DE645993C - Selbsttaetiger Geschwindigkeitsregler fuer Ringspinn-, Ringzwirn- und aehnliche Textilmaschinen - Google Patents

Selbsttaetiger Geschwindigkeitsregler fuer Ringspinn-, Ringzwirn- und aehnliche Textilmaschinen

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DE645993C
DE645993C DESCH106419D DESC106419D DE645993C DE 645993 C DE645993 C DE 645993C DE SCH106419 D DESCH106419 D DE SCH106419D DE SC106419 D DESC106419 D DE SC106419D DE 645993 C DE645993 C DE 645993C
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DE
Germany
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lever
switch
shaft
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ring
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DESCH106419D
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English (en)
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SCHORCH WERKE AKT GES
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SCHORCH WERKE AKT GES
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/14Details
    • D01H1/20Driving or stopping arrangements
    • D01H1/28Driving or stopping arrangements for two or more machine elements possessing different characteristics but in operative association
    • D01H1/30Driving or stopping arrangements for two or more machine elements possessing different characteristics but in operative association with two or more speeds; with variable-speed arrangements
    • D01H1/305Speed control of the spindles in response to the displacements of the ring rail

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Selbsttätiger Geschwindigkeitsregler für Ringspinn-, Ringzwirn- und ähnliche Textilmaschinen Die nachstehend beschriebene Erfindung betrifft eine Verbesserung rund Weiterausbildung des den Gegenstand des Patents 644 895 bildenden selbsttätigen Geschwindigkeitsreglers für Ringspinn-, Ringzwirn- und ähnliche Textilmaschinen, bei denen das Regelglied des Antriebsmotors durch einen Hilfsmotor verstellt wird und bei dem das Wesentliche darin besteht, daß das Einschalten des Hilfsmotors in beiden Drehrichtungen in Abhängigkeit vom Stand der Ringbank erfolgt, während das Ausschalten in Abhängigkeit von der Stellung des Regelgliedes vorgenommen wird.
  • Die im Hauptpatent beschriebene Anordnung der zum Begrenzen der Bewegung des Regelgliedes dienenden Ausschalter ist konstruktiv verhältnismäßig schwierig auszuführen.
  • Nach der vorliegenden Erfindung sind daher sowohl die Ausschalter als auch der Endschalter des Hilfsmotors iortsfest angeordnet und ihre zugehörigen Schalthebel gegenüber der Welle des Regelgliedes verstellbar, so daß das Ausschalten bei verschiedenen Stellungen des Regelgliedes erfolgt.
  • Diese Teilre sind beispielsweise in Abb. r dargestellt. In der Abbildung sind, soweit Übereinstimmung besteht, die gleichen Bezeichnungen gewählt wie im Hauptpatent.
  • Es handelt sich um die beiden zu einer Art Zange verbundenen Ausschalthebel A1 und A2, deren gegenseitige Lage ebenso, wie ihre relative Lage zu einem als Zwischenglied dienenden Winkelhebel B durch die beiden Stellschrauben St1 und Sie verändert wird. Die beiden Ausschalthebel sind durch eine Feder F miteinander verbunden, die bewirkt, daß die beiden StellschrauhenStl und St2 gegen den Zwischenhebel B gedrückt werden. Letzterer ist seinerseits lose ,auf der Reglerwelle W .aufgesetzt rund wird in seiner Lage zum Regelglied durch die Kurvenscheibe C gesteuert, die auf dem mit der Reglerwelle W verbundenen Segment S gelagert ist und von der Steigradwellle aus mit Hilfe der biegsamen Welle tVL gedreht wird. Die Hebel A1 und 42 schalten nun ihrerseits die Ausschalter a und 4. Die Bedingungen für das Schalten des Ausschalters entsprechend dem Hauptpatient sind durch diese Anordnung erfüllt. Dadurch, daß die ganze Anordnung, also Kurvenscheibe C, Winkelhebel B, Schaltheb elAl und A2, :durch Bewegen des Segmentes S ihre Lage im Verhältnis zu den Ausschaltern verändern, ist Abhängigkeit des Ausschaltens von der Stellung des Regelgliedes, also von der Welle W, gegeben. Darüber hinaus werden aber die Hebel A, lund A2 durch die im Verlauf des Spinnens sich ändernde Lage der Kurvenscheibe C gegenüber dem Regelglied verstellt. Während des Spinnens wird also das Ausschalten, wie gefordert, bei verschiedenen Lagen des Regelgliedes, also gleichbedeutend mit verschiedenen Drehzahlen des Antriebsmotors, vorgenommen. Die Kurvenscheibe C tritt an Stelle des in Abb. 8 des Hauptpatents angedeuteten Lineals rund beeinflußt in der beschriebenen Weise den Ablauf des Spinnvorganges in bezug auf die Grunddrehzahl.
  • Das Ausschalten -der Lagerregelung durch den in den Abb. 8, 9 und i o des Hauptpatents angedeuteten Endausschalter e wird nach .der vorliegenden Erfindung dadurch vorgenommen, daß der @ebenfalls ortsfest angeordnete Endausschalter e durch .einen Hebel H geöffnet wird, der seinerseits gegenüber dem fest mit der Reglerwelle W verbundenen Teil Hl durch die Stellschraube S13 eingestellt werden kann. Der Endausschalthebel H kann auch. erfindungsgemäß, statt auf einen besonderen Endausschalter e zu wirken, auf den Ausschalter 2, der im gleichen Stromkreis liegt, einwirken, derart, daß bei der bestimmten einstellbaren Grenzdrehzahl der Endausschalthebel H den Ausschalter 2 offen hält, unabhängig davon, ob der Ausschalthebel A2 anliegt oder nicht.
  • In Abb. 2 ist -eine weitere erfindungsgemäße Fortbildung der beschriebenen Einrichtung gezeigt. Es handelt sich hier darum, die relative Lage aller Steuerteile im Verhältnis zur Welle W des Regelgliedes in einfacher Weise zu verändern. Dies geschieht dadurch, daß sämtliche Teile, also die Hebel B, Al, A2 und Hl, auf einer Büchse Bü, d. h. mittelbar auf der Welle W, sitzen. Von den aufgezählten Teilen ist Hl mit der Büchse Bü fest verbunden. Die Büchse Bli ist gegenüber der Welle W z. B. durch eine Schnecke Sch, deren Stellung von einer Skala ablesbar ist, verstellbar. So können die gesamten Reglerteile in ihrer relativen Lage zur Welle W und dadurch der Bereich, in dem sich die Regelung sowohl der Grunddrehzahl als auch der Lagendrebzahl abspielt, verändert werden. Liegt z. B. !eine Gesamtregelung in der Größe von i 5o Drehungen vor, so wird bei einer bestimmten Einstellung der Büchse Bü und der Welle 61' das Regeln sich etwa zwischen 6oo und 750 Umdrehungen in der Minute abspielen, während eine andere relative Lage, dieser beiden Teile gegeneinander etwa denselben Regelbereich, jedoch zwischen goo und io5o Umdrehungen in der Minute, ergibt.
  • Eine weitere Verbesserung der Anordnung besteht darin, die Bewegung der Steigradwelle nicht über die bisher üblichen Schnekkenübersetzungen auf die Kurvenscheibe zu übertragen, sondern ein Wechselgetriebe, z. B. ein Stirnradpaar G, dazwischen einzuschalten. Die bisherige Anordnung hatte nämlich den Nachteil, daß für die Anzahl der Umdrehungen der Steigradwelle der verschiedenen Spinnmaschinenarten jedesmal eine besondere Schneckenübersetzung vorgesehen würden mußte. Es ergab sich hierdurch eine Sonderbauart für jede Spinnmaschinena'rt. Bei der nunmehr nach der Erfindung vorgesehenen Anordnung kann durch Austausch des Stirnräderpaares G die Umdrehungszahl der das Verstellen der Ausschalthebel bewirkenden Kurvenscheibe C in einfacher Weise der jeweiligen Umdrehungszahl der Steigradwelle angepaßt werden. Darüber hinaus ist es möglich, nur einen Teil des Umfanges der Kurvenscheibe C auszunutzen, so daß ohne große Änderungen an dem Regler das Anpassen an die betreffende Spinnmaschinenart möglich ist.

