DE64618C - Maschine zum Schneiden von Webstoffen - Google Patents
Maschine zum Schneiden von WebstoffenInfo
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- DE64618C DE64618C DENDAT64618D DE64618DA DE64618C DE 64618 C DE64618 C DE 64618C DE NDAT64618 D DENDAT64618 D DE NDAT64618D DE 64618D A DE64618D A DE 64618DA DE 64618 C DE64618 C DE 64618C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26F—PERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
- B26F1/00—Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
- B26F1/38—Cutting-out; Stamping-out
- B26F1/3806—Cutting-out; Stamping-out wherein relative movements of tool head and work during cutting have a component tangential to the work surface
- B26F1/3813—Cutting-out; Stamping-out wherein relative movements of tool head and work during cutting have a component tangential to the work surface wherein the tool head is moved in a plane parallel to the work in a coordinate system fixed with respect to the work
- B26F1/382—Cutting-out; Stamping-out wherein relative movements of tool head and work during cutting have a component tangential to the work surface wherein the tool head is moved in a plane parallel to the work in a coordinate system fixed with respect to the work wherein the cutting member reciprocates in, or substantially in, a direction parallel to the cutting edge
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Schneiden von Webstoffen mit einem sich hin-
und herbewegenden Messer. Bei den bisher gebräuchlichen derartigen Maschinen wurde das
Messer in einer geraden Linie hin- und herbewegt, ohne dafs es hinsichtlich der von
seiner Schneide durchlaufenen Bewegungsebene und mithin hinsichtlich der auf Webstoffe verschiedener Art auszuübenden Schneidwirkung
verstellbar war.
Der Hauptzweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, dem Messer der Maschine einerseits
eine bogenförmige und andererseits eine hin- und herschwingende Bewegung um einen
zwischen seinen Enden befindlichen Drehpunkt zu ertheilen und dadurch dem Messer eine ähnliche
Bewegung wie die eines Wiegemessers zu geben, so dafs der Webstoff einen »gezogenen«
Schnitt erhält, der bei nachgiebigen Stoffen bekanntlich der wirksamste ist. Die bogenförmige
Hin- und Herbewegung des Messers kann auch, der Natur des, jeweilig zu schneidenden Stoffes
entsprechend, beliebig verändert werden, derart, dafs die Ebene der Messerschneide während
des Hubes sich ändert und, beispielsweise bei weicheren Stoffen, bei jedem Hub ein tieferer
Schnitt ausgeführt werden kann, als bei härteren und zäheren Stoffen. Auch kann der Winkel,
unter welchem das Messer in den Stoff eindringt, der Natur des zu schneidenden Stoffes
entsprechend verändert werden.
In der Zeichnung veranschaulichen Fig: 1
bis 3 die Maschine in Seitenansicht bezw.' im mittleren senkrechten Schnitt und in der Vorderansicht,
während Fig. 4 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 3 darstellt, wobei indessen der Antrieb
der Maschine ein anderer ist. Fig. 5 und 6 sind eine wagrechte und eine senkrechte
Schnittansicht nach 5 - 5 , Fig. 1, bezw. nach 6-6, Fig. 2, während Fig. 7 und 8 senkrechte
Schnittansichten von Einzelheiten nach j-j bezw. nach 8-8, Fig. 5, darstellen. Fig. 9
und 10 sind allgemeine Darstellungen, von denen die erstere die -Bewegung des Messers
und die letztere eine etwas geänderte Einrichtung des verschiebbaren Drehpunktes des Messers
zeigt. Fig. 11 bis 17 zeigen verschiedene besonders
zweckmäfsige Ausfuhrungsformen der Maschine, und zwar Fig. 11 bis 13 die Bewegung
des Messers nebst den mil diesem verbundenen Arbeitstheilen und den drei wichtigsten
Arten seiner Einstellung, während Fig. 14 bis 17
wagrechte Schnittansienten des Messers nebst Ständers sind und deren gegenseitige Anordnung
verbildlichen.
Während die Erfindung bei Schneidemaschinen der verschiedensten Art Anwendung
finden kann, ist sie im vorliegenden Falle in ihrer Anwendung auf solche Schneidemaschinen
beschrieben und veranschaulicht, bei welchen das Messer von Hand über den Arbeitstisch
nach allen Seiten hin- und hergeführt werden und auf verschiedenartige Weise, beispielsweise
durch eine mit der Schneidemaschine unmittelbar verbundene elektrische Maschine, oder durch
eine biegsame Welle u. dergl. Antrieb erhalten kann.
