DE646752C - Kettenschermaschine, insbesondere zur Herstellung von Teppichketten - Google Patents

Kettenschermaschine, insbesondere zur Herstellung von Teppichketten

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DE646752C
DE646752C DEJ49268D DEJ0049268D DE646752C DE 646752 C DE646752 C DE 646752C DE J49268 D DEJ49268 D DE J49268D DE J0049268 D DEJ0049268 D DE J0049268D DE 646752 C DE646752 C DE 646752C
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GOTTFRIED WILLEM JOSEPH JONKER
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02HWARPING, BEAMING OR LEASING
    • D02H3/00Warping machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

  • Kettenschermaschine, insbesondere zur Herstellung von Teppichketten Die Erfindung betrifft eine Kettenschermaschine, insbesondere zur Herstellung von Teppichketten, bei der zur Überwachung der gleichmäßigen Aufwickelgeschwindigkeit des Kettenbaumes zwischen dem Baum und einer mit gleichbleibender- Geschwindigkeit angetriebenen Kettenförderwalze eine pendelnd 'gelagerte, als Steuermittel dienende Kettenspannvorrichtung Verwendung findet.
  • Bei einer bekannten Kettenschermaschine steuert die Kettenspannvorrichtung denDruck von auf der Baumwelle befestigten Reibscheiben gegen eine Antriebsreibscheibe. Dabei ergibt sich nicht nur die Schwierigkeit, daß eine Schlupfkupplung. in die Reihe der antreibenden Glieder für die Baumwelle eingeschaltet werden muß, sondern außerdem ermöglicht die Steuerung rhittels einer Doppelklinke mit Schaltrad nicht ohne weiteres eine genügende Feinregelung.
  • Es ist weiterhin eine Kettenschermaschine bekannt, bei der zwischen der Hauptantriebswelle und der Baumwelle ein Verzögerungsgetriebe angeordnet ist. Bei dieser Maschine erhält man jedoch nicht die erforderliche regelmäßige Bewicklung des Baumes, weil die Verzögerung hier-unmittelbar von dem zunehmenden Wickeldurchmesser abhängig ist.
  • Um bei der Herstellung von zwei oder mehreren auf einer Welle' nebeneinander angeordneten Teppichketten mit einer ohne Fühlwalze arbeitenden Schermaschine völlig gleichmäßig bewickelte Bäume zu erhalten, -ist erfindungsgemäß die Triebwelle für den beidendig angetriebenen und ohne Fühlwalze arbeitenden Kettenbaum ständig von der Antriebswelle der Maschine aus unter Zwischenschaltung eines an sich bekannten Riemenkegelverzögerungs,getriebes angetrieben, dessen Übersetzung bei Änderung der Stellung des Steuerpendels durch eine von einer Schlupfkupplung angetriebenen Welle eingestellt wird, wobei das angetriebene Glied der Schlupfkupplung auf der Triebwelle für den Kettenbaum sitzt und der Grad des Schlupfes durch die jeweilige Stellung des Steuerpendels bestimmt wird.
  • Vorzugsweise besteht nach der Erfindung das von der Triebwelle für den Kettenbaum mitgenommene Glied der Schlupfkupplung aus einer Riemenscheibe, die einen größeren Durchmesser aufweist als die von ihr mittels des Riemens angetriebene Scheibe, wobei eine Riemenspannrolle vorgesehen ist, die vom Steuerpendel derart steuerbar ist, daß bei die Riemenspannung zunimmt.
  • Gemäß der Erfindung wird die Kettenförderwalze von der Antriebswelle aus angetrieben über eine bei zunehmender Garnzufuhr teilweise oder ganz vom Steuerpendel ausschaltbare Schlupfkupplung, und von derselben Antriebswelle aus wird ein auf die Kettenförderwalze einwirkender Ersatzkettentrieb mit Freilaufkupplung angetrieben, die für gewöhnlich frei läuft, jedoch die Kettenförderwalze mitnimmt, sobald deren Geschwindigkeit um einen bestimmten-Wert der normalen Geschwindigkeit sinkt.
