DE648019C - Maschine zum Ausschneiden von Schuhsohlen o. dgl. aus einer unvulkanisierten Kautschukbahn - Google Patents

Maschine zum Ausschneiden von Schuhsohlen o. dgl. aus einer unvulkanisierten Kautschukbahn

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DE648019C
DE648019C DEU12076D DEU0012076D DE648019C DE 648019 C DE648019 C DE 648019C DE U12076 D DEU12076 D DE U12076D DE U0012076 D DEU0012076 D DE U0012076D DE 648019 C DE648019 C DE 648019C
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rubber
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D3/00Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor
    • B26D3/003Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor specially adapted for cutting rubber

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Description

  • Maschine zum Ausschneiden von Schuhsohlen o. dgl. aus einer unvulkanisierten Kautschukbahn Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Ausschneiden von Schuhsohlen o. dgl. aus einer unvulkanisierten'Kautichukbahn. Die Erfindung wird darin erblickt, däß die Kautschukbahn durch eine in Unterbrechungen wirksame Vorschubvorrichtung einer Vorrichtung zum Markieren und einer Schneidvorrichtung zum Ausschneiden von Sohlen mit den darauf angebrachten Markierungen zugeführt wird, wobei die Kautschukbahn von einer Haspel abgewickelt wird, derenDrehung in Abhängigkeit von dem Schneiden des Kautschuks gesteuert wird. Einzelne dieser Konibinationselernente sind an sich bekannt.
  • So wurde beispielsweise schon vorgeschlagen, bei einer Maschine zum Markieren und Abschneiden von Schlauchsträngem für das Herstellen von Dichtungsringen. für Flaschen o. dgl. die Abschneidmesser im Gleichtakt mit den Markiervorrichtungen arbeiten zu lassen. Bei solchen Schlauchsträngen, von denen dünne Scheiben abgeschnitten werKlen, ist ein einfacher Vorschub möglich, indem einfach beispielsweise die Führungsorgane . für die Markiervorrichtung als Vorschuborgane eingerichtet sind oder die Stränge auch durch diese Markiervorrichtung vorgeschoben werden. Dies ist aber bei einer Maschine zum Ausschneiden von Schuhsohlen o. dgl. aus einer unvulkan@isierten Kautschukbahn, d. h. aus einem- Werkstoff, der verhältnismäßig dünn und in sich nachgiebig ist, nicht möglich. Das Gleiche trifft auch zu für eine bekannte Maschine, bei der von einer Stoffbahn rechteckige Abschnitte hergestellt werden, die zum Herstellen von Zuschnitten für das Futter von Schuhbrandsohlen dienen.
  • Die den Gegenstand der Erfindung bildende Vereinigung liefert jedoch in ihrer Anwendung zum Ausschneiden von Schuhsohlen o. dgl. aus einer unvulkanisierten Kautschukbahn eine wirtschaftlich selbsttätig genau und schnell arbeitende Maschine. Bei einer Maschine zum Ausschneiden von Formstücken aus. einer unvulkanisierten Kautschukbahn muß beispielsweise der Werkstoffvorschub, wie air sich bekannt, derart erfolgen, daß das Abnehmen des Stoffes von der Haspel ohne Anspannung oder Dehnung desselben erfolgt. Hierauf muß auch während der ganzen weiteren Behandlung der Kautschukbahn geachtet werden, d. h. beim Darbieten derselben zum Herstellen von Markierungen auf den Formstücken und zum Ausschneiden derselben. Zu diesem Zweck ist es erforderlich, die Vorschubvorrichturig_ in Unterbrechung wirken zu lassen und die Drehung der Haspel zwecks Nachschubes der Bahn in Abhängigkeit von den Schnitten zu steuern.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit zwei Formen von Schneidv orrichtungen dargestellt, und, -zwar zeigen Fig. i und 2, wenn zusammengesetzt, eine Seitenansicht der Gesamtvorrichtung, Fig. 3 eine Vorderansicht der Abwickelv orrichtung, Fig. d eine perspektivische Teilansicht dieser Vorrichtung, Fig. 5 einen vergrößerten Schnitt nach der Linie N-Y der Fig. 2, Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie XI-XI der Fig. 5, I# ig. ; eine vergrößerte Vorderansicht der Unterschneidv orrichtung, Fig. 8, g und- io Schnitte nach den Linien NVI-KVI, NVII-1VII und NVIII-KVIII der Fig. j, Fig. i i einen vergrößerten Schnitt nach der Linie NIK-YIK der Fig. 6, F ig. 12 bis 18 senkrechte Schnitte durch verschiedene Stellungen der Schablone, der Kleininvorrichtung und des Unterschneidniessers, Fig. ig eine Einzelansicht der Längsverstellvorrichtung der Markiervorrichtung, Fig. 2o eine Seitenansicht des Schablonenträgers, Fig.2i eine perspektivische Ansicht der Klemmplatte, ' Fig. -22 eine Ansicht, teilweise im Schnitt, der Schablone und des Messerhalters zum Überschneiden, Fig. 23 eine Draufsicht auf die Trittfläche einer Sohle mit nach innen geneigter Kantenfläche, Fig.2.I einen Querschnitt nach der Linie 1NNVI-X11VI der Fig.23.
  • Die Maschine hat im wesentlichen sechs miteinander zusammenwirkende Vorrichtungen, die in ihrer Gesamtheit in Fig. i und 2 ersichtlich sind. Von der ersten mit A bezeichneten Vorrichtung wird eine unvulkanisierte Kautschukbahn abgerollt, die auf einer Seite mit einem Muster versehen ist. Von dieser Kautschukbahn sollen Sohlen oder andere Werkstücke ausgeschnitten werden, und der Vorschub der Bahn wird so gesteuert. daß der Kautschuk der nächsten in Unterbrechungen arbeitenden Vorschubvorrichtung B zugeführt wird, ohne daß der Werkstoff Spannungen erfährt, die durch das Abnehmen des Kautschuks von der Haspel hervorgerufen werden könnten. Der abgewickelte Kautschuk wird durch die Vorschubvorrichtung B weiter vorgeschoben und wird einer Markiervorrichtung C dargeboten, die auf die Flächen, die später die Sohlen bilden, Markierungen, wie z. B. Handelsnamen, Schutzmarken und Größenbezeichnungen aufträgt. Eine Schneidvorrichtung D, die mit einem Teil der Vorschubvorrichtung verbunden ist, schneidet die Sohlen eine nach der anderen von der Bahn aus. Das Schneiden findet während eines Stillstandes der Vorschubvorrichtung statt. Eine Abtrenn- und Fördervorrichtung E entfernt die ausgeschnittenen Stücke und den Abfall von der Schneidvorrichtung auf getrennten Wegen. Die Maschine wird mit Ausnahme der Abwickelvorrichtung A, die unabhängig angetrieben wird, durch eine Treibvorrichtung F angetrieben.
  • Als Ausführungsbeispiel wird die Arbeitsweise der Maschine bei dem Herstellen eines Sohlenpaares erläutert, von denen eine dieser Sohlen S aus Kautschuk in Fig. 23 dargestellt ist. Diese Sohle hat an ihrem Umfang eine Abschrägung nach innen. Die Kantenfläche dieser Sohle ist also bei T schräg nach außen gegeit die Trittfl'iche geneigt. Wird eine solche Sohle so an einem Schuhboden befestigt, daß ihr dünner Randteil aufwärts gebogen und dann festgekittet wird, so wird eine runde Kantenwirkung hervorgerufen, da die abgeschrägte Kantenfläche sich auswärts von der Trittfläche rundet.
  • Eine andere Sohle eines Kautschuksohlenpaares hat eine Abschrägung nach auswärts, d. h. die Neigung der Kantenfläche erfolgt einwärts gegen die Trittfläche der Sohle. Wird diese Sohle an einem Schuhboden angekittet, so wird eine gerade Kantenwirkung erreicht, d. h. die Kante ist nahezu senkrecht bezüglich der Trittfläche der Sohle.
  • Beide Sohlenarten haben gewöhnlich an ihrem Vorderteil eine rauhe Fläche t.' und an dein Fersenende eine ähnliche dickere Fläche L'. Zwischen diesen beiden Flächen U und V befindet sich ein Gelenkteil W, der dünner ist und auf dem eine Handels- oder. Schutzmarke X oder eine Größennummer Y aufgeprägt wird. Die Abschrägung nach einwärts für die Sohle mit einer abgerundeten Kante wird durch die Vorrichtung D, wie in Fig. 15 und 20 bis 26 dargestellt, ausgeführt. Ein Messer K dringt in die Kautschukmasse von oben ein, wobei das Messer selbst nach unten und nach innen unterhalb der Sohlenfläche geneigt ist und somit einen Unterschnitt anbringt. Für die Bildung einer Abschrägung nach außen durch Überschneiden, so claß eine gerade Kantenwirkung hervorgerufen wird, ist ein nach unten und nach außen geneigtes Messer N (Fig. 22) vorgesehen. Sollte es aus irgendeinem Grunde .unerwünscht sein, die Messer und ihre Träger zu verstellen, wenn die Maschine von der Herstellung einer Sohlenart zu der Herstellung der anderen Sohlenart umgestellt werden soll, so kann gemäß der Erfindung jedes der beiden Messer, vorteilhaft das zum Überschneiden bestimmte Messer N, dazu verwandt werden, je nach Belieben eine Abschrägung nach innen oder nach außen hervorzurufen. Es -wird dies durch entsprechendes Umkehren des kautschuks erreicht. In Zusammenhang damit kann die Markiervorrichtung C in entsprechender Weise umgekehrt werden.
