DE644754C - Verfahren zur Herstellung eines Trockenproduktes aus Staerkezuckersirup - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Trockenproduktes aus Staerkezuckersirup

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DE644754C
DE644754C DED64913D DED0064913D DE644754C DE 644754 C DE644754 C DE 644754C DE D64913 D DED64913 D DE D64913D DE D0064913 D DED0064913 D DE D0064913D DE 644754 C DE644754 C DE 644754C
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DE
Germany
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syrup
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starch
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starch sugar
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STAERKE VERKAUFSGENOSSENSCHAFT
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STAERKE VERKAUFSGENOSSENSCHAFT
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13KSACCHARIDES OBTAINED FROM NATURAL SOURCES OR BY HYDROLYSIS OF NATURALLY OCCURRING DISACCHARIDES, OLIGOSACCHARIDES OR POLYSACCHARIDES
    • C13K1/00Glucose; Glucose-containing syrups

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Emergency Medicine (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Jellies, Jams, And Syrups (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines Trockenproduktes aus Stärkezuckersirup Das Hauptpatent schützt ein Verfahren zur Herstellungeines Trockenprodukts aus Stärkezuckersirup, wobei Sirup von einem Glucosegehalt von mindestens 28% bis höchstens 360/0 einem Trocknungsvorgang unterworfen wird. Es soll hierdurch eine weitgehende Herabsetzung der bekanntlich sehr starken hygroskopischen Eigenschaften der handelsüblichen Stärkezuckersirupe erzielt werden, derart, daß ein Trückenprodukt erzielt wird, das den an derartige _Ware zu stellenden handelsüblichen Anforderungen weitgehend genügt.
  • Gegenstand der zusatzlichen Erfindung ist eine Verbesserung dieses Verfahrens init dem Ziel, die- natürlich-en hygroskopischen Eigenschaften des Stärk-ezuckersirups in noch erheblich weitergehendem Maß herabzusetzen. Hierbei ist folgendes zu beachten.
  • Stärkezuckersirup wird bekanntlich so erzeugt, daß man in einem Kochfaß unter Druck die Stärke mit Säure bis zum gewünschten Grade verzuckert, die Säure durch Neutralisation entfernt und die -erhaltenen Säfte nach entsprechender Reinigung eindampft. Bei diesein Verzuckerungsprozeß entstehen die mannig,faltig.sten Abbauprodukte der Stärke, an-"efa # ngen vom Dextrin über Trisaccharide, Disaccharide, z. B. Mahose -, 'bis zu den Monosacchariden, in. diesem Fall Glucase, Dextrose oder Traubenzucker. In den Stärkesirupen sind diese Abbauprodukte stets in einem bestimmten Verhältnis vorhanden, das im allgemeinen_ durch den sog. Dextrosegehalt charakterisiert ist, und es ist nicht möglich, den Verzuckerungsprozeß so zu leiten, daß eine oder die andere Komponente ganz oder fast vollständig verschwindet. Dagegen ist es wohl möglich, wie im Hauptpatent dargelegt, eine, Auswahl zu treffen und diejenigen t> Sirupe herzustellen, deren hygroskopische Eigenschaftenden geringsten Grad aufweisen. Die Erfinderin hat nun gefunden, daß das Ergehnis g des Verfahrens nach dem Hauptpatent in Richtung einer möglichst -,veitgehenden Beseitigung der hygroskopischen Eigen-. schaften günstig beeinflußt werden kann durch die Art und Weise, wie -der nach dem Hauptpatent der Trocknung zugrunde zu legende Sirup von dem Glucosegehalt zwischen 28 und 36% gewonnen wird, und zwar -wurde festgestellt, daß in dieser Richtung erheblich verbessernd eingewirkt werden kann, wenn in den Vorgang der Herstellung dieses Sirups ein Mischvorgang von bestimmter Art ein-,eschaltet wird, der demgemäß den hauptsächlichsten Gegenstand der zusätzlichen Erfindung bildet. Hierbei geht die Erfinderin, c voll folgenden weiteren Erwägungen aus.
    Schon seit Bestehen der Stärkesirupindtie#k-
    wird fester Stärkezuck-,er hergestellt, der kt'.#""
    hy#r-oskopischen Eigenschaften mehr