  • Nach der Erfindung ist vorzugsweise das Steuerpendel um eine Welle schwingbar, oberhalb und unterhalb welcher am Pendel je eine Kettenführungsrolle angeordnet ist, deren Achsen parallel zur Welle verlaufen.
  • An Hand der Zeichnung soll die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
  • Fig. i ist ein Grundriß der Maschine, wobei Teile abgebrochen dargestellt sind, um andere Teile erkennbar zu machen.
  • Fig.2 ist ein Aufriß, gesehen von der Linie II-11 in den Fig. i und .4.
  • Fig.3 ist ein Aufriß, gesehen von der Linie III-111 in Fig. i.
  • Fig. d. ist eine schematische Darstellung eines Teiles der Steuervorrichtung.
  • Fig. 5 ist eitle Ansicht des rechten Teiles der Fig.2 und veranschaulicht in größerem Maßstab die bei abnehmender Garnzufuhr wirksam werdende, im wesentlichen aus einer Freilaufkupplung bestehende Regelvorrichtung.
  • Fig. 6 ist eine Draufsicht auf die Vorrichtug nach Fig.5, wobei einige Teile fortgelassen sind.
  • Fig. 7 zeigt gesondert einen axialen Schnitt durch die Freilaufkupplung nach Fig. 5.
  • In den Figuren sind deutlichkeitshalber Teile fortgelassen oder abgebrochen gezeichnet.
  • Fig. 3 zeigt, wie die Kette i, die über eine Rolle 2 in die Maschine geführt wird, nach dem zu bewickelnden und für den Webstuhl bestimmten Kettenbaum 3 hin läuft.
  • Von der Rolle 2 läuft die Kette unter einer Führungsrolle q. hindurch über eine sich mit gleichbleibender Geschwindigkeit drehende Förderwalze 5, unter einer Führungsrolle 6 hindurch zu einem Steuerpendel 7, das an den beiden Querseiten der Maschine gleiche Belastungsgewichte trägt und in der Mitte zur Verhinderung der Verdrehung ein zusätzliches Belastungsgewicht tragen kann. Die beiden seitlichen Gewichte sind bestrebt, das Pendel im Sinn der Fig. 3 und -. der Zeichnung nach rechts, d. h. rückwärts zu schwenken. Das Pendel ist im übrigen frei schwingbar um eine Welle 8 gelagert und trägt feste Führungsrollen 9, io. Die Kette läuft zunächst unter der Rolle 9 hindurch, weiter über die Rolle io zit einer Führungsrolle ii und endlich über diese Führungsrolle zu dem Kettenbaum 3. Die Spannung in der Kette hält mit den gesamten Belastungsgewichten Gleichgewicht, so daß das Pendel leicht vorwärts und rückwärts schwingen und auf Änderungen in der Länge der Kettenfäden zwischen Förderwalze 5 und Baum 3 ansprechen kann. Um die Fäden in der Querrichtung in die richtige .Lage zu bringen und sie in dieser zu halten, wird in üblicher Weise ein Scherriet ange-'.ordnet.
  • Sowohl die Förderwalze 5 wie der Baum 3 .werden von einem Elektromotor 12 zwangshiufig angetrieben. Dazu ist die Motorwelle mittels einer Antriebsscheibe 13 und eines Riemens 1.4 mit einer Los- und Festscheibe 15 auf einer Welle 16 gekuppelt, welche die Hauptwelle der Maschine bildet und im Maschinenrahmen gelagert ist.
  • Auf der Hauptwelle 16 ist ein Riemenkegel 17 befestigt, der mittels eines gekreuzten Riemens 18 einen Riemenkegel i9 antreibt. Dieser ist mit dem dickeren Ende gegenüber dem dünneren Ende des Riemenkegels 17 auf einer Welle 2o befestigt.
