DE644445C - Teig-Teil- und -Wirkmaschine - Google Patents

Teig-Teil- und -Wirkmaschine

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DE644445C
DE644445C DEH145116D DEH0145116D DE644445C DE 644445 C DE644445 C DE 644445C DE H145116 D DEH145116 D DE H145116D DE H0145116 D DEH0145116 D DE H0145116D DE 644445 C DE644445 C DE 644445C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C7/00Machines which homogenise the subdivided dough by working other than by kneading

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Teig-Teil- und -Wirkmaschine Die Erfindung betrifft eine Teig-Teil- und -Wirkmaschine mit einem an dem Auspreßmundstück einer Teigzuführungsvorrichtung schleifenden drehbaren Teilkammerträger, in dessen auch die Wirkfächer bildenden Teilkammern von @einstellbaren Kurvenbahnen derart gesteuerte Kolben verschiebbar sind, daß der Rauminhalt der Teilkammern beim D urchlaufen der anschließenden Wirkzone größer ist als in der Teilzone, sowie mit einer an dem Teilkammerträger dicht anliegenden dauernd kreisenden Wirkplatte. Derartige vereinigten Teil- und Wirkmaschinen sind bereits bekannt. An solche Maschinen werden insofern besondere Anforderungen gestellt, als im Gegensatz zu den bekannten Messerstern-Teig-Teil- und -Wirkmaschinen, bei .deren Benutzung der eingelegte Teigklumpsn schon eine gewisse Hautbildung wenigstens oben und unten aufweist, der aus dem Auspreßmundstück in die Teilkammer eintretende Teig noch keinerlei Haut besitzt und deshalb besonders fest an allen Flächen der Teilkammer haftet, die bei den beiden oben verglichenen Maschinen gleichzeitig die Wirkkammer darstellt.
  • Um nun trotz der dadurch gegebenen Erschwerung der Loslösung des Teigstück@es von den Kammerwänden mit Sicherheit eine möglichst schnelle Umwandlung des zunächst die Gestalt der Teilkammer aufweisenden Teigstückes in die bullige Form zu erreichen, sollen folgende bei anderen nur zum Wirken von bereits abgeteilten Teigstücken dienenden Maschinen teilweise bereits bekannte Anordnungs- und Ausgestaltungsmerkmale erfindungsgemäß wie folgt vereinigt werden: Erstens soll der Teilkammerträger als waagerecht angeordneter, absatzweise fortschaltbarer, mit zahlreichen die Teil- und Wirkkammern bildenden radialen, nach unten durchgehenden Schlitzen versehener Drehtisch ausgebildet sein. Zweitens sollen die Schlitze unten auf ihrer ganzen Bewegungsbahn durch die lediglich eine Entleerungsöffnung frei lassende kreisende Wirkplatte dicht abgeschlossen sein. Drittens sollen die Schlitze auf einem Teil ihrer Länge mit parallel zur Bewegungsebene der Wirkplatte waagerecht verschiebbaren klotzförmigen Teilkammerkolben ausgefüllt sein, die so gesteuert werden, daß die Teilkammern in der Wirkzone einen größeren Rauminhalt haben als im Bereich des Teigauspreßmundstückes. Viertens sollen in der Wirkzone auf der Oberseite des Drehtisches mit den oben offenen Teilkammern zusammenwirkende, nicht an der Drehbewegung des Tisches teilnehmende, in einem heb- und senkbaren Halter nachgiebig gelagerte Widerlagerplatten angeordnet sein.
  • Zweckmäßigerweise kann der die Widerlagerplatten tragende, sowieso heb- und senkbare Halter oberhalb der Entleerungsülinung der Wirkplatte auch einen an sich für ähnliche Zwecke bekannten Ausstoßkolben tragen.
