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Waschmaschine Waschmaschinen mit durchbrochenen, walzen- oder kugelförmigen
Trommeln, die in sie umgebenden Waschmittelbehältern umlaufen, sind an sich bekannt;
@es ist auch bekannt, die Innentrommel durch schräg exzentrische Lagerung zusätzlich
zu ihrer Umlaufbewegung in eine Taumelbewegung während des Umlaufs zu versetzen.
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Man ist auch seit jeher bestrebt, die Trommeln und AußenbehälbervonWaschmaschinen,
insbesondere wenn es darauf ankommt, an Waschflüssigkeit zu sparen, in ihren Abmessungen
möglichst einander anzupassen, damit die für die Menge. des Waschmittels maßgeblichen
Zwischenräume zwischen Trommel und Außenbehälter möglichst klein werden. Zu diesem
Zweck hat man beispielsweise in Verbindung mit kugelförmigen Außenbehältern auch
schon würfelförmige Trommeln in Vorschlag gebracht, und man hat, um diese Trommeln
möglichst dem kugeligen Außenbehälter anzupassen und damit an Waschflüssigkeit zu
sparen, die Ecken der würfelförmigen Trommel abgeschnitten bzw. abgerundet. Bei
dieser Raumform ergeben sich jedoch immer noch recht große Zwischenräume zwischen
Trommel und Außenbiehälter, die durch die flachen Würfelflächen gegeben sind.
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Man hat deshalb auch bereits vorgeschlagen, bei Verwendung eckiger,
kastenförmiger Innentrommeln die innere Form des die kastenartige Trommel umgebenden
unteren Teiles des Außenbehälters dem Drehkörper des Kastens anzupassen. Hierdurch
können zwar die Zwischenräume zwischen. der Trommel und dem Außenbehälter auf eine
gewünschte Mindestgröße herabgebracht werden. Die Vorrichtungen sind jedoch in ihrer
Bauart recht verwickelt und infolgedessen teuer, und man ist, um sie praktisch zu
verwirklichen, bezwungen, besondere, umständlich ausgestaltete Einlagen im unteren
Teil des Außenbehälters vorzusehen, die derartige Vorrichtungen weiter verteuern.
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Die Erfindung bezweckt, eine Waschmaschine unter Verwendung an sich
bekannter einfacher Raumformen, wie Zylinder, Kalotten u. dgl., zu schaffen, die
möglichst geringe Zwischenräume zwischen der umlaufenden Trommel und dem die Waschflüssigkeit
enthaltenden unteren Teil des Außenbehälters ergeben, so daß dadurch die Menge der
erforderlichen Waschflüssigkeit so gering wie möglich gehalten werden kann. Es hat
sich gezeigt, daß dieses in ausgezeichneter Weise dadurch erreicht werden kann,
daß man den Trommelbehälter mit einem zylindrischen Mittelteil ausstattet, dessen
offene Seiten mittels Kalotten abgeschlossen sind, wenn gleichzeitig der die Trommel
umbebende Außenbehälter ähnlich ausgestaltet wird. Dabei ist die Ausgestaltung des
Oberteils des Außenbehälters nicht von besonderer Bedeutung, weil dieser Teil für
die Menge der Waschflüssigkeit unmaßgeblich ist. Durch diese der Kugelform nahekommende
Formgebung, die im wesentlichen durch zylindrische Mittelbeile
mit
anschließenden Kalotten gekennzeichnet ist, wird einmal erreicht, daß die Trommel
während ihres Umlaufes gleichzeitig auch Taumelbewegungen ausführt, und es wird
weiter erreicht, daß sich die Gestaltung der Trommel recht gut der bekannten kugeligen..
Ausgestaltung des Unterbeils des Außenbehäl=; ters anpaßt, so daß an Waschflüssigkeit
gespart werden kann. Weiterhin aber bietet die Ausgestaltung der Maschine gemäß
der Erfindung noch den Vorteil einer sehr günstigen Lagerung der Trommel und sehr
günstige Antriebsmöglichkeiten für diese, da die an den Kalotten der Trommel sitzenden
Achszapfen im zylindrischen Mantelteil des Außenbehälters gelagert werden können,
an dessen Außenseite unmittelbar der Antriebsmotor angeschlossen sein kann. Die
Antriebsräder erfordern -wenig besonderen Raum, da sie bei dieser Art der Trommellagerung
mehr oder weniger seitlich in den von der Trommel nicht bestrichenen Drehraum hineinverlegt
sein können. Gleichzeitig gewährleistet die Gestalt der Innentrommel, die ja trotz
der Taumelbewegung der Kugelform nahekommt, die Aufnahme einer möglichst großen
Menge von Waschgut. Da für die Herstellung der Waschmaschine nur bekannte Raumformen,
wie Zylinder, Kalotten usw., Verwendung finden, hat eine Maschine gemäß der Erfindung
auch noch den Vorzug besonderer Einfachheit und Billigkeit.
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Ein weiteres zweckmäßiges Merkmal gemäß der Erfindung besteht darin,
daß der Zwischenraum zwischen dem oberen Teil des mehr oder weniger kugelförmigen
Wasserbehälters und dem ihn umgebenden zylindrischen Außenbehälter vorteilhaft als
Wasservoiwärmer ausgenutzt werden kann.
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Die Abbildung der Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform
einer erfindungsgemäß ausgebildeten Waschmaschine in senkrechtem Längsschnitt.