  • In Fig. i und 3 ist die Abwickelvorrichtung A im einzelnen dargestellt. Sie wird von einem karrenartigen Gestell 30 getragen, das mit einem Gestell 32 für die anderen Vorrichtungen der Maschine in einer Flucht angeordnet wird. Das Gestell 30 trägt Lager 38 für eine Haspel 4o, deren Umdrehung durch eine federbelastete Bremse 37 gesteuert wird. Diese Haspel trägt die zu verarbeitende Kautschukbahn R aufgewickelt. Die verschiedenen Lagen der kalandrierten unvulkanisierten Bahn werden in üblicher Weise " auf der Haspel durch eine besondere Trägerbahn. L voneinander getrennt-gehalten. Diese Trägerbahn L bildet auf der Haspel ein spiralförmiges Gehäuse, in dem der Kautschuk ohne wesentlichen Druck gehalten wird. Weiterhin wird .der Kautschuk noch durch den Mitläuferstoftl i aus Textilstoff in an sich bekannter Weise geschützt.
  • Während die Kautschukbahn von der Vorschubvorrichtung B nach der Markiervorrichtung C und der Schneidvorrichtung D vorgeschoben wird, wird sie durch einen auf die Trägerbahn ausgeübten Zug von der Haspel abgewickelt. Dieser Zug erfolgt jedoch nur, wenn ein Abwickeln nötig ist. Die Steuerung des Abwickelns erfolgt durch eine Durchhängung r der Kautschukbahn. Das Steuern von Kautschukbahnen durch Bilden einer Schleife, die je nach ihrer Einstellung Kontakte berührt, ist natürlich- an sich bekannt.
  • Die Ketten, aus denen sich die Trägerbahn L zusammensetzt, stehen mit Kettenrädern 42 in Eingriff, die fest auf einer waagerechten Welle 44 sitzen. Die Welle 44 ist durch Antriebsmittel mit einer Gegenwelle48 verbunden, die wiederum durch Antriebsmittel von einem Motor 5o angetrieben wird. Der von def Haspel 40 abgewickelte Träger L wird durch die Drehung der Zahnräder 42 auf einer Haspel 6o aufgewickelt, die in Lagern. 62 drehbar ist. Die Haspel 6o wird durch gerillte Rollen 64 angetrieben, die auf Armen 66 drehbar sind. Die Arme 66 können um die Welle 48 schwingen. Die Rollen. 64 werden durch Ketten 68 angetrieben.
  • Gleichzeitig mit dem Abziehen des Trägers L wird. der Mitläuferstoff l auf einer Walze 78 aufgewickelt.
  • Wie bereits erwähnt, wird das Abwickeln der Kautschukbahn R durch eine durchhängende Schleife r gesteuert. Oberhalb der Mitte dieser Schleife r befindet sich eine Rolle 94 auf dem Ende eines langen, im wesentlichen waagerechten Hebelarmes 96, der an einer Welle 98 sitzt. Ein. kurzer, ebenfalls an der Welle 98 befestigter Arm ioo ragt über das obere Ende einer lotrechten Stange rot, die an dem Getriebegehäuse 56 (Fig. 4) hin und her bewegbar ist. Das untere Ende dieser Stange ruht auf einem waagerechten Arm eines Hebels 104, wobei ein senkrechter Arm des Hebels den beweglichen Teil der Kupplung 54 steuert. Aus Fig. i ist ersichtlich, daß, wenn der durchhängende Teil r der Kautschukbahn verhältnismäßig lang ist, die Vorschubvorrichtung Bdie Bahn vorschieben kann, ohne sie von der Haspel abzuwickeln. In diesem Zustand hängt die Schleife r frei von der Rolle 94, und das Gewicht des Hebelarmes 96 entfernt den Arm ioo von der Stange fo2. Die Kupplung 54 gleitet, und die Abwickelvorrichtung befindet sich in Ruhe. Wenn durch den Vorschub der Kautschukbahn die Schleife r gegen die Rolle 94 angehoben wird, werden Arme 96 und foo entgegen dem Uhrzeigersinn (Fig. i) geschwungen. Infolge der größeren Länge des Armes 96 über den Arm ioo wird durch verhältnismäßig kleinen Kraftaufwand die Stange io2 herabgezwungen und der Hebel 104 so gesteuert, daß die Kupplung 54 eingerückt und die Kettenräder 42 gedreht werden. Diese Kettenräder 42 wirken somit auf die Kette 41 _der Trägerbahn L ein und drehen die Haspel 40, wobei die Trägerbahn und die Kautschukbahn von der' Haspel abgewickelt werden und dabei wiederum die Schleife r verlängert wird. Die Trägerbahn wird gleichzeitig auf die Haspel 6o durch die Rollen 64 aufgewikkelt, wobei der Reibungstrieb gleitet, .wenn die Wicklung größer wird. In gleicher Weise wird der Mitläuferstoff l auf der Walze 78 aufgewickelt, und .der zunehmende Durchmesser der Wickelung wird durch das Gleiten . desReibungstriebesausgeglichen. DieHaspeln 4o, 6o und 79 werden in ihrer Drehung gleichzeitig durch ihre Verbindung mit der Gegenwelle 48 gesteuert.
  • Die Vorschulbvorrichtung Bist in zwei Teilen :dargestellt. Oberhalb des Einlaufendes des Gestelles 32 befindet sich in Konsolen eine Vorschubrolle ifo (Fig. 2 und 6), welche die abgewickelte Kautschukbahn vorschiebt. Eine Rolle 112, die unterhalb der Rolle iio drehbar ist. ist so angeordnet,, daß der mit der Kautschukbahn in Eingriff stehende Teil des L,infanges der Vorschubrolle iio vergrößert wird, wobei die Rolle 112 Zweiter dazu dient, die seitliche Führung des Kautschuks bezüglich der Markiervorrichtung C und der Schneidvorrichtung D zu bestimmen. Zu diesein 1'etzteren Zweck hat die Rolle 112 Führungsflanschen ii.I (Fig. i9), die verstellbar an der Rolle durch Schrauben 116 befestigt sind. Diese Flanschen werden gemäß der Breite der Kautschukbahn so eingestellt, daß die Kanten derselben mit den Flanschen in Berührung stellen.. Von der Rolle iio läuft die Kautschukbahn über einen waagerechten Tisch i 18 auf dein Gestell 32 durch die Markiervorrichtung C und dann auf einen Vorschubriemen 12o, der neben der Aufgabe, den Kautschuk zu tragen, eine Fläche bildet, auf welcher die Schneidvorrichtung die Kautschukbahn beschneidet. An einer Seite des Tisches i 18 befindet sich eine lotrechte Führungswand 117 (Fig. 6 und i9), welche die Richtung der Kautschukbahn lieben den Führungsflanschen 114 bestimmt. An der Einlaufseite hat diese Wand 117 vorteilhaft einen überhängenden Flanschteil zum Steuern der Kautschukbahn. Durch Schrauben- und Schlitzverbindungen iig kann die Wand 117 gegenüber der Kautschukbahn auf dein Tisch verstellt werden gemäß den Erfordernissen des Werkstoffes. Der Riemen 12o aus verhältnismäßig weichem Stoff läuft über eine Treibrolle 122 und eine Führungsrolle 123 all Weilen 124 oder 125 in dem Gestell 32. Eine waagerechte Strecke 126 des Riemens zwischen diesen Rollen trägt die Kautschukbahn für jeden Schneidvorgang und schiebt diese dann vor, so das ein neuer Teil der Kautschukbahn der Schneidvorrichtung dargeboten wird. Von den Rollen 122, 124 läuft der Riemen i2o um eine untere Füllrungs- und Spannrolle 128, so daß die durch den Riemen beschriebene Bahn etwa dreieckig ist. Die Rolle 128 ist all einer Spindel 13o drehbar, die sich an Gleitstangen 132 (Fig. 5) befindet, wobei die Stangen 132 lotrecht in dem Gestell bewegbar sind. Jede Stange hat eine Reihe von Zähnen 134, die je mit einem Ritzel 136 in Eingriff stellen. Die Ritzel sind fest an den Enden von Wellenteilen 138 und i4o: Die innenliegenden Enden dieser beiden Wellenteile sind von einer Muffe 1.I2 umgeben. Um den Teil i4o an dem Ende der Muffe befindet sich ein Bund 1.I4 mit einer Ausnehmung 146 an seiner Innenseite zur Aufnahme eines Ansatzes 147 an der benachbarten Seite der Muffe. Die Wellenteile 138, i4o sind von Federn i.I8 oder 149 umgeben, die mit ihren Außenenden all dein Gestell befestigt sind. Das Innenende der Feder 148 liegt gegen eine Schraube i5o an, die ebenfalls die Muffe 142 an den Wellenteil 138 klemmt. Eine ähnliche Schraube 152 in den Bund 1.I4 steht in Eingriff mit der Feier 149. Wie ersichtlich, können durch die Federn die Ritzel 136 gedreht werden, wodurch die Stangen 132 abwärts gezwungen werden und somit die Rolle 128 den Riemen 12o anspannt und eine glatte Fläche 126 zum Schneiden schafft. Gleichzeitig können auf Grund der relativen Bewegung zwischen den Wellenteilen durch die Verbindungen 146, 147 die Stangen unabhängig voneinander gegen ihre entsprechende Feder nachgeben, um Unebenheiten des Riemens auszugleichen. Durch Lockern der Schrauben i5o, 152 und Einführen eines Schlüssels in die Öffnung 153 der Muffe können die Muffe und der Bund gedreht werden, uni die Spannung ihrerFedern zu ändern, worauf die Schrauben wieder festgezogen werden. Soll der Riemen 12o ausgewechselt werden, so werden die Wellenteile durch eine Kurbel 154 an dem Außenende des Teiles 138 gedreht, so daß die Stangen 132 gehoben werden und sie somit die Rolle 128 von dem Riemen befreien. In dieser Stellung kann die Rolle vorübergehend durch einen Klinkenstift 156 gehalten werden, der in eine entsprechende Ausnehniurng 158 in der diesem benachbarten Stange 132 eintritt.
