DE899786C - Glanzstaerke - Google Patents

Glanzstaerke

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Publication number
DE899786C
DE899786C DEH3129D DEH0003129D DE899786C DE 899786 C DE899786 C DE 899786C DE H3129 D DEH3129 D DE H3129D DE H0003129 D DEH0003129 D DE H0003129D DE 899786 C DE899786 C DE 899786C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
starch
gloss
raw
magnesium sulfate
borax
Prior art date
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Expired
Application number
DEH3129D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Phil Robert Krecke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HOFFMANN STAERKEFABRIKEN AG
Original Assignee
HOFFMANN STAERKEFABRIKEN AG
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Filing date
Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M15/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
    • D06M15/01Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with natural macromolecular compounds or derivatives thereof
    • D06M15/03Polysaccharides or derivatives thereof
    • D06M15/11Starch or derivatives thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Coloring Foods And Improving Nutritive Qualities (AREA)

Description

  • Glanzstärke Die zum Stärken von Feinwäsche verwendete Glanzstärke besteht im allgemeinen aus Rohstärke mit einem Gehalt von zo bis 2o"/o. Borax. Es sind schon verschiedentlich Vorschläge gemacht, Borax, der vorwiegend ein Auslandsprodukt ist, durch andere inländische Salze zu ersetzen. Man hat hierfür z. B. Alkaliphosphate, Polyphosphate, Carbonate, Bicarbonate benutzt, doch haben alle diese Glanzstärken sich nicht einführen können, hauptsächlich wohl, weil diese Salze infolge der Zersetzung unter der Hitze des Bügeleisens einen zerstörenden EinfluB auf die Textilfaser hatten. Es sind für diesen Zweck auch noch andere Salze, wie Kochsalz, Glaubersalz usw., vorgeschlagen, aber auch diese Stoffe haben den Borax nicht zu ersetzen vermocht. Unter Zusatz dieser wie der erstgenannten Salze werden damit gestärkte Kragen nicht genügend steif, die Gewebelagen bekommen untereinander keinen Halt, sie platzen ab, und die Wäschestücke kleben am Eisen bzw. am Schlitten. Das gleiche gilt auch für die Benutzung von Bittersalz, dessen Verwendung in der Textilindustrie als Beschwerungsmittel und Bestandteil von Appreturen bekannt ist.
  • Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, der Plättstärke Magnesiumsulfat zuzusetzen, und zwar sowohl in Form eines Zusatzes zur Rohstärke wie auch eines Zusatzes zur Kochstärke. Weder die eine noch die andere Mischung ergibt aber den Effekt den die Glanzstärke bei der Verwendung als Steifungsmittel für Feinwäsche ergeben muß. Auch dieses Salz ergibt also als Zusatz zur Stärke keinen Ersatz für Borax.
  • Es wurde nun überraschenderweise gefunden, daß eine Rohstärke mit einem Zusatz von Bittersalz eine. ausgezeichnete Glanzstärke ergibt; -wenn man der Mischung gekochte Stärke zusetzt. In dieser kombinierten Flotte gestärkte Kragen werden genügend steif, die Gewebelagen haften zusammen, es findet kein Kleben am Eisen statt und die fertigen Kragen usw. erhalten außerdem einen hervorragend schönen Glanz, der sogar besser ist als der mit Borax-Glanzstärke erzeugte und die Verwendung bekannter zusätzlicherGlanzmittel, wie Paraffin u. :dgl., erspart.
  • Magnesiumsulfat ist, wie oben gesagt, in der Appretur gewöhnlicher Textilstoffe als Füllmittel und zur Verleihung von Griff lange bekannt. In diesem Fall erfolgt die Verwendung von Bittersalz aber nur allein oder in Verbindung mit Rohstärke. Andererseits ist die Verwendung einer gekochten Stärke oder einer Ouellstärke (d. h. in kaltem Wasser quellende Stärke) als Bestandteil .der Borax-Glanzstärke bekannt.
  • Neu dagegen ist die Erkenntnis, daß ein Gemisch von Rohstärke und Bittersalz, das die Eigenschaften einer Glanzstärke nicht besitzt, zu einer Glanzstärke wird, wenn in der Stärkeflotte außer der Rohstärke noch gekochte Stärke zugegeben ist. Ausführungsbeispiel Um etwa roo Kragen zu stärken, werden der Rohstärke, z. B. Reisstärke, etwa ro bis i5 ,1/o. krist. Magnesiumsulfat beigemengt. Es genügen 675 9 Reisstärke und 75 g Magnesiumsulfat. Diese Roh-Glanzstärke wird in 3 1 Wasser 'aufgerührt. Man läßt die Flotte zur besseren Durchdringung vorteilhaft- einige -Stunden stehen. Es wird dann eine Köchstärke aus reiner Rohstärke (z. B. Reisstärke oder Kartoffelstärke) bereitet, die man zu etwa ro°/a der angewandten Rohstärke errechnet. So werden in diesem Fall 75 g Stärke mit 41/z 1 Wasser vorgekocht. Nach dem Abkühlen wird diese dünnflüssige Kochstärke der oben beschriebenen Rohstärke zugegeben und darin wie üblich eingestärkt. Man kann selbstverständlich das Bittersalz auch dem Kochwasser für die Stärke zusetzen.
  • Will man zur Ausübung dieses Stärkeverfahrens von einem trockenen Handelspräparat ausgehen, so kann man Rohstärke, Magnesiumsulfat und schonend getrocknete gekochteStärke pulverförmig vermischen oder das Gemisch von Rohstärke und Magnesiumsulfat mit dem gekochten dünnflüssigen und schonend getrockneten Stärkekleister mischen und die Mischung nach eventueller vorheriger Verformung trocknen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Glanzstärke, bestehend aus Rohstärke, Magnesiumsulfat und einem Zusatz gekochter Stärke. Angezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 17 405 vom Jahre 1897; deutsche Patentschrift Nr. 671 259.
DEH3129D 1939-10-05 1939-10-05 Glanzstaerke Expired DE899786C (de)

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DEH3129D DE899786C (de) 1939-10-05 1939-10-05 Glanzstaerke

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DE899786C true DE899786C (de) 1953-12-17

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1117510B (de) * 1959-07-24 1961-11-16 Scholten Chemische Fab Verfahren zur Herstellung von kaltwasserloeslichen Staerkepraeparaten

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB189717405A (en) * 1897-07-23 1898-04-02 Alfred Julius Boult Improvements in or relating to Preparations for Laundry Purposes.
DE671259C (de) * 1934-01-21 1939-02-03 Emil Max Mueller Staerken von Feinwaesche

Patent Citations (2)

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