DE644343C - Schwingungsfreies Freileitungsseil - Google Patents

Schwingungsfreies Freileitungsseil

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DE644343C
DE644343C DEV31765D DEV0031765D DE644343C DE 644343 C DE644343 C DE 644343C DE V31765 D DEV31765 D DE V31765D DE V0031765 D DEV0031765 D DE V0031765D DE 644343 C DE644343 C DE 644343C
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Germany
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rope
vibration
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overhead cable
vibrations
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Expired
Application number
DEV31765D
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Vereinigte Aluminium Werke AG
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Vereinigte Aluminium Werke AG
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B5/00Non-insulated conductors or conductive bodies characterised by their form
    • H01B5/002Auxiliary arrangements
    • H01B5/006Auxiliary arrangements for protection against vibrations

Landscapes

  • Flexible Shafts (AREA)

Description

  • Schwingungsfreies Freileitungsseil Es ist bekannt, daß Freileitungsseile durch den. Wind zu mehr oder weniger hochfrequenten Schwingungen angeregt werden können, die bei genügend langer Einwirkung zu Ermüdungsbrüchen des Seiles, besonders in der Nähe der Klemmpunkte, führen. Man hat daher eine Reihe von Einrichtungen vorgeschlagen, die die Schwingungen unterdrücken sollen oder die durch die Schwingungen auftretenden Beanspruchungen wenigstens herabmindern.' Im allgemeinen werden zur Unterdrückung von Schwingungen zusätzliche Vorrichtungen am Seil in der Nähe der Klemmstellen angebracht. Diese Vorrichtungen dämpfen dadurch, daß sie die dem Seil zugeführte Schwingungsenergie durch Schlag-oder Reibungsarbeit aufheben.
  • Ferner wurde vorgeschlagen, die Schwingungsenergie dadurch zu vernichten, daß in ein hohlgeschlagenes Seil z. B. eine Stahlseele mit Spiel eingezogen wird, die bei auftretender Schwingungen gegen das Hohlseil schlägt und dadurch die Energie vernichtet. Diese Anordnung hat den Nachbeil, daß die Ausbildung der Klemmen und Verbinder für das Seil sowie die Einregulierung der Durchgänge derselben schwer zu lösen sind.
  • Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, in das hohlgeschlagene Seil Einlagen bestimmter Beschaffenheit hineinzubringen, die die Schwingungsenergie nicht durch Schlag, sondern durch Reibung vernichten.
  • Feste Einlagen hat man zwar bereits bei Vollseilen zwischen den einzelnen Drahtlagen angebracht, aber bei dieser bekannten Ausführung nehmen die Zwischenlagen an der mechanischen Beanspruchung des gesamten Seiles teil, so daß Reibungskräfte und Reibwirkungen zwischen den Drahtlagen und Zwischenlagen und dementsprechend ,eine Selbstdämpfung der Seilschwingungen erst bei stark energiegeladenen Schwingungen mit hohen Ausschlägen eintreten, was jedoch aus Gründen der Sicherheit (Ermüdung des Seiles) zu vermeiden ist.
  • Andererseits hat man bei Hohlseilen durch dichtes Ausfüllen oder Ausgießen des Hohlleiters mit einer festen oder erstarrenden Masse einen Kern zu bilden versucht, der den ganzen Querschnitt im Leiter versteift und seine Biegsamkeit derart vermindert, daß er zur Fortleitung von Wellen oder Schwingungen nicht mehr geeignet sein soll. Aber auch hier tritt keine Selbstdämpfung ein, da eine gegenseitige Beweglichkeit des hohlen Leiters und des die feste Einlage bildenden Kernes im Gegensatz zu der Erfindung nicht gegeben ist.