  • Uni Kraft von der Treibvorrichtung F auf den Vorschubriemen 120 und die Rolle i io zu übertragen, hat diese Vorrichtung einen Hebel i6o, der auf einer kurzen waagerechten Welle 162 (Fig.5) bin und her geschwungen wird. Ein Block 163 ist längs des gebogenen Armes 161 des Hebels iCio verstellbar und ist durch einen Lenker 164 illit einem Arm 166 verbunden. Der Hebelarm 161 hat die Gestalt eines Bogens, dessen Mittelpunkt die Drehverbindung zwischen dem Lenker 164 und dem Arm 166 ist. Der Arm 166 kann durch eine Kupplung 168, die durch die Welle 124 getragen wird, die Rolle 122 schrittweise drehen, um so den Riemen 120 vorzurücken und die Kaulschukbahn durch die Vorrichtungen C und D zu schieben. Von der Welle 124 wird durch Treibverbindung 17o die Welle 125 der Rolle 123 getrieben. während durch Treibverbindung 172 eine Welle 174 und Treibverbindung 176 mit der Vorschubrolle i io getrieben wird. Die Drehung der Vorschubrolle iio bewirkt ein schrittweises Heranführen der Kautschukbalin von der Schleife r, wobei die Vorschubbewegungen dieser Rolle von gleicher Länge als die des Riemens i2o sind.
  • Die Länge der Vorschubbewegungen und deshalb die Länge der Flächen auf der Kautschukbahn, aus welchen die Sohlen ausgeschnitten «erden, wird durch Verstellen des Blockes 163 bestimmt. Wie in Vig. 2 dargestellt, trägt der Block in Schlitzen, die sich schräg bezüglich des Hebelarmes 161 erstrecken, eine Mutter 178 und, eine Schraube i8o. Das untere Ende dieser Schraube steht durch Zahnverbindungen 186 mit einer Muffe 188 in Eingriff., wobei die Muffe sich um die Welle 162 drehen kann und ein Handrad igo aufweist. An der Welle 162 und längs zu ihr bewegbar befindet sich ein Bund i9@i (Fig. 5), der gegen das Handrad igo gezwungen wird. Der Bund und glas Handrad können durch eine Schraubenmutter 192 an dem Ende der Welle 16z gegeneinandergeklemmt werden. Die abgeschrägte Kante des Bundes weist vorteilhaft Markierungen 194 (Fig. 2) auf, längs deren eine Skala 196 an dem Handrad beweglich ist. Die Skala weist Gradierungen für die Sohlengrößen auf. Wird die Schraube gelöst, so kann das Handrad gedreht werden, bis die gewünschte Sohlengrößenmarkierung mit der Indexmarke 194 übereinstimmt. Auf Grund der Zahnverbindungen 186 wird .durch diese Verstellung die Schraube 18o gedreht und bewegt dadurch den Block 163, bis der Arm 166 einen derartigen Ausschlag hat, dab er .die . gewünschte Vorschublänge gibt. Wenn diese Einstellung vollendet ist, wird das Handrad 19o wieder gegen Drehung durch die Schraubenmutter 192 gesperrt. Da die Vorschubrolle iio von der Welle der Riemenrolle 122 aus getrieben wird, wird durch die beschriebene Veränderung der Drehbewegung der Rolle 122 die Drehung der Rolle iio in gleicher Weise verändert. Somit werden bei irgendeiner Einstellung die zwei Teile der Vorschubvorrichtung in gleicher Weise verstellt, so daß die Kautschukbahn immer gleichmäßig vorgeschoben wird. Auf Grund der Krüminung des Hebelarmes 161 und- der Möglichkeit einer relativen Querbewegung zwischen dem Block 163 und der Schraube 18o wird durch das Verstellen des Blockes längs des Hebelarmes 161 der Arm 166 nicht bewegt. Infolgedessen kann der Arbeiter beim Verstellen der Vorschublänge die verschiedenen Maschinenteile, die durch den Arm 166 gesteuert werden, unbeachtet lassen.
  • Beim Überlaufen einer Öffnung in dem Tisch 118 kommt die Kautschukbahn unter die Einwirkung der Markiervorrichtung C, die insbesondere in Fig. 2, 6, 11 und i9 dargestellt ist. Ein Schlitten 2o2 gleitet in waagerechten Füllrungen Zoo (Fig. i i), die sich längs einer Seite des Gestelles 32 erstrekken. Von dem Schlitten erstrecken sichArme 2o4 aufwärts in die Vorschubebene der Kautschukbahn. Auf diesen Armen sind bei 2o6 Klauen oder Druckhebel 2o8 und 2io drehbar, deren innere Arme über oder unterhalb der Kautschukbahn ragen. Die Hebel werden durch Nocken 212 gesteuert, die auf an den Außenenden der. Hebel 208, 21o vorgesehene Gehäuse 214 einwirken. Die Nocken sitzen auf einer Welle 216. Die Welle 216 wird durch eine Treibverbindung mit der Treibvorrichtung F gedreht, wobei diese Treibverbindung im wesentlichen aus Kegelrädern 218' (Fig. 5), einer senkrechten Welle 22o, Kegelrä:dern 222 und einer waagerechten -Welle 224 besteht. Die Welle 224 weist eine Kurbel 225 auf, welche den Vorschubhebel 16o durch Eingriff mit einem Schlitz 227 in dem Hebel schwingt. Die inneren Enden der Hebel 2o8, 2io sind bei 226 in senkrechter Richtung gespalten, und auf jedem der so abgetrennten Teile befinden ich obere und untere Führungen 228. Auf diesen Führungen ist ein Trägerblock 230 gleitbar.
  • Der obere Block kann durch eine Welle 232 bewegt werden, die in dem Arm 2o8 gelagert ist und in den Block bei 234 eingeschraubt ist. Ein Handrad 236 befindet sich an .dem Außenende der Welle 232 und kann durch den Arbeiter zwecks Verstellung,des Trägerblokkes längs des Hebels 2o8 gedreht werden. An ihrem inneren Ende steht die Weile 232 durch Kegelräder 238, Universalverbindungen 240 und, Kegelräder 242 mit einer Welle 244 in Verbindung, die in dem Arm 2io drehbar ist. und in den entsprechenden Trägerblock eingeschraubt ist. Durch diese Verbindungen werden die oberen und unteren Trägerblöcke gemeinsam in ihren Führungen bewegt, wenn das Handrad 236 gedreht wird. Ein röhrenförmiger Stiel 246 eines Matrizenhalters 248 ist in jedem Block 23o nach und von dem anderen Block gleitbar. Jeder Matrizenhalter kann unabhängig von dem anderen verstellt werden, um eine richtige Einstellung der Markiervorrichtung bezüglich der Kautschukbahn zu erreichen. Die Verstellung wird durch eine Schraube 250 erzielt, die in dem Stiel 246 eingeschraubt ist und durch ein an ihrem Ende festes Handrad 252 gedreht werden kann. An jedem Halter sind ein oder mehrere Matrizen 254 durch Schrauben 256, die mit den Stielen 258 der Matrizen in Eingriff treten, festgeklemmt. Die Stiele stehen mit Öffnungen in dem Halter in Eingriff. Auf -diese Weise kann auf dem Werkstück ein Markenschutzzeichen und eine Größenbezeichnung angebracht werden. An dein gegenüberliegenden Hebel ist in gleicher Weise eine glatte Pläkte269angebracht. Nach dem Markieren des Werkstückes wird das Werkstück von der Markiervorrichtung durch Abstreifplatten 26o befreit, die diese Vorrichtung umgeben und nachgiebig auf den Haltern sitzen. Durch entsprechendes Umwechseln der Matrize und Platte kann das Markieren der Kautschukbahn entweder auf der Ober- oder Unterseite vorgenommen werden. Durch Bewegung der Trägerblöcke 230 und ihrer Markiervorrichtungen längs der Hebel 2o8, 2io wird die Lage der Markierungen -auf dem Werkstück schräg mit Bezug auf die später ausgeschnittenen- Sohlen verschoben, so daß die Markierungen jeweils richtig auf dem Gelenkteil der Sohle, einerlei welche Größe von Sohlen ausgeschnitten wird, aufgebracht werden kann.
