DE644239C - Verfahren zum Auffrischen von Amalgamdruckformen - Google Patents
Verfahren zum Auffrischen von AmalgamdruckformenInfo
- Publication number
- DE644239C DE644239C DER93321D DER0093321D DE644239C DE 644239 C DE644239 C DE 644239C DE R93321 D DER93321 D DE R93321D DE R0093321 D DER0093321 D DE R0093321D DE 644239 C DE644239 C DE 644239C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- amalgam
- refreshing
- printing
- mercury
- printing plates
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 229910000497 Amalgam Inorganic materials 0.000 title claims description 18
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 3
- 150000003839 salts Chemical class 0.000 claims description 5
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 3
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 3
- 239000000203 mixture Substances 0.000 claims description 3
- -1 mercury salt saturated glycerin Chemical class 0.000 claims description 2
- 229910052709 silver Inorganic materials 0.000 claims 1
- 239000004332 silver Substances 0.000 claims 1
- PEDCQBHIVMGVHV-UHFFFAOYSA-N Glycerine Chemical compound OCC(O)CO PEDCQBHIVMGVHV-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 20
- QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N mercury Chemical compound [Hg] QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 10
- 235000011187 glycerol Nutrition 0.000 description 8
- 229940008718 metallic mercury Drugs 0.000 description 8
- 150000002730 mercury Chemical class 0.000 description 3
- 239000000843 powder Substances 0.000 description 3
- 239000005871 repellent Substances 0.000 description 3
- 239000000243 solution Substances 0.000 description 3
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 2
- 238000010348 incorporation Methods 0.000 description 2
- 229910052753 mercury Inorganic materials 0.000 description 2
- 229910001987 mercury nitrate Inorganic materials 0.000 description 2
- DRXYRSRECMWYAV-UHFFFAOYSA-N nitrooxymercury Chemical compound [Hg+].[O-][N+]([O-])=O DRXYRSRECMWYAV-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 239000003973 paint Substances 0.000 description 2
- 239000011833 salt mixture Substances 0.000 description 2
- 229920006395 saturated elastomer Polymers 0.000 description 2
- SQGYOTSLMSWVJD-UHFFFAOYSA-N silver(1+) nitrate Chemical compound [Ag+].[O-]N(=O)=O SQGYOTSLMSWVJD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 2
- 229910052718 tin Inorganic materials 0.000 description 2
- 241000530268 Lycaena heteronea Species 0.000 description 1
- ATJFFYVFTNAWJD-UHFFFAOYSA-N Tin Chemical compound [Sn] ATJFFYVFTNAWJD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000007864 aqueous solution Substances 0.000 description 1
- 239000013078 crystal Substances 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 150000002314 glycerols Chemical class 0.000 description 1
- PCHJSUWPFVWCPO-UHFFFAOYSA-N gold Chemical compound [Au] PCHJSUWPFVWCPO-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910052737 gold Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010931 gold Substances 0.000 description 1
- 235000021388 linseed oil Nutrition 0.000 description 1
- 239000000944 linseed oil Substances 0.000 description 1
- CBBVHSHLSCZIHD-UHFFFAOYSA-N mercury silver Chemical compound [Ag].[Hg] CBBVHSHLSCZIHD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 150000002739 metals Chemical class 0.000 description 1
- 239000002244 precipitate Substances 0.000 description 1
- 229910001961 silver nitrate Inorganic materials 0.000 description 1
- GGCZERPQGJTIQP-UHFFFAOYSA-N sodium;9,10-dioxoanthracene-2-sulfonic acid Chemical compound [Na+].C1=CC=C2C(=O)C3=CC(S(=O)(=O)O)=CC=C3C(=O)C2=C1 GGCZERPQGJTIQP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000011135 tin Substances 0.000 description 1
- 238000001665 trituration Methods 0.000 description 1
- 239000002966 varnish Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41C—PROCESSES FOR THE MANUFACTURE OR REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES
- B41C1/00—Forme preparation
- B41C1/16—Formes with areas rendered ink-resistant by covering with an amalgam; Printing plates for amalgam printing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Printing Methods (AREA)
Description
- Verfahren zum Auffrischen von Amalgamdruckformen Es ist bekannt, die farbabstoßende Wirkung bei mit amalgamierter Oberfläche versehenen Druckformen dadurch aufrechtzuerhalten, daß man während des Druckens der Farbe metallisches Quecksilber beigab. Dies hat man sowohl bei Druckformen angewendet, deren Oberfläche mit metallischem Quiecksilber, als auch bei solchen, deren Oberfläche mit einem fertigen Amalgam behandelt wurde.