  • Obwohl alle in dem untenstehend@n Hau ansprach erwähnten und oben schon zusa mengestellten Merkmale zusammengenommP. erst den Erfolg ])ringen, kommt d#)ch der durch die geschilderte Anordnung ermöglichten waagerechten Bewegung@der Teilkammerkolben in der geschilderten Weise eine besondere Bedeutung deshalb zu, weil auf diese Weise der Widerstand des in der Teilkammer befindlichen Teigstückes gegen seine Loslösung von den Teilkammerwänden und gegen die Wirklingsbildung gegenüber bekannten vereinigten Teil- und Wirkmaschinen bet n 'ichtlich #-ci-i-niiidert wird. zumal Ilci der Ma-#chine gemäß der Erfindung in an sich bekannter Weise der Haftdruck des Teigstükkes auf der Wirkplatte, die ja letzten Endes die Loslösung des Teigstückes von den Teil-.b herbeiführt, durch das Eigengewicht des Teigstückes erhöht wird. Die Maschine gemäß der oben erläuterten Anordnung hat den auch ähnlichen Wirkmaschinen, die jedoch bereits mit in besonderen Teilmaschinen abgeteilten Teigstücken beschickt werden, eigenen Vorteil der L"bersichtlichkeit des gesamten Wirkvorganges.
  • Ein Ausführungsbeispiel einer Maschinegemäß der Erfindung ist ans der Zeichnung ersichtlich, und zwar zeigen: Fig. i einen senkrechten Schnitt durch die gesamte Maschine mit einer Teilkammer in der Füllstellung, Fig.2 eine Seitenansicht der Maschine mit teilweisem Schnitt während der Entleerung und Fig.3 eine Aufsicht auf den Drehtisch. Der drehbare Teilkammerträger ist als waagerecht angeordneter, mit zahlreichen die Teil- und Wirkkammern bildenden radialen, nach unten durchgehenden Schlitzen 2 versehener Drehtisch 3 ausgebildet. In den radialen Schlitzen 2 des Drehtisches sind klotzfürmige Teilkammerkolben i verschiebbar angeordnet und werden in bekannter Weise bei der Drehung des Tisches durch feststehende einstellbare Kurvenbahnen -gesteuert. Die Steuerung der Kolben i durch die Kurvenbahnen kann sowohl formschlüssig als auch, wie in dem dargestellten Beispiel, kraftschlüssig erfolgen. Der Drehtisch ; ist mittels eines geeigneten Schaltgetriebes absatzweise in Pfeilrichtung (,Fig.3) fortschaltbar.
  • ach unten werden die die Teil- und Wirkkaminern bildenden Schlitze 2 des Drehtisches 3 auf ihrer ganzen Bewegungsbahn durch eine in der üblichen Weise mittels Kurbel- oder Eszentertriebes dauernd in ihrer Ebene kreisend bewegte Wirkplatte 4 abgeschlossen. die lediglich eine Entleerungsöffnung 5 (Fig.3) frei läßt. Die Oberseite d,-s Drehtisches 3 schleift an dem Ausprcßmundstück 7 des Teigwelcher zwecks Reining der Maschine in Pfeilrichtung (Fig. i ) 2sschwenkbar ist.
  • Im Bereich des Auspreßmundstückes 7 ist die Lage der unter Federwirkung stehenden Teilkammerkolben in den Schlitzen 2 durch eine feststehende, mittels Handrades und Spindel verstellbare Kurvenscheibe 12 zur Einstellung der Teilgewichte beeinflußbar. An allen anderen Stellen sind die Kolben t gegen Anschlagnasen 13 des Drehtisches 3 zurückgezogen. Die einstellbare Kurvenscheibe 12 steht für alle Teilgewichte über den Kranz der Anschlagnasen 13 vor, wodurch die Teilkammerkolben so gesteuert werden, daß die Teilkammern in der Wirkzone 6 (siehe Fig.3) und an der Entleerungsstelle einen größeren Rauminhalt haben als im Bereich des Teigauspreßmundstückes 7.
  • Ferner sind in der Wirkzone 6 in einem. den Drehtisch oben übergreifenden, an der Drehbewegung des Tisches nicht teilnehmenden Halter 9 nachgiebig gelagerte Widerlagerplatten 8 angeordnet, die während des Stillstandes des Drehtisches den oben offenen Teilkammern gegenüberstehen. Der Halter 9 wird beispielsweise von einer dauernd umlaufenden Nockenscheibe aus über ein Gestänge derart heb- und senkbar beeinflußt, daß die Widerlagerplatten 8 die Fortschaltung des Tisches nicht behindern. Oberhalb der Entleerungsöffnung 5 der Wirkplatte 4 trägt der heb- und senkbare Halter,9 einen Ausstoßkolben i o.