  • Wird die Länge der Vorschubbewegungen der Kautschukbahn unter Einfluß des Handrades igo geändert, so muß die Markiervorrichtung in entsprechender Weise verstellt werden, um die Markierung symmetrisch auf die Sohlen anbringen zu können. Zu diesem Zweck werden die Hebe12o8, 2io längs der Kautschukbahn verschoben. Der Schlitten -2o2 der Markiervorrichtung hat bei 262 eine Schraubenverbindung mit einer Schraube 26:I (Fig.i9). Zahnräder 266 verbinden die Schraube mit einer waagerechten Ouerwelle 268, die sich nach dem Standort des Arbeiters erstreckt und dort mit einer Handkurbel 27o versehen-ist. Die Kurbel kann an der Welle durch eine trennbare Verbindung 272 mit der Welle gekuppelt werden, so daß die Kurbel frei und lose hängt und somit ein ungewolltes Verschieben der Einstellung der Maschinenteile vermieden wird. Durch Drehung der Kurbel wird die Schraube 264 gedreht, wodurch der Schlitten 2o2 nach und von der Vorrichtung D bewegt werden kann. Werden die Hebel 208, 210 somit durch den Schlitten längs der Welle 2i6 verstellt, -,werden die -Nocken 212 mit ihnen verschoben auf Grund des Eingriffs eines Flansches 273 an den Nokkeji, der sich zwischen die Hebelgehäuse 214 erstreckt. Die nötige Bewegungslänge für eine bestimmte Sohlenbreite wird durch eine Scheibe 274 angezeigt, die auf einer kurzen waagerechten Welle 276 drehbar ist. Die Scheibe hat eine Gradeinteilung, die durch eine Seitenöffnung 278 in dem Gestell (Fig.2) sichtbar ist, und weist ein Schneckenrad 28o auf in Eingrifi mit einer Schnecke 282 auf der Welle 268. Somit dreht sich die Scheibe, wenn der Schlitten verschoben wird. Die genaue Verstellung wird dadurch bestimmt, daß die gewählte Größeneinteilung auf der Scheibe in Einstimmung mit einer Markierung 284 (Fig. 2) auf dem Maschinengestell an der Öffnung 278 gebracht wird.
  • Die Markiervorrichtung bat eine Lehre in Form eines Stiftes 29o (Fig. i i), der senkrecht durch den Trägerblock des Hebels 2o8 an der Innenseite des oberen Markierungsteiles beweglich ist. Der Stift befindet sich in der Mittellinie dieses Markierungsteiles und wird gewöhnlich durch eine Feder 292 oberhalb der Markierungsfläche gehalten. Die Vorschubvorrichtung B kann so angeordnet werden, daß, wenn der Kraftantrieb ausgelöst wird, sie nach einer halben Vorschubbewegung zum Stillstand kommt oder mit anderen Worten, so daß nur die halbe Strecke zwischen den zu bearbeitenden Flächen der Kautschukbahn vorgeschoben worden ist. Wenn der Arbeiter den Anfang einer neuen Kautschukbahn in die Maschine einführt, drückt er den Stift 29o unterhalb des Markierungsteiles und bringt das Vorderende der Kautschukbahn in Eingriff mit dem Stift, worauf die gesamte Vorrichtung bei Wiedereinleitung des Kraftantriebes zunächst die zweite Hälfte der Vorschubbewegung vollendet. Dadurch wird die Fläche der zuerst auszuschneidenden Sohle in richtige Stellung zwischen die Markiermatrize und die Platte gebracht. Da der Stift 29o an einem der Träger 23o angebracht ist, nimmt er an der Verstellung durch die Kurbel 27o und das Handrad 236 teil.
  • An der Vorrichtung D ist ein Gehäuse 300 an dem Gestell 32 vorgesehen. Von dem Oberteil dieses Gehäuses 300 ragt eine Spindel 302 herab, die gegen Bewegung gesperrt ist (Fig. 6). An dem unteren Ende dieser Spindel befindet sich ein Kopf 304, der quer zu dem Werkstoff verlängert ist (Fig. 5). Von der Unterfläche o5 dieses Kopfes ragen zwei Ansätze 306 nach unten (Fig. 2o). Jeder Ansatz hat an seinem Ende eine Vergrößerung 308 mit einer schrägen Fläche 310. In der Mitte zwischen diesen Ansätzen ist in dem Kopf ein Sperrstift 312 senkrecht beweglich. Dieser Stift hat ein zugespitztes Ende, das durch eine Feder 314 nach unten gedrückt wird. Das Spindelende trägt eine Schablone P, die in einer waagerechten Ebene liegt und in ihrem Umriß dem auszuschneidenden Werkstück entspricht. Die Schablone dient als Führung für das Messer K, welches die Kautschukbahn unterschneidet. Die Schablone hat zwei Löcher 313 in ähnlichem Abstand zueinander wie die Ansätze 3o6, jedoch mit beträchtlichem Spiel, um den Eintritt dieserAnsätze zu ermöglichen. Innerhalb der Löcher befinden sich Flächen 315, welche den schrägen Flächen 3 i o der Ansätze 3o6 entsprechen. Die jeweils zu benutzende Schablone wird derart gegen die Fläche 305 gebracht, daß die Ansätze 3o6 in die Öffnungen 313 ragen, woraufhin die Schablone nach rechts geschoben wird (gesehen in Fig.2o). Wenn die schrägen Flächen 3 15 der Schablone über die Flächen 31o der -Ansätze geglitten sind und die Oberfläche der Schablone fest gegen die Unterfläche 3o5 des Kopfes liegt, kommt eine spitzzulaufende Ausnehmung 317 der Schablone mit dem zugespitzten Ende des nach oben gedrückten Stiftes 312 in eine Flucht. Der Stift 312 wird sodann durch die Feder 3i4 in die Ausnehmung 317 eingedrückt, wodurch die Schablone an dem Spindelkopf in richtiger Einstellung bezüglich der Kautschukbahn gesperrt wird. Um rechte und linke Sohlen ausschneiden zu können, kann die Schablone P umgedreht werden; aus diesem Grunde sind die Flächen 315 doppelt ausgeführt und in entgegengesetzten Richtungen gezeigt. Die Schablone P besteht im wesentlichen aus einer der Sohlenform entsprechenden Platte mit einer senkrechten Umfangsfläche 316 (Fig. 7), mit einer unteren, schrägen, sich um den Umfang erstreckenden Führungsfläche 3r8 -und mit einer. oberen, in entgegengesetzter Richtung geneigten Führungsfläche 32o.
  • Eine senkrecht bewegliche Druck- oder Klemmvorrichtung O (Fig. 5 und 6) ist an der Unterseite der Kautschukbahn und das Riemens r2o angebracht und hat die Aufgabe, die Kautschukbahn gegen die. Schablone währenddes Schneidvorganges anzudrücken. Damit diese Klemme gleichförmig gegen die Kautschukbahn auftritt und sich somit Sohlen von verschiedener Dicke anpassen können, besteht die mit der Sohle in Eingriff tretende Fläche des Klemmteiles aus einer Reihe von unabhängig nachgiebigen Teilen in Gestalt von Stangen= 322 (Fig. 2i), die sich in Längsrichtung bezüglich des Werkstoffs erstrecken und zwischen Wänden 324, die sich von einer Stützplatte 326 erstrecken, geführt werden. Federn 328 zwischen den Stangen und der Stützplatte drücken diese Stangen nach oben, wobei diese Bewegung durch Bolzen 330 in versenkten Öffnungen in den Stangen, die in die Platte eingeschraubt sind, begrenzt wird. Die Platte 326 wird -zum Zweck einer senkrechten Bewegung durch eine Stange 332 (Fig. zo) geführt, die in dem Gestell beweglich ist.