- Dieses Wiederauffrischen mit metallischem Quecksilber ist in doppelter Hinsicht nachteilig. Zum einen werden recht @erhebliche Auffrischwerke benötigt, zum andern hat @es sich herausgestellt, daß jedes Auffrischen mit metallischem Quecksilber letzten Endes Spuren metallischen Quecksilbers auf den Druckerzeugnissen hinterläß.t.
- Es liegt daher der Gedanke nahe, zwecks Auffrischens der farbabstoßenden Stellen der Druckplatte dieser während des Druckens an Stelle metallischen Quecksilbers ein fertiges Amalgam zuzuführen. Mit den bisherigen Einrichtungen war aber die Verreibung @ein-es Amalgams für das Auffrischen der Druckplatte unmöglich. Man blieb daher bei der Einverleibung metallischen Quecksilbers in die Farbe und nahm damit den geschilderten Nachteil mit in Kauf. Schließlich sei bemerkt, daß der Erfinder auch schon vorgeschlagen_ hat, Glycerin, Leinöl, Firnisse o. dgl. mit ,einer wässerigen Quecksilbernitratlösung zu verreiben und mit der Druckfarbe zu vermischen. Dabei stellte sich aber heraus, daß sich das Quecksilbersalz aus der Farbe ausschied und mit der Oberfläche des Bildträgers ein weiches Amalgam bildete, welches weggequetscht wurde und das Bild sehr bald zerstörte.
- Die Erfindung sieht daher von dem vorherigen Einverleiben in die Druckfarbe ab und greift den Gedanken der Schaffung eines neuen Auffrischmitt.els wieder auf, indem sie auf der Erkenntnis basiert, daß es möglich .sein muß, Quecksilber in einer Amalgamform zu binden und dieses Amalgam während des Druckens auf die Platte zu bringen, ohne daß, etwa ein besonderes Werk oder das Farbwerk selbst .etwa durch eine pulverisierte oder ähnliche Form des festen Amalgams zerstört würde. Dabei ist es zweckmäßig, daß die nicht druckenden Stellen des Bildträgers im Vorwege schon amalgamiert sind, insbesondere in der Weise, daß die farbabstoßenden Stellen durch Behandeln mit der wässerigen Lösung eines Quecksilbersalzes und des Salzes eines anderen, Amalgam bildenden MetalIes mit einer festen Amalgamschicht überzogen sind. So behandelte Stellen haben sich für die Annahmeeines Auffrischamalgams besonders gut bewährt. Die Bildung dieses Auffrischamalgams wurde nun gefunden, indem geeignete Metallsalze, die mit Quecksilber Amalgame bilden, also z. B. Kupfer-, Zinn-, Gold- und vor allem Silbersalze in Kristallform, z. B. Silbernitrat, mit Quecksilbernitrat vermischt und mit dieser Mischung Glycerin gesättigt wird. Dabei bleibt das Silbersalz-Quecksilbersalz-Gemisch in dem Glyeeriti. wird als solches während des Druckens auf die Druckplatte gebracht, bleibt als solches also aticli, «-enn überhaupt Spu; ren auf den Druckerzeugnissen aufzufind,eti sind, auf diesen.
- Die Art des z-#,uffriscliens mit dieser Sa'S=' Glycerin-Lösung ist an und für sich belanglös'^ b'1an könnte das mit dem Salzgemisch gesä'tj tigte Glycerin einer Farb,%valze mitteilen. so daß über das Farbwerk eine genügende Verreibung stattfindet und das Glycerin von der Farbe an die Druckplatte abgegeben wird. Alan könnte auch ein liesond#;2res Auffrischwerk in die Maschine einbauen, schließlich könnte man in irgendeiner geeigneten Form das gesättigte Glycerin unmittelbar auf die Druckplatte bringen.
