DE64406C - Maschine zur Herstellung von Kasten, Schachteln u. dergl. aus Papier - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Kasten, Schachteln u. dergl. aus Papier

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DE64406C
DE64406C DENDAT64406D DE64406DA DE64406C DE 64406 C DE64406 C DE 64406C DE NDAT64406 D DENDAT64406 D DE NDAT64406D DE 64406D A DE64406D A DE 64406DA DE 64406 C DE64406 C DE 64406C
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DE
Germany
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die
boxes
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DENDAT64406D
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P. SOHEGE in Paris, 12 Rue de Presbourg
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Publication of DE64406C publication Critical patent/DE64406C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21JFIBREBOARD; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM CELLULOSIC FIBROUS SUSPENSIONS OR FROM PAPIER-MACHE
    • D21J5/00Manufacture of hollow articles by transferring sheets, produced from fibres suspensions or papier-mâché by suction on wire-net moulds, to couch-moulds
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21JFIBREBOARD; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM CELLULOSIC FIBROUS SUSPENSIONS OR FROM PAPIER-MACHE
    • D21J3/00Manufacture of articles by pressing wet fibre pulp, or papier-mâché, between moulds
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • B31B50/59Shaping sheet material under pressure
    • B31B50/594Modifying the shape of tubular boxes or of paper bottle necks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 54: Papiererzeugnisse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. September 1891 ab.
Die nachstehend beschriebene Neuerung bezieht sich auf eine Maschine zur Herstellung von Kästen u. dergl. aus Papier unter Anwendung von hydraulischem Druck. Es wird hierbei das Papier im trockenen Zustand in eine Matrize gedrückt, welche dem Kasten seine äufsere Form giebt, während die innere Höhlung desselben durch einen hohlen ausdehnbaren Dorn aus Gummi gebildet wird.
In den beiliegenden Zeichnungen stellt:
Fig. ι einen Aufrifs der Maschine,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. ι dar.
Fig. 3 ist ein Verticalschnitt nach der Linie C-D-E der Fig. 2.
■ Fig. 4 veranschaulicht die Anordnung des Triebwerkes.
Fig. 5 zeigt einen Verticalschnitt nach der Linie F-G-H und
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie K-G-M der Fig. 4.
Fig. 7 stellt einen Schnitt nach der Linie N-P der Fig. 8 dar.
Fig. 8 ist ein Verticalschnitt des oberen Theiles des Kolbens der hydraulischen Presse nach der Linie Q-R-S der Fig. 7.
Fig. 9 zeigt einen Aufrifs mit theilweisem Schnitt des Domes.
Fig. ι ο stellt einen Grundrifs mit theilweisem Schnitt des Domes dar.
Fig. 11 veranschaulicht einen Grundrifs der Maschine.
Fig. 12 zeigt die Anordnung des Vorgeleges, welches in Verbindung mit der Maschine angewendet werden karm.
Die vorliegende Maschine besteht aus einer hydraulischen Presse 1, Fig. 1, 7 und 8, welche einen Plungerkolben 2, Fig. 8, besitzt, über welchem die Platte 3 liegt.
Auf diese Platte wird die Matrize 4, Fig. 2 und 3, mit einem Stahlring gelegt. Die Matrize besteht aus vier von einander unabhängigen Stücken, von denen ein jedes durch eine der vier Säulen gestützt wird, welche den Cylinder der hydraulischen Presse mit der oberen Platte 7 vereinigen. Die Theile der Matrize werden ferner gehalten durch die Keile 8, von denen jeder an einem der Matrizentheile befestigt ist und in einer Nuth des benachbarten ,Theiles geführt wird, wenn diese Theile sich von einander entfernen oder einander nähern. Zwölf Zugkeile 9 und 9' sind zwischen dem Ring 5 und der Matrize 4 angeordnet. Es ist unbedingt nöthig, dafs die Matrize aus vier Theilen besteht, wie es in Fig. 2 (mit den vier durch die Keile 8 hindurchgehenden Linien) angedeutet ist. Dadurch allein kann die Matrize in der gewünschten Weise wirken.