  • Um die Vorrichtung abwechselnd auf und ab zu bewegen .und damit die Kautschukbahn und den Riemen für die verschiedenen Schneid- und Vorschubarbeiten festzuklemmen und freizugeben, hat die Stützplatte 326 einen röhrenförmigen Stiel 3,34, der teleskopartig mit einem Kolben 336 in Eingriff steht. Das untere Ende des Kolbens 3.36 trägt einen Kopf 338. Federn 34o befinden sich zwischen der Platte und dem Kopf und umgeben Stangen 342, die fest an der Platte angebracht sind. Die Aufwärtsbewegung der Klemmvorrichtung unter der Einwirkung dieser Federn wird durch Schrauben 34:i. begrenzt, die in die Enden der Stangen eingeschraubt sind und gegen die Unterseite des Kopfes 338 anliegen. An dem Kopf ist eine Rolle 346 drehbar und steht in Eingriff mit einer Kurvenscheibe 348, die fest an der Welle 224 angebracht ist. Die Kurvenscheibe ist so ausgebildet" daß, wenn die Kautschukbahn um einen bestimmten Abstand vorgeschoben worden ist, die Vorrichtung-0 emporgehoben wird, um den Riemen nachgiebig gegen die Kautschukbahn und diese gegen die Schablone für den nun beginnenden Schneidvorgang anzudrücken. Die Kautschukbahn wird weiterhin während des Schneidvorganges und des Vorschubes durch Rollen 350 glatt auf dem Riemen (Fig. 6 und zo). gehalten. Diese Rollen sind auf Armen 352 drehbar, die an Muffen 353 angebracht sind. Die Muffen drehen sich um eine Spindel 3.54, die in der Nähe des unteren Teiles des Gehäuses 300 zwischen der Markiervorrichtung C und der Schneidvorrichtung D angeordnet ist. Verstellbare Federn 356 umgeben die Spindel 354 und liegen gegen die Arme 352 an, so daß die Rollen 350 gegen die Kautschukbahn gedrückt werden. Diese Bewegung kann durch Schrauben 358 verstellt werden.
  • Die Spindel 3o2 in dem Gehäuse 30o ist von einer Muffe 364 umgeben, und diese Muffe wird von einer weiteren Muffe 366 umgeben (Fig.6). Die zwei Muffen werden in entgegengesetzten Richtungen durch ein Zahnradgetriebe 368- (Fig. 5), eine waagerechte Welle 370 und ein Kegelradgetriebe 372 von der senkrechten Welle 22o angetrieben. Die beiden Muffen 3'64 und 366 treiben zwei Antriebe für die Schneidvorrichtung. Die innere Muffe 364 hat an ihrem unteren Ende ein Exzenter 374, während die Muffe 366 oberhalb des Exzenters einen Kurbelarm 376 trägt (Fig. 7, 8, g und ra). Das Exzenter ist von einem das Messer steuernden Bügel 378 umgeben. Von dem Bügel 378 erstreckt sich ein Stift 38o, an dessen oberem Ende eine Rolle 382 drehbar ist, die in einem Schlitz 384 längs des Armes 376 beweglich ist. Die Wirkung des Armes 376 auf den Stift 380 ist derart, daß der Stift in einem Kreis bewegt wird, wobei diese Bewegung jedoch durch das Exzenter 374 abgeändert wird, das den Stift in dem Schlitz 384 hin und her bewegt. Auf Grund dessen beschreibt die Achse des Stiftes 380 eine geschlossene Bahn, die etwa einer Ellipse ähnelt und durch eine punktierte Linie d in Fig. ro angedeutet ist. Die Längsachse,der Ellipse erstreckt sich im wesentlichen in der gleichen Richtung wie die der Schablone. Würde auf das Messer K durch direkte Verbindung mit dem Stift 38o eine Kraft ausgeübt werden, um es bei dem Schneidv organg um die Schablone zu bewegen, sowürde an gewissen Stellen der Laufbahn- das Messer, z. B. an dem Gelenkteil der Schablone, auf Grund der Verschiedenheit zwischen der Laufbahn ,des Stiftes und der des Messers die Kraft nicht tangential bezüglich der gekrümmten Kante der Schablone wirken. Der der Bewegung des Messers geleistete Widerstand würde dadurch vergrößert werden und ein wenig glatter Schnitt entstehen. Deshalb ist eine weitere Abänderung der Treibwirkung des Kurbelarmes 376 neben der des Exzenters vorgesehen. An dein unteren Ende des Stiftes 380 ist eine zweite, das Messer steuernde Scheibe 386 (Feg. ;, 9) frei beweglich, die dauernd durch ein Ritzel 388 angetrieben wird. Das Ritzel steht mit einem Zwischenritzel 390 auf einem Bolzen 392 an dem Exzenterbügel 378 in Eingriff, wobei das Ritzel 390 wiederum mit einem an dem Exzenter 374 festen Zahnrad 394 (Feg. 10) in Eingriff steht. Quer über der Unterfläche der Scheibe 386 auf einer Seite der Achse befindet sich ein Schlitz 396. in dein ein Trägerblock 98 durch eine Schraube 399 verstellt «-erden kann. Ein Stift q.oo ragt von dein Block abwärts, wobei ein Trägeraren 4o2 für das Messer K urn den Stift 40o schwingen kann. Das Messer ist gerade und durch eine Schraube 40r (Feg. 7) in geraden Führungen in einem Halter 403 auf dem Arm festgeklemmt. Die Schneide des Messers liegt in demselben Winkel wie die Fläche 318 der Schablone P. Die Herumbewegung des Stiftes 40o durch die' Scheibe 386 in Zusammenwirkung mit der kurvenförmigen Laufbahn des die Scheibe 386 tragenden Stiftes 380 läßt den Stift 400 eine Laufbahn beschreiben, die mit einer strichpunktierten Linie b in Fig. to angedeutet ist. Diese Laufbahn weicht insofern von der Laufbahn a ab, als sie auf beiden Seiten hngs der Querachse mehr eingezogen ist und somit mehr dein Umriß der Schablone entspricht. Auf Grund der Lage des Schlitzes 396 auf einer Seite der Scheibe 386 ist dieses Einziehen an einer Seite der Laufbahn b größer als auf der anderen, so daß die Laufbahn mehr dem Umriß einer Sohle ähnelt. Die auf das Messer durch den Stift 40o ausgeübte Kraft ist nahezu tangential ztt der Schablone, so .daß die Kautschukbalin in der wirkungsvollsten Weise beschnitten wird. Wenn viele Größen von Sohlen zu beschneiden sind, kann die dadurch bedingte nderung der Laufbahn des Stiftes 400 durch Verstellung längs des Schlitzes 396 in der Scheibe 386 durch die Schraube 399 bewirkt werden. In seiner Bewegung um die Schablone werden vorteilhaft der Arm q.02 und seine Antriebsglieder im Stützen des Messers und im Überwinden des Schneidwiderstandes durch eine Leitschiene 4o4 unterstützt, die im wesentlichen parallel zu der Ebene der Schablone verläuft und auf Ansätzen 4o6 an der Innenseite des Gehäuses 300 angebracht ist. Eine Konsole 408 an dein Exzenterbiigel 378 trägt drehbar einen waagerechten Stiel eines Bügels 4t0, auf dessen Armen Rollen 41.2 drehbar sind, die finit der Leitschiene 404 in Eingriff stehen. An der Unterseite des Exzenterbügels 378 ist eine Berührungsplatte -113 (Feg. 7) vorgesehen, gegen die Ansätze , 415 an dein Arm 4o2 anliegen. Dadurch wird der Druck des Arines 4o2 durch den Bügel378 auf die Bahn4o4 übertragen, wobei eine Bewegung des Armes au dem Bügel möglich ist.
  • Utn das freie Ende des Armes 4o2 nach der Schablone P ztt -ziehen und somit das Messer in Arbeitsstellung bezüglich der Schablone zu bringen, hat dieser Arm einen Ansatz 414, der durch einen Lenker 416 mit einem Zugaren 418 verbunden ist. Der Zugarm 418 ist um einen Bolzen 42o schwingbar, der von dem Oberteil eines Geb:iuses 422 durch das Gehäuse hinunterrägt. Das Gehäuse 422 ist gegen Bewegung auf dem Exzenterbügel 378 gehalten (Feg. 5, 8, t o) . An dem unteren Ende des Bolzens 42o ist eine Scheibe 424 drehbar. in der eine Reihe von Löchern 426 bogenförmig angeordnet ist. Ein Stift 428, der durch den Arm 418 ragt, steht mit einem dieser Löcher in Eingriff. Innerhalb des Gehäuses q.22 und mit einem Ende daran befestigt, befindet sich eine Feder 430, deren anderes Ende mit einer Öffnung q.32 der Scheibe in Engriff steht. Durch Einsetzen des Stiftes .I28 in ein anderes Loch 426 kann die durch die Feder 43o auf den Arm 402 ausgeübte Kraft geändert werden. Um den Arm 4o2 von der Schablone wegzuhalten, ,wenn z. B. das Messer K ausgewechselt werden soll, ist eine Klinke 44o auf dem Arm 418 gleitbar und in Eingriff mit einem Ansatz 442 des GehÄuses 422 bewegbar. In normaler Stellung ist die Klinke zurückgezogen (Feg. H, 9). `N%ird jedoch der Messerarm q402 von der Schablone hinweggeschwungen, so kann die Klinke hinter den Ansatz q42 gestoßen werden, wodurch der Messerarm in untätiger Stellung gegen die Wirkung der Feder 439) gehalten wird.
