | Mit peitschenaehnlicher Vorrichtung abzuschleudernder Pfeil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE649397C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4283061A (en) * | 1980-05-07 | 1981-08-11 | Jordan Rolf W | Blow gun dart |
-
1935
- 1935-05-28 DE DEP71332D patent/DE649397C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4283061A (en) * | 1980-05-07 | 1981-08-11 | Jordan Rolf W | Blow gun dart |
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