DE644367C - Vorrichtung zum gemeinsamen Bedienen von Brems- und Gasfusshebel an Kraftfahrzeugen - Google Patents

Vorrichtung zum gemeinsamen Bedienen von Brems- und Gasfusshebel an Kraftfahrzeugen

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DE644367C
DE644367C DESCH105967D DESC105967D DE644367C DE 644367 C DE644367 C DE 644367C DE SCH105967 D DESCH105967 D DE SCH105967D DE SC105967 D DESC105967 D DE SC105967D DE 644367 C DE644367 C DE 644367C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60WCONJOINT CONTROL OF VEHICLE SUB-UNITS OF DIFFERENT TYPE OR DIFFERENT FUNCTION; CONTROL SYSTEMS SPECIALLY ADAPTED FOR HYBRID VEHICLES; ROAD VEHICLE DRIVE CONTROL SYSTEMS FOR PURPOSES NOT RELATED TO THE CONTROL OF A PARTICULAR SUB-UNIT
    • B60W10/00Conjoint control of vehicle sub-units of different type or different function
    • B60W10/18Conjoint control of vehicle sub-units of different type or different function including control of braking systems
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60WCONJOINT CONTROL OF VEHICLE SUB-UNITS OF DIFFERENT TYPE OR DIFFERENT FUNCTION; CONTROL SYSTEMS SPECIALLY ADAPTED FOR HYBRID VEHICLES; ROAD VEHICLE DRIVE CONTROL SYSTEMS FOR PURPOSES NOT RELATED TO THE CONTROL OF A PARTICULAR SUB-UNIT
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Elements And Transmission Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Bedienungsvorrichtung an Kraftfahrzeugen, bei welcher das Regeln der Gaszufuhr und-das Anziehen ' der Fußbremse mittels eines gemeinsamen Fußhebels geschieht, so daß der Kraftwagenführer nicht erst den Fuß versetzen muß, wenn er von der Bedienung des Gashebels zur Bedienung der Fußbremse übergehen will. Gegenüber den bekannten derartigen Einrichtungen hat der Erfindungsgegenstand den besonderen Vorteil, daß die Vorrichtung auch nachträglich in Kraftfahrzeuge eingebaut werden kann, ohne große Umbauten erforderlich zu machen.
Das Wesentliche der Erfindung liegt darin, daß über dem Bremsfußhebel eine in der Bedienungsrichtung des Fußhebels bewegbare, vom Fahrer beeinflußbare Trittplatte angeordnet ist, die über eine Bewegungsumkehrvorrichtung mit einer über dem Gasfußhebel angeordneten Druckplatte in Verbindung steht, welche durch eine Feder in die dem niedergedrückten Gasfußhebel entsprechende Stellung bewegt wird.
Von den vielen Möglichkeiten, die sich für die Verwirklichung des Erfindungsgedankens bieten, ist in der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι die gebräuchliche Anordnung der Fußhebel im Kraftfahrzeug und
Fig. 2 und 3 schematisch die Bedienungsvorrichtung gemäß der Erfindung in zwei verschiedenen Betriebszuständen.
In Fig. ι ist mit α ein Stück des Fußbretts des Kraftfahrzeuges, in der Fahrtrichtung gesehen, mit b der Gasfußhebel und mit c der Bremsfußhebel bezeichnet.
In Fig. 2 ist d eine über dem Gasfußhebel b angeordnete Druckplatte, die durch eine Federe oder auf sonstige Weise auf den Gasfußbebel b einen Druck ausübt, durch den die Gaszufuhr auf den größtmöglichen Wert gebracht wird. Diese Druckplatte kann zum Beispiel durch einen Riegel/ gesperrt, also an der Ausübung eines Druckes auf den Gasfußhebel b, verhindert werden, um die Gaszufuhr auszuschalten. Eine Trittplatte / wirkt durch eine Vorrichtung, zum Beispiel durch einen Hebel oder ein über eine Rolle h geführtes Zugbandg, 90 auf die Druckplatten? 50 ein, daß bei Druck mittels des Fußes k auf die Trittplatte/ der Druck der Druckplatted auf den Gasfußhebel b verringert oder aufgehoben wird, daß also je nachdem, wie stark der Druck auf die Trittplatte ausgeübt wird, sich auch der Druck der Druckplatte auf den Gasfußhebel auswirkt und sich dementsprechend die Gaszufuhr einstellt.
In Fig. 3 ist der auf die Trittplatte ausgeübte Druck zurückgenommen. Die Druckplattet ist durch die Feder^ heruntergezogen worden und drückt dadurch den Gasfußhebel herunter, wodurch die Gaszufuhr auf die größtmögliche Öffnung gebracht ist. Drückt der Fuß k die Trittplatte in der Pfeilrichtung bis auf den Bremsfußbebel c

