AT206085B - Waschmittel für Fein- und Grobwäsche und Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents

Waschmittel für Fein- und Grobwäsche und Verfahren zu deren Herstellung

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AT206085B
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  Waschmittel für   Fein-und Grobwäsche   und
Verfahren zu deren Herstellung   Durch das österreichische PatentNr. 201751   werden Waschmittel geschützt, die sowohl für Feinwäsche als auch für Grobwäsche geeignet sind. Dies Waschmittel enthalten eine neutrale   Wascthmittelkomposi-   tion und ein bikarbonathaltiges Puffergemisch in einer solchen Menge und Zusammensetzung, dass eine wässerige Lösung des Waschmittels bei Temperaturen von 30 bis 400 einen pH-Wert von 7 bis 7, 5, besitzt und bei Temperaturen von 70 bis   1000   unter Kohlensäureentwicklung einen   PH- Wert   von 8, 5 bis 10 annimmt. 



   Die genannten neutralen Waschmittelkompositionen können in bekannter Weise neben waschaktiven Substanzen beliebiger Art Waschhilfsmittel, sauerstoffabgebende Verbindungen od. ähnl. Zusätze und Verschnittmittel enthalten. 



   Als Bestandteil dieser Waschmittel eignen sich insbesondere   Puffergemische, die aus Alkalibikarbonat,   vorzugsweise Natriumbikarbonat, einerseits und aus einer beliebigen bei Normaltemperatur festen Säure oder aus einem sauren Salz einer beliebigen mehrbasischen Säure oder aus einem hydrolysierenden Salz aus einer starken ein-oder mehrbasischen Säure und einer schwachen Base bzw. aus einem Gemisch mehrerer der genannten Säuren und/oder sauer reagierenden Salze anderseits bestehen. 



   Nachdem genannten österreichischen Patent Nr. 201751 können die erwähnten bikarbonathaltigen Puffergemische durch Stoffgemische ersetzt werden, aus denen in wässeriger Lösung bikarbonathaltige Puffergemische entstehen. Ein Verfahren zur Herstellung solcher Waschmittel, die als alkalische Komponente des Stoffgemisches Alkalikarbonat enthalten, sieht vor, dass das Alkalikarbonat der neutralen Wasch-   mittelkomposition bereits   vor dem Trocknen zugesetzt und mit ihr gemeinsam getrocknet wird, worauf dem Trockengut nur noch die saure Komponente des Stoffgemisches zugemischt wird. 



   Es wurde nunmehr gefunden, dass je nach Bedarf der durch die   Waschmittellösäng   zu überstreichende PH-Bereich nach unten oder oben oder nach unten und oben erweitert werden kann, wenn der Zusatz an bikarbonathaltigen Puffergemischen oder an Stoffgemischen, aus denen in wässeriger Lösung bikarbonathaltige Puffergemische entstehen, so zusammengesetzt und bemessen ist, dass entweder das Waschmittel   in wässeriger   Lösung bei Feinwaschtemperaturen unter 40  pH-Werte unter 7 aufweist und bei Heisswasch-   temperaturen von 70 bis 1000 unter Kohlensäureentwicklung p-Werte von 8, 5 bis 10 annimmt, oder das Waschmittel in wässeriger Lösung bei Feinwaschtemperaturen von 30 bis 400 einen PH-Wert von 7 bis 7, 5    besitzt, beim Erwärmen Kohlensäure entwickelt und bei Kochtemperatur, einen pH-Wert über 10 erreicht,

   oder das Waschmittel für Feinwaschtemperaturen unter 400 PH-Werte unter 7 aufweist, beim Erwärmen Kohlensäure entwickelt und bei Kochtemperaturen einen pH-Wert über 10 erreicht. 



   Waschmittel der vorliegenden Erfindung können, soweit sie Alkalikarbonat als alkalische Komponente des Zusatz-Stoffgemisches enthalten, in der Weise hergestellt werden, dass das Alkalikarbonat bereits der in Pastenform oder in wässeriger Lösung vorliegenden Waschmittelkomposition vor dem Trocknen zugesetzt und mit dieser gemeinsam in beliebiger Weise getrocknet wird, worauf die saure Komponente des Stoffgemisches der trockenen   alkalikarbonathaltigen Waschmittelkomposition in   fester Form zugemischt wird.