  • Die Welle 2o des Riemenkegels i9 trägt ein in ein Zahnrad 22 eingreifendes Ritzel 21 (Fig. 2), welches auf einer über der Welle 20 liegenden Welle 23 befestigt ist. Auf der Welle 23 sitzt auch ein Kegelrad 2q., das ein Kegelrad 25 antreibt, welches zusammen mit eitlem Zahnrad 27 auf einer Welle 26 befestigt ist. Das Zahnrad 27 treibt ein auf einer Welle 29 angeordnetes Zahnrad 28, das mittels einer ausrückbaren Kupplung mit der Welle verbunden ist. Die Welle 29 zeigt an der Stelle, an der sie das eine Ende des Baumes 3 trägt, einen Vierkantquerschnitt und kann derart aus Teilen zusammengesetzt sein, daß in an sich bekannter Weise Teilbäume verschiedener Breiten, wie z. B. zwei Bäume nebeneinander geschert werden können; dabei müssen dann nicht abgebildete zusätzliche Lagerböcke an den beiden Enden neben jedem Baum auf Schienen 3o und an einer in Fig. 3 angedeuteten Führungsstange 31 eingesetzt werden.
  • Zum Ausgleich etwaiger Verdrehungen wird die Welle 29 am linken Ende 32 gleichfalls angetrieben, und zwar in folgender Weise: Eine Riemenscheibe 33 ist auf der Welle 23 befestigt und treibt mittels eines gekreuzten Riemens 34 eine auf einer Welle 36 befestigte Rietnenscheibe 35, welche einen kleineren Durchmesser als die Riemenscheibe 33 hat. Die Welle 36 liegt höher als die Welle 16 und treibt mittels Kegelräder 37, 38 und Zahnräder 39, d.o das linke Wellenende 32 an.
  • In dem Maße, in dem die Anzahl der Kettenfadenschichten auf dem Baum 3 zunimmt, muß der Baum bekanntlich langsamer angetrieben werden, weil die Förderwalze 5 die Kettenfäden mit praktisch gleichbleibender Geschwindigkeit zuführt. Die Verzögerung des Baumantriebes wird in der nachfolgenden Weise erreicht: Nach Fig. i der Zeichnung ist rechts von dem Baum 3 auf der Welle 29 eine große Riemenscheibe 41 befestigt, die mittels eines Riemens 42 eine kleine Scheibe 43 auf einer Welle 44 antreiben kann, auf welcher zwei Kegelräder 45, 46 sitzen. Jedes dieser beiden Kegelräder treibt ein auf einer Schraubenspindel 48 sitzendes Kegelrad 47 an, und jede dieser Schraubenspindeln läuft durch eine Vorschubmutter 49. Die Vorschubmuttern 49 sind auf einem den Riemenschieber 51 tragenden Rollenschlitten 50 (Fig. 3) so angeordnet, -daß der Riemen in dem Maße, in dem die Stärke des Baumwickels zunimmt, verschoben wird, so daß die Garngeschwindigkeit in bekannter Weise gleichbleibt. Die große Übersetzung -der Scheiben 41 und 43 ist anfangs, wenn die Baumumdrehung schnell verzögert werden muß, von besonderer Bedeutung und ermöglicht das Aufbäumen von Kettenfäden verschiedener Stärken.
  • Sobald nunmehr die-Garnzufuhr zwischen Pendel 7 und Kettenbaum abzunehmen droht, bewegt sich zum Ausgleich das Pendel, während die Garnspannung dieselbe bleibt, mit dem oberen Ende nach links in der Richtung des Pfeiles 52 in Fig. 4. An dieser Bewegung nimmt eine Schnur 53 teil, die bei 54 mit einem Gewicht oder einer Feder belastet ist. Das Gewicht oder die Feder ist stets bestrebt, einen Anschlag 55 in die Richtung des Pendels zu ziehen. Die Schnur 53 läuft (Fig. 4) über Scheiben 56, 57 zu einem um eine Welle 59 drehbaren Arm 58, mit dem sie verbunden ist und der eine Spannrolle 6o trägt.
  • Bei abnehmender Garnlänge *ird die Spannrolle 6o durch das bei 54 auf die Schnur 53 einwirkende Gewicht gegen den Riemen 42 gezogen, wodurch dieser gespannt wird und anzutreiben anfängt, so daß der über die Riemenkegel laufende Riemen 18 nach der Rückseite der Maschine zu (in Fig. 3 nach rechts) bewegt wird, was zur Folge hat, daß der Baum allmählich langsamer läuft.