Claims (7)

  1. PATE\TA\SPRGCHE: i. Selbsttätiger Geschwindigkeitsregler für Ringspinn-, Ringzwirn- und ähnliche Textilmaschinen, bei dem das Regelglied des Antriebsmotors durch einen Hilfsmotor verstellt wird, nach Patent 644895, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Ausschalter (2 und 4.) als auch der Endausschalter (e) des Hilfsmotors ortsfest angeordnet und ihre zugehörigen Schalthebel (Al und A2 und H, Hl) gegenüber der grelle (W) des Regelgliedes verstellbar sind.
  2. 2. Regler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verstellen der das Ausschalten bewirkenden Hebel (Al und A.) gegenüber dem Regelglied (W, S) eine in Anhängigkeit von den Schaltbewegungen der Steigradwelle gedrehte Kurvenscheibe (C) dient.
  3. 3. Regler nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen auf der Welle (W) des Regelgliedes gelagerten Zwischenhebel (B), der die Verstellbewegung von der Kurvenscheibe (C) auf die Ausschalthebel (Al und A2) überträgt.
  4. 4. Regler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausschalthebel (Al und A@) in ihrer Lage gegenüber dem Zwischenhebel (B) z. B. durch Stellschrauben (St, und St.) verstellbar sind.
  5. 5. Regler nach Anspruch i oder £olgenden, dadurch gekennzeichnet, daß hwischen Steigradwelle und Kurvenscheibe (C) zum Verstellen der Ausschalthebel ,ein Wechselgetriebe eingeschaltet ist, so daß ein Anpassen an die Zahl der Umdrehungen der Steigradwelle je Abzug möglich ist.
  6. 6. Regler nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der Reglerwellle (W) einstellbar verbundene Enda:usschalthebel (H, Hl) den im Stromkreis des Hilfsmotors in der Drehrichtung für Höheniegelung liegenden Ausschalter (2)- vorübergehend, z. B. während der Anspinnperiode,offen hält.
  7. 7. Riegler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausschalthebel (Al und Az), der Zwischenhebiel' (B) und der Endausschalthebel (H, H1) auf einer auf der Welle (W) des Regelgliedes verstellbaren Büchse (Bü) gelagert sind.
DESCH106419D 1935-03-02 1935-03-02 Selbsttaetiger Geschwindigkeitsregler fuer Ringspinn-, Ringzwirn- und aehnliche Textilmaschinen Expired DE645993C (de)

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