Claims (3)

  1. herunter, dann wird damit der Druck der Druckplatte d vom Gashebel b genommen, die Trittplatte in die in Fig. 2 gezeigte Stellung^ zurückgebracht und damit die Gaszufuhr &f " sperrt. Wird die Trittplatte/ noch wettjj in der Pfeilrichtung gedrückt, dann drückt 'sj auf den Bremsfußhebel und setzt die Fahrzeugbremse in Tätigkeit.
    Es ergibt sich somit folgende Wirkungsweise der Einrichtung:
    Wird kein Druck auf die Trittplatte / ausgeübt, so bedeutet das größte Drosselklappenöirnung, wogegen durch Druck auf die Trittplatte/ die Gaszufuhr verringert wird, um bei größtem Druck ganz abgedrosselt zu werden. Die Trittplatte ist in bezug auf den Bremsfußhebel, gegebenenfalls auf diesem, so angeordnet, daß sie erst dann auf den Bremsfußhebel wirkt, nachdem der höchste, für die vollkommene Drosselung der Gaszufuhr erforderliche Druck ausgeübt ist, daß also erst bei Ausübung eines weitergehenden Druckes sich dieser auf den Brcmsfußhebel als der zum Bremsen erforderliche Druck auswirkt. Die Trittplatte / befindet sich somit zum Gasfußhebel und zum Bremsfußhebel in solcher Lage, daß man sie erst eine Strecke bewegen kann, während welcher der Druck nur auf die Druckplatte rf für den Gasfußhebe] wirkt. Nachdem diese Strecke zurückgelegt ist, wirkt der weitere Druck als Bremsdruck auf den Bremsfußhebel.
    P Λ T E N Γ Λ N S P R Ü C H E :
    i. Vorrichtung zum gemeinsamen Bedie- _, nen von Brems- und Gasfußhebel an Kraftfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß '-über dem Brcmsfußhebel (c) eine in der Bedienungsrichtung des Fußhebels (c) bewegbare, vom Fahrer beeinflußbare Trittplatte (/) angeordnet ist, die über eine Bewegungsumkehrvorrichtung (A) mit einer über dem Gasfußhebel (b) angeordneten Druckplatte (d) in Verbindung steht, weiche durch eine Feder (e) in die dem niedergedrückten Gasfußhebel entsprechende Stellung bewegt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trittplatte (/) der Verstellvorrichtung in der voller Drosselklappenöffnung entsprechenden Lage sio weit über dem Bremsfußhebel (c) liegt, daß der Bremsfußhebel von ihr beim Niedertreten erst erreicht wird, wenn die Drosselklappe in ihre Abschlußstellung gelangt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die den Gasfußhebel (b) beeinflussende Druckplatte (d) eine Sperrvorrichtung (/) angeordnet ist, welche die Druckplatte (d) entgegen der Federwirkung in der der Abschlußstellung der Drosselklappe entsprechenden Lage festhalten kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DESCH105967D 1935-01-09 1935-01-09 Vorrichtung zum gemeinsamen Bedienen von Brems- und Gasfusshebel an Kraftfahrzeugen Expired DE644367C (de)

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