  • Falls etwa die Garnzufuhr zu groß zu werden droht, wenn die Baumumlaufgeschwindigkeit in zu großem Maße verzögert wird, dreht sich zum Ausgleich das Pendel mit dem oberen Ende nach rechts in der Richtung des Pfeiles 61 in Fig. 4. - Dabei wird die Schnur 53 mittels des Anschlages 55 mitgeführt, wodurch die Spannrolle 6o den Riemen 42 entspannt. Das Pendel nimmt den Durchhang des Garnes auf und führt sodann, nach Überwindung eines Spielraumes, mittels des Anschlags 62 eine Schnur 63 mit, die bei 64 unter dem Einfluß eines Belastungsgewichtes oder einer Feder steht und an-dem anderen Ende mit einem Kurbelarm 65 (Fig. r, z und 4) verbunden ist. Dies geschieht, bevor die Gewichtsbelastungsarme des Pendels die Förderwalze 5 berühren können. Der Arm 65 sitzt auf einer Welle 66, auf der ein in ein Kegelrad 68 eingreifendes Kegelrad 67 befestigt ist. Das Kegelrad 68 ist auf eine Welle 69 aufgekeilt, welche einen Kniehebel 70, 71 trägt (vgl. Fig. r, 2, 4 und 5), dessen Arm 70 mit einem Gewicht 72 belastet ist.
  • Der Arm 71 ist an dem einen Ende einer Stange 73 angelenkt (Fig. 2, 5), die mit dem anderen Ende bei 74 mit einem Arm 75 verbunden ist und eine Spannrolle 76 trägt.
  • Die Spannrolle 76 wirkt auf einen Treibriemen 77, der von einer Riemenscheibe 78 auf der Hauptwelle 16 angetrieben wird und über eine anzutreibende Scheibe 79 gelegt worden ist. Diese Scheibe ist auf einer Welle 8o befestigt, welche eine mit einem Schneckenrad 82 kämmende Schnecke 81 trägt. Das Schneckenrad sitzt auf der die Förderwalze 5 tragenden Welle 83.
  • Sobald die Garnzufuhr zu groß zu werden droht und das Pendel zu viel nach rechts (Fig. 4) ausschlägt, wird in der beschriebenen Weise die Spannrolle 76 (Fig. 2) rechtzeitig nach rechts gezogen, wodurch die Riemenspannung sinkt und die Umfangsgeschwindigkeit der ständig angetriebenen Förderwalze 5 vermindert wird.
  • Sowohl in positivem wie in negativem Sinne wird hierdurch eine genaue Steuerung der Garnzufuhr mit ihrer Spannung mit einfachen und zuverlässigen Mitteln ermöglicht. Man geht dabei von einer mit ,gleichbleibender Geschwindigkeit laufenden Förderwalze aus.
  • Außer dem Riemenantrieb 77, 78, 79 zwischen den Wellen 16 und 8o ist noch ein Ersatzkettenantrieb vorgesehen. Dieser besteht- aus einem mit der Welle 16 fest verbundenen Kettenrad 84, über das eine Kette 85 läuft, die über ein frei um die Welle 8o drehbares Kettenrad 86 gelegt worden ist. Dieses Kettenrad ist mittels einer Freilaufvorrichtung 87 derart mit der Welle 8o gekuppelt, daß, falls die Geschwindigkeit der Welle 8o außergewöhnlich stark zu sinken droht, der Kettenantrieb diese Welle antreibt, und zwar mit einer Geschwindigkeit, die etwas, z. B. höchstens 5 bis zo %, unter der normalen gleichbleibenden Geschwindigkeit dieser die Förderwalze drehenden Welle liegt. Statt dieses Kettenantriebes kann z. B. auch ein Schwungrad angewendet werden, das mit der Förderwalze gekuppelt ist und mittels der darin aufgespeicherten Energie die Walze noch antreiben kann, wenn gegebenenfalls die Geschwindigkeit zu viel abzunehmen und dadurch ein Stillstand einzutreten droht.