  • Wird der Kautschuk durch das Messer K, wie in Fig. 7 und 14 bis 18 dargestellt, unterschnitten, so inuß die Spitze des Messers oberhalb der Unterfläche der Schablone P liegen, gegen welche der Kautschuk durch die Vorrichtung 0 gehalten wird. Es ist in diesem Zusammenhang eine Vorrichtung vorgesehen, tun das Messer nach dein Zusammentreffen des Kautschuks mit der Schablone herabzudrücken. Würde das Messer unterhalb der Schablone in Schnittstellung ragen, so würde das Messer in die Kautschuksohle eindringen, wenn der Kautschuk durch die Vorrichtung gegen die Schablone angehoben wird. Das Ineingrifftreten des Messers mit dem Kautschuk geschieht in der folgenden Weise. Der Messerhalter 403 weist einen senkrechten Ansatz 444 (Feg. 7) auf, der waagerechte An- Sätze 446 hat. Diese sind durchbohrt und nehmen einen Stift 448 auf, der senkrecht an dem Arm 4o2 angebracht ist. Der Messerhalter kann sich um diesen Stift 448 frei drehen und ebenfalls senkrecht bewegen und wird durch eine Feder 45o emporgehoben, die zwi= schen dem Arm. und dem unteren Halteransatz 446 eingesetzt ist. Auf Grund: dessen wird die Spitze k des Messers oberhalb der Unterfläche der Schablone gehalten (Fig. i2). Wird keine Gegenkraft auf die Feder 430 ausgeübt, so zieht sieden Halter 4o3 gegen die Schablone. Eine Kraftkomponente der Feder 430 bewegt das Messer abwärts, seitlich bezüglich der Schablone (Fig. 14, i5), wobei die Feder 430 zus.ammengepreßt wird. Dieser Vorgang wird fortgesetzt, bis ein Rollenpaar 452 auf dem Halter 403 mit entgegengesetzt zu dem Messer geneigten d" ichsen mit der Schablonenoberfläche 320 in Eingriff tritt (Fig. i6). Das Messer befindet sich nun in Arbeitsstellung, wobei die Spitze k sich hinreichend unterhalb der Unterfläche der Schablone befindet, um die Kautschukbahn zu durchdringen und etwas in den Riemen i2o einzudringen, die beide durch die Klemmvorrichtung O emporgehoben worden sind. Die Achsender Rollen 452 liegen auf beiden Seiten der Messerschneide und im ,wesentlichen in gleichem Abstand von einer Senkrechten zu der Schneide und haben somit das Bestreben, die Schneide im wesentlichen normal bezüglich der Schablonekanten während ihres gesamten Verlaufes zu halten. Bei Beendigung der Schneidtätigkeit und kuzz bevor das ausgeschnittene Werkstück durch Senken der Klemmvorrichtung freigegeben wird, wird glas Messer durch Schwingen des Armes 402 nach außen wegbewegt, wobei der Halter 403 von der Schablone hinwegbewegt wird und die Feder 450 den Halter nach oben bewegt, bis die Spitze k des Messers sich oberhalb der Kautschukbahn befindet. Zu diesem Zweck sitzt ein Ritzel 458 (Fig. 7) fest auf dem Stift 400 und ist zwischen dem Ende einer den Stift umgebenden Muffe 454 und einer Schraubenmutter456 eingeklemmt. Eine Kurvenscheibe 462 ist um .die Muffe 454 drehbar und wird von dem Ritzel 458 durch eine Vorsteckscheibe 46o getrennt und hat weiterhin ein Zahnrad 464. Das Ritzel 458 als Treibglied dreht das Zahnrad 464 durch ein die Geschwindigkeit verringerndes Getriebe 466, das um eine Spindel 468 drehbar ist. Diese Spindel ist in senkrechter Richtung an dem Außenende eines Ansatzes des Armes 402 befestigt. Wenn sich die Scheibe 386 unter dem Einfluß des Getriebes 390, 394 dreht, dreht sie auch über das Getriebe 458, 4d6, 468 und 464 die Kurvenscheibe 462, wobei das Übersetzungsverhältnis so ist, daß die Kurvenscheibe während zwei Umdrehungen des Messerarmes um die Schablone um 3,60° gedreht wird. Mit der. Kurvenscheibe steht eine Rolle 470 in Eingriff, die auf einem Hebel 47:2 drehbar ist. Der Hebel ist an dem Arm 4o2 angelenkt und wird durch eine Feder 473 gegen die Kurvenscheibe gedrückt. Der Hebel 472 ist durch einen Lenker 47,4 mit einem Winkelhebel 476 verbunden, der drehbar an dem Arm 402 angebracht ist. Eine Rolle 478 an dem Außenende des Hebels 476 steht mit der senkrechten Kante 316 der Schablone in Eingriff. Die Kurvenscheibe 462 ist so ausgebildet, daß, wenn die Klemmvorrichtung O die Kautschukbahn emporhebt, die Rolle 478 durch die mit ihr verbundene Kette von Maschinenteilen gegen die Fläche 3r6 -der Schablone gezwungen wird und somit der Messerarm auswärts geschwungen wird. m Wird der Messerhalter 403 von der durch die Feder 430 auf ihn ausgeübte Kraft befreit, so werden der Halter und das Messer durch die Feder 45o emporgehoben, bis .die Messerspitze sich oberhalb der Unterfläche der Schablone befindet (Fig. 17 und i8). Die Kautschukbahn kann somit vor dem Schneiden gegen die Schablone angehoben werden, ohne daß die Fläche, von der die Sohle ausgeschnitten wird, durch ein darin eindringendes Messer beschädigt würde. Dieser Zustand besteht während eines Teils der Umdrehung des Messerarmes. Die Kurvenscheibe gibt sodann die Rolle 478 frei, und die Feder 43o zwingt -den Messerhalter gegen die Fläche 3i8 der Schablone, wobei die F@-der 450 zusammengedrückt wird. Dies findet statt, bis die Rollen 452 auf der Schablonenoberfläche 32o aufsitzen. Zu dieser Zeit befindet sich dann das Messer in seiner Schnittstellung bezüglich der Schablone, in der es während etwas mehr als einer vollkommenen Umdrehung des Armes 4o2 gehalten wird, so daß eine Sohle vollkommen aus der Kautschukbahn. ausgeschnitten wird. Sodann wird das Messer durch die Kurvenscheibe 462 zurückgezogen, bevor die Klemmvorrichtung sich senkt, woraufhin die Kautschukbahn für die nächste Schneidtätigkeit wieder vorgeschoben wird. Beim Zurückziehen des Messers bewegt sich das Messer längs der schrägen Schnittfläche und tritt nicht in die Kautschukbahn an der Außenseite ein. Auf Grund dessen können die Flächen der Kautschukbahn, aus denen die Sohlen ausgeschnitten werden, dicht beieinanderliegen.
  • Bei dem Herstellen von Sohlen mit von der Trittfläche nach außen geneigten Kantenflächen wird vorteilhaft die in Fig. 22 dargestellte Vorrichtung D zum Überschneiden verwandt. In dieser Vorrichtung erstreckt sich ein gerades Messer B von einer Schablone P nach unten und nach außen. Diese Anordnung hat einen gewissen Vorteil über die beschriebene Anordnung des Messers insofern, als das -Messer einen Schnitt in der Kautschukbahn anbringt, die außerhalb des Umfanges der Schablone und der Druckvorrichtung liegt und somit der "Tätigkeit des Messers weniger Widerstand bietet, als wenn das Messer durch die zusanimengepreßte Kautschukbahn schneidet, z. B. beim Unterschneiden. Deshalb kann auch dein Uniriß der Schablone genauer gefolgt werden, wobei gleichzeitig der Schnitt glatter ausfällt. Weiterhin wird auf Grund der Abwesenheit eines äußeren Druckes das Bestreben des Werkstückes an dem Abfall der Kautschukbahn hängenzubleiben, verringert. Schließlich hat diese Vorrichtung den weiteren Vorteil der einfacheren Bauart. Auf Grund dessen kann die Oberschneidvorrichtung, wenn die Kautsckukbahn umgedreht werden kann, sich für alle Fälle am brauchbarsten erweisen, wodurch insbesondere das Auswechseln der Schneidvorrichtung, wie beschrieben, in Wegfall kommt. In Fig. 22 ist der Außenteil des Messerträgerarnies 402 zu sehen, der finit dem in Fig.7 dargestellten identisch ist. Der Arm 4o2 hat einen Messerlialter 498, der an dem Ende des Armes an Ansätzen :I92 drehbar ist, genau wie in der Vorrichtung zum Unterschneiden des Kautschuks. Eine senkrechte Bewegung des Halters ist nicht nötig, jedoch um ein Auswechseln des Armes 402 zu vermeiden, hat der Halter vorteilhaft eine senkrechte Bewegungsmöglichkeit für das Überschneidemesser N sowohl wie das Unterschneidemesser k, wobei nur der.Halter 498 an Stelle des Halters 403 eingesetzt ist. Dies bedingt einen Leerlauf des Messers X von der Schablone p hinweg, der nicht stattfinden könnte, wenn ein besonderer Arm zum Überschneiden vorgesehen wäre. In dem letzteren Falle verbleibt der Halter zti jeder Zeit in dem `'Winkel der Schablone p. Wird der Kautschuk R gegen die Schablone angedrückt, so dringt die Spitze des Messers N in den Kautschuk außerhalb der die spätere Sohle bildenden Fläche ein und schneidet seinen Weg in den Kautschuk, bis die Oberfläche desselben mit der Unterfläche der Schablone in Berührung ist. In dieser Einstellung der Maschinenteile vollendet das Messer die Beschneidung des Werkstückes durch eine Umdrehung um etwas mehr als 360°. Sodann werden die Druckvorrichtung und def Kautschuk gesenkt, wobei das -Messer wieder außerhalb der Sohlenfläche schneidet, bis es von dem Kautschuk frei ist. Die Schneidtätigkeit des Messers während der Annäherung und des Entfernens der Kautschukbahn vollzieht sich vollkommen innerhalb des Schneidabfalls. Während der Schneidtätigkeit hat die Schablone p das Bestreben, den Halter zu jeder Zeit gegen senkrechte Verstellung unter dem Einfluß der Schneidkräfte sowohl wie dem Gewicht der Maschinenteile zu halten, da sie um ihren Umfang herum untere und obere schräge Flächen 494, 496 hat, die einen Winkel zueinander bilden. In diesen Winkel paßt ein Messerblock 498 des Halters, wobei dieser Block schräge Flächen 500, 502 entsprechend den Flächen 494, ,I96 hat.
