DE64606C - Wasserpfosten (Hydrant) mit zwei Abschlufseinrichtungen - Google Patents
Wasserpfosten (Hydrant) mit zwei AbschlufseinrichtungenInfo
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- DE64606C DE64606C DENDAT64606D DE64606DA DE64606C DE 64606 C DE64606 C DE 64606C DE NDAT64606 D DENDAT64606 D DE NDAT64606D DE 64606D A DE64606D A DE 64606DA DE 64606 C DE64606 C DE 64606C
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- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 title claims description 8
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03B—INSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
- E03B9/00—Methods or installations for drawing-off water
- E03B9/02—Hydrants; Arrangements of valves therein; Keys for hydrants
- E03B9/08—Underground hydrants
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Hydrology & Water Resources (AREA)
- Public Health (AREA)
- Water Supply & Treatment (AREA)
- Sliding Valves (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezweckt die Abhülfe des Uebelstandes, dafs bei Absperrvorrichtungen
(Schieber) und Auslafsvorrichtungen (Hydranten), die Untersuchung oder Erneuerung
der dichtenden Flächen unmöglich ist. Sie vereinigt die für die Rohrleitungen nothwendigen Absperr- und Auslafsvorrichtungen
zu der nachstehend beschriebenen Erfindung.
Fig. ι und 2 sind Verticalschnitte durch den Pfosten, Fig. 3, 4 und 5 Einzeldarstellungen
der Dichtstelle bei b; Fig. 6 ist ein Horizontalschnitt durch das Gehäuse a,
Fig. 7 ein solcher durch den Rohrkörper d.
Das Gehäuse α des Pfostens sitzt auf dem Rohrkörper r, welcher mit der Rohrleitung
durch die Flantschen f oder mittelst angegossener Muffen in bekannter Weise verbunden
wird.
Dieser Rohrkörper r enthält eine als Schieber ausgebildete Sperrvorrichtung. Der Dichtkeil d
des Schiebers trägt eine dritte dichtende Fläche e in horizontaler Lage oberhalb der
Schieberdichtflächen. Die zu dieser gehörige Sitzfläche c befindet sich etwa in Höhe des
Rohrdurchmessers r über der Dichtfläche e des Dichtkeiles d, wenn derselbe die Rohrleitung
0 sperrt (Fig. 1 und 2). Diese Dichtfläche ist auswechselbar angeordnet. Das Gehäuse
α hat eine Ventilsitzfläche b, welche mit dem Ventilkörper c zur Herstellung eines
zweiten Abschlusses dient. Es ist dies auf verschiedene Weise erreichbar.
In Fig. ι ist der Körper für . die Dichtfläche c ein Gussstück «, welches einen Gummiring
k trägt, der mit Hülfe der Stange S dichtend gegen b geprefst wird.
Aehnlich wie die Stange S wirkt ein Einsatzrohr R, welches in Fig. 1 punktirt gezeichnet
ist.
In Fig. 4 ist der Gummiring k durch eine Gummimanschette q ersetzt. Die Stange S
drückt den Bock η auf den Körper j>, an welchem
sich die dichtende Fläche e befindet. Körper ρ trägt in der Nähe seines äufseren
Randes die herunterhängende Gummimanschette q, welche sich dichtend infolge des
Wasserdrucks gegen die Fläche der Gehäuseverstärkung b legt.
In Fig. 2 ist eine Dichtung der Theile ρ und η mit Gehäuse α durch die Stangen 0 hergestellt.
Dieselben tragen an ihren unteren Enden ein Gewinde ^ und darüber den Bund w.
Die Schraube % ist in die Mutter %' eingedreht
und der Bund w übt auf den Untertheil des
Bockes η den für die Abdichtung mittelst Gummischeibe nöthigen Druck aus.
In Fig. 3 ist der Bock η mit Rand und äufserem Gewinde, das Gehäuse a mit Muttergewinde
versehen. Durch Einschrauben des Bockes η wird eine Dichtung der flantschartigen
Randverbreiterung des Bockes η mit dem Gehäuse α durch Unterlage einer Gummischeibe
bewerkstelligt.
Fig. 5 stellt eine Dichtung des Körpers ρ mit dem Gehäuse α durch Einklinken und
damit verbundenes Niederpressen des Bockes η und des Ringkörpers ρ dar.
Die Klinken ν sind mit dem Gestell des Bockes η beweglich verbunden, greifen mit
ihren kurzen Schenkeln in die Höhlung der
Wulst W des Gehäuses und pressen, wenn die langen Schenkel niedergedrückt werden, den
Bock gegen den Ringkörper ρ und diesen mit seiner Gummidichtung gegen das Gehäuse des
Pfostens. Der Ring D erhält die Klinken ν in der gezeichneten Lage. Soll der Verschlufs
gelöst werden, so ist der Ring D zu heben.
Beim Auswechseln der Dichtungen mufs der Obertheil des Pfostens abgenommen werden.
Die Stange S oder das Rohr R, Fig. ι, oder der Ring D, Fig. 5, wird gehoben, die Verschraubung
η, Fig. 3, herausgewunden, die
Stangen 0, Fig. 2, herausgeschraubt.
