DE72471C - Maschine zum Ausheben von Borstenbündeln von gleicher Gröfse aus einem Rumpf - Google Patents

Maschine zum Ausheben von Borstenbündeln von gleicher Gröfse aus einem Rumpf

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Publication number
DE72471C
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DE
Germany
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bristles
plate
notch
machine
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT72471D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. BESSON, Nr. 63 Alexandra-Road, Hornsey, Grafschaft Middlesex, und Firma G. B. KENT & SONS, Nr. 11 Marlborough Street in London, England
Publication of DE72471C publication Critical patent/DE72471C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46DMANUFACTURE OF BRUSHES
    • A46D3/00Preparing, i.e. Manufacturing brush bodies
    • A46D3/08Parts of brush-making machines
    • A46D3/082Magazines for bristles; Feeding bristles to magazines; Knot picking

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Brushes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf solche Vorrichtungen, bei welchen in einem Rumpf enthaltene Borsten auf dem Rand einer unter dem Rumpf sich bewegenden Platte aufliegen, welche mit einer oder mehreren Einkerbungen versehen ist, die sich mit Borsten füllen. Der Zweck der Erfindung ist der, die Borsten im Rumpf parallel zu einander und senkrecht zur beweglichen Platte zu legen und die im Rumpf befindlichen Borsten von jenen in der Einkerbung zu trennen. Die Erfindung ist anwendbar, ob die Platte als Scheibe oder als Schlitten ausgeführt ist, und ob sie sich hin- und herbewegt oder sich fortwährend in derselben Richtung dreht.
Fig. ι zeigt eine linksseitige Ansicht einer Maschine, die nach vorliegender Erfindung eingerichtet und für lange oder ungeschnittene Borsten bestimmt ist, Fig. 2 eine Vorderansicht und Fig., 3 eine Oberansicht derselben. In diesen Ansichten sind einzelne ,Theile weggelassen, um die übrigen deutlicher sichtbar zu machen.
Fig. 4 und 5 sind Seitenansicht und senkrechter Schnitt des Gewichtes C, Fig. 6 und 7 sind rechtsseitige Ansicht und Draufsicht eines Theiles der Abschneidplatte und -Scheibe in vergröfsertem Mafsstabe. Fig. 8 und .9 sind linksseitige Ansicht und Draufsicht der Platte G und eines Theiles der Scheibe, gleichfalls in vergröfsertem Mafsstabe. Fig. ι ο und 11 sind Seitenansicht und Draufsicht des federnden Armes H in vergröfsertem Mafsstabe. Fig. 12, 13 und 14 zeigen eine Anordnung zur,gleichzeitigen Bethätigung der Platten B1B'2.
In Fig. ι bis 3 ist A der Fufs der Maschine, an welchem Stützen α für den oberen Theil der Maschine befestigt sind. BB sind Platten,. die an den Stützen α befestigt sind und zwei Seiten des Rumpfes oder Behälters für die Borsten bilden. Die beiden anderen Seiten des Rumpfes bestehen aus Platten B1 B2. Die Platte B1 sitzt auf einem Zapfen b, der sich in einer Hülse b1 an einer der Stützen α bewegen kann; der Zapfen wird für gewöhnlich durch eine Schraube b2 in einer bestimmten Lage festgehalten. Die Borsten werden, mit den dickeren Enden an der Platte B1 liegend, in den Rumpf gebracht und diese Platte kann entsprechend den verschiedenen Längen der Borsten verschoben werden. Die Platte B2, Fig. 1,2 und 3, sitzt auf der Stange b3, die in Lagern b* Z>4 beweglich ist. Die Stange b3 bildet einen Griff (Fig. 3), durch welchen die Platte B2 vor- und rückwärts bewegt werden kann, um gegen die dünnen Enden der Borsten zu stofsen, so dafs ihre dickeren Enden sich sämmtlich an die Platte B1 legen.
Die Platten BB besitzen Rippen S4 B\ welche als Führungen zur Aufnahme einer Platte dienen, welche den unteren Theil eines Gewichtes C bildet, das in Fig. 4 und 5 in der Seitenansicht und im senkrechten Schnitt dargestellt ist. Die Platte C besitzt einen Schlitz c zur Aufnahme eines Schlittens c\ Fig. 5, an welchem ein Kamm c2 mit einem Griff c3 befestigt ist.