  • In Fig. 22 ist eine Leitschiene 514 vorgesehen mit Rollen 516, die an einem Bügel 518 drehbar sind. Die Anordnung ist ähnlich der in Fig. 7 dargestellten. In diesem Fall dient jedoch die Leitschiene dazu, elektrischen Strom zwecks Erwärmung des Messers zu leiten. Wird, wie an sich bekannt, ein zum Schneiden von Kautschuk verwandtes Messer etwas erwärmt, so kann der Schnitt leichter ausgeführt werden, und ein häufiges Schärfen des Messers erübrigt sich. Das :Messer wird durch ein Heizelement 520 erwärmt, das an dem Halter .I92 angebracht ist. Es ist Vorsorge getroffen, daß Strom zu dem Heizelement in allen Stellungen des Messerarmes zugeführt wird.
  • Nachdem die Sohle S aus der Kautschukbahn R ausgeschnitten worden ist und nachdem die Klemmvorrichtung Q zusammen mit der Sohle und der Kautschukbahn von der Schablone P oder p gesenkt worden ist, wird der Riemen 120 wieder betätigt, um die soeben bearbeitete Werkfläche von der Schneidvorrichtung weg zu bewegen und eine andere Fläche zum Bearbeiten darzubieten. Die Kautschukbahn jenseits der Schneidvorrichtung wird unterhalb einer leeren Führungsrolle 534 (Fig. 6) geführt und von dort auf ein Förderband 536, das über eine Rolle 538 läuft. Das Förderband wird durch Kraftübersetzung 540 von der Welle 12!5 der Vorschubvorrichtung angetrieben. Die ausgeschnittenen Sohlen haften auf Grund des schweren Druckes zwischen der Schablone und der etwas rauben Oberfläche des Riemens 12o an dem Riemen. Wenn der Schneidabfall, der nicht zusammengedrückt worden ist, durch die Rolle 534 aufwärts geleitet wird, werden die Sohlen vom Schneidabfall getrennt und werden durch den Riemen 12o abwärts über die Rolle 123 befördert, wobei die schrägen Kanten etwas nachgehen, wenn die Sohlen durch die Öffnungen in dem Schneidabfall durchgezogen werden. An der Vorderseite der Rolle 123 treffen die Sohlen auf einen Abstreifer 542, dessen obere Kante gegen den Riemen 12o anliegt. Der Abstreifer trennt die Sohlen von dem Riemen, wobei die Sohlen auf ein Förderband 544 fallen, das über eine Rolle 5:I6 läuft. Das Förderband wird durch Kraftübersetzung 548 von der Welle der Rolle 538 aus angetrieben. Das Förderband 544 befördert die Sohlen nach einer Stelle zur Weiterverarbeitung, während das Förderband 536 den Schneidabfall an einer anderen Stelle ansammelt.
  • Zum Zwecke der Beschreibung der Wirkungsweise der dargestellten Maschine sei angenommen, daß Sohlen .der in @ig.23 dargestellten Art hergestellt werden sollen, in welchen der Umfang T eine Innenabschrägung hat zur Bildung einer abgerundeten Kante, wenn die.Sohle auf einem Schuh angebracht worden ist. Die Kautschukbahn ist von solcher Breite, daß die gewünschte Länge der Sohle in sparsamer Weise ausgeschnitten werden kann und hat an einer Seite ein Muster auf dem Vorderteil U und dem Fersenteil h, wobei der dazwischenliegende Gelenkteil der Kautschukbahn glatt gelassen oder nur mit einem feineren Muster versehen ist, Auf dieser glatten Fläche wird das Handelsmarkenzeichen X und die Größennummer Y während des Herstellungsvorganges angebracht. Die gemusterte Seite der Kautschukbahn Fliegt vorteilhaft nach oben,. wenn die Kautschukbahn durch die Maschine läuft und wenn in der Schneidvorrichtung D ein unterschneidendes Messer K verwandt wird. Die Flanschen i f4 sind auf der Rolle 112 richtig eingestellt, und die lotrechte Führungswand 117 ist so an dem Tisch 118 angebracht, daß sie mit den Kanten der Kautschukbahn im Berührung steht und diese genau der Markiervorrichtung C und der SchneidvorrichtungD zuführt. Diese Stellungen entsprechen .der Breite der Kautschukbahn und deshalb der Größe ,der Schablone. Die Länge der Vorschubbewegung der Vorrichtung B wird entsprechend der Größe der Sohle durch Drehung des Handrades igo (Fig. 2) bestimmt. Die Markiervorrichtung ist in entsprechender Weise in bestimmtem Abstand von der Schneidvorrichtung längs der Vorschublinie durch Drehung der Handkurbel 27o eingestellt worden, und die Einstellung der Matrizenhalter 248 quer zu-der Kautschukbahn und der Vorschublinie zum Zweck der symmetrischen Einstellung der Markierungen X, Y auf dem Gelenkteil der Sohle ist durch entsprechende Steuerung des Handrades 236 (Fig. ii) bewirkt. Da das Muster -sich an seiner Oberseite der Kautschukbahn befindet, werden die Handelsmarken- und Größenmatrizen in dem oberen Halter 2.48 angebracht und die glatte Platte in dem unteren Halter. Durch Verstellen der Handräder 2152 werden die Matrizen und Platten so eingestellt, daß sie eine vollkommene Markierung auf der Kautschukbahn anbringen. Eine Schablone .P von entsprechender Größe und Umriß wird an der Trägerspindel 3o2 angebracht. Eine ''Vorratshaspel 40; (Fig. i) wird auf der Abwickelungsvorrichtung A aufgesetzt. Diese Haspel trägt die Kautschukbahn R zusammen mit einem Trägerband L aufgewickelt und ist außerdem noch mit einem Mitläuferstoff i versehen, wobei die das Muster tragende Seite der Kautschukbahn an der Außenseite liegt. Die Trag-oder Schutzbahnen L, L werden an ihren entsprechenden Aufwickelhaspeln 60, 78 angebracht und das lose Ende des Werkstoffes zwischen der Führungsrolle 112 und der Vorschubrolle iio eingeführt und über den Tisch r 18 nach der Markiervorrichtung C gezogen, wo der Arbeiter den Leerstift.29o (Fig. ii) herabdrückt und das Vorderende des Kautschuks durch Berührung mit diesem Stift einstellt. Zu dieser Zeit ist eine genügende Länge Kautschukbahn abgewickelt, um die Schleife r z«-ischen der Abwickelv or-"richtung und der Vorschubrolle i io zu bilden. Durch teilweises Herabdrücken des Trethebels 6o8 (Fig. 6) rückt -der Arbeiter die Kupplung 1 ein und leitet dadurch die Tätigkeit der Maschine für einen Arbeitskreislauf ein. Zu Beginn dieses Arbeitskreislaufes schiebt die Vorschubvorrichtung das Werkstück um eine halbe Vorschublänge vor, wodurch :die Kautschukbahn in richtiger Stellung eingestellt wird, um den ersten Eindruck der Handelsmarke X und der Größenbezeichnung Y zu erhalten. Zu dieser Zeit und für gewisse darauffolgende Arbeitsgänge läuft die Schneidvorrichtung D leer. Ein weiteres - Herabdrücken des Trethebels bedingt ein Markieren weiterer Sohlenflächen und das Vorschieben des Vorderendes der Kautschukbahn unterhalb der Rollen 3,5o auf den Vorschubriemen i2o in eine solche Stellung zwischen die Schablone P und die Druckvorrichtung 0, daß der erste zu beschneidende Teil der Kautschukbahn dort richtig eingestellt ist. Das Abwickeln der Kautschukbahn wird jederzeit durch die Länge der Schleife r in der beschriebenen Weise gesteuert. Nachdem der Arbeiter die erste geschnittene Sohle geprüft und zufriedenstellend gefunden hat, schiebt er nun die Handkurbel 584 nach links, so daß durch die Treibvorrichtung F der andauernde Lauf der Maschine, d. h. insbesondere das andauernde Markieren und Ausschneiden von Sohlen, stattfindet. Dieser andauernde Lauf der Maschine hält an, bis entweder die Handkurbel 584 wieder nach rechts zurückbewegt wird oder bis der Trethebel 6o8 vollkommen herabgedrückt wird, wodurch im letzteren Falle ein sofortiges Anhalten der Maschine stattfindet.
