DE64626C - Vorrichtung zum selbsttätigen Schliefsen der Feuerthür - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttätigen Schliefsen der Feuerthür

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DE64626C
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fire door
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cylinder
piston
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT64626D
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geb«. burgdorf in Altona, Gr. Gärtnerstrafse 59
Publication of DE64626C publication Critical patent/DE64626C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N3/00Regulating air supply or draught

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Special Wing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
Um nach dem Beschicken einer Feuerung die sich stark entwickelnden Feuergase zu verbrennen, genügt die durch den Rost zugeführte Luft im allgemeinen nicht. Läfst man aber die Feuerthür theilweise geöffnet, so streicht über das Brennmaterial genügend Luft, welche sich mit den Gasen mischt und an der hinteren heifsen Zone der Feuerung dieselben zur Verbrennung bringt. Die vollständig geöffnete Feuerthür würde der Feuerung zu viel Luft zuführen, die Feuerzüge stark abkühlen und den Heizeffect vermindern.
Die neue Anordnung bezweckt nun, nach erfolgter Beschickung des Rostes die Feuerthür selbstthätig schnell so weit zu schliefsen, dafs noch genügend Luft für die Verbrennung der Feuergase eintreten kann, die Thür in dieser Lage eine Zeit lang verharren zu lassen und sie dann in dem Mafse allmählich selbstthätig ganz zu schliefsen, wie die Gasentwickelung abnimmt bezw. wie es die Feuerung verlangt. Auf diese Weise wird es ermöglicht, stets eine vollständige Verbrennung zu erzielen, die auch keinen · Rauch giebt. In der Zeit nach der vollständigen Schliefsung der Thür genügt die gewöhnliche Luftzuführung durch den Rost, um der Feuerung genügend Luft zur Verbrennung der sich immer langsamer entwickelnden Gase zuzuführen.
Es bedeutet α die Feuerung, b die in Scharnieren c drehbare Feuerthür, welche durch die Kette d, das Gestänge mit Beschwerungsgewicht e und Leitrollen/y mit dem Kolben g in Verbindung steht. In letzterem ist ein Ventil h angeordnet. In den Ventilkegel oder den Kolben ist eine kleine Oeffnung gebohrt. i ist ein mit Flüssigkeit gefüllter Cylinder, welcher durch die beiden Ketten k k und die Leitrollen I I mit dem Gegengewicht m verbunden ist. Das Gewicht der Feuerthür ist gröfser als der gefüllte Cylinder einschliefslich Kolben und Gestänge vermindert um das Gegengewicht.
Der Lage 1 der Feuerthür entspricht die Lage ι von g h i und m. In den Nebenfiguren ι und 2 sind die den Lagen 2 und 3 der Feuerthür entsprechenden Lagen 2 und 3 von g h i und nt angegeben.
Soll die Feuerung beschickt werden, so wird die Feuerthür b aus der Lage 1 in die Lage 2 gebracht , und in dieser festgehalten. Durch diese Bewegung der Thür geht der Kolben g in die Lage 2, indem sich das Ventil /2 nach oben Öffnet und die Flüssigkeit über den Kolben tritt. Ist die Beschickung erfolgt, so wird die Festhaltung gelöst und die Thür geht schnell in die Lage 3. Gleichzeitig geht der Cylinder ζ in die Lage 3 infolge der unter dem Kolben g entstehenden Luftleere, da die Flüssigkeit durch die kleine Oeffnung im Ventilkolben nicht schnell unter den Kolben gelangen kann. Das Mafs dieser Bewegung des Cylinders i ist durch das Gegengewicht m dem Bedarf entsprechend einzustellen. In der Lage 3 halten sich Feuerthür, Cylinder und Gegengewicht das Gleichgewicht und bleibt die Thür so lange stehen, bis der Cylinder i in die Lage 1 gelangt, indem er den entsprechenden Theil der Flüssig-
keit durch die kleine Oeffhung im Ventilkolben unter denselben treibt. Diese untere Lage ι des Cylinders wird begrenzt durch die Endstellung des Gegengewichts m, welches bei η η anstöfst. Nachdem der Cylinder in die tiefste Lage herabgezogen ist, zieht die Feuerthür den Kolben vollständig hoch und schliefst sich mit abnehmender Geschwindigkeit, weil der Hebelarm des Thürgewichts kleiner wird.
Nach der Schliefsung der Thür erhält die Feuerung nur noch Luft von unten durch den Rost.
Durch Verminderung oder Vermehrung des Gegengewichts m kann die Gleichgewichtslage 3 bei der Feuerthür höher oder tiefer eingestellt werden, wodurch je nach Beschaffenheit des Brennmaterials mehr oder weniger Luft zugeführt wird, wie auch durch Vergrößerung oder Verkleinerung der Oeffnung im Ventilkolben die Gesammtzeitdauer der Schliefsung von der Lage 3 zur Lage 1 verkürzt oder verlängert werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüch:
    Eine Vorrichtung zum selbstthätigen Schliefsen der Feuerthür einer Feuerungsanlage, bestehend in einem mit Flüssigkeit gefüllten und mit einem durchlochten Ventil.g h versehenen Cylinder i, dessen Gewicht durch ein Gegengewicht m aufgehoben ist, und welcher durch Rollenzug mit der Feuerthür b in der Weise verbunden ist, dafs beim Oeffnen der ThUr das Ventil in dem Cylinder heruntergeht (Lage 2), nach dem Freigeben der Thür das Gegengewicht m den Cylinder hebt und ein theilweises Schliefsen der Thür herbeiführt (Lage 3), und dafs von hier ab durch Vermittelung der feinen Durchbohrung des Ventilkegels oder Kolbens g h ein langsames Zugehen der Thür stattfindet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT64626D Vorrichtung zum selbsttätigen Schliefsen der Feuerthür Expired - Lifetime DE64626C (de)

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