  • In der Wirkzone kann, wie an sich bekannt, die kreisende Wirkunterlage Wirkstifte 14 haben. Diese stechen von unten durch die Wirkplatte 4 hindurch und sind in einem mit dieser kreisenden Halter 15 befestigt, der gleichzeitig zusammen mit dem die Widerlagerplatten 8 tragenden Halter 9 in entgegengesetzter Richtung wie dieser gehoben und gesenkt wird, um zu erreichen, daß die Wirkstifte 14 während der Fortschaltung des Tisches 3 in die Wirkplatte 4 zurücktreten.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Während des Stillstandes des Drehtisches 3 wird die unter dem Auspreßmundstück 7 der Teigzuführungsvorrichtung in dem Bereich der Kurvenscheibe 12 stehende Teilkammer mit Teig gefüllt (s. Fig. i rechts). In dem gezeichneten Beispiel wird zum Auspressen des Teiges auf diesen in dem Teigzuführungsbehälter wirkende Druckluft verwendet. Bei der nächsten Schaltung wird die gefüllte Teilkammer aus dem Bereich des Mundstückes 7 gedreht, so daß der Kolben t gegen seinen Anschlag 13 zurückkehrt und die Teilkammer im Grundriß vergrößert, wodurch die spätere Ablösung des Teiges von den Teilkammerwänden erleichtert wird. Gleichzeitig wird das Teigstück auf seiner Oberseite durch eine nicht dargestellte Vorrichtung üblicherweise mit Mehl bestäubt. Während der folgenden Schal> tungen durchläuft die Teilkammer die Zone 6 (s. Fig.3) und wird dort zwischen. der ununterbrochen kreisenden Wirkplatte ,4 und den nachgiebig gelagerten Druckplatten 8 in der üblichen Weise rundgewirkt. Nachdem das Teigstück in der Teilkammer in der Wirkzone 6, im vorliegenden Falle in sechs Absätzen, rundgewirkt worden ist, gelangt die Teilkammer .an die Entleerungsstelle, wo der nach Beendigung des Schaltvorganges in die Kammer eintretende Ausstoßkolben i o das abgeteilte fertiggewirkte Teigstück durch die Aussparung 5 der Wirkplatte q. beispielsweise auf ein laufendes Förderband ausstößt (siehe Fig. 2). 'Die entleerte Teilkammer wird alsdann wieder unter das Teigauspreßmund,-stück 7 geschaltet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE. i. >Feig-Teil- und -Wirkmaschine mit einem an dem Auspreßmundstück einer Teigzuführungsvorrichtung schleifenden drehbaren Teilkammerträger, in dessen auch die Wirkfächer bildenden Teilkammern von einstellbaren Kurvenbahnen derart gesteuerte Kolben verschiebbar sind, daß der Rauminhalt der Teilkammern beim Durchlaufen der anschließenden Wirkzone größer ist als in der Teilzone, sowie mit einer an dem Teilkammerträger dicht anliegenden dauernd kreisenden Wirkplatte, dadurch gekennzeichnet, daß ,erstens der Teilkammertr älter als waagerecht angeordneter, absatzweise fortschaltbarer, mit zahlreichen die Teil- -und Wirkkammern bildenden radialen, nach unten durchgehenden Schlitzen (2) versehener Drehtisch (3) ausgebildet ist, daß zweitens die Schlitze (2) unten auf ihrer ganzen Bewegungsbahn durch die lediglich eine Entleerungsöffnung (5) frei. lassende kreisende Wirkplatte (4.) dicht abgeschlossen sind, daß drittens die Schlitze (2) auf einem Teil ihrer Länge mit parallel zur Bewegungsebene der Wirkplatte (.4) waagerecht verschiebbaren klotzförmigen Teilkammerkolben (i) ausgefüllt sind, die so gesteuert werden, daß die Teilkammern in der Wirkzone (6) einen größeren Rauminhalt haben als im Bereich des Teigauspreßmundstücks (7), und daß viertens in der Wirkzone (6) auf der Oberseite des Drehtisches (3) mit den oben offenen Teilkammern zusammenwirkende, nicht an der Drehbewegung des Tisches teilnehmende, in deinem heb- und senkbaren Halter (9) nachgiebig gelagerte Widerlagerplatten (8) angeordnet sind.
  2. 2. Teig-Teil- und -Wirkmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Widerlagerplatten (8) tragende` heb- und senkbare Halter (9) oberhalb der Entleerungsöffnung (5) der Wirkplatte (.4) einen Ausstoßkolben (i o) trägt.
DEH145116D 1935-09-26 1935-09-26 Teig-Teil- und -Wirkmaschine Expired DE644445C (de)

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