  • In der Zeichnung wird der Erfindungsgegenstand durch drei Beispiele erläutert, und zwar zeigt Fig. z sein hohlgeschlagenes Seil a mit .einer Einlage aus einem schraubengangförmig gewundenen Draht b, der z. B. aus verzinktem Stahldraht besteht. An Stelle des Drahtes kann auch ein Blechband Verwendung finden. Beim Auftreten von Schwingungen bewegt sich diese schraubengangförmig gewundene Einlage in -einem anderen Sinne als der Seilmantel und vernichtet durch die Bierbei entstehende Reibung die Schwingungsenergie.
  • Fig. z zeigt ein hohlgeschlagenes Seil a,. dessen schwingungsdämpfende Einlage b a1#$; Metallwolle oder Metallgewebe besteht. Zs können z. B. breite Bänder, aus feinen Metalldrähten lose g.-webt, verwendet werden. Metallwolle bzw. Metallgewebe haben in sich außerordentlich viel Reibungsflächen, deren Wirkung, verbunden mit der zwischen der Metallwolle und dem Seilmantel auftretenden Reibung, die Schwingungsenergie vernichtet. Es kommt bei dieser Ausführung nicht darauf an, ob die Einlagen regelmäßig geformt oder in sich zusammenhanglos sind.
  • Fig.3 zeigt eine weitere Anwendungsmöglichkeit des Erfindungsgedankens. Das Seilinnere wird gebildet aus °inem Kerndraht oder Kernseil c. Auf diesen Kern kommt eine Lage Metallwolle bzw. Metallgewebe. Hierüber wird nun der Mantel aus Runddrähten geschlagen, und zwar wiederum so lose, daß bei auftretenden Schwingungen sich Kern, Metallwolle und Mantel gegeneinander bewegen können, wobei durch die dabei auftretende Reibung die Schwingungsenergie vernichtet wird. Die Mantellagen sind also vollkommen selbsttragend.
  • Hohlseile, die als Stützkonstruktion schraubengangförmig gewundene Drähte oder Bänder enthalten, sind bereits bekannt. Bei diesen Hohlseilen liegen aber die Mantellagen so fest auf der Einlage auf, daß keine Bewegung zwischen Wand und Einlage möglich ist. Die Einlage wird bei diesen bekannten Hohlseilen mit zur Aufnahme des Seilzuges herangezogen, also mit abgespannt. Im Gegensatz dazu liegt bei der Ausführung ge-<;mäß der Erfindung die Einlage lose im Hohl-".raum des Seiles, damit eben Bewegungen zwi-;,seen Mantel und Einlage bei aufkommenden '-S"chwingungen entstehen können, wodurch wiederuni Reibung hervorgerufen wird, die zur Dämpfung der Schwingungen dient.
  • Weiter bietet die neue Ausführungsform gegenüber den alten Hohlseilen mit Stützkonstruktion insofern große Vorteile, als die Frage der Klemmen und Verbindungen mit keinerlei Schwierigkeiten mehr verknüpft ist. Hohlseile gemä15 der Erfindung können an beliebigen Stellen miteinander verbunden werden. Die Verbinder brauchen lediglich den Mantel des Hohlseiles zu fassen. Sie werden dadurch wesentlich einfacher als die Verbinder für die bereits bekannten Hohlseile, und zwar sowohl im Aufbau als auch in der Montage.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schwingungsfreies, als Hqhlseil selbsttragend geschlagenes Freileitungsseil mit metallischen Einlagen im Hohlraum, dadurch gekennzeichnet, daß die metallischen Einlagen in Gestalt von schraubenförmig gewundenen Drähten oder Bändern oder metallischer Wolle bzw. Geweben mit oder ohne Kerndraht oder Kernseileinlage so lose eingebettet sind, daß bei im Seil auftretenden Schwingungen diese Einlagen am Seil oder in sich reiben und dadurch die Schwingungsenergie vernichten.
DEV31765D 1935-04-18 1935-04-19 Schwingungsfreies Freileitungsseil Expired DE644343C (de)

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DEV31765D DE644343C (de) 1935-04-18 1935-04-19 Schwingungsfreies Freileitungsseil

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DE804631X 1935-04-18
DEV31765D DE644343C (de) 1935-04-18 1935-04-19 Schwingungsfreies Freileitungsseil

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DE644343C true DE644343C (de) 1937-04-29

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DEV31765D Expired DE644343C (de) 1935-04-18 1935-04-19 Schwingungsfreies Freileitungsseil

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