- Alle diese 1Ii>glichkeiten sind dein Erfinder geläufig und entsprechen im großen und ganzen seinen Vorschlägen, wie er sie hinsichtlich des Auffriscliens mit metallischem Quecksilber schon früher gemacht hat. Ei ae geeignete Glycerinlösung setzt sich z. 13. folgendermalien zusammen. Es werden z. B. iog Silbersalz und ioog Quecksilbersalz bis zur Pulverform miteinander verrieben. Dieses Pulver wird mit etwa 2ooo cm:; Glycerin verrührt. Nach einiger Zeit setzt sich das überschüssige Salzpulver ab, und das ge->:,4ättigte Glycerin kann abgefüllt werden. Der i'Agesetzte Salzpulverrest kann wieder zur :#lti"tin,x von Glycerin verwendet werden
'Auffrischen der Druckplatte verwendet wird, so stellt sich überraschend heraus, daß das Amalgam auf der Platte nur an den bereits amalgamierten Stellen wieder ausgeschieden wird. Die Schnelligkeit der Bildung dieses Niederschlagens bnv. die Menge des wieder ausgeschiedenen Amalgams ist natürlich abhängig von dem mengenmäßigen Zusatz von gesättigten) Glycerin.# tuen restlosen Verbrauch. Wetiii das so gesättigte Glycerin nun zum
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zuin Auffrischen von Amalgamdruckformen, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit einem Gemisch von Silber oder anderen Amalgam bildenden Metallsalzen und einem Quecksilbersalz gesättigtes Glycerin während des Druckens z. B. durch das Farb- oder ein besonderes Werk auf die Amalgamdruckform gebracht wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER93321D DE644239C (de) | 1935-05-11 | 1935-05-12 | Verfahren zum Auffrischen von Amalgamdruckformen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER0093321 | 1935-05-11 | ||
| DER93321D DE644239C (de) | 1935-05-11 | 1935-05-12 | Verfahren zum Auffrischen von Amalgamdruckformen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE644239C true DE644239C (de) | 1937-04-27 |
Family
ID=25992480
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER93321D Expired DE644239C (de) | 1935-05-11 | 1935-05-12 | Verfahren zum Auffrischen von Amalgamdruckformen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE644239C (de) |
-
1935
- 1935-05-12 DE DER93321D patent/DE644239C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE644239C (de) | Verfahren zum Auffrischen von Amalgamdruckformen | |
| DE1583744B2 (de) | Verfahren zur pulvermetallurgischen Herstellung poröser Zinkkörper aus oberflächlich oxydierten Zinkteilchen. Zusatz uu: 1533319 | |
| DE606203C (de) | Fernsehuebertragungsverfahren mit kinematographischer Aufzeichnung als UEbertragungszwischenglied | |
| DE885712C (de) | Lagerfaehige Metall-Offsetdruckplatte | |
| DE711979C (de) | Verfahren zum Auffrischen von Amalgamdruckformen mittels Quecksillbers | |
| DE754015C (de) | Lichtempfindliche Schicht zur Herstellung von Druckformen | |
| DE621060C (de) | Verfahren zum Herstellen von Amalgamdruckformen | |
| DE2108542B2 (de) | Lötflußmittellösung | |
| DE687068C (de) | Verfahren zum Auffrischen von Amalgamdruckformen | |
| DE621061C (de) | Verfahren zum Veraendern der Tonwerte von Amalgamdruckformen | |
| DE646485C (de) | Druckfarbe fuer Amalgamdruck | |
| DE728974C (de) | Verbesserung chromhaltiger Farbkoerper | |
| DE464037C (de) | Verfahren zur Herstellung von Schreibminen | |
| DE373368C (de) | Verfahren zur Verarbeitung von Quecksilberschlamm oder Quecksilber auf Quecksilbersalze | |
| Strzempa | Warum sollten wir den Donbas und Oberschlesien vergleichen? Zu den theoretischen Hintergründen eines literatur-und kulturwissenschaftlichen Vorhabens. | |
| DE545866C (de) | Verfahren zur Herstellung eines AEtzmittels zur Mattglaserzeugung | |
| DE655709C (de) | Amalgamdruckverfahren | |
| DE548133C (de) | Verfahren zum Drucken mit amalgamierten Druckformen | |
| DE974228C (de) | Verfahren zur Entgiftung von Kampfstoffen | |
| DE557804C (de) | Verfahren zur Aufbereitung von kryolithfuehrenden Gesteinen | |
| DE838356C (de) | Verfahren zur Behandlung elastischer Abdruckmassen fuer die Zahnheilkunde und die Drucktechnik | |
| DE549437C (de) | Verfahren zum Auffrischen amalgamierter Stellen von Amalgamdruckformen | |
| DE659421C (de) | Verfahren zum Herstellen von Gerbbildern durch Einstaeuben klebriger oder klebrig gemachter Drucke, Zeichnungen oder Schriften mit einem gerbenden Pulver und Aufquetschen auf feuchte Gelatineschichten | |
| DE107045C (de) | ||
| DE353076C (de) | Verfahren zum Gerben von Haeuten |