  • Auf derselben Maschine können Teppichgarne und andere schwere Garne verschiedener Stärken aufgebäumt werden. Bei sehr verschiedenen Garnnummern kann es erforderlich sein, das übersetzungsverhältnis zwischen den Scheiben 4i, 43 zu vergrößern. Weil auf der Bäumtnaschine jedoch in der Regel Garne nahezu derselben Nummern aufgebäumt «erden, wird ein großes Übersetzungsverhältnis in den meisten Fällen überflüssig sein.
  • Anstatt des Pendels kann eine Rolle benutzt werden, über die das Garn läuft und die durch Gewichtsbelastung unter gleichbleibender Spannung gehalten wird. Bei Änderung in der Garnlänge bewegt sich die Rolle mit Beibehaltung derselben Garnspannung. Diese Bewegung wird dann zur Steuerung der Spannrollen 6o und 76 benutzt werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE. i. Kettenschermaschine, insbesondere zur Herstellung von Teppichketten, bei der ur berwachung der gleichmäßigen Aufz Ü el wickelgeschwindigkeit des Kettenbaumes zwischen dem Baum und einer mit gleichbleibender Geschwindigkeit angetriebenen Kettenförderwalzeeine pendelnd gelagerte, als Steuermittel dienende Kettenspannvorrichtung Verwendung findet, dadurch gekennzeichnet, daß die Triebwelle (29, 32) für den beidendig angetriebenen und ohne Fühlwalze arbeitenden Kettenbaum ständig von der Antriebswelle (16) der Maschine aus unter Zwischenschaltung eines Riemenlcegelverzögerungsgetriebes (i7,18, i9) angetrieben wird, dessenÜUbersetzung bei Änderung der Stellung des Steuerpendels (7) durch eine von einer Schlupfkupplung (41, 42, 43) angetriebenen Welle (44) eingestellt wird, wobei das angetriebene Glied (41) der Schlupfkupplung auf der Triebwelle für den Kettenbattm sitzt und der Grad des Schlupfes durch die jeweilige Stellung des Steuerpendels bestimmt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das von der Triebwelle (29, 32) für den Kettenbaum mitgenommene Glied der Schlupfkupplung aus einer Riemenscheibe (41) besteht, die einen größeren Durchmesser aufweist als die von ihr mittels des Riemens (42) angetriebene Scheibe (43), wobei eine Riemenspannrolle (6o) vorgesehen ist, die vom Steuerpendel (7) derart steuerbar ist, daß bei abnehmender Garnzufuhr dieRiemenspannung zunimmt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder z, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettenförderwalze (5) von der Antriebsweile (16) aus über eine bei zunehmender Garnzufuhr teilweise oder ganz vom Steuerpendel (7) ausschaltbare Schlupfkupplung (78, 77. 79) angetrieben wird, und daß von derselben Antriebswelle (16) aus ein auf die Kettenförderwalze einwirkender Ersatzkettentrieb (84, 85, 86) mit Freilaufkupplung (86, 87) angetrieben wird, die für gewöhnlich frei läuft, jedoch die Kettenförderwalze (5) mitnimmt, sobald deren Geschwindigkeit unter einen bestimmten Wert der normalen Geschwindigkeit sinkt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerpendel (7) um eine Welle (8) schwingbar ist, oberhalb und unterhalb welcher am Pendel je eine Kettenführungsrolle (9, io) angeordnet ist, deren Achsen parallel zur Welle (8) verlaufen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1097918B (de) * 1952-12-29 1961-01-19 Sucker G M B H Geb Verfahren und Vorrichtung zum Auf- und Abbaeumen von Fadenscharen, Gewebebahnen od. dgl.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1097918B (de) * 1952-12-29 1961-01-19 Sucker G M B H Geb Verfahren und Vorrichtung zum Auf- und Abbaeumen von Fadenscharen, Gewebebahnen od. dgl.

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