DE647997C - Boraxhaltige Plaettstaerke - Google Patents

Boraxhaltige Plaettstaerke

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DE647997C
DE647997C DEH138606D DEH0138606D DE647997C DE 647997 C DE647997 C DE 647997C DE H138606 D DEH138606 D DE H138606D DE H0138606 D DEH0138606 D DE H0138606D DE 647997 C DE647997 C DE 647997C
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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K3/00Use of inorganic substances as compounding ingredients
    • C08K3/18Oxygen-containing compounds, e.g. metal carbonyls
    • C08K3/24Acids; Salts thereof
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
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    • C08K3/20Oxides; Hydroxides
    • C08K3/22Oxides; Hydroxides of metals
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Description

  • Boraxhaltige Plättstärke Mittel zum Stärken der Wäsche, sogenannte Glanzstärke, bestehend aus einem Gemisch von Rohstärke mit Borax und auch mit anderen Zusätzen, sind in verschiedener Zusammensetzung und in verschiedenem -Verhältnis der Bestandteile bekannt. Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine besondere boraxhaltige Plättstärke, die außer Borax Tri- oder Dialkaliorthophosphat und Alkalibicarbonat enthält. Durch die gleichzeitige Verwendung dieser Salze wird eine erhebliche Verbesserung der Glanzstärke erreicht. So sind die neuen Mittel sehr ergiebig und bewirken eine sehr gleichmäßige Appretur.
  • Die Stärkeflotte wurde bisher durch Verteilen von 5o g Stärkemischung in 1/21 Wasser von etwa qq.° C hergestellt, von der neuen Stärkemischung geben 5o g noch mit 3/41 Wasser eine gute Stärkezubereitung; man erspart also 3313 °/o Stärke. Beim Stehen setzen diese Stärkeflotten' langsamer ab, der Bodensatz läßt sich leichter aufrühren, und die Flüssigkeit ist während des Stärkens der Wäsche gleichmäßiger als bei Verwendung der bekannten Plättstärken.
  • Beim Einstärken besteht bekanntlich die Gefahr, daß die Stärkeflüssigkeit nicht genügend leicht von der Wäsche aufgenommen wird; es bilden sich auf der Oberfläche der Wäsche leicht Rückstände, deren Beseitigung den zeitraubenden Arbeitsgang des Abreibens erforderlich macht. Das fällt bei Gebrauch der erfindungsgemäßen Stärkezubereitungen fort.
  • Durch diese wird ferner die Arbeit des Bügelns erleichtert und beschleunigt, z. B. -können Kragen nach dem Einstärken durch leichten Druck des Eisens auf der linken Seite angeplättet werden; beim Ausplätten unter stärkerem Druck erfolgt eine schnellere Verkleisterung der Stärke und schnelle, gleichmäßige Verbindung derselben mit der Wäschefaser. Die so behandelte Wäsche besitzt neben guter Steife eine hohe Elastizität und glatte, klare, glänzende Oberfläche.
  • Die gute Wirkung des neuen Mittels scheint einerseits damit zusammenzuhängen, daß bei der Verwendung harten Wassers die Härtebildner in sehr feinem Zustand niedergeschlagen werden und bei weißer Wäsche die blendend weiße Farbe beim Stärken erhalten bleibt, andererseits aber auch damit, daß die Zusätze auf das Aufschließen der Stärke beim Plätten oder Bügeln der Wäsche besonders günstig wirken.
  • Beispiel 7o Teile Reisstärke, 15 Teile Borax, ro Teile Trinatriumphosphat und 5 Teile @atriumbicarbonat werden in Form feinster Mahlung miteinander gemischt. Hierbei können Trinatriumphosphat und Borax vorher vom Kristallwasser ganz oder teilweise durch Erhitzen befreit und darauf mit einer Tragantlösung benetzt werden. Das infolge der Bindung des Wassers durch die Salze trockene.Gemisch wird darauf mit dem Natriuml)icarbonat und der Reisstärke vermischt und in Form eines,; staubfeinen Pulvers Vi' bracht. Statt Trinatriumphosphat kann auch Dinatriumphosphat Verwendung finderi:. zweckmäßig wird dann die Menge des Big carbonates auf 8 bis io Teile erhöht.
  • Es ist bekannt, zur Verhinderung der Klumpenbildung bei- der Lösung und Verteilung fein gemahlener Quellstärke in kaltem Wasser dieser solche Stoffe, die das Quellen der Stärke verlangsamen, den entstehenden Kleister verdicken oder aus wäßriger Lösung abscheiden, z. B. Borax, Alkaliphosphate und andere alkalisch reagierende Alkal?salze, zuzusetzen. Bei der vorliegenden Erfindung jedoch wird lediglich bezweckt, aus Rohstärke eine verbesserte Plättstärke herzustellen. Bekannt ist ferner die warme Her--siellung von Pflanzenleimen zum Zwecke der ,-,genützung als Klebmittel, z. B. als Tapeten-`lei#ri,oder für Appreturzwecke unter Zusatz -v-W''>attiumsalzen. Diese Pflanzenleime sind ä`@)Ü. em Stärken von Plättwäsche unverwendbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Plättstärke, bestehend aus Rohstärke nebst Zusätzen von Borax, Tri- oder Dialkaliorthophosphat, Alkalibicarbonat und gegebenenfalls geringen :Mengen Tragant.
DEH138606D 1934-01-06 1934-01-06 Boraxhaltige Plaettstaerke Expired DE647997C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2796354A (en) * 1954-03-23 1957-06-18 Staley Mfg Co A E Liquid laundry starch

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