Wenn die Borsten nicht senkrecht zu den Platten B1B2 liegen, wie dies der Fall sein
soll, so wird der Kamm, c2 durch das Bündel von Borsten in die durch punktirte Linien (Fig. 4) angedeutete Lage herabgeschoben, die Schraube b2 wird gelockert und die Platten B1B2 werden vor- und rückwärts geschoben, wobei die Borsten zwischen' den Zähnen des Kammes hin- und herbewegt werden, so dafs sie ihre richtige Lage einnehmen. Der untere Rand des Gewichtes ist, wie gezeichnet (Fig. 5), gezahnt, um das Gleiten der Borsten zu verhindern.
Der Boden des Rumpfes besteht aus einer gekrümmten Platte D, Fig. 1, welche geschlitzt ist, um den Rand der Scheibe E in den Rumpf eintreten zu lassen. Die Scheibe E sitzt auf der Welle e, welche in Lagern a1 auf dem Fufs A läuft. Die Scheibe ist ferner mit einer Einkerbung E1 ausgestattet, deren Tiefe durch die Lehnplatte e1 geregelt werden kann, welche durch die Stellschraube c2 bethätigt wird. Die Scheibe E trägt aufserdem eine Platte E'2, Fig. 1 und 2, die an derselben bei e3 drehbar ist (Fig. 1). Die Scheibe E wird um einen kleinen Winkel durch die Stange F vor- und rückwärts gedreht, welche durch einen in der Zeichnung nicht dargestellten Tritt bethätigt wird. Die Stange F ist mit der Scheibe E durch einen Stift f verbunden, welcher durch einen Schlitz e4 in derselben hindurchgeht. Ein Ende des Stiftes f bewegt sich auch in einem Lager in der Platte is2, so dafs die Platte sich stets mit der Stange F bewegt, während wegen des Schlitzes e* die Scheibe E durch eine kurze Zeit stillsteht, wenn die Bewegungsrichtung der Stange F wechselt; diese Anordnung hat zur Folge, dafs die Spitze e5 der Platte E2 die Mündung der Einkerbung E1 abwechselnd deckt und freilegt. In Fig. ι bewegt sich beispielsweise die Stange F nach abwärts und die Scheibe dreht sich in der Richtung des Pfeiles. Die Mündung der Einkerbung E1 ist so gerichtet, dafs, wenn sie in den Rumpf eintritt, sie sich mit Borsten füllt. Wenn die Bewegung der Stange F umgekehrt wird und sie emporzugehen beginnt, so bleibt die Stange während einer kurzen Zeit stehen, die Platte E2 geht aber sofort zurück und so legt sich ihre Spitze eB über die Mündung der Einkerbung E1 und hält die Borsten in ihr fest. Wie in Fig. 6 und 7 in gröfserem Mafsstabe dargestellt, wird die Platte E2 an die Platte E durch eine federnde Unterlagscheibe e6 und einen Bolzen e1 angedrückt; der letztere bewegt sich in einem Schlitz e8 der Platte JE1-2, welche bei e3 drehbar ist. Wie in Fig. 6 gezeigt, ist eine Backe der Einkerbung E1 geschlitzt, so dafs sie in zwei Spitzen e9 e9 endigt, welche die Spitze e5 der Platte E2 zwischen sich aufnehmen. Um die Borsten an die rechte Seite (Fig. 1) des Rumpfes zu schieben, wo die Einkerbung E1 in denselben eintritt, ist an jeder Seite der Scheibe E eine gebogene Platte G befestigt, die in Fig. 8 und 9 in gröfserem Mafsstabe dargestellt ist. Diese ragt über die Ränder der Scheibe vor und trägt eine Spitze G1. Wenn die Scheibe E sich entgegen dem Pfeil (Fig. 1) bewegt, so wird der Raum zwischen der Spitze G l und dem Rand der Scheibe E mit Borsten gefüllt, welche durch die Drehung der Scheibe auf die rechte Seite der Mündung des Rumpfes geführt werden.
Der vorspringende Theil der Platte G hebt dabei das Gewicht C. Wenn die Scheibe E sich wieder zurückdreht, bleiben die Borsten zurück, indem sie aus dem Raum unter der Spitze G entweichen, das Gewicht C sinkt auf sie herab und hält sie fest.