A bezeichnet eine flache Grundplatte, welche zweckmäfsig elliptisch geformt ist, um unterhalb
des Webstofses leichter hin- und herbewegt werden zu können. Dieselbe kann mit Reibungsrollen versehen sein, welche indessen
in der Zeichnung nicht veranschaulicht sind. Auf der Grundplatte ist in der Mitte ein Ständer
B befestigt, der oben den Tisch C trägt, an welchem die Arbeitstheile der Maschine sich
befinden. Ständer und Tisch werden zweckmäfsig jeder einzeln gegossen und später zusammengesetzt.
Bei elektrischem Antrieb der Maschine ist auf dem Tisch eine elektrische Antriebsmaschine
D angebracht, deren Ankerwelle E an einem Ende bei F gelagert und unmittelbar
oberhalb des Ständers mit einer Kurbel G versehen ist, an der das eine Ende eines Gelenks H
beweglich befestigt wird, dessen anderes Ende an dem Arm / eines in dem verstellbaren
Lager / beweglichen Winkelhebels angreift. Der andere Arm K des Winkelhebels ist an
das im Schlitz des Ständers bewegliche Messer L angelenkt. An seinem unteren Ende, sowie
auch in seiner ganzen Länge ist dieses Messer mit einer Schneide versehen, so dafs die am
unteren Ende befindliche Schneide, wenn das Messer zum zweiten Mal herabgeht, alle Fäden
vollends durchschneidet, die etwa beim ersten Niedergehen nicht durchschnitten worden sind.
Bei seiner Auf- und Abbewegung wird das Messer an einem zwischen seinen beiden Enden
angreifenden beweglichen Zapfen M, am einen Ende des mit seinem anderen Ende in einem
verstellbaren Lager O schwingenden Gelenkes N, Fig. g, geführt. Dieser Zapfen M bewegt sich
mit dem Messer zusammen und bildet für dasselbe einen Drehpunkt, um welchen es während
seiner ganzen Bewegung hin- und herschwingt. Da das Gelenk kürzer als der Hebelarm K ist,
so bewegen sich die Verbindungsstellen des Messers mit dem Hebelarm K und dem Gelenk
N in Kreisbögen von verschieden grofsen Radien, wobei die Längen dieser Radien sich
aber während der ganzen Bewegung der betreffenden Verbindungsstellen nicht verändern.
Die durch diese Anordnung dem Messer ertheilte curvenförmige Hin- und Herbewegung
kann durch entsprechende Abmessung der Längen der Arme / und K des Winkelhebels
in Bezug auf die Gröfse des Hubes und den Ausschlag der Schwingbewegung je nach den
Erfordernissen des Betriebes geändert werden.
Aus Fig. 9 ist die mehrfache Bewegung des Messers deutlich ersichtlich, indem es aufser
der durch die Veränderung der Lage seines Drehzapfens bedingten curvenförmigen gleichzeitig
auch eine schaukelnde Bewegung um diesen Zapfen ausführt, so dafs sich die Ebene
der Messerschneide während des Auf- und Niederganges fortwährend ändert und das Messer dadurch einen sogenannten »gezogenen«
Schnitt veranlafst. Dadurch, dafs der Drehpunkt des Winkelhebels in senkrechter und
der bewegliche Drehzapfen des Messers in wagrechter Richtung, oder dafs beide bezw.
nur der eine in irgend einer anderen Richtung verstellbar sind, lassen sich die verschiedensten
Aenderungen in der curvenförmigen Hin- und Herbewegung des Messers und in der Ebene
der Messerschneide während der Bewegung erzielen. ,
Beispielsweise könnte auch unter Weglassung des Winkelhebels die Kurbel unmittelbar
mit dem Messer verbunden sein, oder es könnte der das Kurbelgelenk mit dem Messer
verbindende Hebel ein gerader Hebel sein, wie Fig. io darstellt. Ebenso liefs sich das Gelenk
N durch ein Führungsstück N1, Fig. ι o, ersetzen,
in dessen Curvennuth der in diesem Falle am Messer selbst befestigte Zapfen M sich bewegt;
ferner könnte auch der Hebel K durch ein ähnliches Führungsstück wie N1 ersetzt
oder gleichzeitig mit diesem vorhanden sein.