   Weiter wurde festgestellt, dass es möglich ist, die Waschmittel der vorliegenden Erfindung 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 sowie das österreichische Patent Nr. 201751 herzustellen, indem die saure Komponente des   bikarbonathalti-   gen Puffergemisches bzw. des Stoffgemisches, das in wässeriger Lösung ein bikarbonathaltiges Puffergemisch ergibt, in Form einer beliebigen Säure oder eines sauer reagierenden Salzes oder eines Gemisches aus beliebigen Säuren und/oder sauer reagierenden Salzes bereits der in Pastenform oder   in wässeriger Lö-   sung vorliegenden neutralen Waschmittelkomposition zugesetzt und mit dieser gemeinsam getrocknet wird, worauf die feste alkalische Komponente in Form von Alkalibikarbonat und/oder Alkalikarbonat der trockenen sauren Waschmittelkomposition zugemischt wird.

   In diesem Falle ist das Verfahren nicht auf die Verwendung fester Säuren oder sauer reagierender Salze beschränkt, sondern es können beliebige Säuren rein oder in wässeriger Verdünnung verwendet werden. 



     Beispiel l :   Zu 60 Gew.-Teilen einer beliebig zusammengesetzten neutralen Waschmittelkomposition werden 40 Teile eines Puffergemisches aus 60 Teilen Natriumbikarbonat und 40 Teilen Aluminiumsulfat zugemischt. Die 0, 5 % ige wässerige Lösung dieses Produktes zeigt bei   20 - 400   einen pH-Wert von 
 EMI2.1 
 Zelluloseglykolat,   7 solo   Verschnittmittel, vorwiegend in Form von Natriumsulfat, zusammensetzt, werden 60 Teile Natriumbikarbonat und 10 Teile Oxalsäure zugemischt.

   Eine wässerige Lösung, die 5-10 g   dieses Produktes im Liter enthält, zeigt bei Temperaturen unter 400 einen PH-Wert von 7 bis 7, 4 ; beim Erhitzen der Lösung zum Kochen steigt der pH-Wert auf 10, 4 an,  
Beispiel 3 : Zu 34 Teilen einer neutralen Waschmittelkomposition, die neben üblichen Verschnittmitteln   60 %   waschaktive Substanz in Form von Natriumalkylsulfat enthält, werden 46,5 Teile   Natriumbikarbonat und 19, 5 Teile Oxalsäure zugemischt. Eine wässerige Lösung dieses Produktes von 5 bis 10 g/l zeigt bei Temperaturen zwischen 20 und 40 einen pH-Wert von 6, 1 bis 6, 6. Nach Erhitzen   der gleichen Lösung auf Kochtemperatur steigt der   p--Wert   auf 10, 5 an. 



   Beispiel 4 : Zu 30 Teilen eines neutralen Waschpulvers, das neben anhydrischen Phosphaten und Verschnittmitteln   40 %   Alkylbenzolsulfonat und   20 % Natriumalkylsulfat enthält, werden   62 Teile eines Puffergemisches, das zu 70 % aus Natriumbikarbonat und 30 % aus Weinsäure besteht, und 8 Teile Natriumperborat zugemischt. Die wässerige 5 g/l enthaltende Lösung dieses Produktes zeigt bei   30 - 400   einen pH-Wert von 6, 2 bis 6, 4. Beim Erhitzen der gleichen Lösung auf Kochtemperatur steigt der PHWert auf 10, 3 an. 
 EMI2.2 
 zeigt bei Temperaturen von 30 bis 40  einen pH-Wert von 6, 2 bis 6, 4. Beim Kochen der gleichen Lösung steigt der PH-Wert auf 10, 3-10, 5 an. 



