DE646473C - Verbindung fuer die Ausbauteile nachgiebiger, bogenfoermiger oder ringfoermiger Grubenausbaurahmen - Google Patents
Verbindung fuer die Ausbauteile nachgiebiger, bogenfoermiger oder ringfoermiger GrubenausbaurahmenInfo
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- DE646473C DE646473C DEM132715D DEM0132715D DE646473C DE 646473 C DE646473 C DE 646473C DE M132715 D DEM132715 D DE M132715D DE M0132715 D DEM0132715 D DE M0132715D DE 646473 C DE646473 C DE 646473C
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D11/00—Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
- E21D11/14—Lining predominantly with metal
- E21D11/18—Arch members ; Network made of arch members ; Ring elements; Polygon elements; Polygon elements inside arches
- E21D11/22—Clamps or other yieldable means for interconnecting adjacent arch members either rigidly, or allowing arch member parts to slide when subjected to excessive pressure
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Description
- Verbindung für die Ausbauteile nachgiebiger, bogenförmiger oder ringförmiger Grubenausbaurahmen Die Erfindung bezieht sich auf eine Laschenverbindung für den nachgiebigen eisernen bogen- oder ringförmigen Grubenausbau.
- Es sind im bogen- oder ringförmigen Grubenausbau nachgiebige Verbindungen bekannt, bei denen z. B. die Enden der Segmente des Grubenausbaues von einer Muffe umfaßt werden, die eine nachgiebige Einlage, beispielsweise aus Quetschholz, enthält. Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, derartige zwischen den Segmentenden eingelegte Quetschhölzer durch die Segmentenden verbindende Laschen zu* führen. - Diese Verbindungen besitzen jedoch den Nachteil, daß die Quetschhölzer durch die scharfen Segmentenden sehr bald zerstört werden und ihre Wirkung damit aufgehoben wird. Ein weiterer Mangel dieser Verbindung ist ferner, daß der Grad ihrer Nachgiebigkeit nicht beeinflußt werden kann. Zwecks Verbesserung solcher Verbindungen ist es auch bekannt, zwischen Laschen von einfachem rechteckigem Querschnitt und Steg des Ausbauprofils Quetschhölzer in Keilform anzuordnen. Damit wird zwar anfangs auch eine große Nachgiebigkeit erzielt, die aber bei zunehmendem Gebirgsdruck infolge Zusammenpressens des Holzes sehr rasch überwunden wird, ohne dabei diesem Gebirgsdruck einen wirksamen Widerstand entgegenzusetzen. Auch wird bei zunehmendem Gebirgsdruck das Holz zwischen die Enden der Segmente gedrückt und beim Zusammengehen derselben zerstört. Ein auch nur ungefähr gleichmäßig ansteigender Widerstand gegen den Gebirgsdruck ist mit einer solchen Laschenverbindung nicht zu verwirklichen. Für rohrförmige Ausbauteile ist ferner ein Verbindungskniestück bekannt, das sich stopfenartig nach beiden Enden hin verjüngt. Die Ausbaurohre sollen sich durch den Gebirgsdruck auf die Verjüngungen aufschieben und sich aufweiten. Ohne Zweifel ist anfangs eine große Nachgiebigkeit vorhanden, die jedoch bei steigendem Gebirgsdruck zur Zerstörung des Ausbaues und. nicht zu einer starren Verbindung führen wird. Die unverhältnismäßig hohen Herstellung.- bzw. Anschaffungskosten sind weitere Nachteile dieser Verbindungsart.
- Die neue Laschenverbindung beseitigt nun diese Nachteile dadurch, daß sie eine Verbindung verwendet, deren zwischen die Flansche der Ausbauteile greifenden Verbindungslaschen mit Flächen versehen sind, die sich gegen die Flansche der Ausbauteile legen und bei denen die Laschen von der Mitte nach den Enden hin verjüngt sind, wobei sie in ihrer Mitte breiter sind als der lichte Abstand der Flansche der Ausbauteile. Die Verwendung dieser Laschenverbindung im Grubenausbau bringt den wesentlichen Vorteil mit sich, daß bei anfänglich großer iNTachgiebigkeit dem Gebirgsdruck ein mit der Belastung ansteigender Widerstand entgegengesetzt wird, bis der Grubenausbau schließlich zum starren' Ausbau wird. Dabei kann der Grad der Nachgiebigkeit einmal durch den Anzug der Schrauben, zum anderen durch den Grad der Steigung nach Belieben geregelt werden.