Das Zapfenlager des Winkels ist auf irgend eine Weise verstellbar und beispielsweise mit
einer in dem Lagerstück J lose drehbar sitzenden Schraube P, Fig. 2 und 6, verbunden,
welche durch den mit Schraubengewinde versehenen, die beiden Theile des Tisches verbindenden
Aufsatz Q hindurchtritt und mittelst des mit Flügeln versehenen Kopfes R gedreht
werden kann, während eine Klemmmutter 5 dazu dient, die Schraube in jeder beliebigen
Stellung festzuhalten. An dem Tisch sind nach Belieben vorn und hinten mehrere unregelmäfsig
geformte Hülsen W angebracht, um den entsprechend geformten Fufs X eines Handgriffes Y
abnehmbar darin zu befestigen, welch letzterer dazu dient, die Maschine beim Betrieb leicht
nach allen Richtungen zu bewegen. Am unteren Ende einer genutheten Stange b, welche
sich in einer am Tisch vorgesehenen Oeffnung bewegt, ist eine in senkrechter Richtung verstellbare
Druckplatte α angebracht, während eine Stellschraube c, die am einen Ende mit
einem Kopf und am anderen Ende mit einer Flügelmutter d versehen ist, durch die Nuth
hindurchtritt, um die Druckplatte in jeder derselben gegebenen Lage festzustellen. Diese
Stange b, welche gegenüber der Schneide des Messers und letzterem parallel angeordnet ist,
ist an jeder Seite des Messers mit schrägen Flügeln e versehen, welche die Messerschneide
umgeben und, wie Fig. 2 zeigt, über die Theile des Tisches hinausragen, so dafs der Arbeiter
von dem Messer nicht verletzt werden kann, weil die Flügel so lang sind, dafs sie bei jeder
Einstellung der Druckplatte der Messerschneide gegenüberliegen.
Um die Wirksamkeit der unteren Messerschneide zu erhöhen, sind neben dieser
Schneideplatten/, Fig. 5, 7 und 8, in den in die ' Grundplatte A eingelassenen Fufs des Ständers B ihrerseits eingelegt. Zwischen diesen
mit unten abgeschrägter Schneide (Fig. 8) versehenen Platten bewegt sich das Messer hin-
durch, wobei es alle etwa von demselben mit hinabgenommenen Fetzen oder Fäden durchschneidet,
so dafs diese der Bewegung des Messers nicht hinderlich werden. Da die obere Lage des zu schneidenden Webstofses
meistens weit oberhalb der unteren Messerschneide liegt und fast immer nur von der seitlichen
Messerschneide an deren oberem Theil erfafst und durchschnitten wird, wenn das
Messer sich in der in Fig. 9 veranschaulichten schrägen Lage befindet, so kann man diese
untere Schneide auch stumpf lassen. Dagegen ist es zweckmäfsig, dieselbe zu schärfen, damit
das Messer auch auf die untersten Stofflagen zur Wirkung kommt und andererseits auch bei
Stöfsen, welche so niedrig sind, dafs das Messer bei jedem Hub über die oberste Lage gehoben
wird, mit Vortheil verwendet werden kann.
Statt durch eine elektrische Maschine kann das Messer auch durch eine biegsame Welle h,
Fig. 4, oder in beliebiger anderer Weise angetrieben werden.
Während ein wesentlicher Vortheil der beschriebenen Messerbewegung darin liegt, dafs
die Stoffe mit »gezogenem« Schnitt zertheilt werden, besteht ein weiterer Vortheil darin,
dafs diese Art der Bewegung nachweislich einen weit geringeren Kraftaufwand als beim
geradlinigen Schneiden nöthig macht.
Eine zweckmäfsige Anordnung der Maschine ist in dieser Hinsicht die in Fig. 11 bis 17 dargestellte.