  • In der Schneidvorrichtung dreht sich der Trägerarm 4a2 (Fig. 7 bis io) andauernd um die Schablone, während die Maschine tätig ist, wobei sein Drehpunkt 4oo durch die geureinsame Wirkung des Exzenters 374, des Kurbelarmes 376 und der Scheibe 386 eine Laufbahn annähernd dem Umriß der Schablone beschreibt (s. die Kurve b in Fig.-io). Deshalb ist die dem Messer erteilte Schneidkraft in einer solchen Richtung tätig, die gewöhnlich tangential zu der Kurve der Schablone ist, so daß der Schnitt glatt und unter möglichst geringem Widerstand ausgeführt wird. Während eines Teiles eines jeden Doppelumlaufes des Trägerarmes 402 wird die Spitze k des Messers über der Unterfläche der Schablone durch die Feder :1.S0 gehalten, welche den Träger 444 des Messerhalters 403 aufwärts an den Trägerarm drückt. Die Feder .I50 ist auf Grund der Kurvenscheibe .I6-2 zu dieser Zeit tätig. Die Druckvorrichtung O wird zum Festklemmen des Kautschuks gegen die Schablone emporgehoben. Sodann gibt die Kurvenscheibe .I62 den Arm frei, und die Feder 43o zieht den Halter in Berührung mit der Schablone. Auf Grund des Druckes des Halters auf die Schablonenfläche 318 gibt die Feder 4jo nach, und der Halter und das Messer gleiten an dieser Schablonenfläche herab, bis der Halter durch Berührung der Rollen 452 mit der oberen schrägen Fläche 32o angehalten wird. Das Messer bewegt sich nun durch den Kautschuk unter Führung der Schablone. Die Umdrehung um die Schablone beträgt etwas mehr als 3tio°, so daß die Sohle unter allen Umständen vollkommen ausgeschnitten ist. Daraufhin tritt die Kurvenscheibe 4(i2 wieder in Tätigkeit, und der Arm 4o2 wird wieder nach außen geschwungen, und die Spitze des Messers wird durch die nun freigegebene Feder 450 über die Unterfläche der Schablone gehoben. Die Druckvorrichtung0- senkt sich mit dem Riemen i2o und der Kautschukbahn. Soll die Sohle mit einer nach außen gerichteten Abschrägung beschnitten werden anstatt der soeben beschriebenen Innenabschrägung, so wird der Halter 444 von der Schneidvorrichtung abgenommen und der Halter 492 mit seinem Messer :V eingesetzt, während die Schablone p an Stelle der Schablone P verwandt wird. Zum Herstellen der dem anderen Fuß entsprechenden Sohle wird die Schablone umgekehrt. Auf Grund der Trennung der Markiervorrichtung und Schneidvorrichtung brauchen die Matrizen der Markiervorrichtungen nicht in ihrer Größe durch die Schablonen der Schneidvorrichtungen beschränkt zu werden, und das Auswechseln der Schneidschablonen ist ebenfalls erleichtert.
  • \ach dem Beschneiden der Sohlen laufen die Sohlen von der Vorrichtung D nach der Vorrichtung E, wo der Abstreifer 542 die Sohlen von dem Riemen i2o entfernt. Der Schnei(labfall, der sich noch in Bandform befindet, wird, nachdem die Sohlen davon abgetrennt «-orden sind, aufwärts und von der Maschine weg geleitet.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Ausschneiden vom Schulsohlen o. dgl. aus einer unvulkanisierten Kautschukbahn. dadurch gekennzeichnet, daß der Kautschuk einer Markiervorrichtung (C) zum Anbringen von Markierungen (X, Y) auf dem Kautschuk und einer Schneidvorrichtung (D) zum Ausschneiden von Sohlen mit den darauf angebrachten Markierungen durch eine in Unterbrechungen wirksame Vorschubvorrichtung (B, i2o) dargeboten wird, wobei der bandförmige Kautschukstreifen von einer Haspel (4o) abgewickelt wird, deren Drehung in Abhängigkeit von der Verarbeitung des Guminis gesteuert wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Markiervorrichtung (C) und die Sohlenbeschneidvorrichtung (D) in der Vorschubrichtung der Kautschukbahn in einem gewissen Abstand voneinander stehen und gleichzeitig gesteuert werden.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen der Markiervorrichtung (C) und der Schneidvorrichtung (D) veränderlich ist.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeiichnot, daß die Markiervorrichtung (C) quer zu der Vorschublinie der Kautschukbahn (R) verstellbar ist. S. Maschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidvorrichtung (D) eine Mehrzahl auswechselbarer Schablonen (P) und eine .Mehrzahl von Messern (K, N) mit Trägern (4o3, .I98) hat, die auswechselbar in Arbeitsstellung bezüglich einer gewählten Schablone angebracht sind, wobei das Messer und sein Träger durch eine Antriebsvorrichtung (374, 376) um die Schablone bewegt «erden. 6. Maschine nach Anspruch S, dadurch gekennzeichnet, daß zwei auswechselbare Messer (K, N) in verschiedenen Winkeln zur Kautschukbahn (R) liegen, um entgegengesetzt abgeschrägte Sohlen daraus ausschneiden zu können. ;.Maschine nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidvorrichtung (D) eine Schablone (P) und ein Messer (K, N) hat, das um die Schablone beweglich ist, wobei die Vorschubvorrichtung (B) den Kautschuklstreifen, (R) schrittweise in Übereinstimmung mit dem Messer und der Schablone bewegt. B. Maschine nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidvorrichtung (D) eine Schablone (P) mit entgegengesetzt geneigten Kantenflächen (3i8, Sao, 500, 502) und ein Messer (K, N) mit einem Halter (4o3, 498) hat, wobei der Halter entgegengesetzt geneigte Flächen aufweist, die mit den geneigten Schablonenflächen während des Schneidens in Eingriff stehen, und wobei der Halter durch einen Antrieb (374, 376) um die Schablone herum bewegt wird. 9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schablone umkehrbar ist zum Ausschneiden von entweder rechten oder linken Sohlen. io. Maschine nach Anspruch i bis' 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidvorrichtung (D) eine Schablone (P) und ein Messer (K, N) hat, das um die Schablone unter der gemeinsamen Einwirkung einer Kurbel (376) und eines Exzenters (374) beweglich ist. i i. Maschine nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß der Exzenter (374) einen Bügel (378) hat, der sowohl durch den Exzenter als auch durch die Kurbel (376) bewegbar ist, wobei mit dem Bügel ein Träger (4o2) für das Messer (K, N) verbunden ist. 12. Maschine nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung des Trägers (4o2) mit dem Exzeriterbügel (378) durch eine Scheibe (386) erfolgt, die auf dem Exzenterbügel drehbar angelenkt ist. 13- Maschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbare Scheibe (386) einen verstellbaren Stift (4oo) aufweist, an welchem der Trägerarm (4o2) für das Messer (K, N) drehbat angelenkt ist. 14- Maschine nach Anspruch i i, gekennzeichnet durch eine Schiene (4o4, 5i4), die eine Bewegung des Messers (K, N) aus der Ebene der Schablone heraus verhindert. 15. Maschine nach Anspruch -8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer (K) und der Halter (4o3) mit Bezug auf die Schablone (P) seitlich bewegbar sind, um das Messer in die und aus der Ebene der Kautschukbahn zu bewegen.
DEU12076D 1932-02-01 1933-01-24 Maschine zum Ausschneiden von Schuhsohlen o. dgl. aus einer unvulkanisierten Kautschukbahn Expired DE648019C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1282907B (de) * 1963-05-16 1968-11-14 Rubber And Plasties Res Ass Of Vorrichtung zum Ausschneiden von Rohlingen aus einer Bahn aus einer vulkanisierbaren Kautschukmischung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1282907B (de) * 1963-05-16 1968-11-14 Rubber And Plasties Res Ass Of Vorrichtung zum Ausschneiden von Rohlingen aus einer Bahn aus einer vulkanisierbaren Kautschukmischung

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