DE646293C - Riegelschlagwerk fuer Drehschalter - Google Patents

Riegelschlagwerk fuer Drehschalter

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Publication number
DE646293C
DE646293C DEA76166D DEA0076166D DE646293C DE 646293 C DE646293 C DE 646293C DE A76166 D DEA76166 D DE A76166D DE A0076166 D DEA0076166 D DE A0076166D DE 646293 C DE646293 C DE 646293C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bolt
rocker
halves
locking
striking mechanism
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Expired
Application number
DEA76166D
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Knappe
Ewald Pfarr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/02Details
    • H01H19/10Movable parts; Contacts mounted thereon
    • H01H19/20Driving mechanisms allowing angular displacement of the operating part to be effective in either direction
    • H01H19/24Driving mechanisms allowing angular displacement of the operating part to be effective in either direction acting with snap action

Landscapes

  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

Bei Drehschaltern mit Riegelschlagwerk, bei dienen durch einen Exzenter'' zwei Sperrriegel radial verschoben werden, kommt es vior, daß beim Schalten der ausgelöste Riegel, welcher in der nächsten Schaltstellung die Sperrung- übernehmen soll, infolge Reibung 10 der Klemmung nicht rechtzeitig in die Sperrstellung zurückgelangt, so daß das Schaltrad über die beabsichtigte . Schaltstellung hinausgedreht wird.
Zur Beseitigung dieses Nachteiles hat man bereits Riegel Schlagwerke gebaut, deren Riegelhälften zwangsläufig radial gegeneinander verschoben werden. Die bisher bekannten. Schalter dieser Art haben aber, da hierbei nur federnde Zwischenglieder verwendet werden, den Nachteil, daß die ausgelöste Riegelhälfte nicht mit genügender Sicherheit durch die andere Riegelhälfte in ihre Sperrstellung zurückgedrückt wird. Die Erfindung betrifft ebenfalls ein Riegelschlagwerk für Drehschalter mit einem zweiteiligen Sperrriegel, dessen Riegelhälften zwangsläufig gegeneinander verschoben werden, und besteht darin, daß die beim Schaltviorgang nicht sperrende Riegelhälfte beim Vorbeigleiten an eimer festen Rast mit Hilfe einer starren Wippe die ausgelöste Riegelhälfte kraftschlüssig in die Sperrstellung zurückdrückt.
In den Abb. 1 bis 4 sind zwei verschiedene Ausführungsformen dargestellt und lediglich die für die Erfindung erforderlichen Teile angegeben.
Bei der- Ausführungsform nach Abb. 1 und 2 sind auf der Grundplatte α die vier Rasten b, C, d und e angeordnet. Zwischen den beiden Führungen/ und g bewegen sich die beiden Sperriegel h und /, die unter dem Einfluß der Druckfeder k stehen. Die Auslösung der beiden Sperriegel h und i erfolgt ' durch den auf der Schaltachse m sitzenden Exzenter/z. An der einen Stirnseite der beiden Sperriegel h und i ist der dopp elarmige Hebel σ in der Schneide/) beweglich gelagert. Wird nun beim Schalten durch Drehen der Schaltachse im Uhrzeigersinn durch den Exzenter λ der Riegel/ von der Rastäi gelöst, so bewegt sich das Riegelschlagwerk, wie aus Abb. 2 ersichtlich, in Richtung der Rast e. Hierbei muß der Riegel h an der Rast d vorbeistreichen und wird er von dieser zurückgedrückt. ■ Diese Bewegung wird über den als Wippe wirkenden doppelarmigen Hebel ο auf den Sperriegel i übertragen, der nunmehr sio weit in Richtung der Rasten gedrückt wird, daß er an der nächsten Rast e nicht mehr vorbeistreicben kann, sondern von dieser festgehalten wird. Dieser Vorgang
*) Von dem Patentsucher sind als die Erfinder angegeben worden:
Ewald Pfarr und Kurt Knappe in Annaberg, Ersgeb.
wiederholt sich bei jeder Schaltung, und zwar bei Rechts- als auch bei Linksdrehung.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Abb. 3 und 4 ist an Stelle des doppelarmigon,,: Hebels ö ein ebenfalls doppelarmiger Hebel ij auf der Schaltachse m angeordnet. Der dop*;: pelarmige Hebel q legt sich mit seinen Enden gegen die Vorsprünge r und s der beiden Riegel Ii und /. Beim Schalten tritt derselbe
to Vorgang ein wie bei der Vorrichtung nach Abb. ι und 2.
Wie aus Abb. 4 ersichtlich ist, drückt der Riegel// beim Vorbeistreichen an der Rasti/ über den doppelarmigen Hebelq den Riegel/ in Richtung der Rast*?, so daß das Schaltwerk in dieser Richtung sicher festgehalten wird. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel stehen die beiden Riegel//, und / unter dem Einfluß der Feder A.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Riegelschlagwerk für Drehschalter mit einem zweiteiligen Sperriegel, dessen durch Federkraft in der symmetrischen Ruhelage gehaltene Riegelhälften zwangsläufig radial gegeneinander verschoben werden, dadurch gekennzeichnet, daß die '·.' beim Schaltvorgang nicht sperrende Riegelhälfte beim Vorbeigleiten an einer festen Rast mit Hilfe einer Wippe die ausgelöste Riegelhälfte kraftschlüssig in die Sperrstellung drückt.
  2. 2. Riegelschlagwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wippe aus einem durch die Riegelfederung (k) in der Ruhelage gehaltenen, an der Unterkante der beiden Riegelhälften (li, V) angreifenden, waagebalkenartig gelagerten, starren doppelarmigen Hebel (0) besteht.
  3. 3. Riegelschlagwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wippe aus einem doppelarmigen, auf der Schaltachse drehbar gelagerten, starren Hebel (cf) besteht, dessen Enden hinter Ansätzen (r, s) der unter Wirkung der Riegelfederung (Ji) stehenden Riegelhälften (h, /) angreifen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA76166D 1935-06-01 1935-06-01 Riegelschlagwerk fuer Drehschalter Expired DE646293C (de)

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