- Im folgenden wird die Erfindung an Hand der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes darstellt, beschrieben.
- Es zeigen Abb. i einen zwischen den beiden Segmentenden hindurchgehenden Querschnitt der Laschenverbindung gemäß der Erfindung, Abb. = einen Längsschnitt nach der Linie II-II der Abb. i.
- Die Lascheneisen i und a legen sich beiderseitig an die beiden Segmentenden, von denen nur das eine Segmentende 3 auf der Abh. i sichtbar ist, und werden durch Bolzen .I zusammengehalten. In den Segmentenden werden die Bolzen d. in Langlöchern geführt, so daß die anfangs einen Abstand voneinander aufweisenden Segmentenden durch den Gebirgsdruck allmählich zusammengeschoben werden können. ohne daß die Lascheneisen ihre Lage verändern. Die an den Flanschen der Ausbauprofile 3 anliegenden Flächen der Lascheneisen i und a weisen ansteigende Flächen 2' .und -2" auf, die in der 'litte der Lascheneisen zusammenstoßen. Setzt der Gebirgsdruck ein, so bewegen sich die Segmentenden aufeinander zu und schieben sich allmählich auf den schiefen Ebenen @#orwärts. Dadurch steigt der Widerstand gegen den Gebirgsdruck dauernd. Je nach dem Grad der Neigung dieser Flächen kann ein gewünschter Widerstand hervorgerufen werden. Versuche haben ergeben, daß bei geringer Neigung bereits eine Zunahme des Widerstandes bis auf (las Dreifache des Widerstandes gewöhnlicher Laschen erzielt werden kann.
- Die Erfindung kann für jedes Profil von Ausbaueisen, die durch Laschen miteinander verbunden sind, benutzt werden. Die schiefen Ebenen an den Laschen können entweder bereits bei der Herstellung der Lascheneisen oder nachträglich, beispielsweise durch Aufschweißen, fertiggestellt werden.
Claims (1)
- PATCNTANSPRUCII: Verbindung für die Ausbauteile nachgiebiger, bogen- oder ringförmiger Grubenausbaurahmen, deren zwischen die Flansche der Ausbauteile greifenden Verbindungslaschen mit Flächen versehen sind, die sich gegen die Flansche der Ausbauteile legen, dadurch gekennzeichnet, daß die Laschen von der Mitte nach den Enden, hin verjüngt sind, wobei sie in ihrer Mitte breiter sind als der lichte Abstand der Flansche der Ausbauteile.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM132715D DE646473C (de) | 1935-11-23 | 1935-11-23 | Verbindung fuer die Ausbauteile nachgiebiger, bogenfoermiger oder ringfoermiger Grubenausbaurahmen |
| DEM134439D DE647482C (de) | 1935-11-23 | 1936-05-09 | Verbindung fuer die Ausbauteile nachgiebiger, bogen- oder ringfoermiger Grubenausbaurahmen |
| DEM134545D DE649479C (de) | 1935-11-23 | 1936-05-18 | Verbindung fuer die Ausbauteile nachgiebiger bogen- oder ringfoermiger Grubenausbaurahmen |
| BE418280D BE418280A (fr) | 1935-11-23 | 1936-11-06 | couvre-joint pour le soutenement metallique des mines |
| FR821029D FR821029A (fr) | 1935-11-23 | 1936-11-09 | Couvre-joint pour le soutènement métallique des mines |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM132715D DE646473C (de) | 1935-11-23 | 1935-11-23 | Verbindung fuer die Ausbauteile nachgiebiger, bogenfoermiger oder ringfoermiger Grubenausbaurahmen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE646473C true DE646473C (de) | 1937-06-15 |
Family
ID=7332595
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM132715D Expired DE646473C (de) | 1935-11-23 | 1935-11-23 | Verbindung fuer die Ausbauteile nachgiebiger, bogenfoermiger oder ringfoermiger Grubenausbaurahmen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE646473C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1000313B (de) * | 1954-03-01 | 1957-01-10 | Karl Gerlach | Nachgiebiger Grubenausbau in Ring- oder Bogenform |
-
1935
- 1935-11-23 DE DEM132715D patent/DE646473C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1000313B (de) * | 1954-03-01 | 1957-01-10 | Karl Gerlach | Nachgiebiger Grubenausbau in Ring- oder Bogenform |
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