Um zu verhindern, dafs die Borsten durch die schmalen Zwischenräume zwischen den Seiten der Scheibe und den Rändern des Schlitzes und der gekrümmten Platte D hindurchgehen, ist ein federnder Arm H, der in Fig. ι ο und 11 in gröfserem Mafsstabe dargestellt ist, bei H1 eingelenkt und ruht mit seinem Ende H2 am Rand der Scheibe.
Nahe an diesem Ende des federnden Armes ist ein federnder Ansatz H3 befestigt, welcher bewirkt, dafs Borsten, die von der Spitze G1 nach rechts geschoben worden sein mögen, nach aufwärts in den Rumpf befördert werden.
Um die dünnen Enden der Borsten, welche sich in der Einkerbung in der Scheibe befinden und aus dem Rumpf gezogen werden, von den dünnen Enden der Borsten im Rumpf abzuscheiden, ist eine Vorrichtung J angebracht. Diese besteht aus einer Klinge, die bei J1 an einem senkrechten Schlitten K drehbar ist, der zur Aufnahme von Schrauben K' Kλ geschlitzt und mit einer senkrechten Stange K2 gelenkig verbunden ist, welcher durch den Hebel K3 und die Stange K.^ eine hin- und hergehende Bewegung ertheilt wird. Das untere Ende der Stange Ki ist geschlitzt, um den Stift K5 aufzunehmen, der an der Scheibe E befestigt ist. Auf diese Weise beginnt die Abwärtsbewegung der Schneidevorrichtung erst einige Zeit, nachdem die Scheibe begonnen hat, sich nach rückwärts zu bewegen. L ist ein Arm, der bei L1 an der Platte B drehbar ist und am anderen Ende einen Stift L2 trägt, der sich in einem Schlitz J2 in der Scheidevorrichtung bewegt. Der Zweck dieser Anordnung ist der, dafs die Scheidevorrichtung J sich zuerst senkrecht nach abwärts bewegt, wobei ihre Spitze in das Borstenbündel eintritt. Wenn aber der Stift Z.2 am Ende des Schlitzes J2 anlangt, so dreht er sich um L1 und bewegt sich seitlich und nach abwärts, bis sein Rand dicht an die Scheibe E stöfst.
Wenn die Maschine für Borsten benutzt werden soll, die auf die richtige Länge abgeschnitten sind, . so werden die Anordnungen zur Bethätigung der Platten B' und B 2, wie in Fig. 12, 13 und 14 gezeigt, abgeändert. Die Platten sind auf Zapfen bh angeordnet, die durch Schrauben b6 mit an den Stangen iV4 befestigten Armen N stellbar verbunden sind. Diese Stangen tragen die Stifte N2, die in Nuthen im Hebel O eintreten. An diesem Hebel ist ein Stift O1 befestigt, der in einen Daumen O2 auf der Welle O3 eingreift, die entweder von Hand aus oder durch die Schriurscheibe O4 gedreht wird. Auf diese Weise werden die Platten B1B'2 gleichzeitig vor- und rückwärts bewegt und wirken auf beide Enden der Borsten. Einer oder beide Arme N sind mit der Stange iV1 durch einen Zapfen und Klemmschraube 2V3 verbunden, so dafs die Platte in die in Fig. 14 in punktirten Linien angedeutete Lage zurückgedreht werden kann, um den Rumpf füllen zu können.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Maschine zum Ausheben von Borstenbündeln von gleicher Gröfse aus einem die Borsten enthaltenden Rumpf, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Kammes c2 in letzterem, welcher in die Borstenmasse hinabgedrückt werden kann , wobei die beiden an die Enden der Borsten stofsenden Seiten (B1 B 2J des Rumpfes beweglich gemacht sind, so dafs die Borsten durch den Kamm c2 vor- und rückwärts bewegt werden können und sich parallel zu einander legen.
  2. 2. Bei Maschinen der durch Patent-Anspruch 1. gekennzeichneten Art:
    a) die Scheideyorrichtung /, um die Borsten in der Einkerbung von jenen im Rumpf zu trennen;
    b) eine schiefe Ebene H3 im Rumpf, welche auf den Rand der Scheibe E mit der Einkerbung drückt, um die nicht in der Einkerbung befindlichen,
    . sondern durch die Platte vorwärts geführten Borsten nach aufwärts zu leiten;
    c) die Platte G mit ihrer Spitze G', um die Borsten im Rumpf vorwärts zu führen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT72471D Maschine zum Ausheben von Borstenbündeln von gleicher Gröfse aus einem Rumpf Expired - Lifetime DE72471C (de)

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