DE647645C - Drehkopf fuer Wellendrehmaschinen - Google Patents
Drehkopf fuer WellendrehmaschinenInfo
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- DE647645C DE647645C DEC50609D DEC0050609D DE647645C DE 647645 C DE647645 C DE 647645C DE C50609 D DEC50609 D DE C50609D DE C0050609 D DEC0050609 D DE C0050609D DE 647645 C DE647645 C DE 647645C
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- Germany
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- shaft
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- jaws
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- Expired
Links
- 238000007514 turning Methods 0.000 title claims description 11
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000005498 polishing Methods 0.000 description 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B29/00—Holders for non-rotary cutting tools; Boring bars or boring heads; Accessories for tool holders
- B23B29/04—Tool holders for a single cutting tool
- B23B29/12—Special arrangements on tool holders
- B23B29/16—Special arrangements on tool holders for supporting the workpiece in a backrest
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft Drehköpfe für Wellendrehmaschinen, in denen außer den
Messern zum Abdrehen oder Schälen der Welle Führungskörper angeordnet sind, durch
die die Welle gegenüber den Messern mittig ausgerichtet wird. Bei bekannten Drehköpfen
sind in der quer zur Welle befindlichen Messerebene Führungsbacken oder Führungsrollen angeordnet, und zwar liegt dem Messer
gegenüber eine Führungsbacke oder Rolle, und seitlich, also zwischen der letzteren und
dem Messer, je eine weitere Führungsbacke oder Rolle. Die Anordnung der Rollen Jiat
den Vorteil, 'daß die Reibung und vor allem die Abnutzung erheblich vermindert wird.
Stets wurden aber bisher entweder nur Bakken oder nur Rollen vorgesehen. Eine gleichzeitige
Verwendung von Backen und Rollen in einer Ebene wurde bei Drehköpfen noch
nicht vorgeschlagen. Bekannt wurde lediglich ein Setzstock, bei dem neben den Stützbakken
noch eine gewichtsbelastete Stützrolle angeordnet ist, die das Werkstückgewicht aufnimmt.
Allgemein bekannt ist auch bei spitzenlosen Rundschleifmaschinen die Anordnung einer Stütz- und Antriebsrolle für das
Werkstück gegenüber der Schleifscheibe und weiterhin 'die Anordnung einer Stützschiene
unterhalb des Werkstücks zu dessen Führung und Aufnahme etwaiger seitlicher Arbeitsdrücke. Diese bekannten Vereinigungen von
Backen und Rollen haben aber mit der Vereinigung gemäß der Erfindung nichts gemein.
Der Erfindung gemäß wird lediglich der dem Messer gegenüberliegende Führungskörper
als Rolle ausgebildet, während die seitlichen Führungskörper von Backen gebildet
werden. Es hat sich nämlich herausgestellt, daß zwischen die vor der Messerschneide liegende
Führungsrolle und die Welle leicht. Drehspäne gelangen, die sich in die bereits abgedrehte Welle eindrücken und außerdem
die Genauigkeit der Dreharbeit beeinträchtigen. Dadurch, daß die seitlichen Führungskörper als feststehende Backen ausgebildet
werden, die dem Durchmesser der Welle entsprechend an ihren Führungsflächen ausgedreht
sind und sich so an die Welle anschmiegen, wird der Zutritt von. Drehspänen
zu der Führungsrolle verhindert. Der Vorteil der Rollen, nämlich die Verminderung der
Reibung und der Abnutzung, wird bei dieser Anordnung gleichwohl in Vollem Maße ausgenutzt,
da die dem Messer gegenüberliegende Führungsrolle im wesentlichen den beim Drehen
auftretenden Druck aufzunehmen hat, während die seitlichen Backen geringem Flächendruck
ausgesetzt sind und im wesentlichen nur die Aufgabe haben, die Welle in ihrer Lage zwischen Stähl- und Stützrolle zu
halten, was nur geringe Kräfte erfordert. Aus diesem Grunde wird auch der hinter der
Messerschneide liegende Führungskörper als feststehende Backe ausgebildet. Das empfiehlt
sich deshalb, weil eine solche Backe weniger Raum in Anspruch nimmt und daher die Führungskörper näher an die Achse des
Drehkopfes herangerückt und zum Abdrehen von Wellen geringerer Dicke benutzt werden
können.
Bei Drehköpfen der in Rede stehenden Art erstrecken sich die Führungskörper in achsiger
Richtung über das Messer hinaus, so daß die Welle nicht nur in der Messerebene geführt
wird, sondern auch seitlich von diesen Demgemäß können auch bei dem neuen
Drehkopf die Führungsrolle sowohl wie die Führungsbacken in achsiger Richtung über
das Messer hinaus verlängert sein. Die An-Ordnung läßt sich aber auch so treffen, daß
nur die Führungsbacken in achsiger Richtung verlängert sind, während neben der Rolle ein besonderer Führungskörper vorgesehen
ist. Auch besteht die Möglichkeit, sämtliche Führungsbacken in dieser Weise zu teilen und für sich nachstellbar zu machen.