Die Rückseite des Messers ist der Länge nach bogenförmig und zweckmäfsig von gleicher
Dicke wie die vordere Kante des Ständers B, gegen - welche sie sich unter dem Einflufs einer
Feder N2 anlegt. Diese ist mit ihrem einen Ende am Messer unterhalb der Verbindung des
Messers mit dem Hebelarm K und mit ihrem anderen Ende verstellbar am Maschinenrahmen
befestigt. Zu diesem Zweck wird beispielsweise der dem früher erwähnten Lager O
entsprechende Gleitblock O2 vorgesehen, der in jeder beliebigen Einstellung durch einen
Schraubenbolzen V2 festgestellt werden kann, welch letzterer durch eine Nuth F3 im Tisch
hindurchtritt und am Ende eine Klemmmutter trägt.
Die in der Zeichnung der besseren Anschaulichkeit halber etwas übertrieben gebogen dargestellte
Form des Messerrückens hat den Zweck, dem Messer einen sich während des Hubes bewegenden Drehpunkt zu geben und
so die Angriffsebene der Schneide während des Hubes zu verändern. Zu diesem Zwecke
ist das Lager K2 des Hebels K, mit dem das Messer beweglich verbunden ist, in- der in
Fig. 11 bis 13 veranschaulichten Weise verstellbar.
In der Nuth eines senkrechten Ständers R2 ist ein abgeflachter Theil S2 des Lagerstückes
K2 beweglich, während von diesem abgeflachten Theil ein wagrechter: Schraubenbolzen
T2 nach hinten hervorragt, der sich in einer mit Schraubengewinde versehenen Hülse
bewegt, welche auf dem in Fig. 11 bis 13 nur
zum Theil veranschaulichten Handgriff Y oben angebracht ist. Zwischen letzterem und dem
Ständer S"2 befindet sich ein Einsatzblock Y2,
der den Ständer S2 zum Theil umfafst und dessen Drehung verhindert. Wenn demnach
der Handgriff so gedreht wird, dafs sich die den Ständer festhaltenden Theile etwas lösen,
so kann das hintere Ende des Hebels K in senkrechtem Sinne verstellt und in der betreffenden
Stellung befestigt werden/
. Die drei hauptsächlichsten Arten der Einstellung des Lagers K2 und die hierdurch auf das Messer ausgeübten Wirkungen sind aus Fig. 11 bis 13 ersichtlich. In Fig. 11 befindet sich der Lagerpunkt des Hebels K in der tiefsten Lage, wodurch das untere Ende des Messers bei dessen höchster Stellung am weitesten von dem Ständer B entfernt und letzterem bei der tiefsten Stellung des Messers am meisten genähert wird, wie punktirt angedeutet ist. In Fig. 13 dagegen, wo der Lagerpunkt des Hebels K in seiner höchsten Lage gezeigt ist, zeigt sich die entgegengesetzte Wirkung. Hier befindet sich das untere Messerende dem Ständer dann am nächsten, wenn das Messer in seiner höchsten Lage ist, und tritt vom Ständer am weitesten zurück, wenn sich das Messer in seiner tiefsten Lage befindet. In Fig. 12, wo der Lagerpunkt des Hebels sich in der mittleren Höhenlage befindet, entfernt sich die untere Messerkante bei der höchsten, wie bei der tiefsten Lage des Messers ungefähr gleich weit vom Ständer B, indem sich bei dieser Einstellung das untere Ende des Messers zunächst dem Ständer nähert und alsdann wieder von demselben entfernt. Da die Feder JV2 lediglich den Zweck hat, den Messerrücken gegen die vordere Kante des Ständers zu ziehen, so wird durch die Verstellbarkeit dieser Feder nichts weiter bezweckt, als dafs der Zug derselben nach Belieben geändert wird.