     Beispiel 6 :   Zu 73 Teilen einer pulverförmigen Waschmittelkomposition, die 20 % Alkylbenzolsulfonat,   59%   Soda, 15 % anhydrische Phosphate und 6 % Natriumsulfat enthält, werden 27 Teile Zitronensäure zugemischt. Die   0,     5-1 laige   wässerige Lösung dieses Produktes zeigt bei Temperaturen von 300 bis 400 einen PH-Wert von 6, 3 bis 6, 5. Beim Erhitzen der gleichen Lösung aufKochtemperatursteigt ihr pH-Wert auf 10, 3 an. 



     Beispiel 7 :   Zu 54 Teilen einer trockenen Waschmittelkomposition, die 25 % Alkylbenzolsulfonat, 12 % sekundäres Alkylsulfonat, 6 % Natriumsulfat, 16 % neutrales Natriumpolyphosphat, 4 % Zelluloseglykolat sowie 37 % Weinsäure enthält, werden 46 Teile Natriumbikarbonat zugegeben. Das erhaltene Produkt zeige in   0, 5 %iger wässeriger   Lösung bei Temperaturen von 30 bis 40  einen pH-Wert von 6, 5 bis 7, 2. Beim Erhitzen auf 70 - 1000 beträgt der pH-Wert der gleichen Lösung 8,   8-10, 3.   



   Beispiel 8 : Zu 1000 kg einer wässerigen Lösung einer neutralen Waschmittelkomposition mit 35 % Trockensubstanz, die ausser üblichen Waschhilfsmitteln und Verschnittmitteln als waschaktive Substanz ein Alkylbenzolsulfonat enthält, werden 8, 2 kg konzentrierte Schwefelsäure langsam unter Rühren zugesetzt. Die erhaltene schwach saure Lösung wird auf einem geeigneten Walzentrockner getrocknet. 



  68 Teile des erhaltenen Trockenproduktes werden mit 32 Teilen Natriumbikarbonat gemischt. Das erhaltene Waschmittel zeigt in   0, 5 % iger wässeriger Lösung   bei Feinwaschtemperaturen zwischen 30 und 40  einen PH-Wert von 7 bis 7, 4. Beim Erhitzen der Lösung zum Sieden steigt der pH-Wert auf 9, 8 an. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : EMI2.3 und Grobwäschebikarbonathaltigen Puffergemischen oder an Stoffgemischen aus denen in wässeriger Lösung bikarbonathaltige Puffergemische entstehen, nach Patent Nr. 201751, gekennzeichnet durch eine solche <Desc/Clms Page number 3> Menge und Zusammensetzung des Puffer- oder Stoffgemischzusatzes, dass eine wässerige Lösung des Waschmittels bei Temperaturen unter 400 einen pH-Wert nicht über 7, 5 besitzt, bei Temperaturen von 70 bis 1000 einen PH-Wert nicht unter 8, 5 annimmt und bei Temperaturen zwischen 30-100 mindestens eine der Grenzen des pH-Wertbereiches von 7 bis 10 überschreitet.
    2. Verfahren zur Herstellung von Waschmitteln nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die aus Alkalikarbonat gebildete alkalische Komponente des Stoffgemisches bereits der in Pastenform oder in wässeriger Lösung vorliegenden neutralen Waschmittelkomposition vor dem Trocknen zugesetzt und mit dieser gemeinsam in beliebiger Weise getrocknet wird, worauf die saure Komponente des Stoffgemisches der trockenen alkalikarbonathaltigen Waschmittelkomposition in fester Form zugemischt wird.
    3. Verfahren zur Herstellung von Waschmitteln nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die saure Komponente des Puffer- oder Stoffgemisches in Form einer beliebigen Säure oder eines sauer reagierenden Salzes oder eines Gemisches mehrerer Säuren und/oder saurer Salze, gegebenenfalls auch in Wasser gelöst, bereits der in Pastenform oder in wässeriger Lösung vorliegenden neutralen Waschmittelkomposition vor dem Trocknen zugesetzt und mit dieser gemeinsam in beliebiger Weise getrocknet wird, worauf die feste alkalische Komponente in Form von Alkalibikarbonat und/oder Alkalikarbonat der trockenen sauren Waschmittelkomposition zugemischt wird.
AT123657A 1956-02-23 1957-02-23 Waschmittel für Fein- und Grobwäsche und Verfahren zu deren Herstellung AT206085B (de)

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