Mit Stange S wird alsdann die Spindel y,
der Bock η, der Ringkörper ρ und der Dichtkeil
d aus dem Pfosten herausgezogen.
Die Spindel 5 endigt oben in ein Vierkant,
mittels dessen die Stange S und die Spin- dely gedreht werden können. Unter dem
Vierkant befindet sich eine Vorrichtung, durch zwei von einem Zahnrad abhängige Räder mit
ungleicher Anzahl Zähnen die Umdrehung der mit Gewinde versehenen Spindel jk und damit
die Stellung des Dichtkeiles anzuzeigen. Die Mutter u, Fig. 2 und 5 , umschliefst das Gewinde
der Spindely, und da sich der Dichtkeil
d und mit ihm die Mutter u nicht drehen kann, weil derselbe durch die Gleitflächen t
an einer Drehung gehindert ist, so findet je nach der Drehungsrichtung eine Auf- oder Abwärtsbewegung
des Dichtkeiles durch eine Drehung der Spindely oder der Stange S statt.
Fig. ι und 2 zeigen den Dichtkeil d in tiefster Stellung, in welcher er die Leitung sperrt.
Fig. 5 stellt die Stellung dar, in welcher Auslafs des Wassers bewirkt wird. Fig. 3 zeigt
die Lage, in welcher keine Sperrung in der Rohrleitung, aber auch kein Auslafs des
Wassers erfolgt.
Die Handhabung des Pfostens geschieht also durch Drehung der Stange 5 mit der Spindely,
wodurch der Dichtkeil in die verschiedenen Lagen kommt, der dann nach seiner Stellung
sperrend, Wasser auslassend oder den Auslafs schliefsend wirkt.
Damit auch die Dichtflächen des Absperrschiebers d auswechselungs- oder ausbesserungsfähig
sind, sind die Dichtflächen mit dem Gehäuse nur lose verbunden. Die Anordnung
ist in Fig. 3 und 9 in Verticalschnitten, in Fig. 8 im Horizontalschnitt dargestellt. Die
herausnehmbaren Backen i und i' sind mit
dem Gehäuse dadurch dicht verbunden, dafs (wie in »2« der Details gröfser gezeichnet) ein
Gummiring k in einer Rille liegt und sich diese Rille gegen einen passend bearbeiteten, kreisförmigen
Grat des Rohrkörpers r drückt (Fig. 3 und 8).
Der Steg m (in Fig. 3 im Durchschnitt durch die Mitte, in Fig. 4 in Ansicht zur Hälfte gezeichnet,
in Fig. 8 als Horizontalschnitt, in Fig. 9 als Verticalschnitt dargestellt) erhält die
Backen i und i1 in ihrer Lage, auch wenn der
Dichtkeil gehoben ist. An die Stelle der Dichtung durch Gummiring kann auch eine
solche mittels Gummimanschette treten. Die Backen i und z1 werden als ringförmige Scheiben,
welche in ihrer inneren Aussparung die Manschette q, Fig. i, tragen, vor die passend bearbeiteten
Dichtflächen des' Rohrkörpers ν des Gehäuses gestellt. In Fig. 10 ist die Anordnung ·
im Schnitt gezeichnet. Sperrt der Dichtkeil die Leitung, so wird durch den Druck des
Wassers die Manschette gegen die Dichtfläche des Rohrkörpers ν geprefst. Fig. 5 und 6
stellen eine besondere Anordnung des Dichtkeiles dar. Die Mutter u, welche den Dichtkeil
heben oder senken soll, ist dadurch mit demselben verbunden, dafs sie durch Oeffnung«1
in den Dichtkeil eingeführt und dann um 450
gedreht ist. Die vier Ecken der Mutter u legen sich hierbei in die punktirte Lage (Fig. 5)
und finden in dem Fleisch der vier Flächen der Oeffnung«1 den für die Aufwärtsbewegung
des Dichtkeiles nöthigen Widerstand.
Die im Durchschnitt gezeichnete Klammer 5 erhält die Mutter u in der richtigen Lage.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Wasserpfosten (Hydrant) mit zwei Abschlufseinrichtungen, bei welchem ein Schieber (d) zum Abschlufs der Rohrleitung dient, während die obere Fläche (e) des Schiebers (d) bei der Aufwärtsbewegung sich gegen den nach oben herausnehmbaren Ventilsitz (c) preist und dadurch das Auslafsrohr für das Wasser abschliefst.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE64606C true DE64606C (de) |
Family
ID=338465
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT64606D Expired - Lifetime DE64606C (de) | Wasserpfosten (Hydrant) mit zwei Abschlufseinrichtungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE64606C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1658157B1 (de) * | 1967-04-11 | 1971-08-05 | Hans Klassen | Hydrant mit zwei uebereinander angeordneten und von einer Spindel betaetigten Absperrvorrichtungen |
-
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- DE DENDAT64606D patent/DE64606C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1658157B1 (de) * | 1967-04-11 | 1971-08-05 | Hans Klassen | Hydrant mit zwei uebereinander angeordneten und von einer Spindel betaetigten Absperrvorrichtungen |
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