Ein jeder der mit Nuth versehenen Keile 8 wird durch eine Feder geführt, welche mit dem Ring 5 fest verbunden ist. Am unteren Theil ist jeder Keil zu einer Schraube 9" ausgebildet, und er wird durch ein Zahnrad auf- und abwärts bewegt. Wenn die Keile gelöst werden, werden die vier Theile der Matrize 4 freigemacht, sie nähern sich dem Ring 5, sei es, dafs dies durch Eingreifen der Hand, sei es, dafs es durch die in den Kasten 10 befindlichen Federn geschieht. Diese Kasten sind durch je zwei Bolzen 11, Fig. 2, an den entsprechenden Matrizentheilen befestigt. Die ge-
nannten Federn stützen sich mit der einen Seite auf die äufsere Fläche des Ringes 5 und mit der anderen Seite auf den Boden des Kastens 10. Wenn die Federn ausgedehnt sind, erhält die Matrize ihren gröfsten Durchmesser.
In den Cylinder 1 der hydraulischen Presse wird Wasser bei einem Druck von etwa 1 kg auf das Quadratcentimeter eingeführt. Der Kolben 2 steigt und erhebt die Matrize 4, bis ihr oberer Rand den Deckel 12 der hydraulischen Presse berührt. Wenn die Matrize ihren höchsten Punkt erreicht, ist die Einlage ohne Reibung vorgedrungen über einen mit Gummi überzogenen Dorn 13, Fig. 9 und 10, der von einem festen Holzkern 14 an dem Querhaupt der Presse durch einen Bolzen 15 gehalten wird.
Der Gummidorn 13 ist mit einer Krempe 16 versehen, welche sich gegen den Theil 12 des Querhauptes der Presse mittelst eines Gummiringes 17 und Schrauben stützt. Zwischen dem Ring 17 und dem Dorn 13 bleibt ein freier Raum und auf den Ring 17 stützt sich der obere Rand der Matrize 4.
Wenn auf die geschilderte Weise die Matrize einmal in die richtige Lage gebracht ist, so bleibt nur noch übrig, die vier Theile der Matrize einander zu nähern, um so die Form der äufseren Fläche des Kastens zu bilden.
Zu diesem Zwecke läfst man den Riemen der losen Rolle 18 über die feste Rolle 19. Dadurch drehen sich nach entsprechender Kupplung der gezahnte Cylinder 20 und das Schraubenrad 21, Fig. 1 und 4. Dieses letztere läfst zwei Triebe 22, sowie einen grofsen gezahnten Ring 23 um den Kolben der hydraulischen Presse herumdrehen. Der Ring läfst selbst die drei anderen gezahnten Räder 21', 21", 21'" drehen und jedes dieser letzteren giebt die Bewegung an die Triebe 22', 22" und 22'" ab.
Auf diese Weise bestimmt die Drehung des gezahnten Cylinders 20 die Bewegung der vier Triebe 21,21', 21" 21'" und der acht Triebe 22, 22', 22", 22'". Diese zwölf Triebe drehen also die Schrauben 9" der Keile 9, 9', die ihnen als Achsen dienen; aber da sie sich gegen die Platte 3 des Kolbens (Fig. 8) legen, können sie nicht steigen, sie bewirken also, dafs die Keile herabgezogen werden und der Durchmesser der Matrize verkleinert wird.
Das Zusammenschrauben der Keile wird also in dem Augenblick bewirkt, wo der obere Rand der Matrize 4 gegen die Platte 12 des Gummidornes 13 durch den Druck von 1 kg auf das Quadratcentimeter gedrückt wird.
Die vier Theile der Matrize stützen sich gegen die Einlage, während der Dorn 13 auf seiner Oberfläche noch frei bleibt.