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Die mit i o bezeichnete durchbrochene Innentrommel der Waschmaschine
hat schrägexzentrisch angeordnete Lagerzapfen 11, 12, die_vonoben her in die waagerechten
Lager I4., 13 eingelegt sind, die ihrerseits an der Innenwand des Wasserbehälters
15 befestigt sind. Durch diese Lagerung wird der Innentrommel während des Umlaufs
zusätzlich zu ihrer umlaufenden Bewegung eine Taumelbewegung erteilt. Die Innentrommel
to besteht im vorliegenden Ausführungsbeispiel aus einem zylindrischen Mantelteil
16, an den sich beiderseitig kugelförmig gewölbte Seitenwände 17, 18 anschließen,
an denen die Lagerzapfen 11, 12 sitzen. Die gewölbten Seitenwände 17, 18 können
der kugeligen Gestalt des Wasserbehälters möglichst angepaßt werden, und gegebenenfalls
kann auch noch der
| zylindrische Mittelteil 16 des Behälters 1o |
| etwas nach außen ausgewölbt sein, so daß der |
| Zwischenraum zwischen den Behältern to und |
| *; nur so viel Wasser aufzunehmen vermag, |
| es das Arbeiten der Maschine gerade be- |
| gt. Der zylindrische Mantelbeil 16 der |
| .f@rmentrommel hat eine durch einen Deckel 19 |
| verschließbare öffnunff zum Einführen und |
Entnehmen des Waschgutes. Der die Innentrommel umgebende Wasserbehälter 15, der
im wesentlichen eine Kugelform hat, setzt sich bei dem dargestellten Beispiel zusammen
aus einem (zylindrischen) Teil des Außenmantels 2o der Waschmaschine, an den die
kugelförmigen Unter- und Oberbehälter 21 und 22 angeschlossen sind. Der untere Behälter
21 ist mit einer Zapfvorrichtung 23 zum Entleeren versehen. Der obere AbscWußteil
22 des Wasserbehälters 15 bildet zusammen mit dem oberen zylindrischen Außenmantelteil
25 einen Ringraum 26, in dem während des Betriebes der Waschmaschine infolge der
normalen Beheizung der Maschine Wasser in genügender Menge vorgewärmt werden kann.
In dem kugelförmig gewölbten Teil 22 ist ein offener Stutzen 29 vorgesehen, durch
den Wasserdampf aus dem Behälter 15 entweichen kann. Nach oben -wird die Waschmaschine
durch einen Deckel
28 abgeschlossen. Zum Überführen des in dem Behälter 26
vorgewärmten Wassers in den Wasserbehälter 15 dient das Venti133, das durch ein
Gestänge 33' betätigt werden kann. Der obere Abschlußdeckel28 kann zweckmäßig so
ausgestaltet sein, daß er für den Fall, daß besondere Behälter zum Wasservorwärmennicht
erforderlich oder erwünscht sein sollten, den oberen kugelförmigen Tei122 des Wasserbehälters
15 ersetzen kann, so daß dieser Teil gegebenenfalls in Wegfall kommen kann.
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Zum Antrieb der Innentrommel 1 o dient der Elektromotor 30, der seitlich
am zylindrischen Außenmantel 2o der Waschmaschine befestigt ist und ein Zahnrad
32 betätigt, das mit dem Zahnrad 31 zusammenarbeitet. Das Rädergetriebe 32, 31,
das als übersetzungsgetriebe ausgebildet ist, liegt im Behälter 15, so daß die Waschflüssigkeit
als Schmiermittel dient. Das Zahnrad 31 sitzt fest auf dem gelagerten Zapfen 12
der Innentrommel; es ist mit einer Innenverzahnung versehen, um den Zahneingriff
nach außen hin möglichst gegen Berührung abzuschließen. Gleichzeitig wird durch
diese Anordnung die größte Übersetzung bei kleinstem Achsenabstand der beiden zusammenarbeitenden
Zahnräder 32, 31 erhalten.
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Die Waschmaschine gemäß der Erfindung kann mit heißem Wasser aus einer
besonderen Quelle beschickt werden. Das dargestellte Ausführungsbeispiel ist jedoch
mit einem
Gasbrenner 37 ausgerüstet, und dieser Gasbrenner kann
zweckmäßig an einen der Füße der Maschine ,angeschlossen sein. Als Füße finden zweckmäßig
Rohrstützen 34 Verwendung, die leicht herausnehmbar in @entsprechenden Hülsen 3
5 angeordnet sein können, die ihrerseits innen am unteren Teil des Außenmantels
2o vorgesehen sind und in denen die rohrföimigen Füße durch Halteschrauben 36 festgehalten
werden. Die abnehmbaren Füße gewährleisten u. a. wesentliche Vorteile bei der Verpackung
der Maschine zwecks Versand. Ein Gasregelungsventil 38 und der Gasbrenner 37 sind
durch Verstrebungen 39 und 40 an einem der rohrförmigen Füße 34 angeschlossen.
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Erfindungsgemäß können die dem Boden zugekehrten Enden der rohrförmigen
Fußstützen, um die Maschine vor Stößen zu schützen und um ein Beschädigen des Bodens
durch die Füße zu vermeiden, mit Gummipuffern 41 versehen sein, die ihrerseits,
um denen Festsaugen auf der Unterlage zu ver# meiden, Gleitschuhe 42 aus Metall,
Holz o. dgl. tragen können.