Wenn in diesem Falle die Führungskörper, die in der neben der Messerebene liegenden
Ebene angeordnet sind, sämtlich als getrennt nachstellbare Rollen ausgebildet sind, können sie durch kräftiges Anziehen zum Polieren
der Welle nutzbar gemacht werden. Die in der Messerebene seitlich liegenden Führungskörper
werden auch in diesem Falle als Backen ausgebildet.
Die Zeichnung veranschaulicht einige Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung.
Abb. ι ist eine Stirnansicht des Drehkopfes,
, Abb. 2 eine schaubildliche Darstellung der Anordnung des Messers und der Führungskörper eines Drehkopfes, in dem die Führungskörper
achsig über die Messerebene hinaus verlängert sind,
Abb. 3 eine ähnliche Darstellung eines Ausführungsbeispiels, in dem lediglich die Führungsbacken
achsig verlängert sind, während die Länge der dem Messer gegenüberliegenden Führungsrolle gleich der Breite des Messers
ist und neben ihr eine einstellbare Führungsbacke angeordnet ist.
Abb. 4 ist eine ähnliche Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels, in dem sämtliehe
neben der Messerebene liegende Führungskörper unabhängig von den in der Messerebene
liegenden Führungskörpern einstellbar sind.
Wie sich aus Abb. 1 ergibt, besteht der Drehkopf aus einem Ringkörper a, in dem
eine Führung b für einen Halter c des Messers
d, Führungen e für seitliche Führungsbacken/ und eine Führung g für eine Führungsrolle
h angeordnet sind. Die Führungsrolle h liegt dem Messer d gegenüber.
Der von dem Messer beim Schneiden ausgeübte Druck wird auf die Rolle h übertragen
und von dieser mit geringer Reibung und demgemäß fast ohne Abnutzung aufgenommen.
Der Flächendruck der seitlichen -^Führungsbacken/ ist gering. Ihre Führungs-'
flächen sind dem Durchmesser der zu drehenden Welle entsprechend ausgedreht, so daß sie die letztere umschließen. Infolgedessen
besteht nicht die Gefahr, daß die Drehspäne zwischen die Führungsbacken und die Welle gelangen.
Wie sich aus Abb. 2 ergibt, können sämtliche Führungskörper h und / in achsiger
Richtung über die Messerebene hinaus ver- 7« längert sein.
Abb. 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei dem lediglich die Führungsbacken/
achsig verlängert sind, während die Breite der Rolle U der Breite des Messers d entspricht.
Neben der Rolle h kann eine nicht drehbare Führungsbacke /' angeordnet werden,
die ebenso wie die Backen/ radial einstellbar ist.
Schließlich können nach Abb. 4 alle in der Messerebene liegenden Führungskörper, nämlich
die Backen / und die Rolle h, getrennt von den neben der Messerebene liegenden
Führungskörpern/' ausgeführt werden, wie in Abb. 4 dargestellt ist. Die letztgenannten Führungskörper/'
können sämtlich als Führungsbacken ausgebildet werden oder als Rollen. Die in der Messerebene liegenden Führungen/
und h sind aber wie in dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 1 Backen bzw. Rollen.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Drehkopf für Wellendrehmaschinen, der in der Drehmesserebene außer dem Messer Führungskörper für die Welle besitzt, und zwar je entweder nur Stützrollen oder nur Stützbacken, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Messer (d) gegenüberliegende Führungskörper (A) als Rolle, die seitlich von ihm liegenden Führungskörper (/) aber als die Drehspäne vom Werkstück abstreifende Backen ausgebildet sind, deren Führungsflächen zweckmäßig der Form der Welle entsprechend ausgedreht sind. »05
- 2. Drehkopf nach Anspruch 1, bei dem die Führungskörper in achsiger Richtung über die Messerebene hinaus verlängert sind, dadurch gekennzeichnet, daß der in der Verlängerung der Rolle (A) liegende Führungskörper (/') als ein von der Rolle getrennter und für sich einstellbarer Führungskörper vorzugsweise als Führungsbacke ausgebildet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC50609D DE647645C (de) | 1935-06-07 | 1935-06-07 | Drehkopf fuer Wellendrehmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC50609D DE647645C (de) | 1935-06-07 | 1935-06-07 | Drehkopf fuer Wellendrehmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE647645C true DE647645C (de) | 1937-07-09 |
Family
ID=7027211
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC50609D Expired DE647645C (de) | 1935-06-07 | 1935-06-07 | Drehkopf fuer Wellendrehmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE647645C (de) |
-
1935
- 1935-06-07 DE DEC50609D patent/DE647645C/de not_active Expired
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