    Dieser Stärkezucker zeichnet sich im allge-_A meinen dadurch aus, daß er in der Substanz etwa 6o , bis 7o% reduzierende Substanz berechnet als Dextrose enthält. Anderseits sind schon seit Jahren nicht nur Röstdextrine, sondern auch auf flüssigem Wege, also gleichfalls durch Verzuckerung mit Säuren, hergestellte 1),extrine bekannt, deren Hygroskopizität gleichfalls äufkrst niedrig ist. Da bei den erstgenannten Abbauprodukten mit etwa 6oo '.o Düxtrosegehalt die Hygroskopizität nicht mehr vorhanden ist, bei einem Stärkesirup mit 450io Dextrosegehalt die Hygroskopizität aber äußerst stark ist, ist anzunehmen, daß die Komponente, welche die hauptsächlichen hygroskopischen Eigenschaften aufweist, durch die längere Einwirkung der Säure und die stärkere Zertrümmerung des Stärkemoleküls verschwunden ist. Auch die zu zweit genannten Produkte, deren Dextrosegehalt weit unter dem der Sirupe bleibt, zeigen keilie nennenswerten hygroskopischen Eigenschaften. Dies ist hier damit zu erklären, daß durch die geringere Zeit der Einwirkung der Säure der Abbau der Stärkebruchstücke noch rächt so weit erfolgt ist, daß die hygroskopischen Komponenten des normalen Stärkesirups entstehen könnten.
  • Aus diesen Erwägungen hat die Erfinderin die neue Erkenntnis abgeleitet, die der zusätzlichen Erfindung zugrunde liegt und die darin besteht, daß es möglich ist, duxch Mischen einer sehr niedrig verzuckerten Phase mit einer sehr hoch verzuckerten ein Produkt herzustellen, das sowohl, bezüglich des D-extro-segehaltes als auch bezüglich des Gehaltes an KoHoiden weitgehend mit dem normalen Stärkesirup übereinstimmt, in dem jedoch die im Sirup stets in größerer oder kleinerer Menge vorhandene hygroskopische Substanz, wahrscheinlich ein 13i- oder Trisacch,arid, nicht mehr oder nur noch in sehr geringer Menge vorhanden ist.
  • Es ergibt sich also die Überraschende Tatsache, daß es für den erstrebten Effekt der Herabsetzung der hygroskopischenEigenschaften nicht gleichgültig ist, auf welche Weise der dem Trockenvorgang gemäß dem Hauptverfahren zugrunde liegende Sirup von 28 bis 360,lo Glucosegehalt hergestellt wird, sondern daß diese Herstellung, wenn #sie in der c#ben geschilderten besonderen Weise
    Lul#It t « d einen erheblichen Einfluß aid
    #e s Ergebnis wix ' nehmen kann.
    r Ausführung wird sich die Arbeit
    14w.#zl:#92wreise so gestalten, daß man einen
    i#I der zu verwendenden Stärke, die sonst
    !,F
    `kenau wie bei der Sirupfabrikation vorbe-
    reitet und in das Kochfaß eingebracht wird, mit Säure bis zu einem Dextrosegehalt verzuckert, der auf 45er Sirup -umgerechnet, unter 250/0 liegt. Einen anderen Teil würde man höher verzuckern, und zwar bis zum Verschwinden der hygroskopischen Komponente, z. B. bis zu einem Dextrosegehalt von ungefähr 550/ii und darüber. Beide' Säfte werden sodann im bestünniten Verhältnis gemischt, so daß ein Saft resultiert, der in der Zusammensetzung dem Stärkesirup weitgehend entspricht, also ein Dextrosegehalt vonetwa 28 bis 36#/o aufweist und demgemäß als Handelsware mit den handelsüblichen Sirupen gleichwertig ist. Der gemischte Saft wird sodann, wie bei der Sirupfabrikation übli-ch, in Filterpressen gereinigt, mit Knochenkohle oder aktiver Kohle entfürbt, eingedampft und später nach bekannten, Verfahren getrocknet.
  • Sehr günstige Ergebnisse wurden beispielsweise erzielt durch Mischen von 24 Anteilen eines Dünnsaftes mit einem Dextrosegehalt von 2o% und 16 Anteilen eines Diinnsaftes von 6o% Dextrosegeha-It (beide bezogen auf Sirup von 45' B6).
  • Gleichfalls zu einem sehr guten Ergebnis gelangt man, wenn man beispielsweise 37.Anteile eines Dännsaftes mit einem Dextrüftgehalt von igo/o mit 13 Anteilen eines DU=-, saftes von 69% Dextrosegehalt mischt (beide bezogen auf Sirup von 45' B#).

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung einee Trockenprodukts aus StärkezuckeniMp j nach Patent 625 828, dadurch gekennzeichnet, daß der zu trockne#nde Sirup von 28 bis 36% Glucosegehalt durch, Mischen einer sehr hoch verzuckerten Phase mit einer sehr niedrig verzucketten Phase gewonnen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch. gekennzeichnet, daß zur Gewinnung des zu trocknenden Sirups ein Dünnsaft von über 55% Glu-oosegehalt mit einem Dünnsaft von unter 250,lo Glucosegehalt _(bezogen auf Sirup von 45' B6) im geeigneten Verhältnis gemischt und das Gemisch in üblicher Weise eingedickt.wird.
DED64913D 1932-12-21 1932-12-21 Verfahren zur Herstellung eines Trockenproduktes aus Staerkezuckersirup Expired DE644754C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4250166A (en) * 1977-05-27 1981-02-10 Shionogi & Co., Ltd. Long acting preparation of cefalexin for effective treatments of bacterial infection sensitive to cefalexin

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4250166A (en) * 1977-05-27 1981-02-10 Shionogi & Co., Ltd. Long acting preparation of cefalexin for effective treatments of bacterial infection sensitive to cefalexin

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