Um das Papier in die Höhlungen der Matrize eindringen zu lassen, mufs auf das Innere des Domes 13 ein möglichst bedeutender Druck ausgeübt werden. Dadurch wird der Gummi ausgedehnt.
Dies geschieht dadurch, dafs man den Hahn schliefst, der das Wasser (unter dem Druck von ι kg auf das Quadratcentimeter) herbeiführt. Dieses Wasser kann durch das Rohr 24 und die Schraubenverbindung 25, Fig. 1, durch Rinnen, die in Fig. 9 punktirt angegeben sind, zwischen den Gummimantel und Holzkern eindringen. Der Gummi schwillt auf und drückt die Einlage gegen die Innenfläche der Matrize mit einem Druck von 200 bis 300 kg auf das Quadratcentimeter. Da die hydraulische Presse mit Rohr 24 in Verbindung ist und der Kolben der hydraulischen Presse eine gröfsere Oberfläche besitzt als der Boden des Domes, so bewirkt die hydraulische Presse eine dichte Verbindung zwischen dem oberen Rand der Matrize und dem Gummiring 17.
Wenn auf die angegebene Weise der Kasten geprefst ist, unterbricht man den hohen Druck und läfst das Wasser der Presse ausfliefsen. Der bewegliche Theil fällt, indem das Gefäfs mitgezogen wird, welches an der Matrize anhängt, aber nicht mehr den Gummi berührt, da letzterer sich zusammengezogen hat, sobald der hohe Druck, der ihn ausdehnte, unterbrochen wurde. Während des Fallens des Kolbens und der Matrize ist die Kupplung derart, dafs das Vorgelege im umgekehrten Sinne sich dreht zu der Drehung, welche dem Anziehen der Keile 9 und 9' entspricht. Die zwölf Muttern drehen sich also in demselben Sinne und lösen die Keile. Die vier Federn, die auf dem Ring angebracht sind, entfernen die Theile der Matrize, und die Einlage wird frei. Man ordnet ein Seil an (dasselbe ist. in den Figuren nicht abgebildet), welches sich in einer · gewissen Länge auf eine Spule der W'elle des Vorgeleges während des Aufsteigens des Kolbens aufrollt. Bei dem Niedergehen des letzteren, wenn der aufgerollte Theil des Seiles aufgebracht ist, wirkt sein festes Ende auf den Hebel des Vorgeleges und auf die Riemengabel, wodurch die Maschine in den Anfangszustand gebracht wird. Sie ist nun bereit dazu, eine neue Einlage aufzunehmen.
Die Matrizen werden jedesmal dem Modell entsprechend verändert.
Bei der vorliegenden Maschine sind die folgenden Verrichtungen besonders hervorzuheben :
ι. das Legen der Einlage in die Matrize;
2. das Oeffhen des Hahnes für die Wasserzuführung der hydraulischen Presse (unter dem Druck von 1 kg auf das Quadratcentimeter);
3. das Bewegen des Vorgeleges mittelst des Riemens; .
4· das Unterbrechen der Zuführung des "Wassers (mit ι kg Druck), wenn einmal der verticale Lauf beendet ist, sowie das Oeffnen des Wasserzuführungshahnes für die hydraulische Presse ι und den Kern 13 unter einem sehr hohen Druck;
5. das Schliefsen der letztgenannten Hähne;
6. das Ausfliefsen des Wassers der Presse;
7. das Vorgelege erhält wieder seine ursprüngliche Lage;
8. der fertige Kasten oder dergleichen wird herausgenommen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Maschine zur Herstellung von Kasten, Schachteln u. dergl. aus Papier unter Anwendung von hydraulischem Druck, bei welcher die Matrize aus vier Theilen besteht, die durch Federn getrennt gehalten und beim Pressen durch Keile genähert werden, welch letztere durch Vermittelung eines Ringes 5 von der Antriebswelle aus in der Längsrichtung bewegt werden.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT64406D Maschine zur Herstellung von Kasten, Schachteln u. dergl. aus Papier Expired DE64406C (de)

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