. Die drei hauptsächlichsten Arten der Einstellung des Lagers K2 und die hierdurch auf das Messer ausgeübten Wirkungen sind aus Fig. 11 bis 13 ersichtlich. In Fig. 11 befindet sich der Lagerpunkt des Hebels K in der tiefsten Lage, wodurch das untere Ende des Messers bei dessen höchster Stellung am weitesten von dem Ständer B entfernt und letzterem bei der tiefsten Stellung des Messers am meisten genähert wird, wie punktirt angedeutet ist. In Fig. 13 dagegen, wo der Lagerpunkt des Hebels K in seiner höchsten Lage gezeigt ist, zeigt sich die entgegengesetzte Wirkung. Hier befindet sich das untere Messerende dem Ständer dann am nächsten, wenn das Messer in seiner höchsten Lage ist, und tritt vom Ständer am weitesten zurück, wenn sich das Messer in seiner tiefsten Lage befindet. In Fig. 12, wo der Lagerpunkt des Hebels sich in der mittleren Höhenlage befindet, entfernt sich die untere Messerkante bei der höchsten, wie bei der tiefsten Lage des Messers ungefähr gleich weit vom Ständer B, indem sich bei dieser Einstellung das untere Ende des Messers zunächst dem Ständer nähert und alsdann wieder von demselben entfernt. Da die Feder JV2 lediglich den Zweck hat, den Messerrücken gegen die vordere Kante des Ständers zu ziehen, so wird durch die Verstellbarkeit dieser Feder nichts weiter bezweckt, als dafs der Zug derselben nach Belieben geändert wird.
Bei dieser Anordnung, wo der Messerrücken sich gegen die vordere Kante des Ständers anlegt,
kann das Gelenk N in Fortfall kommen, ferner gestattet diese Anordnung die Verwendung
eines massiven Ständers von ungefähr derselben Dicke, wie diejenige des Messerrückens.
Hierdurch wird der Vortheil· erzielt, dafs sich die Lagen des Zeugstofses nicht so
leicht verschieben können, wie bei einem Ständer mit Schlitz und in diesem sich bewegenden
Messer, und dafs sich nicht so leicht Stoffreste zwischen Messer und Ständer festsetzen.
Bei der beschriebenen Anordnung ist das Messer während der Bewegung geführt und
gestützt, um eine möglichst dünne Messerklinge verwenden und das untere Ende derselben
möglichst scharf halten zu können. Eine derartige am Ständer angebrachte Führungs- und
Stützvorrichtung kann auf verschiedenartige Weise eingerichtet sein und beispielsweise, wie
Fig. Ii bis 13 zeigen, aus einer in senkrechter
Richtung verstellbaren Druckplatte α bestehen, die am Ständer B befestigt ist. Dieselbe ist
im vorliegenden Falle anders als .vorher beschrieben eingerichtet, indem sie sich hier dicht
an die Seiten des Messers anlegt, um dasselbe zu führen. Indessen wird bei dieser Einrichtung
das Messer an seinem untersten Ende nicht gestützt. Dieser Uebelstand kann dadurch
vermieden werden, dafs man die vordere Kante des Ständers B mit einer Nuth und den Messerrücken
mit einer entsprechenden Feder versieht (oder umgekehrt), wie Fig. 15 zeigt. Hierdurch
wird das untere Ende des Messers während seines ganzen Hubes fortwährend geführt,
so dafs die Druckplatte, so weit sie als Führung dienen soll, in Fortfall kommen darf. Aehnliche,
dem ;.gleichen Zwecke dienende Einrichtungen sind in Fig. 16 und 17 veranschaulicht,
und zwar ist in Fig. 16 die vordere Kante des Ständers mit einer Nuth versehen,
in welche der Messerrücken einfach hineinpafst,während in Fig. 17 der Messerrücken
über die Seitenränder der Nuth hinaus soweit verbreitert ist, dafs die Seiten des Messers mit
denen des Ständers eine Linie bilden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Maschine zum Schneiden von Zeugstoffen, bei welcher ein in einem verschiebbaren Gestell (A B C) angeordnetes Messer (L) dadurch eine bogenförmige Hin- und Herbewegung und gleichzeitig um einen sich während des Messerhubes verschiebenden Drehpunkt eine hin- und herschwingende Bewegung erhält, dafs dasselbe einerseits mit einem hin- und herschwingenden Hebel (K) und andererseits entweder mit einem bei der Hin- und Herbewegung bogenförmig geführten Zapfen (M) verbunden oder mit einem bogenförmigen Rücken versehen ist, der sich während der hin- und hergehenden Hubbewegung nach einander an verschiedenen Stellen seiner Biegung gegen eine gerade Führung des Ständers (B) anlegt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE64618C true DE64618C (de) |
Family
ID=338477
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT64618D Expired - Lifetime DE64618C (de) | Maschine zum Schneiden von Webstoffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE64618C (de) |
-
0
- DE DENDAT64618D patent/DE64618C/de not_active Expired - Lifetime
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